Zum Inhalt springen

Hans Ernst Schneider

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Hans Schwerte)

Hans Ernst Schneider (* 15. Dezember 1909 in Königsberg; † 18. Dezember 1999 in Marquartstein im Chiemgau) war ein deutscher SS-Hauptsturmführer und Literaturwissenschaftler. Nach dem Zweiten Weltkrieg ließ er sich für tot erklären und lebte unter dem Namen Hans Schwerte weiter. Er wurde Professor und Rektor der RWTH Aachen.

Leben[Bearbeiten]

1909–1945[Bearbeiten]

Hans Ernst Schneider wurde als Sohn eines Versicherungsangestellten in Königsberg geboren. Er studierte unter anderem Literatur- und Kunstgeschichte in Königsberg, in Berlin und in Wien. 1932 trat er dem Nationalsozialistischen Deutschen Studentenbund bei, 1933 der SA. Schneider wurde 1935 in Königsberg über das von Josef Nadler vergebene Thema „Frühübersetzungen von Turgenjew“ promoviert. Geprüft wurde er im Fach Literatur von Paul Hankamer, in Kunstgeschichte von Wilhelm Worringer und in Philosophie von Hans Heyse.<ref name=":0">BIOGRAPHIE: "Vier Leben in einem – Hans Schneider/Hans Schwerte" (von Karl Müller). Abgerufen am 18. Dezember 2024.</ref> Von 1935 an leitete er eine Abteilung im Nationalsozialistischen Reichsbund für Leibesübungen.

Im April 1937 wechselte er von der SA zur SS. Am 12. Juli 1937 beantragte er die Aufnahme in die NSDAP und wurde rückwirkend zum 1. Mai desselben Jahres aufgenommen (Mitgliedsnummer 4.923.958).<ref>Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/38810461.</ref><ref name="spiegel" /> Er stieg bis zum SS-Hauptsturmführer (Hauptmann) auf und wurde „Abteilungsleiter im persönlichen Stab des Reichsführers SS“ Heinrich Himmler, für den er insbesondere im „Amt Ahnenerbe“ arbeitete.<ref name="spiegel">Stich ins Wespennest. In: Der Spiegel. Nr. 38. Hamburg 1998, S. 84–88 (spiegel.de [PDF]).</ref>

Von 1940 bis 1942 war er in den besetzten Niederlanden tätig, wo er völkische Propagandaschriften herausgab sowie für Kontakte und für die Beschlagnahme von Laboratoriumseinrichtungen zur Durchführung von Menschenversuchen im KZ Dachau zuständig war. Im Rahmen seiner Tätigkeit für das „Ahnenerbe“ organisierte er außerdem Tagungen und beschaffte Geräte für Menschenversuche an KZ-Häftlingen, darunter auch für Versuche mit Giftgas.<ref name="taz2026">Bernd Müllender: Der Fall Schneider/Schwerte: Der Lieblingsprofessor, ein SS-Mann. In: taz. 29. September 2026, ISSN 0931-9085 (taz.de [abgerufen am 30. September 2026]).</ref> Eine unmittelbare Beteiligung an der Durchführung der Menschenversuche konnte ihm später nicht nachgewiesen werden. Schneider wirkte auch auf die Arbeit der Deutschen Wissenschaftlichen Institute in Brüssel<ref>Frank-Rutger Hausmann: „Auch im Krieg schweigen die Musen nicht“: die Deutschen Wissenschaftlichen Institute im Zweiten Weltkrieg. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2001, ISBN 3-525-35357-X, S. 267.</ref> und Kopenhagen<ref>Frank-Rutger Hausmann: „Auch im Krieg schweigen die Musen nicht“: die Deutschen Wissenschaftlichen Institute im Zweiten Weltkrieg. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2001, ISBN 3-525-35357-X, S. 205.</ref> ein. Seit 1942 fungierte er dann als Leiter des „Germanischen Wissenschaftseinsatzes“ des SS-Ahnenerbes mit der Aufgabe, in den besetzten Gebieten die Gemeinsamkeit der germanischen Völker zu erforschen.<ref>Malte Gasche: Der "Germanische Wissenschaftseinsatz" des "Ahnenerbes" der SS 1942–1945. Zwischen Vollendung der "völkischen Gemeinschaft" und dem Streben nach "Erlösung". (= Studien zur Archäologie Europas, Band 20) Habelt, Bonn 2014, ISBN 978-3-7749-3880-9, bes. S. 11 ff., 72 ff. u. 168 ff.</ref>

