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Hammer of Doom

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Datei:Hammer of Doom X Würzburg Halle 1.jpg
Headbanging beim HOD 2015

Das Hammer of Doom war ein von 2009 bis 2023 in Würzburg stattfindendes Musikfestival aus dem Bereich Doom Metal sowie gelegentlich angrenzender Genres wie Stoner Rock und Psychedelic Rock. Viele renommierte Bands wie Candlemass, My Dying Bride, Pentagram, Saint Vitus, Skepticism, Manilla Road, Sorcerer, While Heaven Wept oder Trouble gastierten beim Hammer of Doom.

Geschichte[Bearbeiten]

Datei:Hammer of Doom X Würzburg Halle.jpg
Marktplatz des HOD 2015

Das Hammer of Doom wird von Oliver Weinsheimer (Veranstalter des Keep-It-True-Festivals), Heiko Krumpholz und Anja Kohlhepp veranstaltet, die genau wie das Metal Assault auch weitere Metalfestivals mit spezieller Ausrichtung in der Region veranstalten.<ref name="rtIII" /> Es fand erstmals am 31. Januar 2009 im Würzburger Jugendzentrum „B-Hof“ statt,<ref name="fhI" /> bereits mit der zweiten Ausgabe wechselte man jedoch in die Posthalle,<ref name="fhII" /> dem seither traditionellen Veranstaltungsort. Während die ersten sechs Ausgaben grob halbjährlich als eintägige Veranstaltung stattfanden, findet es ab der sechsten Ausgabe einmal jährlich im Oktober bzw. November als zweitägiges Event statt,<ref name="ft" /> da es sich als schwierig erwies, zweimal im Jahr genug hochwertige Bands zu präsentieren.<ref name="ire" /> Neben dem eigentlichen Festival gibt es einen Markt mit zahlreichen Ständen in der Halle.

Das Festival bietet sowohl Newcomern wie bekannten Bands eine Plattform, jede Band bekommt mindestens 45 Minuten Spielzeit.<ref name="blood" /> Dabei sind den Veranstaltern auch immer wieder ungewöhnliche Verpflichtungen gelungen, so gelang es 2010, die zu dem Zeitpunkt seit 18 Jahren aufgelöste Band Sorcerer für ein Konzert in Würzburg wiederzuvereinigen und 2015 spielte die finnische Band Skepticism einen ihrer seltenen Live-Gigs. Die Band While Heaven Wept nahm ihr Konzert in Würzburg auf und veröffentlichte es 2010 unter dem Titel Triumph: Tragedy: Transcendence – Live at the Hammer of Doom Festival auf DVD, CD und LP. Manilla Road spielten einen exklusiven 2,5-Stunden-Gig, die Death-Doom-Band Asphyx trat mit einem speziell für das HOD zusammengestellten „Doom only“-Set auf.

Nachdem 2020 wegen der COVID-Epidemie das Festival ausfiel,<ref>Über den Autor: Hammer Of Doom XV – 13./14.11.2021 – abgesagt. In: RockTimes. 2. Oktober 2020, abgerufen am 5. November 2025.</ref> wurde es erst 2022 wieder ausgerichtet.<ref>Hammer Of Doom Festival 2022 - der große Festivalbericht auf metal.de. In: metal.de. Abgerufen am 5. November 2025.</ref> Nach einem weiteren Festival 2023 teilten die Veranstalter mit, dass es 2024 wiederum ausfalle und später neu bewertet werden würde, ob man weiter mache.<ref>Andreas Brückner: Hammer Of Doom Festival findet 2024 nicht statt - News. In: Metal1.info. Abgerufen am 5. November 2025.</ref> Auch 2025 fand jedoch keine Neuauflage statt.

Rezeption[Bearbeiten]

Datei:Hammer of Doom X Würzburg Halle 7.jpg
Publikum des HOD 2015

In der Posthalle zieht das Festival jährlich ein Publikum zwischen 500<ref name="rtIII" /> und über 1000<ref name="pfiff" /> Zuschauern aus Deutschland und dem Ausland an.

