Gurktal
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Das Gurktal ist eine Region in Kärnten, die nach der Gurk benannt ist.
Der Begriff wird auf unterschiedliche Arten verwendet:
- In allgemeinen Sinn versteht man unter Gurktal weite Teile des Einzugsgebiets der Gurk, namentlich:
- das Obere Gurktal vom Gurkursprung bis zur Engen Gurk. Es verteilt sich auf die Gemeinden Albeck, wo die Quelle liegt, Reichenau in Kärnten und Gnesau. Dieses Gebiet orientiert sich Richtung Feldkirchen (über die B 95) und Oberkärnten (über die B 88), da es ungünstige Verkehrsverbindungen zum übrigen Gurktal hat.<ref>Dietmar Widowitz: Grundwasser in Kärnten. Beschreibung der Grundwasserkörper. Hydrochemische Auswertung. In: ktn.gv.at. Kärntner Institut für Seenforschung, S. 66, abgerufen am 27. Juli 2026.</ref>
- Die Sirnitzer Gurkenge oder Enge Gurk: Hier kehrt die Gurk in die Gemeinde Albeck zurück. Dieser Teil ist kaum bewohnt und kaum erschlossen; er muss über Hochrindl, über den Zedlitzberg oder über Feldkirchen umfahren werden.
- Das Mittlere Gurktal von Albeck bis zur Metnitzmündung bei Zwischenwässern.
- Das Untere Gurktal Zwischenwässern über Krappfeld und Klagenfurter Feld bis zur Gurkmündung im Jauntal.<ref>Dietmar Widowitz: Grundwasser in Kärnten. Beschreibung der Grundwasserkörper. Hydrochemische Auswertung. In: ktn.gv.at. Kärntner Institut für Seenforschung, S. 68, abgerufen am 27. Juli 2026.</ref>
- Häufig ist mit Gurktal nur das Mittlere Gurktal im Sinne der oberen Gliederung gemeint.<ref>„Unter touristischer Perspektive versteht man als Gurktal nur den mittleren Teil des Tals zwischen Schloss Albeck und Althofen.“ Gunnar Strunz: Kärnten. Trescher Verlag, Berlin, 2. Aufl. 2019. S. 304.</ref><ref>„Etwa bei Albeck beginnt die Region, die gemeinhin als Gurktal (eigentlich Mittleres Gurktal) bezeichnet wird und sich bis zum historisch spannenden Althofen erstreckt.“ Daniel Krasa: MeinTrip Kärnten. Reise Know-How Verlag, 2025.</ref>
- Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Im engsten Sinn versteht man unter Gurktal lediglich den unmittelbaren Talbereich der Gurk im Mittleren Gurktal, umrahmt von Höhenzügen der Gurktaler Alpen: dem Mödringbergzug im Norden und dem Zammelsberger Rücken der Wimitzer Berge im Süden. Das ist das „Mittlere Gurktal“ im Sinne der Gliederung Kärntens in geographische Raumeinheiten.<ref name="Seger 1999">Martin Seger: Landeskundliche Einführung und geographische Gliederung. In: Paul Mildner, Helmut Zwander (Hrsg.): Kärnten – Natur. Die Vielfalt eines Landes im Süden Österreichs. 2. Auflage. Verlag des Naturwissenschaftlichen Vereins für Kärnten, Klagenfurt 1999, ISBN 978-3-85328-010-2, S. 25–62, insb. 34 f.</ref> In diesem Sinn deckt sich das Gurktal mit dem Siedlungsgebiet am Talboden der Gurk in den Gemeinden des Mittleren Gurktals mit den Ortschaften Altenmarkt, Weitensfeld, Zweinitz, Gurk, Straßburg-Stadt und St. Georgen.
- Die Tourismusregion Mittelkärnten versteht unter dem Gurktal die Gemeinden des Mittleren Gurktals ohne Albeck, aber mit Einschluss von Mölbling, also die Gemeinden Deutsch-Griffen, Glödnitz, Weitensfeld im Gurktal, Gurk, Straßburg und Mölbling.<ref>Tourismusregion Mittelkärnten: Gurktal</ref> Hintergrund ist, dass Albeck zum Bezirk Feldkirchen gehört, die Gemeinden darunter zum Bezirk St. Veit.
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
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