Aus dem Jahr 1942 stammt auch seine scharfe Kritik an dem Schriftsteller Friedrich Ernst Peters. Peters hatte sich in seinem Essay Die Wiederkehr des Empedokles: Friedrich Hölderlin und Josef Weinheber (Wolfshagen-Scharbeutz, Westphal, 1940) kritisch mit dem Werk von Hans Grimm Der Schriftsteller in der Zeit (1931) auseinandergesetzt, vor allem mit Grimms Plädoyer für eine ideologische Indienstnahme des Dichters und die monetäre Verwertung von Kunst. Peters verweist auf die vorteilhafte politische und künstlerische Unabhängigkeit, die dem Schaffenden eine bürgerliche Erwerbsarbeit garantiert. Sein leises Plädoyer für intellektuelle Selbstbestimmung kommentierte Schneider wie folgt: „Die Grundlehre und Grundhaltung unserer Rasse dürften wohl selten von einem mönchisch erfrorenen, naturfernen Geist so in ihr Gegenteil verkehrt worden sein wie hier.“<ref>Hans Ernst Schneider, „Mißdeutungen. Zum Verhältnis von Dichter und Gemeinschaft“, in: Weltliteratur: Berichte, Leseproben und Wertung. 6, 1942, S. 115–119, hier S. 116. Zu Peters’ Schrift und Hans Schneiders Rezeption derselben, vgl. auch Zwischenbilanz der Historischen Kommission zur Untersuchung des Falles Schneider/Schwerte und seiner zeitgeschichtlichen Umstände, hrsg. Nordrhein-Westfälisches Hauptstaatsarchiv, Düsseldorf, August 1996, S. 70ff.</ref>

Schneider nahm an den vom Propagandaministerium organisierten Europäischen Dichtertreffen in Weimar 1941 und 1942 teil und freundete sich dabei u. a. mit dem niederländischen Schriftsteller Jan Eekhout an.<ref>Frank-Rutger Hausmann: Rezension in: IfB 18 (2010), Onlinepublikation (PDF; 27 kB); zu: Josef Thomik (Verf.), Josef Schreier (Hrsg.): Nationalsozialismus als Ersatzreligion: die Zeitschriften „Weltliteratur“ und „Die Weltliteratur“ (1935/1944) als Träger nationalsozialistischer Ideologie; zugleich ein Beitrag zur Affäre Schneider/Schwerte, Aachen 2009 (S. 3/4 des PDF).</ref>

1945–1999: Leben unter dem Namen Hans Schwerte[Bearbeiten]

Nach Kriegsende tauchte Schneider zunächst unter<ref name="taz2026" />. 1946 kehrte er zu seiner Familie zurück und ließ sich anschließend durch seine Frau für tot erklären. Sie behauptete, er sei in den letzten Kriegstagen in der Schlacht um Berlin gefallen. Ein Jahr später heiratete sie ihn unter dem Namen Hans Schwerte, angeblich ein weit entfernter Verwandter ihres toten Mannes.

Als Hans Schwerte behauptete er, am 3. Oktober 1910 in Hildesheim geboren und in Königsberg zur Schule gegangen zu sein; später habe er dort und in Berlin und Wien studiert. Er begann in Hamburg und Erlangen zum zweiten Mal zu studieren und wurde 1948 in Erlangen mit einer Arbeit über den Zeitbegriff bei Rilke ein zweites Mal promoviert. Als Assistent an der Universität Erlangen<ref>Deutsche Biographie: Schneider, Hans – Deutsche Biographie. Abgerufen am 18. Dezember 2024.</ref> publizierte er erste Schriften. Schwerte gab 1954 und in den darauffolgenden Jahren zusammen mit ehemaligen Kollegen aus dem Sicherheitsdienst des Reichsführers SS, zum Beispiel Wilhelm Spengler, eine vierbändige Buchreihe Gestalter unserer Zeit mit den beiden ersten Teilbänden Denker und Deuter im heutigen Europa im rechten Oldenburger Verlag Gerhard Stalling heraus, wo der ehemalige SS-Obersturmbannführer Hans Rößner als Lektor tätig war. Es gelang ihnen, den Chirurgen Rudolf Nissen, der 1933 infolge des Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums emigrierte, zur Mitarbeit an Band 4 dieser Reihe für ein Kapitel über Ferdinand Sauerbruch zu gewinnen. Band 1 wurde von Arnold Bergstraesser eingeleitet, der 1937 auf Grund desselben Gesetzes wegen jüdischer Vorfahren entlassen worden war und daraufhin in die USA emigrierte.

