Hasenglöckchen
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| Hasenglöckchen | ||||||||||||
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| Datei:Hyacinthoides-non-scripta-hispanica.jpg
Bastard-Hasenglöckchen (Hyacinthoides ×massartiana Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Geerinck)<ref>Gregor Stolley: Die Gattung Hyacinthoides in Deutschland Datenblatt bei Offene Naturführer Abgerufen am 4. April 2016</ref> | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Hyacinthoides | ||||||||||||
| Heist. ex Fabr. |
Die Hasenglöckchen (Hyacinthoides) sind eine Pflanzengattung innerhalb der Familie Spargelgewächse (Asparagaceae). Der botanische Gattungsname Hyacinthoides ist aus dem Gattungsnamen Hyacinthus und dem griechischen oides für ähnlich hergeleitet. Heimatgebiete der Arten liegen im westlichen Europa und im nordwestlichen Afrika.
Beschreibung[Bearbeiten]
Hyacinthoides-Arten sind ausdauernde krautige Pflanzen. Diese Geophyten bilden eiförmige Zwiebeln als Überdauerungsorgane aus. Je Zwiebel werden nur wenige grundständige Laubblätter gebildet; sie sind einfach und parallelnervig.
Auf einem Blütenstandsstängel stehen in einem endständigen, traubige Blütenstand viele Blüten zusammen mit zwei Tragblättern je Blüte. Die zwittrigen Blüten sind dreizählig. Die sechs gleichgeformten Blütenhüllblätter sind nur kurz an ihrer Basis röhrig verwachsen. Sie sind 1,5 bis 2 cm lang und weiß über rosa bis blau. Es sind zwei Kreise mit je drei Staubblättern vorhanden. Die drei Fruchtblätter sind zu einem oberständigen Fruchtknoten verwachsen mit ein bis zehn Samenanlagen je Fruchtknotenkammer. Es sind Septalnektarien vorhanden. Der einfache Griffel endet in einer geschwollenen Narbe.
Die dreilappige und dreikammerige Kapselfrucht enthält 3 bis 30 schwarze, mehr oder weniger kugelige, ungeflügelte Samen.
Systematik[Bearbeiten]
Bei manchen Autoren gehören die Arten zur Gattung Scilla. Ein Synonym für Hyacinthoides Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Heister ex Fabricius ist Endymion Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Dum.
Es gibt nur etwa zwölf Hyacinthoides-Arten<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GRIN“ ist nicht vorhanden. im Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program. National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland.</ref><ref name="WCSP" />:
- Hyacinthoides aristidis Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Coss.) Rothm.: Sie kommt nur in Algerien und Tunesien vor.
- Hyacinthoides cedretorum Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Pomel) Dobignard: Sie kommt nur im nördlichen Algerien und in Marokko vor.
- Hyacinthoides ciliolata Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Pomel) Rumsey: Ihre Heimat ist das nordöstliche Tunesien.
- Hyacinthoides flahaultiana Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Emb.) Dobignard: Ihre Heimat ist das südwestliche Marokko.
- Spanisches Hasenglöckchen oder Glockenblaustern (Hyacinthoides hispanica Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Mill.) Rothm.): Es ist in Portugal und Spanien beheimatet. Die Staubbeutel sind blau.
- Italienisches Hasenglöckchen oder Riviera-Hasenglöckchen, Italienische Sternhyazinthe (Hyacinthoides italica Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(L.) Chouard ex Rothm.): Seine Heimat ist das südöstliche Frankreich und das nordwestliche Italien.
- Hyacinthoides kroumiriensis Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.El Mokni, Domina, Sebei & El Aouni: Die Heimat ist Tunesien. Die Art wurde 2014 erstbeschrieben.<ref name="WCSP" />
- Hyacinthoides lingulata Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Poir.) Rothm.: Die Heimat ist Marokko, Algerien und Tunesien.
- Hyacinthoides mauritanica Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Schousb.) Speta: Die Heimat ist das nördliche Marokko und das südwestliche Portugal.
- Atlantisches Hasenglöckchen oder Gewöhnliches Hasenglöckchen, Waldhyazinthe (Hyacinthoides non-scripta Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(L.) Chouard): Das Verbreitungsgebiet reicht von Westeuropa bis Portugal. Die Staubbeutel sind cremefarben. Nur bei dieser Art ist der Blütenstand etwas einseitswendig.
- Hyacinthoides paivae Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.S.Ortiz & Rodr.Oubiña: Die Heimat ist das nordwestliche Portugal und das nordwestliche Spanien.
- Hyacinthoides reverchonii Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Degen & Hervier) Speta: Die Heimat ist die Sierra de Cazorla in Spanien.
Es gibt eine Reihe von Hybriden, die als Zierpflanzen verwendet werden:
- Hyacinthoides ×variabilis Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.P.D.Sell (Syn.: Hyacinthoides ×massartiana Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Geerinck) = Hyacinthoides non-scripta × Hyacinthoides hispanica. Sie neigen in den gemäßigten Breiten zum Verwildern und werden dann zu invasiven Pflanzen.
Quellen[Bearbeiten]
- J. McNeill: Hyacinthoides in der Flora of North America Volume 26, S. 315: – Online. (engl.)
- Franz Speta: Die verwandtschaftlichen Beziehungen von Brimeura Salisb.: Ein Vergleich mit den Gattungen Oncostema Rafin., Hyacinthoides Medic. und Camassia Lindl. (Hyacinthaceae). In: Phyton (Horn). Band 26, Nr. 2, 1987, S. 247–310 (Vorlage:ZOBODAT/URL [PDF; 13,3 MB; abgerufen am 20. April 2023]).
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references> <ref name="WCSP">Vorlage:WCSP</ref> </references>
Weiterführende Literatur[Bearbeiten]
- Grundmann, Rumsey, Ansell, Russell, Darwin, Vogel, Spencer, Squirrell, Hollingsworth, Ortiz, Schneider: Phylogeny and taxonomy of the bluebell genus Hyacinthoides, Asparagaceae [Hyacinthaceae]. Taxon, Volume 59, Number 1, February 2010, pp. 68–82(15)