Pamry
| Pamry | ||||||
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| Vorlage:Platzhalterbild | ||||||
| Basisdaten | ||||||
| Staat: |
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| Woiwodschaft: | Ermland-Masuren | |||||
| Powiat: | Giżycko | |||||
| Gmina: | Wydminy | |||||
| Geographische Lage: | 53° 56′ N, 22° 0′ O
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|
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| Einwohner: | 160 (2006) | |||||
| Postleitzahl: | 11-510<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Polnisches Postleitzahlenverzeichnis 2022, S. 917 ( vom 26. Oktober 2022 im Internet Archive) (polnisch) (PDF; 7,4 MB)</ref> | |||||
| Telefonvorwahl: | (+48) 87 | |||||
| Kfz-Kennzeichen: | NGI | |||||
| Wirtschaft und Verkehr | ||||||
| Straße: | DW 656: (Giżycko–) Staświny ↔ Zelki – Ełk | |||||
| Wydminy/DW 655 – Rydze → Pamry | ||||||
| Talki → Pamry | ||||||
| Eisenbahn: | Bahnstrecke Głomno–Białystok Bahnstation: Wydminy | |||||
| Nächster int. Flughafen: | Danzig | |||||
Pamry ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist ein Dorf in der polnischen Woiwodschaft Ermland-Masuren, das zur Landgemeinde Wydminy (Widminnen) im Powiat Giżycki (Kreis Lötzen) gehört.
Geographische Lage[Bearbeiten]
Pamry liegt 300 Meter nördlich des Jezioro Pamer ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) in der östlichen Mitte der Woiwodschaft Ermland-Masuren, 20 Kilometer südöstlich der Kreisstadt Giżycko (Lötzen).
Geschichte[Bearbeiten]
Das dörfliche Gut Pammern<ref>Dietrich Lange, Geographisches Ortsregister Ostpreußen (2005): Pammern</ref> wurde 1526 gegründet<ref name="ostpreussen">Pamry – Pammern (mit aktuellen Bildern aus der Gegenwart)</ref>. Bis zur Mitte des 17. Jahrhunderts gehörte es zum Besitz der Freiherren von Heydeck, von 1830 bis 1880 einer Familie Romejko<ref name="ostpreussen" />.
Im Jahr 1874 wurde der Gutsbezirk Pammern in den neu errichteten Amtsbezirk Neuhoff<ref name="Jehke">Rolf Jehke, Amtsbezirk Neuhoff</ref> ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) eingegliedert, der zum Kreis Lötzen im Regierungsbezirk Gumbinnen (1905 bis 1945: Regierungsbezirk Allenstein) der preußischen Provinz Ostpreußen gehörte. Im gleichen Jahr wurde Pammern auch dem Standesamt Neuhoff zugeordnet<ref name="wiki">Pammern (Landkreis Lötzen). GenWiki, abgerufen am 24. April 2026.</ref>.
In den Jahren nach 1880 war das Gut Eigentum von Eduard Goldenstedt, der einer Hamburger Kaufmannsfamilie entstammte<ref name="ostpreussen" />. 1910 zählte Pammern 124 Einwohner<ref>Landkreis Lötzen im Gemeindeverzeichnis Deutschland 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 21. Januar 2016.</ref>. Gutsbesitzer in den 1920er Jahren war die Familie Kamradt<ref name="ostpreussen" />.
Aufgrund der Bestimmungen des Versailler Vertrags stimmte die Bevölkerung im Abstimmungsgebiet Allenstein, zu dem Pammern gehörte, am 11. Juli 1920 über die weitere staatliche Zugehörigkeit zu Ostpreußen (und damit zu Deutschland) oder den Anschluss an Polen ab. In Pammern stimmten 60 Einwohner für den Verbleib bei Ostpreußen, auf Polen entfiel keine Stimme.<ref>Herbert Marzian; Csaba Kenez: „Selbstbestimmung für Ostdeutschland – Eine Dokumentation zum 50 Jahrestag der ost- und westpreussischen Volksabstimmung am 11. Juli 1920“; Herausgeber: Göttinger Arbeitskreis, 1970, S. 81</ref>
Am 17. Oktober 1928 verlor Pammern seine Eigenständigkeit und wurde in die benachbarte Landgemeinde Mallinken (1938 bis 1945 Birkfelde, {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) eingemeindet<ref name="Jehke" />. Das Gut diente in den Jahren bis 1945 als Sommersitz eines begüterten Königsbergers.
