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Gwangju

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Großstadt Gwangju
Hangeul: 광주광역시
Hanja: 光州廣域市
Revidierte Romanisierung: Gwangju Gwangyeoksi
McCune-Reischauer: Kwangju Kwangyŏksi
Basisdaten
Fläche: 501,2 km²
Einwohner: 1.477.573 (Stand: 2020<ref>Gwangju – Metropolstadt in Südkorea. In: citypopulation.de. 7. September 2021, abgerufen am 18. November 2021.</ref>)
Bevölkerungsdichte: 2.948 Einwohner je km²
Gliederung: 5 Stadtteile (Gu)
Postleitzahl: 500-010 (Buk-gu) – 506-901 (Gwangsan-gu)
Sitz der Verwaltung: Gwangju
Lage von Gwangju in SüdkoreaKoordinaten: 35° 9′ N, 126° 54′ O
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Gwangju

Gwangju, IPA Kwaŋdʑu, ist eine Stadt in der Provinz Jeollanam-do im Südwesten von Südkorea. Gwangju ist die Hauptstadt der Provinz, ist aber politisch eine eigenständige Einheit. Sie liegt etwa 330 km südlich von Seoul. Die Stadt hat 1.477.573 Einwohner (Stand: 2020), womit sie hinter Daejeon und vor Suwon die sechstgrößte des Landes ist.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Stadt wurde 57 v. Chr. gegründet und war seitdem ein Zentrum des Handels in der Region. Während der Zeit der drei Reiche war Gwangju auch ein administratives Zentrum des Baekje-Reiches.

1910 bis 1945 wurde die Stadt, wie auch ganz Korea, in das Japanische Kaiserreich eingegliedert. Zu dieser Zeit erhielt die Stadt den japanischen Namen Kōshū ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)), welches die sinojapanische Bezeichnung der Hanja im Namen der Stadt ist. Als die Eisenbahn 1914 Kōshū mit Keijō (Seoul) verband, wuchs dort auch die moderne Industrie. Insbesondere Baumwolltextilfabriken, Reismühlen und Brauereien konnten sich etablieren.

1929 gingen als Höhepunkt einiger Klassenboykotte koreanischstämmige Studenten auf die Straße, um für die Wiedereinführung der Unterrichtung der koreanischen Geschichte sowie der Wiedereinführung der Koreanischen Sprache als Unterrichtssprache zu demonstrieren.<ref name="YTiKH09">Yonhap: Today in Korean History, veröffentlicht am 3. November 2009 (englisch).</ref> Der Protest war provinzweit Anlass für andere Studenten ebenfalls zu demonstrieren.<ref>The Korea Herald: Gwangju anniversary, veröffentlicht am 18. Mai 2010 (englisch).</ref> Die Japanische Sprache war nach der Eingliederung Nationalsprache und ab 1915<ref name="UNI_Marburg_Grayson_1997" /> zur alleinigen Unterrichtssprache geworden. Die Proteste und Klassenboykotte wurden von Studentenorganisationen initiiert.<ref name="YTiKH09" /> Ohne irgendwelche Ziele erreicht zu haben, kollabierten die Studentenproteste hauptsächlich aufgrund interner Streitigkeiten.<ref>States News Service: 82nd anniversary of Shinganhoe's Foundation, veröffentlicht am 12. Februar 2009, Wiedergabe einer Pressemitteilung, welche vom Büro des Ministers für Patrioten und Veteranen herausgegeben wurde.</ref>

1967 wurde eine bezeichnete Industriezone errichtet und Gwangju wuchs markant, insbesondere die Automobilindustrie, die sich in der Stadt niederließ.

Im Mai 1980 fanden Demonstrationen gegen die neue Militärregierung von Chun Doo-hwan in Gwangju statt. Diese Demonstrationen wurden durch militärische Kräfte unterdrückt, darunter auch Eliteeinheiten der Special Operations Command. Die meisten Berichterstatter stimmen darin überein, dass dieser Einsatz von großer Brutalität geprägt war, einschließlich mehrerer Vorfälle, wo Soldaten mit automatischen Waffen auf die unbewaffneten Demonstranten schossen. Offizielle Quellen gehen von 140 getöteten Zivilisten aus, andere Quellen sprechen von 2000 Toten. Wegen dieses Vorfalls, der heute Gwangju-Massaker genannt wird, wird Gwangju auch Schrein der koreanischen Demokratie genannt. Die Opfer wurden auf dem 18.-Mai-Nationalfriedhof von Gwangju beerdigt. Seit 2000 wird jährlich am 18. Mai der Gwangju-Menschenrechtspreis vergeben.

