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Hansewerk

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Hansewerk AG

colspan="2" class="notheme" style="background:#Vorlage:Standardfarbe; color:#Vorlage:Standardfarbe; padding:1em 0;" | Logo HanseWerk AG 2026.png
Rechtsform Aktiengesellschaft
Gründung 1. September 2003
Sitz Quickborn, Deutschland Deutschland
Leitung
  • Benjamin Merkt
Mitarbeiterzahl ca. 2.000 (2024, gesamte Hansewerk-Gruppe)<ref name="GB2023">Hansewerk AG, Jahres- und Tätigkeitsabschluss nach EnWG zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024, veröffentlicht im Unternehmensregister am 17. Dezember 2025, abgerufen am 12. Mai 2026.</ref>
Umsatz 53,26 Mio. Euro (2024, nur Hansewerk AG)<ref name="GB2023" />
Branche Energie
Website hansewerk.com
Stand: 31. Dezember 2025

Die Hansewerk AG (Eigene Schreibweise: HanseWerk) ist ein Energiedienstleister mit den Schwerpunkten auf Netzbetrieb und dezentraler Energieerzeugung mit Sitz in Quickborn, der sich im mehrheitlichen Besitz von E.ON befindet. Das Unternehmen betreibt selbst oder über seine Tochtergesellschaften rund 51.000 Kilometer Strom- und 21.000 Kilometer Gasleitungen<ref>Über uns. In: Hansewerk. Abgerufen am 2. September 2021.</ref> in vielen Kommunen in Norddeutschland.<ref>Hohe Investitionen geplant. In: Die Welt. 26. September 2014, abgerufen am 6. Oktober 2014.</ref> Über die Energienetze der Unternehmensgruppe werden direkt oder indirekt über 3 Millionen Menschen<ref name="PT">Energie-Manager Matthias Boxberger. In: Pinneberger Tageblatt. 2. Januar 2023, S. 21.</ref> in den Bundesländern Schleswig-Holstein, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Niedersachsen mit Strom, Erdgas oder Wärme versorgt. Über ihre Tochtergesellschaft Hansewerk Natur betreibt sie etwa 850<ref>Hansewerk Natur (Ger). In: Innio Jenbacher. Abgerufen am 21. Oktober 2024.</ref> Heizanlagen, Blockheizkraftwerke sowie Erdgasspeicher.<ref>Blockheizkraftwerke. In: Hansewerk. Abgerufen am 21. Oktober 2024.</ref>

Geschichte[Bearbeiten]

Zentrale von HanseWerk in Quickborn, 2025

2003–2014: Entwicklung als E.ON Hanse AG[Bearbeiten]

Am 1. September 2003 wurde die E.ON Hanse AG als neues Unternehmen durch Fusion der Schleswag, der Hamburger Gaswerke (umgangssprachlich HeinGas) und der HanseGas gebildet.<ref>E.ON Hanse Wärme GmbH: Deponiegas-BHKW bei broschek Tiefdruck. In: hamburg.de. Abgerufen am 21. Oktober 2024.</ref> Mit diesem Schritt fasste der Mutterkonzern E.ON seine drei norddeutschen Tochtergesellschaften zusammen; als Firmensitz wurde Quickborn gewählt.<ref>Fusion: Eon Hanse gegründet. Energie & Management, 28. Mai 2003, abgerufen am 21. Oktober 2024.</ref>

2010 kündigte der Mutterkonzept E.ON AG aufgrund der erwarteten finanziellen Belastungen aus dem Energiekonzept der Bundesregierung einen Strategiewechsel an.<ref>Roundup: Eon-Chef kündigt Strategiewechsel an: Weitere Milliardenverkäufe. In: Finanzen.net. 10. November 2010, abgerufen am 21. März 2012.</ref> Dabei machte der damalige E.ON-Vorstandsvorsitzende Johannes Teyssen deutlich, dass Norddeutschland mit der E.ON Hanse eine wichtige Rolle spiele, um die unternehmerischen Chancen der Energiewende zu nutzen, etwa im Hinblick auf die Bedeutung der Region als Windkraftstandort.<ref>Johannes Teyssen: Wege, Umwege und Irrwege in die Energiezukunft. (PDF) Vortrag beim Neujahrsempfang der IHK zu Kiel am 12. Januar 2011. In: IHK Schleswig-Holstein. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 5. März 2016; abgerufen am 21. März 2012.</ref>

