Hanna Scheibe
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Hanna Scheibe (* 1973 in Marbach am Neckar) ist eine deutsche Schauspielerin.
Leben[Bearbeiten]
Hanna Scheibe studierte von 1996 bis 1999 Schauspiel am Mozarteum in Salzburg.<ref>Hanna Scheibe bei Filmmakers, abgerufen am 12. März 2023</ref> Danach war sie bis 2005 am Staatstheater Stuttgart engagiert. Es folgte ein Engagement am Schauspielhaus Bochum bis 2008. 2009 holte der neue Intendant Lars-Ole Walburg sie ins feste Ensemble des Schauspiel Hannover. Seit 2011 ist sie festes Ensemblemitglied am Residenztheater in München<ref>Hanna Scheibe beim Residenz Theater München, abgerufen am 22. September 2021</ref>.
Filmographie (Auswahl)[Bearbeiten]
- 2003: Morgen früh ist die Nacht rum
- 2011: Tatort: Schwarze Tiger, weiße Löwen
- 2012: Zappelphilipp
- 2014: Monsoon Baby
- 2014: Die Tote aus der Schlucht
- 2014: Agnieszka
- 2017: Tatort: Die Liebe, ein seltsames Spiel
- 2018: Der Staatsanwalt – Nachts im Weinberg (Fernsehserie)
- 2018: Unter Verdacht – Verschlusssache
- 2019: In aller Freundschaft – Die jungen Ärzte – Ausgereizt
- 2019: Hubert ohne Staller: Bulle Bulle
- 2020: Zimmer mit Stall – Die Waschbären sind los
- 2020: SOKO München: Tod am Bauzaun
- 2021: Für immer Eltern
- 2021: Lena Lorenz: Hinter Gittern
- 2022: Polizeiruf 110: Das Licht, das die Toten sehen
- 2023: Tatort: Hackl
- 2026: München Beats (als Ingrid)
Theater (Auswahl)[Bearbeiten]
Residenztheater München[Bearbeiten]
- 2016: Glaube Liebe Hoffnung (als Vorstadtschönheit). Von Ödön von Horváth. Inszenierung: David Bösch<ref>Wolf Banitzki: Am Ende fehlte die Kraft - Residenztheater: Glaube Liebe Hoffnung von Ödön von Horváth. In: https://theaterkritiken.com. Theaterkritiken München, abgerufen am 10. Juni 2025.</ref>
- 2017: Kinder der Sonne (als Jelena). Von Maxim Gorki. Inszenierung: David Bösch<ref>Shirin Sojitrawalla: Tür auf, Tür zu - Kinder der Sonne - Am Residenztheater München von David Bösch als Gesellschaftskomödie interpretiert. In: https://nachtkritik.de. 23. September 2017, abgerufen am 10. Juni 2025.</ref>
- 2017: Die Troerinnen (als Andromache). Von Jean-Paul Sartre nach Euripides. Inszenierung: Tina Lanik<ref>Tim Slagman: Führt nur Krieg, ihr blöden Sterblichen - Die Troerinnen - Tina Lanik inszeniert Jean-Paul Sartres Euripides-Bearbeitung am Münchner Residenztheater. In: https://nachtkritik.de/. 10. März 2017, abgerufen am 9. Juni 2025.</ref>
- 2018: Am Kältepol – Erzählungen aus dem Gulag (als Strafgefangene). Uraufführung nach Warlam Tichonowitsch Schalamow. Inszenierung: Timofei Alexandrowitsch Kuljabin<ref>Uraufführung: "Am Kältepol – Erzählungen aus dem Gulag" von Warlam Schalamow - Residenztheater München. In: https://theaterkompass.de/. Theaterkompass, abgerufen am 9. Juni 2025.</ref>
- 2019: Sommergäste (als Olga Alexejewna, Frau von Doktor Dudakow). Von Maxim Gorki Inszenierung: Joe Hill-Gibbins<ref>Sommergäste von Maxim Gorki. In: https://www.residenztheater.de. Bayerisches Staatsschauspiel, abgerufen am 9. Juli 2025.</ref><ref>Wolf Banitzki: Es lebe das Spießertum. In: https://theaterkritiken.com. Theaterkritiken München, abgerufen am 9. Juli 2025.</ref><ref>Christine Dössel: Insignien einer bedeutungsvollen Leere. In: https://www.sueddeutsche.de. Süddeutsche Zeitung, 27. Oktober 2019, abgerufen am 9. Juli 2025.</ref><ref>Michael Weiser: Sommerfrische in kaltem Licht. In: https://kultur-vollzug.de. Kulturvollzug - Michael Grill, 29. Oktober 2019, abgerufen am 9. Juli 2025.</ref><ref>Max Kuhlmann: Maxim Gorki – Sommergäste. In: https://qooz.de. QOOZ, 31. Oktober 2019, abgerufen am 9. Juli 2025.</ref><ref>Alexander Altmann: Werktreu heruntergeschnurrt. In: https://www.bayerische-staatszeitung.de. BSZ - Bayerische Staatszeitung, 31. Oktober 2019, abgerufen am 9. Juli 2025.</ref>
