Zum Inhalt springen

Hejbuty

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Hejbuty
Vorlage:Platzhalterbild
Hejbuty (Polen)
Hejbuty (Polen)
Hejbuty
Basisdaten
Staat: Polen Polen

Woiwodschaft: Ermland-Masuren
Powiat: Giżycko
Gmina: Wydminy
Geographische Lage: 53° 54′ N, 22° 5′ OKoordinaten: 53° 54′ 11″ N, 22° 4′ 32″ O
 {{#coordinates:53,903056|22,075556|primary
dim=10000 globe= name= region=PL-28 type=city
  }}
Einwohner:
Postleitzahl: 11-510<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Polnisches Postleitzahlenverzeichnis 2022, S. 356 (Memento vom 26. Oktober 2022 im Internet Archive) (polnisch) (PDF; 7,4 MB)</ref>
Telefonvorwahl: (+48) 87
Kfz-Kennzeichen: NGI
Wirtschaft und Verkehr
Straße: DW 656: (Giżycko – ) Staświny – Wydminy ↔ Grabnik – Ełk
Eisenbahn: kein Bahnanschluss
Nächster int. Flughafen: Danzig

Hejbuty [Die Seite Vorlage:IPA/styles.css hat keinen Inhalt.xɛi̯ˈbutɨ] ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist ein Dorf in der polnischen Woiwodschaft Ermland-Masuren. Es gehört zur Landgemeinde Wydminy (Widminnen) im Powiat Giżycki (Kreis Lötzen).

Geographische Lage[Bearbeiten]

Hejbuty liegt in der östlichen Mitte der Woiwodschaft Ermland-Masuren, 25 Kilometer südöstlich der Kreisstadt Giżycko (Lötzen).

Geschichte[Bearbeiten]

Im Jahre 1513 wurde das damals Heybutten genannte kleine Dorf<ref>Dietrich Lange, Geographisches Ortsregister Ostpreußen (2005): Heybutten</ref> gegründet. Als im Jahre 1874 der Amtsbezirk Neuhoff<ref>Rolf Jehke, Amtsbezirk Neuhoff</ref> ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) errichtet wurde, bezog man das Gutsdorf Heybutten mit ein. Der Amtsbezirk gehörte bis 1945 zum Kreis Lötzen im Regierungsbezirk Gumbinnen (1905 bis 1945: Regierungsbezirk Allenstein) in der preußischen Provinz Ostpreußen. Außerdem wurde Heybutten dem Standesamt Widminnen (polnisch Wydminy) zugeordnet<ref name="wiki">Heybutten</ref>. Im Jahre 1910 zählte das Dorf 95 Einwohner<ref>Gemeindelexikon für die Regierungsbezirke Allenstein, Danzig, Marienwerder, Posen, Bromberg und Oppeln. Heft 1, 1912, S. 20, Sp. Überhaupt, 99 Heybutten (Online; PURL – auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dezember 1910 und anderer amtlicher Quellen bearbeitet).</ref>.

Aufgrund der Bestimmungen des Versailler Vertrags stimmte die Bevölkerung im Abstimmungsgebiet Allenstein, zu dem Heybutten gehörte, am 11. Juli 1920 über die weitere staatliche Zugehörigkeit zu Ostpreußen (und damit zu Deutschland) oder den Anschluss an Polen ab. In Heybutten stimmten 60 Einwohner für den Verbleib bei Ostpreußen, auf Polen entfiel keine Stimme.<ref>Herbert Marzian; Csaba Kenez: "Selbstbestimmung für Ostdeutschland - Eine Dokumentation zum 50 Jahrestag der ost- und westpreussischen Volksabstimmung am 11. Juli 1920"; Herausgeber: Göttinger Arbeitskreis, 1970, S. 79</ref>

Am 30. September 1928 gab Heybutten seine Eigenständigkeit auf und wurde in die Landgemeinde Neuhoff (Zelki) eingemeindet. In Kriegsfolge wurde das Dorf 1945 mit dem gesamten südlichen Ostpreußen nach Polen überstellt und erhielt die polnische Namensform „Hejbuty“. Heute ist es Sitz eines Schulzenamtes<ref name="wiki"/> ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) und eine Ortschaft im Verbund der Landgemeinde Wydminy (Widminnen) im Powiat Giżycki (Kreis Lötzen), vor 1998 der Woiwodschaft Suwałki, seitdem der Woiwodschaft Ermland-Masuren zugehörig.