Bereits zur vierten Ausgabe 2010 konstatierte Bloodchamber, dass das Festival „sich in der Szene schon durchaus einen Namen gemacht“ habe,<ref name="blood" /> im Folgejahr schrieb das irische MetalIreland von „einem der führenden Heavy / Doom Metal-Treffen in Europa“ („one of the premier heavy / doom metal gatherings in Europe“).<ref name="ire" /> Die Münchner tz schrieb 2013 von einem „Festival beim dem ausnahmslos ALLE Bands überzeugen. […] auch in der achten Ausgabe eine rundum beglückende Veranstaltung. Perfekt organisiert von Veranstalter Oliver Weinsheimer […]“.<ref name="tz" /> Die Mainpost resümierte anlässlich der zehnten Jubiläumsveranstaltung „Das Doom-Metal-Festival hat sich gemausert, aus dem Geheimtipp ist ein Mekka für die Liebhaber dieses düsterste aller Heavy-Metal-Genres geworden.“<ref name="pfiff" />

Line-Ups[Bearbeiten]

Festival Datum Bands
Hammer of Doom I<ref name="fhI" /> 31. Januar 2009 The Devils Blood, Dark Quarterer, Isole, In Aevum Agere, Ereb Altor, Seamount
Hammer of Doom II<ref name="fhII" /> 17. Oktober 2009 Trouble, Death Row, Pagan Altar, Count Raven, The Gates of Slumber, The Lamp of Thoth, Atlantean Kodex, Spiritus Mortis, Dark Forest, Fall of the Idols (ausgefallen)
Hammer of Doom III<ref name="fhIII" /> 6. Februar 2010 The Wizard, Atlantean Kodex, Old Season, Centurions Ghost, Ahab, Lord Vicar, While Heaven Wept, Asphyx, Saint Vitus
Hammer of Doom IV<ref name="blood" /> 23. Oktober 2010 Ghost, Eternal Elysium, Procession, Mirror of Deception, Griftegard, Jex Thoth, Sorcerer, Place of Skulls, Iron Man, Solitude Aeturnus
Hammer of Doom V<ref name="mnewV" /> 16. April 2011 Pentagram, While Heaven Wept, Primordial, Atlantean Kodex, Blood Farmers, Argus, Black Pyramid, Age of Taurus, Arkham Witch, In Solitude
Hammer of Doom VI<ref name="mnewV" /> 28. – 29. Oktober 2011 Manilla Road, Doomsword, Battleroar, Mountain Throne, Doomsday, The Devil's Blood, Yet So Far, Lord Vicar, Blood Ceremony, Forsaken, Orchid, The 11th Hour, Nomad Son, Devil, Seamount
Hammer of Doom VII<ref name="ft" /> 9. – 10. November 2012 Demon, Desolation Angels, Wrathblade, Pentagram, The Skull, Solstice, Necros Christos, Coven 13
Hammer of Doom VIII<ref name="ft" /> 15. – 16. November 2013 Scorpion Child, Blues Pills, Ashbury, Orchid, Wheel, Below, Age of Taurus, Altar of Oblivion, Beelzefuzz, Year of the Goat, Procession, Jex Thoth, While Heaven Wept
Hammer of Doom IX<ref name="ft" /> 14. – 15. November 2014 Trouble, Kadavar, Jess and the Ancient Ones, Reino Ermitano, Wolvespirit, Saint Vitus, Orange Goblin, Avatarium, The Ruins of Beverast, Hamferd, Mount Salem, Epitaph, Doomocracy, Mist
Hammer of Doom X<ref name="ft2" /> 20. – 21. November 2015 Pentagram, Sorcerer, Skepticism, My Dying Bride, Candlemass, 40 Watt Sun, The Order of Israfel, Caronte, Black Oath, Doomshine, Path of Samsara, Cross Vault, Lord Vigo
Hammer of Doom XI<ref name="ft2" /> 18. – 19. November 2016 Primordial, The Skull, Cauchemar, Monasterium, Samael, Antimatter, Lord Vicar, Universe 217, Apostle of Solitude, Iron Void, Night Gaunt
Hammer of Doom XII<ref name="RT17" /> 17. – 18. November 2017 Warning, Lucifer’s Friend, Procession, Witchwood, The Temple, Cirith Ungol, Time Lord, Count Raven, The Doomsday Kingdom, The Vision Bleak, Crippled Black Phoenix, Naevus, Below, Cranial
Hammer of Doom XIII<ref name="RT18" /> 16. – 17. November 2018 Goat Explosion, The Wizards, Apostle of Solitude, Eric Clayton and the Nine, While Heaven Wept, Smoulder, Old Mother Hell, Dawn of Winter, Hällas, Pale Divine, Stillborn, Sorcerer, Batuska, Coven
Hammer of Doom XIV<ref>Hammer of Doom XIV :: Home away from home. Abgerufen am 29. Juli 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> 15. – 16. November 2019 Crestfallen Queen, Orodruin, Antimatter, The Skull, Uli Jon Roth, Thronehammer, Iron Walrus, Tanith, Messa, Mirror of Deception, Lord Vicar, Khemmis, Swallow the Sun, Scald, Atlantean Kodex