- 2020: Dantons Tod (als Fouquier-Tinville, öffentlicher Ankläger). Nach Georg Büchner. Inszenierung: Sebastian Baumgarten<ref>Dantons Tod von Georg Büchner. In: https://www.residenztheater.de. Bayerisches Staatsschauspiel, abgerufen am 23. Juni 2025.</ref><ref>Gabriella Lorenz: »Dantons Tod«: Das Rad der Geschichte walzt alle nieder. In: https://www.muenchner-feuilleton.d. MÜNCHNER FEUILLETON, 28. Januar 2021, abgerufen am 23. Juni 2025.</ref><ref>Egbert Tholl: Aufstand in der Bildungsanstalt. In: https://www.sueddeutsche.de. SÜDDEUTSCHE ZEITUNG, 1. November 2020, abgerufen am 24. Juni 2025.</ref>
- 2021: Die Träume der Abwesenden (als Riet, Leas Kriegsmutter). Nach Judith Herzberg. Inszenierung: Stephan Kimmig<ref>Die Träume der Abwesenden Eine Trilogie («Leas Hochzeit» – «Heftgarn» – «Simon») von Judith Herzberg. In: https://www.residenztheater.de. Bayerisches Staatsschauspiel, abgerufen am 16. Juli 2025.</ref><ref>Maximilian Sippenauer: Seifenoper mit Lerneffekt. In: https://nachtkritik.de. 26. September 2021, abgerufen am 16. Juli 2025.</ref><ref>Sabine Leucht: Überlebensschuldgefühle. In: https://www.muenchner-feuilleton.de. 11. November 2021, abgerufen am 16. Juli 2025.</ref><ref>Anne Fritsch: Geerbter Ballast. In: https://www.die-deutsche-buehne.de/. DIE DEUTSCHE BÜHNE, 27. September 2021, abgerufen am 16. Juli 2025.</ref>
- 2022: Die Spiele müssen weiter gehen - München 1972 (Div. Rollen). Von Regine Dura. Inszenierung: Hans-Werner Kroesinger und Regine Dura<ref>Die Spiele müssen weitergehen – München 1972 Dokumentartheater von dura & kroesinger. In: https://www.residenztheater.de. Bayerisches Staatsschauspiel, abgerufen am 23. Juni 2025.</ref><ref>Steffen Becker: Ideologisch verseucht. In: https://nachtkritik.de. 24. September 2022, abgerufen am 23. Juni 2025.</ref><ref>Sofia Glasl: Die Spiele müssen weitergehen – München 1972 - Komme, was wolle. In: https://www.muenchner-feuilleton.de. MÜNCHNER FEUILLETON, 29. November 2022, abgerufen am 23. Juni 2025.</ref><ref>Regine Dura und Hans-Werner Kroesinger im Gespräch mit Janis El-Bira: Dokumentartheater zum Olympia-Attentat 1972 - Die Spiele mussten weitergehen. In: https://www.deutschlandfunkkultur.de. Deutschlandradio, 24. September 2022, abgerufen am 23. Juni 2025.</ref>
- 2022: Der Schiffbruch der Fregatte Medusa (Ensemble). Von Alexander Eisenach nach dem historischen Bericht von Jean-Baptiste Henri Savigny und Alexandre Corréard. Inszenierung: Alexander Eisenach
