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Strohblumen

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Strohblumen
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Helichrysum basalticum

Systematik
Euasteriden II
Ordnung: Asternartige (Asterales)
Familie: Korbblütler (Asteraceae)
Unterfamilie: Asteroideae
Tribus: Gnaphalieae
Gattung: Strohblumen
Wissenschaftlicher Name
Helichrysum
Mill.

Die Pflanzengattung der Strohblumen (Helichrysum) gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae). Die etwa 600 Arten sind hauptsächlich in der Alten Welt, besonders im Südlichen Afrika und Madagaskar beheimatet.

Einige Arten behalten beim Trocknen die Färbung der Blütenkörbe und eignen sich gut für Trockensträuße. Sie werden auch als Immortellen (Unsterblichen; da die Blüten nicht verwelken) bezeichnet. Die Sorten einiger Arten eignen sich als Beet- und Balkonpflanzen.

Beschreibung[Bearbeiten]

Erscheinungsbild und Laubblätter[Bearbeiten]

Helichrysum wachsen als ein-, zweijährige bis ausdauernde krautige Pflanzen, Halbsträucher oder Sträucher, die meist Wuchshöhen von 20 bis 80 Zentimeter erreichen. Viele Arten duften aromatisch. Sie bilden oft Pfahlwurzeln. Die meist aufrechten, manchmal niederliegenden bis aufsteigenden Stängel sind mehr oder weniger wollig-filzig behaart und besitzen meist auch gestielte oder sitzende Drüsenhaare.

Die wechselständig angeordneten Laubblätter sind meist gestielt und stängelumfassend und/oder herablaufend. Die einfachen Blattspreiten sind eiförmig, spatelförmig bis lanzettlich oder linealisch mit keilförmiger bis gestutzter Spreitenbasis. Der ganzrandige Blattrand ist manchmal zurückgerollt. Die beiden Blattseiten sind gleich oder seltener unterschiedlich gefärbt und meist grau bis weiß filzig oder seidig behaart und sie besitzen manchmal auch gestielte oder sitzende Drüsenhaare; die Blattoberseite verkahlt manchmal und ist dann grünlich.

Blütenstände und Blüten[Bearbeiten]

In schirmtraubigen Gesamtblütenständen stehen mehrere in Knäueln zusammengefasste körbchenförmige Blütenstände zusammen. Die Blütenkörbchen sind mehr oder weniger scheibenförmig. Die Körbchenhülle (Involucrum) ist glockenförmig mit einem Durchmesser von nur 4 bis 8 mm. Die in meist drei bis fünf, selten bis zu sieben Reihen stehenden Hüllblätter sind weißlich, stroh- bis rosafarben, rot oder orangefarben und undurchsichtig bis durchscheinend und meist glänzend. Der Körbchenboden ist flach und kahl, meist ohne Spreublätter.

Die Kronblätter sind meist gelblich. Randständige weibliche Blüten fehlen oder sind einzeln oder zu zweit vorhanden. Es sind 3 bis 30, selten bis über 50 innere, zwittrige Röhrenblüten vorhanden. Zungenblüten, mit oder ohne Zungen, kommen selten vor.

Früchte[Bearbeiten]

Die mehr oder weniger säulenförmigen Achänen besitzen meist eine glatte, manchmal papillöse Oberfläche, die durch erhabene, dachziegelförmig übereinanderliegende Spitzen der Epidermiszellen rau ist, sowie manchmal vier bis sechs Längsrillen und sie sind meist kahl oder selten behaart. Der oft früh abfallende Pappus besteht aus einer Reihe mit 12 bis 20 freien oder an ihrer Basis etwas zusammenhängenden, meist bärtigen bis selten fast federartigen Borsten. Als Diaspore wird die Achäne ausgebreitet.

Chromosomenzahlen[Bearbeiten]

Die Chromosomengrundzahl beträgt x = 7.

Synökologie[Bearbeiten]

Manche Arten sind Futterpflanzen: Sand-Strohblume (Helichrysum arenarium) für Aethes williana, Eublemma minutata, Platyptilia tesseradactyla; Garten-Strohblume (Helichrysum bracteatum) von Vanessa kershawi; Italienische Strohblume (Helichrysum italicum) für Gypsochares baptodactylus Zeller 1850.

Verbreitung[Bearbeiten]

Sehr viele Arten stammen aus der Capensis. Ein weiterer Schwerpunkt der Artenvielfalt ist Australien. Vergleichsweise wenige Arten gibt es auch jeweils in der Mittelmeerregion, in Neuseeland und im westlichen und zentralen Asien.

Datei:Helichrysum arenarium.jpg
Sand-Strohblume (Helichrysum arenarium)
Datei:Helichrysum-foetidum Blütenstand 0067 a.jpg
Blütenstand der Stinkenden Strohblume (Helichrysum foetidum)
Datei:Helichrysum moeserianum PICT1259.JPG
Helichrysum moeserianum im Habitat, De Hoop Naturschutzgebiet, Südafrika
Datei:Helichrysum stoechas830.jpg
Mittelmeer-Strohblume (Helichrysum stoechas)
Datei:Helichrysum umbraculigerum.jpg
Blütenstand von Helichrysum umbraculigerum

Systematik[Bearbeiten]

Die Gattung Helichrysum wurde 1754 mit der Schreibweise Elichrysum durch Philip Miller aufgestellt. Typusart ist Helichrysum orientale Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(L.) Gaertn.<ref name="Tropicos" /> Synonyme für Helichrysum Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Mill. sind: Leontonyx Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Cass., Virginea Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(DC.) Nicoli, Virginia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(DC.) Nicoli. Der Gattungsname Helichrysum leitet sich von den griechischen Wörtern helios für Sonne und chrysos für Gold ab; helichrysos war bei den Griechen ein Name für eine griechische Pflanzenart aus der Familie der Asteraceae.

Die Gattung Helichrysum gehört zur Tribus Gnaphalieae in der Unterfamilie Asteroideae innerhalb der Familie Asteraceae.<ref name ="GRIN" /> Der Umfang der Gattung Helichrysum ist in Diskussion, da sich herausgestellt hat, dass die bisherige Gattung nicht monophyletisch ist, ausgegliederte Gattungen sind zum Beispiel Argentipallium Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Paul G.Wilson, Castroviejoa Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Galbany, L.Sáez & Benedí, Coronidium Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Paul G.Wilson, Lawrencella Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Lindl., Xerochrysum Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Tzvelev, Ozothamnus Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.R.Br. und Chrysocephalum Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Walp. mit einer ozeanischen Verbreitung.<ref name="Galbany-Casals2004" />

In der artenreichen Gattung der Strohblumen (Helichrysum) gibt es etwa 600 Arten. Hier eine Auswahl:<ref name="GRIN" />

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references> <ref name="GRIN"> Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GRIN“ ist nicht vorhanden. im Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program. National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland. </ref> <ref name="Tropicos"> Helichrysum bei Tropicos.org. Missouri Botanical Garden, St. LouisVorlage:Abrufdatum </ref> <ref name="Galbany-Casals2004"> M. Galbany-Casals, N. García Jacas, A. Susanna de la Serna, L. Sáez, Carles Benedí: Phylogenetic relationships in the Mediterranean Helichrysum (Asteraceae, Gnaphalieae) based on nuclear rDNA ITS sequence data. In: Australian Systematic Botany. Band 17, Nr. 3, 2004, S. 241–253, doi:10.1071/SB03031. </ref> </references>

Ergänzende Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Strohblumen (Helichrysum) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien