Hundsrangen
Hundsrangen Markt Geiselwind
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city&title=Hundsrangen 49° 46′ N, 10° 30′ O
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| Höhe: | ca. 340 m ü. NHN | |||||
Lage von Hundsrangen (fett) im Geiselwinder Gemeindegebiet
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Hundsrangen (fränkisch: Hundsranga<ref>W. D. Ortmann: Landkreis Scheinfeld, S. 84. Dort nach den Regeln des HONB folgendermaßen transkribiert: „húndsraŋɒ“.</ref>) ist ein Gemeindeteil des Marktes Geiselwind im unterfränkischen Landkreis Kitzingen.<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Hundsrangen liegt in der Gemarkung Füttersee.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 4. Juni 2025.</ref> Das einzige Anwesen der früheren Einöde wurde im frühen 21. Jahrhundert abgebrochen.
Geografische Lage[Bearbeiten]
Der Hundsrangen liegt relativ zentral im Geiselwinder Gemeindegebiet an der Staatsstraße 2260, etwa 1,3 km südlich des Ortes Füttersee. Die Staatsstraße leitet im Osten zur Hutzelmühle über, weiter östlich liegt Wasserberndorf. Südlich fließt ein Seitenarm der Ebrach an den Hundsrangen vorbei, im Südosten ist die Hammermühle zu finden, im Westen die Weingartsmühle. Weiter im Süden führt die Autobahn Bundesautobahn 3 vorbei.<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 18. September 2024 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte[Bearbeiten]
Lange Zeit waren die Hundsrangen lediglich als Flurlage auf der Gemarkung von Füttersee bekannt. Der Name leitet sich von der Beschaffenheit der Lage ab. Es handelt sich um einen „nutzlosen Steilhang“ an der Ebrach. Wegen des Steilabfalls zum Bach war er für die landwirtschaftliche Erschließung nicht geeignet, so nutzte man das Schimpfwort „Hund“ für die Charakterisierung der Flurlage.
Erstmals erwähnt wurde der Hundsrangen im Jahr 1750. Damals tauchte im Lehensbuch des Klosters Ebrach die Lage „an Hundtsrangen“ auf. Im 19. Jahrhundert nahm die Flur „Am Hundsrangen“ mehrere Äcker, Wiesen und einen kleinen Wald ein. Bebaut wurde die Lage erst zwischen 1948 und 1950, als ein pensionierter Oberkommissar der Landespolizei hier ein Anwesen errichtete. Damals gehörte der Ort, der 1950 erstmals in den Dokumentationen zu den Volkszählungen erscheint, zur später aufgelösten und nach Geiselwind eingegliederten Gemeinde Füttersee.<ref>W. D. Ortmann: Landkreis Scheinfeld, S. 84.</ref>
Zu Beginn des 21. Jahrhunderts wurde der Hof abgerissen.
Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]
Religion[Bearbeiten]
Hundsrangen war evangelisch-lutherisch geprägt und nach St. Laurentius (Füttersee) gepfarrt.<ref name="OV 1961" />
Literatur[Bearbeiten]
Weblinks[Bearbeiten]
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Hundsrangen in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Hundsrangen im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten[Bearbeiten]
<references responsive />
Burggrub | Dürrnbuch | Ebersbrunn | Füttersee | Geiselwind | Gräfenneuses | Haag | Hohnsberg | Holzberndorf | Hundsrangen | Hutzelmühle | Ilmenau | Langenberg | Neugrub | Rehweiler | Röhrensee | Schleifmühle | Schnackenmühle | Seeramsmühle | Sixtenberg | Theuerleinsmühle | Vogelruh | Wasserberndorf | Weingartsmühle
Sonstige Wohnplätze: Hammermühle | Lohmühle