- 2022: Spiel des Lebens – Die Kareno-Trilogie: «An des Reiches Pforten» – «Spiel des Lebens» – «Abendröte» (als Natalie Hovind). Nach Knut Hamsun. Inszenierung: Stephan Kimmig<ref>Spiel des Lebens: Die Kareno-Trilogie («An des Reiches Pforten» – «Spiel des Lebens» – «Abendröte») von Knut Hamsun. In: https://www.residenztheater.de. Bayerisches Staatsschauspiel, abgerufen am 11. Juli 2025.</ref><ref>Thomas Rothschild: Wind säen, Sturm ernten. In: https://nachtkritik.de. 9. Mai 2022, abgerufen am 11. Juli 2025.</ref><ref>Andreas Falentin: Dramaturgische Schwerarbeit, leichtfüssiges Spiel. In: https://www.die-deutsche-buehne.de. Deutscher Bühnenverein / Bundesverband der Theater und Orchester, 9. Mai 2022, abgerufen am 11. Juli 2025.</ref><ref>Mathias Hejny: "Spiel des Lebens" im Residenztheater: Da hat der Spaß ein Loch. In: https://www.abendzeitung-muenchen.de. Abendzeitung München, 10. Mai 2022, abgerufen am 11. Juli 2025.</ref><ref>Teresa Grenzmann: Soll man jetzt Ja oder Nein sagen? In: https://www.faz.net. Frankfurter Allgemeine, 11. Mai 2022, abgerufen am 11. Juli 2025.</ref>
- 2023: Antigone (als Humanistin). Nach Sophokles und Slavoj Žižek. Inszenierung: Mateja Koležnik<ref>Antigone von Sophokles und unter Verwendung von «Die drei Leben der Antigone» von Slavoj Žižek. In: https://www.residenztheater.de/. Bayerisches Staatsschauspiel, abgerufen am 7. Juni 2025.</ref>
- 2023: Spitzenreiterinnen (Ensemble). Nach dem Roman von Jovana Reisinger. Inszenierung: Yana Eva Thönnes
- 2023: Reineke Fuchs (als Erzählerin / Hinze, der Kater). Nach Johann Wolfgang von Goethe. Inszenierung: Schorsch Kamerun<ref>Reineke Fuchs - Ein schwindelerregendes Theatermusical nach dem gleichnamigen Gedicht von Johann Wolfgang von Goethe. In: https://www.residenztheater.de/. Bayerisches Staatsschauspiel, abgerufen am 7. Juni 2025.</ref>
- 2023: Götz von Berlichingen (als Liebetraut). Nach Johann Wolfgang von Goethe. Inszenierung: Alexander Eisenach<ref>Götz von Berlichingen nach Johann Wolfgang Goethe von Alexander Eisenach. In: https://www.residenztheater.de. Bayerisches Staatsschauspiel, abgerufen am 18. Juli 2025.</ref><ref>Silvia Stammen: "Ein Rülpser der Besitzstandswahrung". In: https://www.nachtkritik.de. 31. März 2023, abgerufen am 18. Juli 2025.</ref><ref>Michael Schleicher: „Götz von Berlichingen“ in München: Alternative für gar nichts. In: https://www.merkur.de. Münchener Zeitungs-Verlag GmbH & Co. KG, 31. März 2023, abgerufen am 18. Juli 2025.</ref>
- 2023: Yvonne, Prinzessin von Burgund (als Königin Margarete). Von Witold Gombrowicz. Inszenierung: Miloš Lolić<ref>Yvonne, Prinzessin von Burgund von Witold Gombrowicz. In: https://www.residenztheater.de/. Bayerisches Staatsschauspiel, abgerufen am 7. Juni 2025.</ref>
- 2024: Mosi – The Bavarian Dream (als Polizistin / der hinfällige Regent / der junge Geschäftsmann / der Berater / eine Dame). Von Alexander Eisenach, Inszenierung: Alexander Eisenach<ref>MOSI - The Bavarian Dream von Alexander Eisenach. In: https://www.residenztheater.de. Bayerisches Staatsschauspiel, abgerufen am 2. Juli 2025.</ref><ref>Elisabeth Maier: Residenztheater München: Die Schickeria schlachtet ihre Kultfigur. In: https://tdz.de. Theater der Zeit GmbH, 30. April 2024, abgerufen am 2. Juli 2025.</ref><ref>Robert Braunmüller: Ein Berliner erklärt uns Rudolph Moshammer: "Mosi - The Bavarian Dream". In: https://www.abendzeitung-muenchen.de. Abendzeitung München, 14. Mai 2025, abgerufen am 2. Juli 2025.</ref><ref>Katharina Mühl: Er ist wieder da: "Mosi - The Bavarian Dream". In: https://www.br.de. Bayerischer Rundfunk, 29. April 2024, abgerufen am 2. Juli 2025.</ref><ref>Christian Mayer: Bloß nicht die Wahrheit. In: https://www.sueddeutsche.de. Süddeutsche Zeitung, 28. April 2024, abgerufen am 2. Juli 2025.</ref>
