Sixtenberg
Sixtenberg Markt Geiselwind
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(29)&title=Sixtenberg 49° 45′ N, 10° 31′ O
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| Höhe: | 396 m ü. NHN | |||||
| Fläche: | 99 ha<ref>Gemarkung Freihaslach Nordwest (091256). In: geoindex.io. Geoindex Aktiengesellschaft, abgerufen am 4. Juni 2025.</ref> | |||||
| Einwohner: | 29 (25. Mai 1987)<ref name="OV 1987"/> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 29 Einwohner/km² | |||||
| Postleitzahl: | 96160 | |||||
| Vorwahl: | 09555 | |||||
Lage von Sixtenberg (fett) im Geiselwinder Gemeindegebiet
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Sixtenberg (fränkisch: Sigsnbärch<ref>W. D. Ortmann: Landkreis Scheinfeld, S. 189. Dort nach den Regeln des HONB folgendermaßen transkribiert: „sigsṇbęrχ“.</ref>) ist ein Gemeindeteil des Marktes Geiselwind im unterfränkischen Landkreis Kitzingen.<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Sixtenberg liegt in der Gemarkung Freihaslach Nordwest.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 4. Juni 2025.</ref>
Geografische Lage[Bearbeiten]
Der Weiler liegt auf einem Höhenzug des Steigerwaldes. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt die Bundesautobahn 3 unterquerend nach Wasserberndorf zur Staatsstraße 2260 (1,3 km nördlich) bzw. nach Freihaslach zur Staatsstraße 2256 (3,1 km südöstlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 16. September 2024 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte[Bearbeiten]
Der Ortsname verweist auf die Geschichte des Dorfes. Wahrscheinlich handelte es sich um den „Bergort eines Six(t)“. Hier lebte eine Familie dieses Namens, die im 16. Jahrhundert noch existierte. Der Ortsname ist relativ jung, der Ort wurde wahrscheinlich erst im 15. oder 16. Jahrhundert gegründet. Im 17. Jahrhundert nahm man eine Bedeutungsänderung am Ortsnamen vor. Nun führte man ihn auf den heiligen Papst Sixtus I. zurück.
Erstmals erwähnt wurde Sixtenberg im Jahr 1592. Damals verkaufte Sigmund von Vestenberg unter anderem einige Lehen in „Sixenberg“ an Lorenz von Münster. Zu diesem Zeitpunkt war das Dorf Teil der Zent Burghaslach in den Händen der Herren von Vestenberg. Die eigentlichen Herren waren allerdings die Grafen zu Castell, die den Ort als Lehen vergaben. Sixtenberg bestand damals aus einem großen Hofgut und einem einzelnen Haus.
Mit Hans Six „zum Sixen Berg“ tauchte die namensgebende Familie 1608 wiederum auf. Der Name war im Pfarrbuch von Kirchrimbach eingetragen worden. Zeitweise vergaben die Vestenberg das Dorf als Afterlehen auch an das Kloster Michelsberg in Bamberg. 1624 standen in „Siebenberg“, eine Falschschreibung, drei Häuser. Nach dem Aussterben der Vestenberg fiel das Dorf 1687 wieder zurück an Castell.<ref name="O180">W. D. Ortmann: Landkreis Scheinfeld. S. 189.</ref>
Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde Sixtenberg dem Steuerdistrikt Münchhof<ref name="OV 1818"/> und der Ruralgemeinde Wasserberndorf zugeordnet.<ref>Adreß- und statistisches Handbuch für den Rezatkreis im Königreich Baiern. Kanzlei Buchdruckerei, Ansbach 1820, OCLC 869860423, S. 89 (Digitalisat).</ref> Vor 1837 erfolgte die Umgemeindung nach Freihaslach.<ref name="OV 1837"/> Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Sixtenberg am 1. Januar 1972 nach Geiselwind eingegliedert.<ref>Geiselwind > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 4. Juni 2025.</ref>
Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]
Dreifrankenstein[Bearbeiten]
Eine Besonderheit ist der sogenannte Dreifrankenstein, der sich auf der angrenzenden Gemarkung der Stadt Schlüsselfeld in Mittelfranken befindet. An dieser Stelle stoßen die drei Bezirke Ober-, Mittel- und Unterfranken aneinander. Nach der Gebietsreform der 1970er Jahre errichtete man den Stein an dieser Stelle des Steigerwaldes.<ref>Bauer, Hans: Landkreis Kitzingen. S. 88.</ref>
Bildung[Bearbeiten]
Sixtenberg liegt heute im Sprengel der Drei-Franken-Grundschule im Hauptort Geiselwind. Ab der 5. Klasse besuchen die Kinder die Nikolaus-Fey-Mittelschule in Wiesentheid. Weiterführende Schulen können mit der Mädchenrealschule in Volkach, der Realschule in Ebrach und mit der Realschule in Dettelbach besucht werden. Gymnasien gibt es in Münsterschwarzach (Egbert-Gymnasium), Volkach-Gaibach (Franken-Landschulheim Schloss Gaibach), Wiesentheid (Steigerwald-Landschulheim) und Kitzingen (Armin-Knab-Gymnasium). Bereits in Mittelfranken liegt das Gymnasium Scheinfeld.
Religion[Bearbeiten]
Sixtenberg ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und nach St. Laurentius (Füttersee) gepfarrt.<ref name="OV 1961"/>
Literatur[Bearbeiten]
- Hans Bauer: Landkreis Kitzingen. Ein Kunst- und Kulturführer. Marktbreit 1993.
- Johann Kaspar Bundschuh: Sixtenberg. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 5: S–U. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1802, DNB 790364328, OCLC 833753112, Sp. 343 (Digitalisat).
- Vorlage:Hönn Lexicon Topographicum
- Vorlage:Ortmann Landkreis Scheinfeld
Weblinks[Bearbeiten]
- Sixtenberg. In: geiselwind.de. Abgerufen am 6. Juni 2025.
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Sixtenberg in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Sixtenberg im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten[Bearbeiten]
<references responsive />
Burggrub | Dürrnbuch | Ebersbrunn | Füttersee | Geiselwind | Gräfenneuses | Haag | Hohnsberg | Holzberndorf | Hundsrangen | Hutzelmühle | Ilmenau | Langenberg | Neugrub | Rehweiler | Röhrensee | Schleifmühle | Schnackenmühle | Seeramsmühle | Sixtenberg | Theuerleinsmühle | Vogelruh | Wasserberndorf | Weingartsmühle
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