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Huber+Suhner

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HUBER+SUHNER AG

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Rechtsform Aktiengesellschaft
ISIN CH0030380734
Gründung 1864 (Suhner); 1882 (Huber)
1969 (Fusion und Gründung Huber+Suhner)
Sitz Herisau, Schweiz Schweiz
Leitung
  • Richard Haemmerli, CFO
Mitarbeiterzahl 4224 (2025)
Umsatz 864.1 Mio. CHF (2025)<ref name="LB25">Lagebericht 2025 Huber+Suhner, März 2026, abgerufen am 11. März 2026</ref>
Branche Elektrotechnik
Website www.hubersuhner.com
Stand: 31. Dezember 2025
Datei:HUBER+SUHNER in Herisau, Switzerland.jpg
Huber+Suhner in Herisau (2021)

Die Huber+Suhner AG mit Hauptsitz in Herisau und Pfäffikon ZH ist ein Schweizer Unternehmen, das Komponenten und Systemlösungen der elektrischen und optischen Verbindungstechnik entwickelt und produziert.

Das Unternehmen ist seit 1998 an der Schweizer Börse SIX Swiss Exchange kotiert (HUBN) und beschäftigte Ende 2025 an Standorten in 40 Ländern rund 4200 Mitarbeitende. Der Auftragseingang betrug Ende 2025 1032 Mio. Schweizer Franken und der Eigenkapitalanteil an der Bilanzsumme 78 Prozent. Für Forschung & Entwicklung wurden 2025 7,1 Prozent des Nettoumsatzes eingesetzt.<ref name="LB25" />

Geschichte[Bearbeiten]

Historisches Luftbild von Walter Mittelholzer, ca. 1918–1937

Huber+Suhner AG entstand 1969 durch die Fusion der beiden traditionsreichen Familienunternehmen Aktiengesellschaft R.+E. Huber in Pfäffikon ZH und Suhner & Co. AG in Herisau. Die Aktiengesellschaft R.+E. Huber wurde 1882 in Pfäffikon gegründet. Sie war ursprünglich eine Telegraphendraht- und Kabelfabrik und firmierte auch als Gummi- und Guttapercha-Warenfabrik.

Die im Jahre 1864 gegründete Suhner & Co. AG baute auf Kabel- und Kabelisolationen sowie einem Kunststoff-Presswerk mit Spritzgussverarbeitung auf.

Nach der Fusion 1969 und anschliessender Expansion nach Australien im Jahr 1973 begann die Internationalisierung von Huber+Suhner. 1999 war das Unternehmen bereits in 28 Ländern präsent. 2002 konzentrierte sich das Unternehmen auf die Neuausrichtung der 3x3-Strategie – 3 Kerngeschäfte für 3 Hauptmärkte und stieg aus den Nicht-Kerngeschäften aus. Ende Dezember 2012 wurde das US-amerikanische Unternehmen Astrolab, Inc. mit Sitz in Warren, New Jersey übernommen. Zudem eröffnete Huber+Suhner 2013 die Produktion in Changzhou, China, was die Herstellung von den Produkten der drei Kernbereiche Hochfrequenz, Fiberoptik und Niederfrequenz in China ermöglichte.

Durch die Akquisition von Cube Optics in Mainz baute Huber+Suhner im Jahr 2014 die Position in der Fiberoptik weiter aus. Im Mai 2016 übernahm Huber+Suhner das Unternehmen Polatis in England, einen Anbieter von rein optischen Schaltern (engl.: Optical Circuit Switches), die im Gegensatz zu konventionellen elektrisch/optischen Schaltern die Signale nicht konvertieren, sondern optisch umsteuern. Das Portfolio von Polatis stellte eine Ergänzung zur bestehenden Produktpalette von Huber+Suhner vor allem im Bereich des Rechenzentrums-Marktes dar. 2017 folgte die Akquisition von Inwave Elektronik AG in Reute, Schweiz. Mit dem Kauf stärkte Huber+Suhner die technologische Kompetenz im Hochfrequenz-Systemgeschäft. Im Frühjahr 2019 übernahm Huber+Suhner das Antennengeschäft (Bahn, Bus, Special Communications) von Kathrein und stärkte damit die Marktposition im Zusammenhang mit dem wachsenden Bedürfnis nach mobiler Kommunikation in öffentlichen Verkehrsmitteln.

Ebenfalls im Jahr 2019 wurde die deutsche BKtel Gruppe übernommen. Mit der Übernahme erweiterte Huber+Suhner sein Portfolio in den Bereichen Fiber-to-the-Home (FTTH), Hybrid-Fiber-Coax (HFC) und Distributed-Access-Architecture (DAA) sowie in der optischen Signalverarbeitung.<ref>Geschichte – HUBER+SUHNER. Abgerufen am 7. April 2021.</ref>

Im Jahr 2024 gelangten laut der Stiftung "The Committee for Freedom in Hong Kong" Antennen von Huber+Suhner über Hong Kong nach Russland zum Russischen Militär. Das Unternehmen konnte die Transaktion nicht nachvollziehen, betonte aber man liefere nicht nach Russland und habe seine Kunden verpflichtet nicht nach Russland zu liefern.<ref>Huber+Suhner, Lemo etc: Schweizer Bauteile in russischen Waffen. Abgerufen am 20. Februar 2026.</ref><ref>Research - The Committee for Freedom in Hong Kong Foundation. In: The Committee for Freedom in Hong Kong Foundation. (thecfhk.org [abgerufen am 20. Februar 2026]).</ref>

Geschäftssegmente[Bearbeiten]

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MCS-Ladestecker von Huber + Suhner

Industrie[Bearbeiten]

Huber+Suhner fasst in diesem Segment die Initiative Luft-, Raumfahrt und Wehrtechnik, das Teilsegment Prüf- und Messtechnik, das Teilsegment Schnellladesysteme für Elektrofahrzeuge sowie die Marktnischen Quanten Computing und Energie zusammen.

Kommunikation[Bearbeiten]

Zu diesem Segment zählen Kommunikationslösungen in Rechenzentren<ref>Dominik Feldges: Die KI-Euphorie macht den Schweizer Industriekonzern Huber + Suhner zum Börsenstar In: NZZ 6. Juni 2026. Abgerufen am 6. Juni 2016</ref> sowie Ausrüstungen für Mobilfunk- und Festnetzkommunikation.

Transport[Bearbeiten]

In diesem Segment ist das Teilsegment Bahnen am gewichtigsten. Dazu kommen im Automobilbereich die Verkabelung für Fahrassistenzsysteme und für Elektrofahrzeuge wie z. B. in E-Trucks.

Umsatz nach Regionen[Bearbeiten]

  • Europa, Mittlerer Osten und Afrika: 55 %
  • Asien-Pazifik: 21 %
  • Amerika: 24 %<ref name="LB25" />

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Huber+Suhner – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Koordinaten: 47° 23′ 9,2″ N, 9° 16′ 15″ O; CH1903: 738336 / 249954

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