- 2024: Die Ärztin (als Jemima Flint, Gesundheitsministerin). Von Robert Icke sehr frei nach «Professor Bernhardi» von Arthur Schnitzler. Inszenierung: Miloš Lolić<ref>Die Ärztin von Robert Icke sehr frei nach «Professor Bernhardi» von Arthur Schnitzler. In: https://www.residenztheater.de. Bayerisches Staatsschauspiel, abgerufen am 8. Juli 2025.</ref><ref>Martin Thomas Pesl: Identität: weiß nicht. In: https://nachtkritik.de. 22. November 2024, abgerufen am 8. Juli 2025.</ref><ref>Gabriella Lorenz: Die Macht des Shitstorms. In: https://www.muenchner-feuilleton.de. MÜNCHNER FEUILLETON, 7. Januar 2025, abgerufen am 8. Juli 2025.</ref><ref>Die Ärztin. In: https://www.aufderbuehne.de. AUF DER BÜHNE - Poyraz Türkay, abgerufen am 8. Juli 2025.</ref><ref>Yvonne Poppek: Schnitt durch die Wucherungen unserer Zeit. In: https://www.sueddeutsche.de. SÜDDEUTSCHE ZEITUNG, 22. November 2024, abgerufen am 8. Juli 2025.</ref>
- 2025: Daddy (als Die Mutter & Jessica, das Showgirl). Von Marion Siéfert und Matthieu Bareyre. Inszenierung: Daniela Kranz
- 2025: Heartship (als Ann). Von Caren Jeß. Inszenierung: Fabiola Kuonen<ref>Heartship von Caren Jeß. In: https://www.residenztheater.de/. Bayerisches Staatsschauspiel, abgerufen am 7. Juni 2025.</ref>
- 2025: Der Untertan (als Jadassohn). Nach dem gleichnamigen Roman von Heinrich Mann. Inszenierung: Alexander Eisenach<ref>Der Untertan nach dem gleichnamigen Roman von Heinrich Mann für die Bühne bearbeitet von Alexander Eisenach. In: https://www.residenztheater.de. Bayerisches Staatsschauspiel, abgerufen am 27. Juni 2025.</ref>
- 2025. Der zerbrochne Krug (als Frau Brigitte). Von Heinrich von Kleist. Inszenierung: Mateja Koležnik<ref>Der zerbrochne Krug von Heinrich von Kleist. In: https://www.residenztheater.de. Bayerisches Staatsschauspiel, abgerufen am 14. Juli 2025.</ref>
- 2026: La Musica - Zwischen Ihr und Ihm (als Claire Lannes). Nach den Theaterstücken «La Musica 2» und «Die Englische Geliebte» von Marguerite Duras. Inszenierung: Silvia Costa<ref>Martin Jost: Das Verstörende greift sich Raum. In: www.nachtkritik.de. 7. Juni 2026, abgerufen am 15. Juni 2026.</ref>
- 2026: Ich. Und das, was ihr daraus macht (Ensemble). Von Delschad Numan Khorschid. Inszenierung: Daniela Kranz / Delschad Numan Khorschid (Im Rahmen des Welt Bühne-Festivals 2026)
- 2026: Bye Bye Lolita (Ensemble). Nach dem gleichnamigen Roman von Lea Ruckpaul für die Bühne bearbeitet von Lea Ruckpaul und Nora Schlocker. Inszenierung: Nora Schlocker
Hörspiele (Auswahl)[Bearbeiten]
- 2022 Elena Ferrante: Neapolitanische Saga (Die Hörspiele – Meine geniale Freundin – Die Geschichte eines neuen Namens – Die Geschichte der getrennten Wege – Die Geschichte des verlorenen Kindes – 15h 30min.) Rolle: Nunzia Cerullo (Lilas Mutter), Bearbeitung und Regie: Martin Heindel, Komposition: Ulrike Haage (als Podcast/Download im BR Hörspiel Pool)<ref>Die Neapolitanische Saga Podcast des Bayerischen Rundfunks</ref>
Ehrungen und Auszeichnungen[Bearbeiten]
- 2016: Nominierung für den Kurt-Meisel-Preis der Freunde des Residenztheaters e.V. für herausragende künstlerische Leistung
Weblinks[Bearbeiten]
- Vorlage:IMDb/1
- Hanna Scheibe bei Crew United
- Hanna Scheibe bei castupload.com
- Hanna Scheibe bei Baumbauer Actors
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Scheibe, Hanna |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Schauspielerin |
| GEBURTSDATUM | 1973 |
| GEBURTSORT | Marbach am Neckar |