Religionen[Bearbeiten]

Bis 1945 war Heybutten in die evangelische Kirche Neuhoff<ref>Walther Hubatsch, Geschichte der evangelischen Kirche Ostpreußens, Band 3 Dokumente, Göttingen, 1968, S. 492</ref> in der Kirchenprovinz Ostpreußen der Kirche der Altpreußischen Union und in die Katholische Pfarrkirche St. Bruno Lötzen<ref name="wiki"/> im Bistum Ermland eingepfarrt.

Heute gehört Hejbuty zur evangelischen Kirchengemeinde in Wydminy, einer Filialgemeinde der Pfarrei Giżycko in der Diözese Masuren der Evangelisch-Augsburgischen Kirche in Polen, bzw. zur katholischen Pfarrkirche Zelki im Bistum Ełk (Lyck) der Römisch-katholischen Kirche in Polen.

Verkehr[Bearbeiten]

Hejbuty liegt verkehrstechnisch günstig an der Woiwodschaftsstraße DW 656, die die beiden Landkreise Giżycko (Lötzen) und Ełk (Lyck) miteinander verbindet. Eine Bahnanbindung existiert nicht.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references /> Vorlage:Klappleiste/Anfang

Amtssitz: Wydminy (Widminnen)

Dörfer und Schulzenämter: Berkowo (Berghof) | Biała Giżycka (Adlig Bialla/Bleichenau) | Cybulki (Czybulken/Richtenfeld) | Czarnówka (Czarnowken/Grundensee) | Dudka (Schraderswert) | Gajrowskie (Friedrichsheyde/Friedrichsheide) | Gawliki Małe (Klein Gablick) | Gawliki Wielkie (Groß Gablick) | Grądzkie (Grondzken/Funken) | Hejbuty (Heybutten) | Malinka (Mallinken/Birkfelde) | Mazuchówka (Masuchowken/Rodental) | Okrągłe (Okrongeln/Schwansee) | Orłowo (Orlowen/Adlersdorf) | Pamry (Pammern) | Pańska Wola (Adlig Wolla/Freihausen) | Pietrasze (Pietraschen/Petersgrund), Dorf | Radzie (Radzien/Königsfließ) | Ranty (Ranten) | Siedliska (Schedlisken/Dankfelde) | Siemionki (Schemionken/Bergwalde) | Sucholaski (Sucholasken/Rauschenwalde) | Szczepanki (Sczepanken/Tiefen) | Szczybały Orłowskie (Sczyballen/Lorenzhall) | Talki (Talken) | Wężówka (Wensowken/Großbalzhöfen) | Wydminy (Widminnen) | Zelki (Neuhoff)

Weiler: Gajlówka (Gaylowken/Gailau) | Gębałki (Gembalken) | Grodkowo (Maxhof) | Krzywe (Krzywen (Sodrest)/Kriewen) | Łękuk Mały (Klein Lenkuk) | Pańska Wola (osada) | Rostki (Rostken) | Róg Orłowski (Rhog/Klein Lenkuk) | Skomack Mały (Klein Skomatzko/Skomand)

Ortsteile: Ernstowo (Ernstfelde) | Franciszkowo (Franziskowen/Freihausen) | Kowalewskie (Kowalewsken) | Rydze (Nienstedten) | Siejba (Scheuba) | Wólka Cybulska (Paulinenhof)

Vorlage:Klappleiste/Ende