Zum 1. Januar 2010 wurde die Schleswig-Holstein Netz AG gegründet, nachdem vermehrt Kommunen das Interesse gezeigt hatten, sich am Netzbetrieb zu beteiligen. Die Schleswig-Holstein Netz, an der sich binnen zwei Jahren über 200 Kommunen aus Schleswig-Holstein beteiligten, übernahm die Strom- und Gasnetze von der E.ON Hanse.<ref>Wem gehört das Netz? In: Hamburger Abendblatt. 1. Dezember 2012, abgerufen am 21. Oktober 2024.</ref> Zugleich fungiert die E.ON Hanse bzw. nachfolgend Hansewerk als Mehrheitseigner von Schleswig-Holstein Netz.<ref name="beteiligungen">Töchter und Beteiligungen. In: Hansewerk. Abgerufen am 21. Oktober 2024.</ref>

Das Netz in Hamburg betrieb E.ON Hanse über viele Jahre über die Tochtergesellschaft Hamburg Netz GmbH. Im November 2011 wurden Verträge zwischen der E.ON Hanse und der Hamburger Gesellschaft für Vermögens- und Beteiligungsmanagement (HGV) geschlossen, wonach die HGV mit Wirkung zum Juli 2012 25,1 % an den Netzen erwarb.<ref>Mitteilung des Senats an die Bürgerschaft. (PDF) Archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 24. Juli 2012.</ref> Zugleich wurde es zu einem politischen Thema, ob die Hamburger Energienetze zurückgekauft werden sollten.<ref>LänderTREND Hamburg, Januar 2012. Mehrheit der Hamburger für Rückkauf der Energienetze. In: Infratest dimap. Archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 21. März 2012.</ref><ref>Olaf Dittmann: Mehr als 116 000 Unterschriften für Rückkauf der Energienetze. In: Die Welt, Ausgabe Hamburg. 24. Juni 2011, S. 30.</ref> Die Initiative „Unser Hamburg – unser Netz“ forderte seit 2010 den vollständigen Rückkauf der Energieversorgungsnetze in der Hansestadt, und gewann am 22. September 2013 einen Volksentscheid knapp mit 50,9 % Zustimmung, was einen Vorsprung von nur 15.300 Stimmen bedeutete.<ref>Hamburger stimmen für Rückkauf der Energienetze. In: Der Spiegel. 22. September 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 2. Februar 2014; abgerufen am 13. Januar 2014.</ref><ref>Mehrheit der Hamburger für Rückkauf der Energienetze. In: Die Welt. 9. Februar 2013, abgerufen am 13. Januar 2014.</ref> Danach folgte ein längeres Verfahren, in dem unter anderem rechtliche Fragen des Rückkaufes geklärt werden mussten.<ref>BGH erschwert Kommunen Rückkauf von Stromnetzen. In: Die Welt. 18. Dezember 2013, abgerufen am 13. Januar 2014.</ref> Anfang 2018 wurde die Hamburg Netz GmbH in Gasnetz Hamburg umbenannt, weil sie mit Jahresbeginn wieder komplett in den städtischen Besitz überging.<ref>Hamburger Gasnetz ist seit Jahresbeginn wieder komplett städtisch. In: hamburg.de. 9. Januar 2018, archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 2. August 2019.</ref>

2014: Umstrukturierung und Neufirmierung als Hansewerk AG[Bearbeiten]

Am 1. Oktober 2014 erfolgte eine Umstrukturierung des Unternehmens mit Neufirmierung als HanseWerk AG.<ref name="Handelsblatt">Aus Eon Hanse wird HanseWerk – 500 Millionen Euro Investitionen. In: Handelsblatt. 30. September 2014, abgerufen am 21. Oktober 2024.</ref><ref>HanseWerk AG, Quickborn. In: North Data. Abgerufen am 21. Oktober 2024.</ref> Der Weiterentwicklung der Unternehmensgruppe sowie der Umbenennung war eine Stärkung des kommunalen Einflusses vorausgegangen; so halten die schleswig-holsteinischen Kreise seitdem deutlich größere Anteile an dem Unternehmen. Mehrheitlich gehört Hansewerk aber weiterhin zum E.ON-Unternehmensverbund. Mit der Maßnahme entsprach Hansewerk auch staatlichen Vorgaben zur Trennung von Netzen und Energievertrieb. Für Strom- und Gaskunden änderte sich durch die Umbenennung des Unternehmens in Hansewerk nichts, da dieses Geschäftsfeld ebenfalls im Zuge der Umstrukturierung an die E.ON Vertrieb abgegeben wurde. Im selben Jahr übernahm Hansewerk auch die 110-kV-Hochspannungsleitungen in Schleswig-Holstein.<ref name="Handelsblatt"/>

