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Haruna Yukawa

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Haruna Yukawa (jap. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) Yukawa Haruna; * 27. April 1972<ref>[1]</ref> als Masayuki Yukawa ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)); † Januar 2015) war ein japanischer Staatsbürger, der von der Terrormiliz IS am 14. August 2014 im Norden Syriens entführt wurde, als er syrische Rebellen begleitete. Im Januar 2015 wurde er in Geiselhaft ermordet.<ref name="handelsblatt">Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Geisel nach Ablauf von Frist hingerichtet (Memento des Vorlage:IconExternal vom 1. Februar 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.handelsblatt.com</ref><ref>Isis video purports to show beheading of Japanese hostage Kenji Goto</ref>

Leben[Bearbeiten]

Nach der Schule eröffnete Yukawa einen Laden für Militärbedarf in Chiba, der 2005 allerdings bankrottging. 2008 versuchte er Selbstmord zu begehen, wurde jedoch rechtzeitig von seiner Frau gerettet, die zwei Jahre später an Lungenkrebs starb. Dies verstärkte seine Lebenskrise und er änderte im Glauben, eine wiedergeborene Mandschu-Prinzessin zu sein, seinen Vornamen von Masayuki in das weibliche Haruna. 2013 wandte er sich der ultrarechten (Uyoku) Gruppierung Ganbare Nippon zu und eröffnete das Briefkastenunternehmen Private Military Company für Sicherheitsdienstleistungen.<ref name="reuters">Teppei Kasai, Antoni Slodkowski: A broken man living on dreams pulls Japan into Syria hostage drama. In: Reuters. 27. August 2014, abgerufen am 15. Februar 2015 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref name="Guardian">Justin McCurry: Haruna Yukawa: death in the desert marks a violent end to a troubled life. In: The Guardian. 25. Januar 2015, abgerufen am 15. Februar 2015 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Im April 2014 besuchte er erstmals Syrien, wo er von der Freien Syrischen Armee aufgegriffen wurde und sich dort mit dem japanischen Journalisten Kenji Gotō anfreundete. Nach seiner Freilassung kehrte er erst nach Japan zurück, reiste dann aber im Juni 2014 über den Irak, wo er abermals Gotō traf, wieder nach Syrien. Ende Juli 2014 schloss er sich der Freien Syrischen Armee an. Am 14. August 2014 wurde er vom IS gefangen genommen, als dieser eine Stellung der FSA überrannte.<ref name="reuters" /><ref name="Guardian" />

Tod[Bearbeiten]

Die Geiselnehmer verlangten 200 Millionen USD Lösegeld. Kenji Gotō, der nach Syrien gereist war, um den IS um die Freilassung Yukawas zu bitten, wurde ebenfalls entführt. Video- und Bildaufnahmen zeigten beide Geiseln gemeinsam mit Jihadi John.<ref>IS bestätigt Tod einer japanischen Geisel. In: Express.de. 25. Januar 2015, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 4. Februar 2015; abgerufen am 15. Februar 2015.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.express.de</ref> Am 24. Januar 2015 wurde ein Video mit einem Standbild von Gotō veröffentlicht, der ein Foto des enthaupteten Yukawa in den Händen hielt.<ref>Japan prüft angebliches Enthauptungsvideo spiegel.de, 24. Januar 2015</ref>

Nachwirkung[Bearbeiten]

Der japanische Regierungschef Shinzo Abe nahm Stellung: „Dies ist eine abscheuliche und unverzeihliche Tat, die mich sehr wütend macht. Wir verurteilen sie aufs schärfste.“<ref>Jürgen Hanefeld: Japanische IS-Geisel ermordet. In: ard.de. 25. Januar 2015, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 26. Januar 2015; abgerufen am 15. Februar 2015.</ref> Auch das Weiße Haus verurteilte die Ermordung in einer Stellungnahme.<ref>Statement by the President on the Death of Haruna Yukawa. The White House, 24. Januar 2015, abgerufen am 15. Februar 2015 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Die Außenbeauftragte der Europäischen Union, Federica Mogherini, erklärte, die Tat sei ein Beleg, dass der IS mit sämtlichen weltweit anerkannten Werten und Rechten breche.<ref>Statement of the HR/VP Federica Mogherini on the execution of Japanese hostage Haruna Yukawa. EU-Kommission, 25. Januar 2015, abgerufen am 15. Februar 2015 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Der japanische Regierungssprecher Yoshihide Suga räumte ein, dass die Regierung keinen Versuch unternommen habe, den IS zu kontaktieren, da Japan nicht mit Terroristen verhandele.<ref>Vergeblicher Rettungsversuch für einen Freund. In: sueddeutsche.de. 1. Februar 2015, abgerufen am 15. Februar 2015.</ref>

Gotō wurde Ende Januar 2015 getötet, nachdem kein Austausch gegen die Terroristin Sadschida ar-Rischawi zustande gekommen war.<ref>Gabriel Dominguez: Kenji Goto wollte seinen Freund retten. In: dw.de. 28. Januar 2015, abgerufen am 15. Februar 2015.</ref> Die Regierung Jordaniens ließ ar-Rischawi in Reaktion auf die Ermordung der IS-Geisel Muʿādh al-Kasāsba Anfang Februar 2015 hinrichten.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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