Hyperloop One
| Hyperloop One
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| colspan="2" class="notheme" style="background:#Vorlage:Standardfarbe; color:#Vorlage:Standardfarbe; padding:1em 0;" | Hyperloop One Logo.png | |
| Rechtsform | Privat |
| Gründung | 2014<ref name="crunchbase organization">Organization: Hyperloop One – Crunchbase. Abgerufen am 22. September 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> |
| Sitz | Los Angeles, |
| Leitung | Raja Narayanan (CEO interimsweise) |
| Mitarbeiterzahl | 280 (Q2 2017)<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Hyperloop One CEO Says ‘We Can Do This in the U.S.’] In: YouTube. Bloomberg Technology, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> |
| Branche | Hochgeschwindigkeitstransportsysteme |
| Stand: 22. September 2017 | |

Hyperloop One (ehemals Virgin Hyperloop One und Hyperloop Technologies<ref name="hyperloop technologies"></ref>) war ein US-amerikanisches Unternehmen, das an der Entwicklung und Umsetzung des Hyperloop-Konzepts arbeitete. Hyperloop One plante ein Hochgeschwindigkeitstransportsystem mit Kapseln in einer Unterdruckröhre (siehe auch Vakuumtunnel), die Geschwindigkeiten bis zu 1200 km/h<ref></ref> erreichen sollten. Das Konzept des Hyperloops wurde im August 2013 von Elon Musk in einem White Paper<ref name="white paper">Hyperloop Alpha White Paper. (PDF) In: SpaceX. August 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 28. Juni 2015; abgerufen am 21. September 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> vorgestellt, doch das Unternehmen Hyperloop One stand weder unter seiner Leitung noch war es in seinem Besitz. Das Unternehmen hatte seinen Sitz in Los Angeles, Kalifornien, Vereinigte Staaten.
Geschichte[Bearbeiten]
Die Idee für Hyperloop One entstand im Rahmen einer Unterhaltung zwischen Elon Musk und dem Wagniskapitalgeber Shervin Pishevar, als diese im Januar 2012 zusammen für eine humanitäre Mission nach Kuba flogen.<ref name="forbes 2015-02-11"></ref> Pishevar bat Musk, seine Ideen über das Konzept des Hyperloops näher zu erläutern, mit dem sich Musk bereits seit einiger Zeit privat beschäftigte. Pishevar schlug vor, den Hyperloop auch für Güterverkehr zu verwenden, obwohl Musk plante, hauptsächlich Personen zu befördern (Personenverkehr). Musk war allerdings durch seine Tätigkeit bei Tesla und SpaceX so eingebunden, dass er keine Zeit hatte, noch ein weiteres Projekt in Form des Hyperloops umzusetzen. Pishevar bot Musk an, dass er sich selbst um das Projekt kümmern würde, worauf Musk jedoch zuerst nicht einging.<ref name="forbes 2015-02-11" />
Im Mai 2013, als Musk im Rahmen der AllThingsD-Konferenz ein Interview gab, forderte Pishevar Musk im Rahmen einer Fragerunde auf, den Zuhörern mehr über seine Idee des Hyperloops zu erzählen.<ref></ref><ref>D11 Conference: Elon Musk Full Interview. In: Youtube.com. 30. Mai 2013, abgerufen am 22. September 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Musk erläuterte sein Konzept und versprach den Zuhörern widerwillig, einen Bericht über seine Idee im August 2013 zu veröffentlichen.
Mit Veröffentlichung des White Papers<ref name="white paper" /> im August 2013 war das Konzept quasi Open Source und die Weiterentwicklung sowie letztendliche Umsetzung des Hyperloops wird durch den Wettbewerb einzelner, unabhängiger Projektteams vorangetrieben.
Shervin Pishevar, Josh Giegel und Brogan BamBrogan gründeten Hyperloop One, damals Hyperloop Technologies<ref name="hyperloop technologies" />, im Juni 2014.<ref name="crunchbase organization" />
Neben Hyperloop One beschäftigten sich mit Stand von September 2017 noch drei weitere Unternehmen mit der Realisierung des Hyperloop-Konzepts.<ref name="golem 2017-07-13" /> Zum einen sind das Hyperloop Transportation Technologies<ref>Hyperloop Transportation Technologies | HTT. Abgerufen am 22. September 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> (HTT) des Deutschen Dirk Ahlborn, zum anderen das kanadische „Transpod“<ref>TransPod Hyperloop – Reinventing Transportation. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 13. Januar 2017; abgerufen am 22. September 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>. Das dritte Unternehmen, das an dem Hochgeschwindigkeitstransportmittel tüftelt, ist „Arrivo, The Arrival Company“, welches von ehemaligen Mitarbeitern von Hyperloop One gegründet wurde.<ref name="golem 2017-07-13" /> Die vier ehemaligen Manager hatten Hyperloop One nach internen Streitigkeiten verlassen und Anfang 2017 ein eigenes Start-up-Unternehmen gegründet.<ref>heise online: Sex, Partys und Menschenrohrpost: Mitgründer verklagt Hyperloop One. Abgerufen am 22. September 2017.</ref><ref></ref>
Mitte Juli 2017 wurde nach Angaben von Hyperloop One erstmals eine Geschwindigkeit von 113 km/h<ref name="golem 2017-07-13"></ref> erreicht, Anfang August 2017 von 305 km/h<ref name="heise 2017-08-02">heise online: Hyperloop One: Neuer Geschwindigkeitsrekord und erster Testlauf mit dem Pod. Abgerufen am 22. September 2017.</ref><ref></ref><ref>Hyperloop One Goes Farther and Faster Achieving Historic Speeds. In: hyperloop-one.com. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 3. August 2017; abgerufen am 22. September 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> (Testschlitten der 500 Meter langen Teströhre „DevLoop“) sowie im Dezember 2017 von 387 km/h<ref></ref>.
Am 8. November 2020 fand die erste bemannte Testfahrt auf der firmeneigenen Teststrecke DevLoop in der Wüste Nevadas (nahe Las Vegas) statt. Dabei wurden zwei Unternehmensangehörige mit einer Maximalgeschwindigkeit von 172 km/h transportiert.
Im Februar 2022 gab das Unternehmen einen Strategiewechsel bekannt. Das System sollte künftig auf den Transport von Fracht ausgerichtet werden und nicht mehr auf die Personenbeförderung. Gleichzeitig mit der Bekanntgabe der Neuorientierung des Unternehmens wurde die Hälfte der Belegschaft entlassen.<ref>Martin Holland: Fracht statt Menschen: Virgin Hyperloop entlässt halbe Belegschaft, ändert Fokus. In: heise.de. 22. Februar 2022, abgerufen am 10. März 2022.</ref><ref>Jane Wakefield: Virgin Hyperloop to focus on cargo, not people. In: bbc.com. 23. Februar 2022, abgerufen am 10. März 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Im Dezember 2023 meldete Bloomberg News, dass das Unternehmen Ende 2023 schließe,<ref>Perkin Amalaraj: Death of Elon Musk's hyperloop dream: Start-up behind high speed vacuum-tube system that was backed by Sir Richard Branson and would move levitating pods of peo. In: dailymail.co.uk. 24. Dezember 2023, abgerufen am 14. Januar 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> da es keinen Auftrag zum Bau eines Hyperloops erhielt. Der mehrheitlich an Hyperloop One beteiligte Hafenbetreiber DP World in Dubai erwarb immaterielle Eigentumsrechte von Hyperloop One.<ref> </ref>
Planungen[Bearbeiten]
Um das Projekt umzusetzen, unterhielt Hyperloop One 2016 Partnerschaften mit Beratern, Architektur- und Ingenieurbüros, unter anderem von der Deutschen Bahn, DB Engineering and Consulting, dem Schweizer Tunnelbauunternehmen Amberg Group, dem britischen Ingenieurbüro Arup und dem französischen Ingenieurbüro Systra, als gemeinsames Tochterunternehmen der SNCF und der RATP.<ref></ref>
Im Mai 2016 startete Hyperloop One die „Hyperloop One Global Challenge“<ref></ref><ref name="hogc">Hyperloop One Global Challenge. In: hyperloop-one.com. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 21. September 2017; abgerufen am 22. September 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>, in der Teams weltweit aufgefordert wurden, Vorschläge für Routen einzureichen. Im Semifinale waren 35 Routenvorschläge enthalten, darunter auch zwischen Hamburg und Berlin.<ref name="hogc" />
Am 14. September 2017 veröffentlichte Hyperloop One zehn Routen, die gebaut werden sollten.<ref></ref><ref></ref>
- Vereinigte Staaten: von Chicago über Columbus (Ohio) nach Pittsburgh
- Vereinigte Staaten: von Dallas über Laredo (Texas) nach Houston
- Vereinigte Staaten: von Cheyenne (Wyoming) über Denver nach Pueblo (Colorado)
- Vereinigte Staaten: von Miami nach Orlando (Florida)
- Kanada: von Toronto über Ottawa nach Montreal
- Mexiko: von Mexiko-Stadt nach Guadalajara (Mexiko)
- Vereinigtes Königreich: von Edinburgh nach London
- Vereinigtes Königreich: von Glasgow nach Liverpool
- Indien: von Bangalore nach Chennai
- Indien: von Mumbai nach Chennai
Finanzierung[Bearbeiten]
Seit der Gründung erhielt Hyperloop One mit Stand von September 2017 gemäß eigenen Angaben Risikokapital von 245 Millionen US-Dollar.<ref>Hyperloop One Closes Series B-1 Round of $85 million. Total Funding Raised to Date is $245 million. PR Newswire. Abgerufen am 21. September 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> In der ersten Finanzierungsrunde, auch als Series A round bezeichnet, erhielt Hyperloop One insgesamt 11,1 Millionen US-Dollar.<ref name="series a round">Feb 12, 2015: Hyperloop One – Funding Round – Series A | crunchbase. Abgerufen am 22. September 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Hauptinvestor war Sherpa Capital<ref name="series a round" />, eine von Shervin Pishevar und Scott Stanford geleitete Venture-Capital-Gesellschaft. In der zweiten Finanzierungsrunde kamen 19 Investoren aus der ganzen Welt hinzu, darunter SNCF, die staatliche Eisenbahngesellschaft Frankreichs.<ref name="series b round">May 10, 2016: Hyperloop One – Funding Round – Series B | crunchbase. Abgerufen am 22. September 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> In der zweiten Finanzierungsrunde war Sherpa Capital ebenfalls Hauptinvestor.<ref name="series b round" /> Auch DP World, ein Tochterunternehmen von Dubai World, der staatlichen Investmentgruppe der Vereinigten Arabischen Emirate, war mit 50 Millionen US-Dollar beteiligt.<ref> Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Nach Turbulenzen und Dubai-Geld: Hyperloop One will weitere 250 Millionen US-Dollar ( vom 22. September 2017 im Internet Archive)</ref><ref>Oct 13, 2016: Hyperloop One – Funding RoundConvertible Note | crunchbase. Abgerufen am 22. September 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Hyperloop One beteiligte sich am Schweizer Projekt Cargo sous terrain und hielt einen Sitz im Verwaltungsrat inne.<ref></ref>
Im Rahmen einer Finanzierungsrunde investierte Richard Bransons Virgin Group im Herbst 2017 in Hyperloop One. Danach wurde das Unternehmen in Virgin Hyperloop One umbenannt.<ref>Werner Pluta: Richard Branson wird zum Hyperlooper. Bei: golem.de vom 12. Oktober 2017, abgerufen am 13. Juni 2023.</ref> Im November 2022 gab die Virgin Group bekannt, dass sie sich vollständig aus dem Projekt zurückzieht aufgrund der Fokussierung auf reinen Frachttransport. Die Marke Virgin wurde aus dem Unternehmen entfernt. Die Virgin Group verkaufte ihre Hyperloop-One-Anteile.<ref>Werner Pluta: Und ewig loopt der Hyper. Bei: golem.de vom 23. November 2022, abgerufen am 13. Juni 2023.</ref><ref>Matthew Field: Richard Branson to sell Virgin’s stake in Hyperloop project In: The Telegraph, vom 6. November 2022.</ref>
Kritik[Bearbeiten]
In 2016 berichtete Wired über ernste Schwierigkeiten bei Hyperloop One. Machtkämpfe führten zu einem Wechsel der Geschäftsführung, Investoren bekamen kalte Füße. Der Gründer Brogan BamBrogan und mit ihm die Schlüsselfiguren David Pendergast, Knut Sauer und William Mulholland verließen das Unternehmen, um die Konkurrenzfirma Hyperloop Two zu gründen.<ref></ref>
Weblinks[Bearbeiten]
- Richard Branson: Hyperloop One macht zu, golem.de, 22. Dezember 2023
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
- Wikipedia:Seite mit Skriptfehlern
- Seiten mit TemplateStyles-Fehlern
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Infobox Unternehmen/Logoeinbindung
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Parameter:Datum
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Literatur/Interner Fehler
- Hyperloop
- Unternehmen (Los Angeles)
- Unternehmensgründung 2014
- Aufgelöst 2023