Seit 2014: Jüngere Entwicklungen[Bearbeiten]

Hansewerk übertrug 2017 die von ihr betriebenen Gasnetze in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg auf ihre neu gegründete Tochtergesellschaft HanseGas GmbH.<ref>Töchter und Beteiligungen. In: Hansewerk. Abgerufen am 21. Oktober 2024.</ref><ref>HanseGas GmbH, Quickborn. In: North Data. Abgerufen am 21. Oktober 2024.</ref>

Hansewerk kaufte die von Schleswig-Holstein Netz betriebenen Gasnetze in den Landkreisen Stade und Harburg; für deren Verwaltung wurde im Juli 2019 die neue Tochtergesellschaft ElbEnergie gegründet. Als Standort der Elbenergie wurde Hittfeld gewählt.<ref>Neuer Gasnetzbetreiber will 2020 die Transportkosten senken. In: Hamburger Abendblatt. 6. Juli 2019, abgerufen am 21. Oktober 2024.</ref>

Im Mai 2022 wurde mit 1,2 Milliarden Euro das größte Investitionspaket der Unternehmensgeschichte beschlossen, um die Netze zu modernisieren und zu digitalisieren. Zugleich soll die Abhängigkeit von russischen Energielieferungen beendet werden.<ref>Hansewerk plant Investitionen von knapp 1,2 Milliarden Euro. In: Süddeutsche Zeitung. 10. Mai 2022, abgerufen am 21. Oktober 2024.</ref> Seit 2025 richtet das Unternehmen insgesamt rund 500<ref>Martin Kopp: HanseWerk schafft 600 neue Arbeitsplätze für die Energiewende. In: Hamburger Abendblatt. 28. Mai 2025, abgerufen am 1. Juli 2025.</ref> neue Stellen ein, vor allem an den Technikstandorten in Schleswig-Holstein, um die Investitionen durchzuführen.<ref>Hansewerk will Personal aufstocken: 250 neue Stellen geplant. In: Zeitung für kommunale Wirtschaft. 9. August 2023, abgerufen am 29. August 2023.</ref>

Zum September 2024 wechselte Matthias Boxberger, der seit 2013 Vorstandsvorsitzender von Hansewerk war, zum E.ON-Schwesterunternehmen Avacon. Sein Nachfolger bei Hansewerk wurde der bisherige Finanzvorstand Christian Fenger.<ref>Olaf Preuß: Chefwechsel: Matthias Boxberger geht von HanseWerk zu Avacon. In: Die Welt. 5. Juni 2024, abgerufen am 21. Oktober 2024.</ref> 2026 kündigte das Unternehmen eine Investition von über 2,5 Milliarden Euro in den Ausbau und die Instandhaltung der Energienetze bis 2030 an.<ref>Milliarden-Investitionen in Schleswig-Holsteins Stromnetze. In: Süddeutsche Zeitung. 25. Mai 2026, abgerufen am 30. Juni 2026.</ref>

Unternehmensstruktur[Bearbeiten]

Logo von Hansewerk an der Zentrale in Quickborn

Der Vorstand von Hansewerk besteht aus Christian Fenger (Vorstandsvorsitzender und Vorstand Finanzen), Benjamin Merkt (Vorstand Technik) und Stephanie Ladwig (Vorstand Personal).<ref name=":1" /><ref name="porträt">Porträt. In: Hansewerk. Abgerufen am 21. Oktober 2024.</ref> Der Aufsichtsrat besteht aus 20 Mitgliedern, darunter etwa der Manager Marten Bunnemann, mehrere Gewerkschafter und Landräte.<ref>Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023. (PDF) In: Lobbyregister Bundestag. S. 25, abgerufen am 21. Oktober 2024.</ref> Vorsitzender des Aufsichtsrates ist Harald Heß.<ref name="porträt" />