1958 habilitierte Schwerte sich im Fach Neuere Deutsche Literatur mit der Schrift Faust und das Faustische – Ein Kapitel deutscher Ideologie, die 1962 im Klett Verlag erschien. 1964 wurde er in Erlangen außerordentlicher Professor und Leiter der Theaterwissenschaftlichen Abteilung des deutschen Seminars und 1965 Professor für Neuere Deutsche Literatur an der RWTH Aachen.

1965 nahm Schwerte auch an den Nürnberger Gesprächen teil, seinerzeit eine bedeutende Institution des Geisteslebens und von prominenten NS-Verfolgten wie Jean Améry, Fritz Stern oder Fritz Bauer besucht.<ref name="spiegel" /><ref>Jörg Später: „Der doppelte Mann. Neue Erkenntnisse zum spektakulären Fall des SS-Angehörigen Hans Ernst Schneider, der nach 1945 zu Hans Schwerte wurde.“ In: FAZ am 1. Juli 2026.</ref><ref>Siehe auch Interview mit Hermann Glaser im Zeitzeugenportal (Haus der Geschichte)</ref> Dies trug zu Schwertes linksliberalem Image bei.<ref name="spiegel" /> Ehemalige Studierende und Mitarbeiter erinnerten sich noch Jahrzehnte später überwiegend an einen zugewandten und faszinierenden Hochschullehrer; andere berichteten jedoch auch von autoritären, teils ausfallenden Reaktionen auf Widerspruch.<ref name="taz2026" />

Von 1970 bis 1973 war Schwerte Rektor in Aachen. Von 1976 bis 1981 war er Beauftragter für die Pflege und Förderung der Beziehungen zwischen den Hochschulen des Landes Nordrhein-Westfalen und des Königreichs der Niederlande und des Königreichs Belgien. Dabei war er teilweise für dieselben niederländischen Universitäten zuständig wie von 1940 bis 1942 als SS-Mann.

1978 wurde Schwerte emeritiert und 1983 für seine Verdienste um die akademischen Beziehungen zu den Nachbarländern mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse ausgezeichnet. Schwertes Nachfolger als Professor für Neuere Deutsche Literaturgeschichte wurde Theo Buck.<ref name="spiegel" /> 1978 wurde er zum Honorarprofessor an der Universität Salzburg ernannt und stand dort über Jahre hinweg Lehrveranstaltungen vor.<ref name=":0" />

1992–1999: Enttarnung[Bearbeiten]

Im Zusammenhang mit einer Dissertation über die einst von dem SS-Mann Schneider herausgegebene Zeitschrift Weltliteratur gelangte Earl Jeffrey Richards, der 1983 einen Lehrauftrag an der RWTH wahrgenommen hatte,<ref>Prof. Dr. phil. (em.) Earl Jeffrey Richards. Abgerufen am 18. Dezember 2024.</ref> 1992 an Fotos von Hans E. Schneider, auf denen er Hans Schwerte wiederzuerkennen meinte. Seine Meldungen an Kollegen, Hochschulleitung und Wissenschaftsministerium wurden jedoch nicht verfolgt. Verstärkte Gerüchte um die NS-Vergangenheit des Ex-Rektors veranlassten 1994 Studenten zu eigenen Recherchen, bei denen sie auf die großen biografischen Übereinstimmungen von Schneider und Schwerte stießen. Das Standesamt Hildesheim bestätigte ihnen aufgrund vollständiger Aktenlage, dass dort zwischen 1909 und 1911 kein Hans Schwerte geboren sei. Bevor diese Recherchen abgeschlossen waren, bereiteten niederländische Fernsehjournalisten Berichte über die wahre Identität Schwertes vor.<ref>Michael Kuhlmann: Angelina Pils: „Schneider/Schwerte. Ein westdeutsches Doppelleben 1945–1999“. In: deutschlandfunk.de. 4. Mai 2026, abgerufen am 4. Mai 2026.</ref> Der angekündigten Enthüllung kam Schwerte Ende April 1995 auf Druck der Hochschulleitung durch eine Selbstanzeige knapp zuvor.