Nachweise[Bearbeiten]

<references> <ref name="rtIII">Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Rocktimes - Event / Hammer Of Doom III - 06.02.2010, Würzburg, Posthalle. (Memento des Vorlage:IconExternal vom 19. Dezember 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.rocktimes.de rocktimes.de; abgerufen am 4. Dezember 2015</ref> <ref name="fhI"> Hammer of Doom - LineUp und Bands im Archiv. festivalhopper.de; abgerufen am 4. Dezember 2015 </ref> <ref name="fhII"> Hammer of Doom II - LineUp und Bands im Archiv. festivalhopper.de; abgerufen am 4. Dezember 2015 </ref> <ref name="fhIII"> Hammer of Doom III - LineUp und Bands im Archiv. festivalhopper.de; abgerufen am 4. Dezember 2015 </ref> <ref name="ft"> Das Archiv vom Hammer Of Doom. festivalticker.de; abgerufen am 4. Dezember 2015 </ref> <ref name="pfiff">Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Hammer of Doom: Metal in der Posthalle. (Memento des Vorlage:IconExternal vom 19. Dezember 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.pfiffikus.mainpost.de pfiffikus.mainpost.de, Main-Post Nachrichten für Franken, Bayern und die Welt; abgerufen am 4. Dezember 2015</ref> <ref name="blood"> Konzertbericht: Hammer Of Doom IV - Würzburg, Posthalle - 23.10.2010. bloodchamber.de; abgerufen am 4. Dezember 2015 </ref> <ref name="mnewV"> Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Konzert: Hammer Of Doom V @ Posthalle, Würzburg. (Memento vom 8. Dezember 2015 im Internet Archive) metalnews.de; abgerufen am 4. Dezember 2015 </ref> <ref name="ft2"> Hammer Of Doom. festivalticker.de; abgerufen am 4. Dezember 2015 </ref> <ref name="ire">Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Metal Ireland >> Hammer Of Doom Festival | Live Review. (Memento des Vorlage:IconExternal vom 8. Dezember 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.metalireland.com metalireland.com; abgerufen am 4. Dezember 2015</ref> <ref name="tz"> „Hammer of Doom“-Festival: tz-Kritik. tz.de; abgerufen am 4. Dezember 2015 </ref> <ref name="RT17"> ag: Hammer Of Doom XII – Festivaltermin 2017. Rocktimes, 19. Oktober 2017, abgerufen am 25. Juli 2019. </ref> <ref name="RT18"> ag: Hammer Of Doom Festival XIII – 16./17.11.2018. Rocktimes, 12. November 2018, abgerufen am 25. Juli 2019. </ref> </references>