In Kriegsfolge kam Pammern 1945 mit dem gesamten südlichen Ostpreußen zu Polen und trägt seither die polnische Namensform „Pamry“. Der Ort ist heute Sitz eines Schulzenamtes<ref name="wiki" /> ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) und somit eine Ortschaft im Verbund der Landgemeinde Wydminy (Widminnen) im Powiat Giżycki (Kreis Lötzen), vor 1998 der Woiwodschaft Suwałki, seither der Woiwodschaft Ermland-Masuren zugehörig.
Das Gutshaus aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts brannte 1937 aus, wurde aber wieder mit leichten Veränderungen aufgebaut. Die Kriegszeit hat es relativ gut überstanden und befindet sich heute in Privatbesitz<ref name="ostpreussen" />.
Religionen[Bearbeiten]
Bis 1945 war Pammern in die evangelische Kirche Neuhoff<ref>Walther Hubatsch, Geschichte der evangelischen Kirche Ostpreußens, Band 3 Dokumente, Göttingen, 1968, S. 492</ref> in der Kirchenprovinz Ostpreußen der Kirche der Altpreußischen Union sowie in die katholische Pfarrkirche St. Bruno Lötzen<ref name="wiki" /> im Bistum Ermland eingepfarrt.
Heute gehört Pamry zur evangelischen Kirchengemeinde Wydminy, einer Filialgemeinde der Pfarrei Giżycko in der Diözese Masuren der Evangelisch-Augsburgischen Kirche in Polen bzw. zur katholischen Pfarrei Zelki im Bistum Ełk (Lyck) der Römisch-katholischen Kirche in Polen.
Verkehr[Bearbeiten]
Pammern liegt an der verkehrsgünstigen Woiwodschaftsstraße DW 656, die die beiden Kreisstädte Giżycko (Lötzen) und Ełk (Lyck) miteinander verbindet. Außerdem führt eine Nebenstraße von der Woiwodschaftsstraße DW 655 bei Wydminy (Widminnen) über Rydze (Nienstedten) nach hier, ebenso wie ein von Talki (Talken) kommender Landweg hier endet.
Die nächstgelegene Bahnstation ist Wydminy an der Bahnstrecke Głomno–Białystok der Polnischen Staatsbahn (PKP).
Weblinks[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
Amtssitz: Wydminy (Widminnen)
Dörfer und Schulzenämter: Berkowo (Berghof) | Biała Giżycka (Adlig Bialla/Bleichenau) | Cybulki (Czybulken/Richtenfeld) | Czarnówka (Czarnowken/Grundensee) | Dudka (Schraderswert) | Gajrowskie (Friedrichsheyde/Friedrichsheide) | Gawliki Małe (Klein Gablick) | Gawliki Wielkie (Groß Gablick) | Grądzkie (Grondzken/Funken) | Hejbuty (Heybutten) | Malinka (Mallinken/Birkfelde) | Mazuchówka (Masuchowken/Rodental) | Okrągłe (Okrongeln/Schwansee) | Orłowo (Orlowen/Adlersdorf) | Pamry (Pammern) | Pańska Wola (Adlig Wolla/Freihausen) | Pietrasze (Pietraschen/Petersgrund), Dorf | Radzie (Radzien/Königsfließ) | Ranty (Ranten) | Siedliska (Schedlisken/Dankfelde) | Siemionki (Schemionken/Bergwalde) | Sucholaski (Sucholasken/Rauschenwalde) | Szczepanki (Sczepanken/Tiefen) | Szczybały Orłowskie (Sczyballen/Lorenzhall) | Talki (Talken) | Wężówka (Wensowken/Großbalzhöfen) | Wydminy (Widminnen) | Zelki (Neuhoff)
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Ortsteile: Ernstowo (Ernstfelde) | Franciszkowo (Franziskowen/Freihausen) | Kowalewskie (Kowalewsken) | Rydze (Nienstedten) | Siejba (Scheuba) | Wólka Cybulska (Paulinenhof)