Die E.ON SE hält 66,53 % der Anteile an Hansewerk. Daneben sind als kommunale Anteilseigner mit zusammen 33,47 % die Landkreise Dithmarschen, Hzgt. Lauenburg, Nordfriesland, Ostholstein, Pinneberg, Plön, Rendsburg-Eckernförde, Schleswig-Flensburg, Segeberg, Steinburg und Stormarn beteiligt.<ref name="porträt" /> Die kommunale Partnerschaft der Hansewerk mit Landkreisen (bzw. bei der Tochtergesellschaft Schleswig-Holstein Netz mit Gemeinden) als Anteilseignern beeinflusst auch die Arbeit des Unternehmens.<ref>SH Netz im Profil. In: Sylter Rundschau. 18. Juni 2019, S. 14.</ref>

Die Hansewerk AG unterhält Stand 2024 verschiedene Tochterunternehmen, die sich jeweils auf verschiedene Geschäftsbereiche konzentrieren. Vollständige Tochterunternehmen sind Hansegas, Hansewerk Natur, HAW 1. Beteiligungsgesellschaft mbH, Infrastrukturgesellschaft Nord GmbH, Nord-direkt GmbH und Service Plus GmbH. Außerdem hält Hansewerk diverse Mehrheits- und Minderheitsbeteiligungen, unter anderem an der Schleswig-Holstein Netz GmbH (85,34 %), an den Versorgungsbetrieben Helgoland GmbH (50 %), an der Gesellschaft für Energie und Klimaschutz GmbH (33,33 %) und an der E.ON Grid Solutions GmbH (13,82 %).<ref name="beteiligungen" />

Dienstleistungen[Bearbeiten]

Insgesamt beziehen mehr als drei Millionen Menschen in Norddeutschland direkt oder indirekt Strom, Gas oder Wärme über die von Hansewerk und ihren Tochterfirmen betriebenen Netze. Kunden der Hansewerk sind Privathaushalte, Unternehmen und Kommunen. Dabei betreibt Hansewerk Energienetze,<ref name="PT" /><ref>Olaf Preuß: Ein neuer Motor für die Energiewende. In: Die Welt. 17. April 2016, abgerufen am 21. Oktober 2024.</ref><ref name="porträt" /> ist aber auch in der dezentralen Energieerzeugung aus Blockheizkräften und Wärmepumpen tätig.<ref>Marian Willuhn: Ersatz für Erdgas: Hansewerk startet Bau einer Großwärmepumpe für Wohnquartier. In: PV-Magazine. 6. Juni 2025, abgerufen am 1. Juli 2025.</ref>

Planungen zur Energiewende[Bearbeiten]

Im Zuge der Energiewende nutzt Hansewerk unterschiedliche Heizformen wie Pellets, Biogas oder Wärmepumpen, die bis zu 100 % CO2-Einsparung ermöglichen.<ref>Johannes Speckner: Grüne Energie für 200 Kropper Haushalte. In: Elmshorner Nachrichten. 19. Juli 2024, S. 22.</ref> 2024 betrieb Hansewerk rund 200 Blockheizkraftwerke auf Basis von Abwärme und Erneuerbaren Energien (über 40 %) sowie Erdgas (rund 56 %).<ref>Wärmepreise und gesetzliche Informationen. In: Hansewerk Natur. Abgerufen am 21. Oktober 2024.</ref>

Für den Zeitraum von 2014 bis 2016 setzte Hansewerk ein Investitionsprogramm von 500 Millionen Euro im norddeutschen Raum um, unter anderem zur weiteren Umsetzung der Energiewende.<ref>Energiewende: Hansewerk: 550 MW Erneuerbare in Ostholstein. In: Energate. 18. März 2015, abgerufen am 21. Oktober 2024.</ref> Dabei wurden vor allem die Energienetze ausgebaut, um den großen Bedarf an erneuerbaren Energien zu decken und die Netzstabilität auch zukünftig zu gewährleisten.<ref name="Handelsblatt" /> Beispiele für Projekte dieser Zeit waren der Neubau bzw. die Verstärkung von drei 110.000-Volt-Leitungstrassen sowie der Neubau bzw. die Erweiterung von 80 Umspannwerken.<ref name="HA">Olaf Preuß: Wie das Projekt Energiewende gelingen kann. In: Hamburger Abendblatt. 19. Januar 2015, abgerufen am 21. Oktober 2024.</ref> 2015 waren 90 % der in Schleswig-Holstein installierten Leistung aus regenerativen Stromquellen an die Netze von Hansewerk angeschlossen.<ref name="HA" />

Hansewerk führt mehrere Forschungsprojekte für die Energiewende durch. Auf Pellworm betrieb Hansewerk von 2012 bis 2018 als Projekt ein intelligentes Stromnetz, in dem EEG-Erzeugung, Stromspeicherung und -verbrauch aufeinander abgestimmt wurden.<ref>Miriam Kern: „Intelligentes Stromnetz“ für Pellworm: Batteriebetrieben unabhängig. In: Die Tageszeitung. 9. September 2013, abgerufen am 21. Oktober 2024.</ref> 2015 wurde in Hamburg die zu diesem Zeitpunkt leistungsfähigste Power-to-Gas-Anlage Deutschlands in Betrieb genommen, mit der Windstrom in Gas umgewandelt und ins Erdgasnetz eingespeist wird.<ref>Angela Schmid: In Hamburg startet die leistungsfähigste Anlage der Welt. In: Wirtschaftswoche. 16. Oktober 2015, abgerufen am 21. Oktober 2024.</ref>

Für den Ausbau der erneuerbaren Energien sollen Anlagen gebaut, Stromnetze erweitert sowie eine bessere Vor-Ort-Verwertung des in der Region erzeugten Grünstroms gefördert werden.<ref>Eon Hanse heißt jetzt HanseWerk. In: Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag. 1. Oktober 2014, abgerufen am 4. Oktober 2014.</ref> 2021 teilte Hansewerk mit, bis zum Jahr 2035 die installierte Leistung der Erneuerbaren an Land von rund 9000 Megawatt auf 19000 Megawatt verdoppeln zu wollen.<ref>Zwangsabschaltungen gehen zurück – Hansewerk erwartet Verdoppelung von Solar- und Windkraft bis 2035: Mehr Erneuerbare, weniger „Geisterstrom“. In: Segeberger Zeitung. 1. Juni 2021, S. 8.</ref>

2015 hatte Hansewerk begonnen, zunächst in einem Pilotprojekt, Ladepunkte für Elektromobilität zu errichten.<ref>Elektromobilität kommt in Metropolregion schrittweise voran. In: Die Welt. 23. Oktober 2017, abgerufen am 21. Oktober 2024.</ref> Bis 2024 baute Hansewerk rund 600 Ladepunkte.<ref>Klimafreundlich mit HanseWerk: E-Ladesäule in der Gemeinde Glasau eröffnet. In: My Newsdesk. Abgerufen am 18. Januar 2024.</ref>

2020 kündigte das Unternehmen an, bis 2030 klimaneutral werden zu wollen. Der Kohlendioxid-Ausstoß soll schrittweise verringert werden. Der Energieverbrauch soll gesenkt und an allen Standorten sowie Liegenschaften sollen Heizungen, Fenster und Beleuchtung modernisiert werden. Der Energiebedarf wird künftig durch Photovoltaikanlagen gedeckt, und der Fuhrpark soll auf E-Fahrzeuge umgestellt werden.<ref>Hansewerk-Chef Boxberger: „Corona darf nicht den Blick für den Klimaschutz verstellen”. In: Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag. 30. Mai 2020, abgerufen am 21. Oktober 2024.</ref><ref>Johannes Speckner: Klima trotz Corona im Blick. In: Elmshorner Nachrichten. 29. Mai 2020, S. 6.</ref>

Veranstaltungen und Sponsoring[Bearbeiten]

Hansewerk unterstützt den SH Netz Cup, einen jährlichen Ruderwettbewerb in Rendsburg.<ref>SH Netz Cup in Rendsburg. In: Schleswig-Holstein Netz. Abgerufen am 21. Oktober 2024.</ref> Weiterhin werden die Hamburger Obdachlosenzeitung Hinz&Kunzt<ref>Sponsoren. In: Hinz&Kunzt. Abgerufen am 21. Oktober 2024.</ref> und das Schleswig-Holstein Musik Festival<ref>Hauptsponsoren des Schleswig-Holstein-Musik Festivals. In: Schleswig-Holstein Musik Festival. Abgerufen am 8. Oktober 2014.</ref> gesponsert.

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: HanseWerk AG – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />