Zum Inhalt springen

Hitsche Maar

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Das Hitsche Maar (auch Hetsche Maar) ist ein Maar, das in der Eifel zwischen Bitburg und Ulmen liegt. Es weist einen Durchmesser von etwa sechzig Metern mit einer Kratertiefe von fünf Metern auf. Damit handelt es sich um das kleinste der Eifelmaare. Es war mit Wasser gefüllt und ist heute zu einem Seggenried verlandet.<ref>Hetsche Maar. Abgerufen am 11. Dezember 2022.</ref>

Name[Bearbeiten]

Datei:Maar, Hitsche Maar, Dürres Maar, Holzmaar 002.jpg
Maare, Hitsche Maar (Vorne) Dürres Maar (Mitte), Holzmaar (Hinten), Luftaufnahme (2015)

Der Name des Maars, der oft auch mit die Hitsche oder Hetsche, Hättsche beziehungsweise Hütsche verkürzt wiedergegeben wird, soll sich aus dem örtlichen Dialekt für „Erdkröte“ ableiten, was darauf zurückzuführen ist, dass hoher Froschreichtum anzutreffen ist.<ref> Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Hetsche auf der deutschen Vulkanstraße (Memento vom 4. Mai 2011 im Internet Archive)</ref>

Entstehung[Bearbeiten]

Beim Hitsche Maar handelt es sich um ein trichterförmiges Trockenmaar. Es liegt westlich des Alftals in einer Vulkangruppe neben dem Holzmaar und dem Dürren Maar und ist damit die älteste vulkanische Ausbruchsstelle der Holzmaar-Gruppe. Es ist wie die beiden anderen entlang der geologischen Störungslinie infolge der vulkanischen Tätigkeit von Nordwesten nach Südosten während der Weichsel-Kaltzeit mit ein bis zwei Eruptionen entstanden und ist mit über 20.000 Jahren das älteste dieser Maare.<ref>Die Eifel</ref> Im Trichter lässt sich vulkanisches Auswurfmaterial vom Dürren-Maar nachweisen.<ref>Gillenfeld – Sehenswürdigkeiten</ref>

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<References/>

Koordinaten: 50° 7′ 28″ N, 6° 52′ 13,2″ O

 {{#coordinates:50,124437|6,870327|primary
   |dim=
   |globe=
   |name=
   |region=DE-RP
   |type=landmark
  }}