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Hercules Corporation

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Hercules Corporation
Rechtsform Corporation
Gründung 1894
Auflösung 1957
Sitz Evansville, Indiana, USA
Mitarbeiterzahl 7500
Branche Motoren, Karosserien
Stand: 1920

Hercules Corporation war ein US-amerikanischer Hersteller von Motoren und Karosserien.<ref name="Kimes-McCurdy" /><ref name="Beaulieu" />

Unternehmensgeschichte[Bearbeiten]

William Harvey McCurdy gründete 1894 die Brighton Buggy Company in Cincinnati in Ohio.<ref name="Coachbuilt" /> Er stellte Kutschen her. 1900 wurde die Fabrik zu klein. McCurdy begann in Evansville in Indiana mit dem Bau eines größeren Werks.<ref name="Coachbuilt" /> 1902 folgte der Umzug in das Werk. Die Firmierung lautete nun Hercules Buggy Company.<ref name="Coachbuilt" /> 1905 wurde die Hercules Body Company gegründet, die Karosserien für Kraftfahrzeuge herstellte.<ref name="Coachbuilt" /> Weitere Unternehmen waren Hercules Wheel Company, Hercules Surrey and Wagon Company für größere Kutschen, Hercules Warehouse Company als Lagerhaus und Auslieferungslager und Hercules Paint Company.<ref name="Coachbuilt" /> Zwischen 1906 und 1909 entstanden Kraftfahrzeuge für Sears.<ref name="Coachbuilt" />

Am 8. November 1912 wurde noch die Hercules Gas Engine Company gegründet.<ref name="Coachbuilt" /> Abnehmer waren Ajax, Arco, Atlas, Champion, Economy, Erren, Hercules, Jaeger, Keystone, Reeco, Rohaco, Thermoil und Williams.<ref name="Coachbuilt" /> Bis zur Aufgabe der Motorenproduktion 1934 entstanden etwa 400.000 Ottomotoren.<ref name="Coachbuilt" />

1919 wurde ein Elektroauto hergestellt, der Hercules Electric genannt wurde, aber ein Prototyp blieb.<ref name="Kimes-Hercules" />

1920 waren 7500 Mitarbeiter beschäftigt.<ref name="Coachbuilt" />

Am 23. November 1920 schloss McCurdy seine einzelnen Firmen zur Hercules Corporation zusammen.<ref name="Coachbuilt" /> William H. McCurdy war Präsident, John D. Craft Vizepräsident und Manager, Lynn McCurdy zweiter Vizepräsident, Schatzmeister und Verkaufsleiter und Frank G. Cowan Sekretär.<ref name="Coachbuilt" />

1920 besuchte Lynn McCurdy, der Sohn des Gründers, die Indianapolis Automobile Show. Dort wurde er auf einen Prototyp von Garde Gale aufmerksam. Er übernahm das Projekt, stellte Garde Gale als Generalverkaufsleiter seiner Automobilabteilung ein und kündigte im Dezember 1921 die Produktion für 1922 an. Der Markenname lautete nun McCurdy. Im gleichen Jahr endete die Produktion. Insgesamt entstanden zwischen zwei und sieben Fahrzeuge. Mindestens zwei wurden verkauft.<ref name="Kimes-McCurdy" />

Wesentlich wichtiger für das Unternehmen war die Produktion von Kutschen, Ottomotoren sowie Karosserien für Nutzfahrzeuge und Personenkraftwagen. So sind für das Jahr 1920<ref name="Coachbuilt" /> oder 1922<ref name="Kimes-McCurdy" /> 84.000 Kutschen, 62.000 Ottomotoren und 40.000 Karosserien überliefert.

1930 starb William H. McCurdy.<ref name="Coachbuilt" />

1957 übernahm George Caddick das Unternehmen und führte eine Reorganisation durch. Das Nachfolgeunternehmen hieß Hercules Manufacturing Company und hatte den Sitz in Henderson in Kentucky.<ref name="Coachbuilt" />

Fahrzeuge[Bearbeiten]

Der Elektrowagen Hercules Electric von 1919 blieb ein Einzelstück.

Der Prototyp von Garde Gale war der Gale Four mit einem Vierzylindermotor. Der McCurdy hatte dagegen einen Sechszylindermotor von der Continental Motors Company. Teile für das Fahrgestell wurden ebenfalls zugekauft. Der Radstand betrug 323 cm. Die Fahrzeuge waren als offene Tourenwagen karosseriert.<ref name="Beaulieu" /> Als Neupreis werden sowohl 2095 US-Dollar<ref name="Beaulieu" /> als auch 2500 Dollar<ref name="Kimes-McCurdy" /> genannt.

Literatur[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references> <ref name="Kimes-Hercules">Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/0873414284 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.</ref> <ref name="Kimes-McCurdy">Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/0873414284 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.</ref> <ref name="Beaulieu"></ref> <ref name="Coachbuilt">Mark Theobald: Hercules Body Co. Auf coachbuilt.com, abgerufen am 21. April 2018 (englisch).</ref> </references>

Vorlage:Navigationsleiste US-amerikanische Automobilmarken von 1919 bis 1930