Gustav Wabro
Gustav Wabro (* 14. Mai 1933 in Neudorf bei Deutsch Reichenau, Südböhmen; † 25. Juni 2018 in Aalen<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Gustav Wabro ist tot ( des Vorlage:IconExternal vom 26. Juni 2018 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., abgerufen am 27. Juni 2018</ref>) war ein deutscher Jurist und Politiker (CDU) in Baden-Württemberg.
Ausbildung und Beruf[Bearbeiten]
Wabro ist in Ellwangen (Jagst) aufgewachsen und zur Schule gegangen. Nach dem Abitur in Ellwangen (1954) studierte er von 1954 bis 1958 Jura an der Ludwig-Maximilians-Universität München und Eberhard-Karls-Universität Tübingen. 1958 und 1962 machte er seine juristischen Staatsprüfungen und war danach Rechtsassessor beim Landratsamt Biberach und anschließend am Verwaltungsgericht Sigmaringen. Von September 1964 bis April 1967 war er als Regierungsrat beim Bundesministerium des Innern in Bonn.
Politische Tätigkeit[Bearbeiten]
Wabro war katholisch und Mitglied der CDU. Vom Mai 1967 bis Juni 1970 war er bei der Vertretung des Landes Baden-Württemberg beim Bund in Bonn tätig und Persönlicher Referent des Ministerialdirektors Adalbert Seifriz sowie Kabinetts- ud Landtagsreferent. 1968 wurde er zum Oberregierungsrat ernannt.<ref>Walter Habel (Hrsg.): Wer ist wer? Das deutsche Who’s who. 1985, S. 1293.</ref> Im Juli 1970 wurde er vom Kreistag des Landkreises Aalen zum Landrat gewählt. Nach der Kreisreform 1973 blieb er Landrat des neu gebildeten Ostalbkreises. Am 1. Mai 1980 wurde Wabro zum Ministerialdirektor und Amtschef im Staatsministerium Baden-Württemberg berufen.
Am 6. Juni 1984 ernannte ihn Ministerpräsident Lothar Späth zum Staatssekretär und Bevollmächtigten des Landes Baden-Württemberg beim Bund. Dieses Amt hatte er bis 1998 inne. Von 1992 bis 2001 war er auch über ein Direktmandat im Wahlkreis Aalen Abgeordneter im Landtag von Baden-Württemberg.
Sonstige Ämter[Bearbeiten]
Wabro war von 1987 an langjähriger Landesvorsitzender des Bundes der Vertriebenen Baden-Württemberg sowie Vorstandsmitglied der Deutsch-Ungarischen-Gesellschaft. Von 1988 bis Ende 1998 war er Vorsitzender des Stiftungsrates der Donauschwäbischen Kulturstiftung des Landes Baden-Württemberg und 1991 deutscher Gründungsvorsitzender der Gemischten Regierungskommission Ungarn/Baden-Württemberg. Er war zudem langjähriger Kuratoriumsvorsitzender der Stiftung Schloss Kapfenburg, Kuratoriumsmitglied der Hochschule Aalen, Beiratsmitglied der Deutsch-Mosambikanischen Gesellschaft sowie Mitglied des SWR-Rundfunkrates.
Auszeichnungen und Ehrungen[Bearbeiten]
- Ehrendoktorwürde Dr. jur h. c. der Lorand-Eötvös-Wissenschaftsuniversität für außerordentliche Verdienste um den Aufbau der ungarisch/baden-württembergischen Zusammenarbeit und um die Förderung des ungarischen Beitrittswunsches zur Europäischen Union<ref> Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.„Ehrendoktor Gustav Wabro“ ( vom 6. November 2004 im Internet Archive), Humboldt-Verein Ungarn</ref>
- Ehrensenator der Hochschule Aalen
- Bundesverdienstkreuz 1981<ref>Walter Habel (Hrsg.): Wer ist wer? Das deutsche Who’s who. 1985, S. 1293.</ref>
- Großes Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland 1998
- Kulturpreis 2000 der Deutsch-Ungarischen-Gesellschaft
- Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg 2001
Familie und Privates[Bearbeiten]
Nach seinem Ausscheiden aus der Politik wurde er als Rechtsanwalt für die Kanzlei GSK Stockmann tätig. Wabro war seit 1959 verheiratet mit Mechthild geborene Zeifang, mit der er zwei Kinder (Markus und Birgit) bekam.<ref>Walter Habel (Hrsg.): Wer ist wer? Das deutsche Who’s who. 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 1293.</ref> Er war seit Studientagen Mitglied der katholischen Studentenverbindungen KDStV Tuiskonia München und AV Guestfalia Tübingen sowie später noch der AV Alania Stuttgart, der KAV Capitolina Rom und der KDStV Nordgau (Prag) zu Koblenz, alle im CV.<ref>Cartellverband der Katholischen Deutschen Studentenverbindungen: Gesamtverzeichnis des CV 2015 - Die Verbindungen des CV mit ihren Ehrenmitgliedern, Alten Herren und Studierenden des CV - München 2015, V - S. 168.</ref>
Literatur[Bearbeiten]
- Amtswechsel in der Bonner Landesvertretung. In: Land Baden-Württemberg, Vertretung beim Bund, [Pressemitteilung], Bonn, 7. Juni 1984.
Weblinks[Bearbeiten]
- Literatur von und über Gustav Wabro im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Biografie von Gustav Wabro ( vom 8. Januar 2005 im Internet Archive) auf gsk.de
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
Die Seite Vorlage:BoxenVerschmelzen/styles.css hat keinen Inhalt.
August Gögler (1952–1953) | Oskar Farny (1953–1960) | Walter Hailer (1960–1963) | Adalbert Seifriz (1963–1972) | Eduard Adorno (1972–1980) | Annemarie Griesinger (1980–1984) | Heinz Eyrich (1984–1992) | Gustav Wabro (1984–1998) | Willi Stächele (1998–2001) | Rudolf Köberle (2001–2005) | Wolfgang Reinhart (2005–2011) | Peter Friedrich (2011–2016) | Volker Ratzmann (2016–2020) | Andre Baumann (2020–2021) | Rudi Hoogvliet (seit 2021)
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Viktor Engel (1938–1944) | Max Freiherr von Lütgendorff-Leinburg (1945–1946) | Anton Huber (1946–1970) | Gustav Wabro (1970–1972)
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Gustav Wabro (1973–1980) | Diethelm Winter (1980–1996) | Klaus Pavel (1996–2020) | Joachim Bläse (seit 2020)
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Wabro, Gustav |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Jurist und Politiker (CDU), MdL |
| GEBURTSDATUM | 14. Mai 1933 |
| GEBURTSORT | Neudorf bei Deutsch Reichenau, Tschechoslowakei |
| STERBEDATUM | 25. Juni 2018 |
| STERBEORT | Aalen |
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