Nach der Enttarnung wurden ihm Professorentitel und Beamtenpension entzogen und das Bundesverdienstkreuz aberkannt; zudem wurden Bezüge und Pension in Millionenhöhe zurückgefordert.<ref name="taz2026" /> Die Entziehung des zweiten, unter falschem Namen erlangten Doktorgrades verlief hingegen erfolglos.<ref name="spiegel" /> Daher ermöglichte ihm die Enttarnung nun erstmals, beide Doktorgrade zu führen.

Aufgrund von Vorwürfen, Schneider sei als NS-Funktionär an der Organisation illegaler medizinischer Experimente im KZ Dachau beteiligt gewesen, leitete die Staatsanwaltschaft 1995 ein Verfahren wegen Beihilfe zum Mord ein. „Möglich, daß da was war“, räumte der Beschuldigte ein, berief sich aber auf den Befehlsnotstand: „Dann war das ein Auftrag. Den habe ich sachlich gesehen.“ Das Verfahren wurde folgenlos eingestellt.<ref name="spiegel" />

Der 86-Jährige kommentierte seinen gefälschten Lebenslauf mit den Worten:

„Ich habe mich doch selbst entnazifiziert.“

– Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Hans E. Schneider<ref>Daniel Haufler: Kommunikatives Beschweigen (Zitat u. a.). In: taz. 16. August 2006.</ref>

Schneider starb am 18. Dezember 1999 in einem Altenheim in Bayern.

Nach seinem Tod blieben 40 Ringbücher mit Tagebuchaufzeichnungen erhalten, welche die Historikerin Angelina Pils über sieben Jahre hinweg auswertete; in den Einträgen finden sich noch 1993 antisemitische Ressentiments und völkisches Denken sowie Hinweise auf fortbestehende Kontakte zu früheren SS-Kameraden.<ref name="taz2026" /> In seinen Aufzeichnungen distanzierte Schneider/Schwerte seinen eigenen Lebensweg von den NS-Massenverbrechen und stellte ihn bis Mai 1945 als von Auschwitz unberührt dar.<ref name="taz2026" />

Veröffentlichungen[Bearbeiten]

  • Hans Ernst Schneider: Königliches Gespräch. Erzählung. Westermann, Braunschweig 1936.
  • Hans Schwerte, Wilhelm Spengler (Hrsg.): Denker und Deuter im heutigen Europa (= Gestalter unserer Zeit. Band 2). Stalling, Oldenburg 1954.
    • Teil 1: Deutschland, Österreich, Schweiz, Niederlande und Belgien, Skandinavien.
    • Teil 2: England, Frankreich, Spanien und Portugal, Italien, Osteuropa
  • Hans Schwerte, Wilhelm Spengler (Hrsg.): Forscher und Wissenschaftler im heutigen Europa (= Gestalter unserer Zeit. Band 3). Stalling, Oldenburg 1958.
    • Teil 1: Weltall und Erde. Physiker, Chemiker, Erforscher des Weltalls, Erforscher der Erde, Mathematiker.
    • Teil 2: Erforscher des Lebens. Mediziner, Biologen, Anthropologen.
  • Hans Schwerte: Faust und das Faustische. Ein Kapitel deutscher Ideologie. Klett, Stuttgart 1962.

Literatur[Bearbeiten]

  • AutorInnenkollektiv für Nestbeschmutzung: Schweigepflicht. Eine Reportage. Der Fall Schneider und andere Versuche, nationalsozialistische Kontinuitäten in der Wissenschaftsgeschichte aufzudecken. 2. Auflage. Unrast, Münster 1996, ISBN 3-928300-47-4.
  • Helmut König, Wolfgang Kuhlmann, Klaus Schwabe (Hrsg.): Vertuschte Vergangenheit. Der Fall Schwerte und die NS-Vergangenheit der deutschen Hochschulen. Beck, München 1997, ISBN 3-406-42004-4.
  • Claus Leggewie: Von Schneider zu Schwerte. Das ungewöhnliche Leben eines Mannes, der aus der Geschichte lernen wollte. Hanser, München 1998, ISBN 3-446-19491-6.
  • Bernd-A. Rusinek: Von Schneider zu Schwerte: Anatomie einer Wandlung. In: Wilfried Loth, Bernd-A. Rusinek (Hrsg.): Verwandlungspolitik: NS-Eliten in der westdeutschen Nachkriegsgesellschaft. Campus-Verlag, Frankfurt am Main 1998, ISBN 3-593-35994-4, S. 143–180.
  • Ludwig Jäger: Seitenwechsel. Der Fall Schneider/Schwerte und die Diskretion der Germanistik. Fink, München 1998, ISBN 3-7705-3287-2 (online).
  • Joachim Lerchenmüller, Gerd Simon: Maskenwechsel. Wie der SS-Hauptsturmführer Schneider zum BRD-Hochschulrektor Schwerte wurde und andere Geschichten über die Wendigkeit deutscher Wissenschaft im 20. Jahrhundert. Gesellschaft für Interdisziplinäre Forschung, Tübingen 1999, ISBN 3-932613-02-3.
  • Frank-Rutger Hausmann: „Auch im Krieg schweigen die Musen nicht“: die Deutschen Wissenschaftlichen Institute im Zweiten Weltkrieg. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2001, ISBN 3-525-35357-X.
  • Hans Joachim Schädlich: Anders. Reinbek 2003, ISBN 3-498-06354-5.
  • Arno Gruen: Gehorsam und Ehrgeiz. In: ders.: Der Fremde in uns. dtv, München 2004, ISBN 3-423-35161-6, S. 137–143.
  • Ludwig Jäger: Schneider, Hans Ernst. In: Neue Deutsche Biographie. (NDB). Band 23. Duncker & Humblot, Berlin 2007, ISBN 978-3-428-11204-3, S. Vorlage:VonBis (deutsche-biographie.de).
  • Bettina Brandl-Risi: Wissenschaft im Schatten des Nationalsozialismus – Der Fall Scheider/Schwerte und die Erlanger Theaterwissenschaften. In: Theater in Erlangen: Orte – Geschichte(n) – Perspektiven. Hrsg. von Hans-Friedrich Bormann, Hans Dickel, Eckart Liebau, Clemens Risi (= Ästhetik und Bildung Band 11), transcript, Bielefeld 2020, ISBN 978-3-8376-4960-4, S. 205–243.
  • Angelina Pils: Schneider/Schwerte. Ein westdeutsches Doppelleben 1945–1999. Wallstein, Göttingen 2026, ISBN 978-3-8353-6034-1.

Opernlibretto über den Fall Schneider/Schwerte[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang August von Kaven (1869–1880) · Adolf von Gizycki (1880–1883) · Adolf Wüllner (1883–1886) · Ernst Friedrich Dürre (1886–1889) · Gustav Friedrich Herrmann (1889–1892) · Friedrich Heinzerling (1892–1895) · Otto Intze (1895–1898) · Hans von Mangoldt (1898–1901) · Ludwig Bräuler (1901–1904) · Wilhelm Borchers (1904–1909) · August Hertwig (1909–1911) · August Hirsch (1911–1913) · Adolf Wallichs (1913–1915) · August Hertwig (1915–1917) · Friedrich Klockmann (1917–1919) · Adolf Wallichs (1919–1920) · Paul Gast (1920–1922) · August Schwemann (1922–1924) · Hermann Bonin (1924–1926) · Robert Hans Wentzel (1926–1928) · Hubert Hoff (1928–1930) · Felix Rötscher (1930–1932) · Paul Röntgen (1932–1934) · Otto Gruber (1934–1938) · Alfred Buntru (1938–1940) · Hans Ehrenberg (1941–1945) · Paul Röntgen (1945–1948) · Wilhelm Müller (1948–1950) · Wilhelm Fucks (1950–1952) · Robert Schwarz (1952–1954) · Eugen Flegler (1954–1956) · Rudolf Jung (1956–1958) · Herwart Opitz (1958–1959) · Helmut Winterhager (1959–1961) · Martin Schmeißer (1961–1963) · Volker Aschoff (1963–1965) · Erich Kühn (1965–1967) · Herwart Opitz (1967–1969) · Helmut Faissner (1969–1970) · Hans Schwerte (1970–1973) · Bernhard Sann (1973–1977) · Ottmar Knacke (1977–1980) · Günter Urban (1980–1984) · Hans-Dieter Ohlenbusch (1984–1987) · Klaus Habetha (1987–1997) · Roland Walter (1997–1999) · Burkhard Rauhut (1999–2008) · Ernst Schmachtenberg (2008–2018) · Ulrich Rüdiger (seit 2018) Vorlage:Klappleiste/Ende

Vorlage:Hinweisbaustein