Die Choson Universität wurde im Jahr 1946 und die Universität Chonnam im Jahr 1952 eröffnet. Einige alte Tempel sind in und um die Stadt zu finden. Die U-Bahn Gwangju wurde nach 8-jähriger Bauzeit 2004 eröffnet.

Stadtgliederung[Bearbeiten]

Die Stadt hat zwei Stadtzentren, die durch eine U-Bahn verbunden sind: das moderne Zentrum im Westen, südlich des Rathauses, und das zweite Zentrum, in dem im Westen der Einzelhandel angesiedelt ist.

Das Stadtgebiet ist in fünf Stadtteile (Gu) aufgeteilt:

  • Buk-gu (Hangeul: {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Hanja: {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value))
  • Dong-gu ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value))
  • Gwangsan-gu ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value))
  • Nam-gu ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value))
  • Seo-gu ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value))

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

1995 fand in Gwangju erstmals die Gwangju Biennale statt, eine große Ausstellung zeitgenössischer Kunst. Mittlerweile wird sie im Abstand von zwei bis drei Jahren regelmäßig abgehalten.

5.18 Memorial Park[Bearbeiten]

Datei:Gate of Memorial.jpg
Eingang zum Nationalfriedhof

Im Osten des Stadtzentrums liegt der 5.18 Memorial Park. Ein Treppenaufgang führt zu einem Denkmal zur Erinnerung an das Gwangju-Massaker, das am 18. Mai 1980 begonnen hatte. Hinter dem Denkmal führt eine Rampe in einen unterirdischen Raum, in dem diverse Namen angeschlagen sind sowie ein weiteres Denkmal steht (eine Frau mit einem Kind im Arm). Außerdem gibt es noch ein Wandrelief.

The Street of Art[Bearbeiten]

Im westlichen Stadtzentrum liegt die sog. Street of Art, eine Straße an der viele Galerien und Läden mit traditionellen koreanischen Geschäften liegen.

Partnerstädte[Bearbeiten]

Klimatabelle[Bearbeiten]

Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Gwangju
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Mittl. Tagesmax. (°C) Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format ⌀ 18,8
Mittl. Tagesmin. (°C) Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format ⌀ 9,1
Niederschlag (mm) Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Σ Vorlage:Klimatabelle/Format
Regentage (d) Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Σ Vorlage:Klimatabelle/Format
Quelle: KMA, Daten: 1971–2000<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.KMA: Klimainformationen Gwangju. (Memento vom 27. Oktober 2012 im Internet Archive) In: worldweather.wmo.int, abgerufen am 15. August 2025 (englisch).</ref><ref>Klimainformationen Gwangju. World Meteorological Organization, abgerufen am 15. August 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Persönlichkeiten der Stadt[Bearbeiten]

Söhne und Töchter:

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Gwangju – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wiktionary: Gwangju – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references> <ref name="UNI_Marburg_Grayson_1997"> {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value): {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). In: {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), 1997, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 14. Juni 2007; abgerufen am 13. April 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), Quellenangabe: Diskus. Band. 1 Nr. 2, 1993, ISSN 0967-8948, }S. 11. [WebEdition]; alternativer Link.).</ref> </references>

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Besondere Stadt: Seoul
Besondere autonome Stadt: Sejong
Großstädte: Busan | Daegu | Daejeon | Incheon | Ulsan
Besondere Großstadt: Jeonnam-Gwangju
Provinzen: Chungcheongbuk-do | Chungcheongnam-do | Gyeonggi-do | Gyeongsangbuk-do | Gyeongsangnam-do
Besondere autonome Provinz: Gangwon-do | Jeju-do | Jeonbuk-do

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