Igrim
Siedlung städtischen Typs
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Igrim ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist eine Siedlung städtischen Typs im westsibirischen Autonomen Kreis der Chanten und Mansen/Jugra (Russland) mit 8775 Einwohnern (Stand 14. Oktober 2010).<ref name="einwohner_aktuell" />
Geographie[Bearbeiten]
Die Siedlung liegt im Westsibirischen Tiefland, etwa 342 Kilometer Luftlinie nordwestlich des Verwaltungszentrums des Autonomen Kreises Chanty-Mansijsk. Das Rajonzentrum Berjosowo befindet sich etwa 88 Kilometer südlich von Igrim.
Der Ort liegt am rechten Ufer der Nördlichen Soswa, einem linken Nebenfluss des Ob. Unmittelbar bei der Siedlung mündet die Kleine Soswa in die Nördlichen Soswa.
Administrativ gehört Igrim zum Berjosowski rajon. Zudem ist es Verwaltungssitz der gleichnamigen Stadtgemeinde Gorodskoje posselenije Igrim ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)), zu der neben Igrim auch die Siedlung Wansetur ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) sowie die Dörfer Anejewa ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) und Nowinskaja ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) gehören.<ref>Закон Ханты-Мансийского автономного округа – Югры от 25 ноября 2004 года № 63-оз «О статусе и границах муниципальных образований Ханты-Мансийского автономного округа – Югры» (russisch); abgerufen am 12. November 2016</ref>
Geschichte[Bearbeiten]
Über die Entstehung des Ortes gibt es nur ungesicherte Angaben. Bereits in Dokumenten aus dem 16. und 17. Jahrhundert finden sich Hinweise auf Siedlungen an den Ufern der Nördlichen Soswa. In Quellen aus dem 18. Jahrhundert werden sowohl siedelnden Jurgutschesker Samojeden ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value); möglicherweise abgeleitet vom Toponym Jugrim/{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), später Igrim genannt) als auch von Jurgrimsker Jurten ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), im 19. Jahrhundert auch Igrimsker Jurten/{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) zwei Werst entfernt von der Mündung des Flusses Kleine Soswa berichtet. Die Etymologie des Namens Jugrim/Igrim ist aus der heutigen mansischen Sprache schwer abzuleiten. Das Wort Jagr ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) stammt aus den finno-ugrischem Sprachraum (finnisch: järvi, samisch: jāvvʹr, mari: jer) und bedeutet See. Es findet sich auch in geografischen Bezeichnungen innerhalb der Oblasten Archangelsk und Wologda und stammt möglicherweise von Stämmen, die sich vor den Mansen in diesem Gebiet ansiedelten.<ref name="Igrim">Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.История Игрима auf der offiziellen Website des Ortes ( des Vorlage:IconExternal vom 12. November 2016 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. (russisch); abgerufen am 12. November 2016</ref>
Der Großteil der Heimatforscher datiert das Entstehen des heutigen Ortes auf das Jahr 1902, in dem der Kaufmann Beschkilzew am linken Ufer der Nördlichen Soswa eine Siedlung mit dem Namen Igrim-Lugowoi ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), auch Igrim-Syrjanski/{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) genannt) gründete.<ref name="Igrim" />
Die ersten Siedler lebten hauptsächlich vom Fischfang. 1925 wurde in Igrim-Lugowoi eine Fischerei-Genossenschaft gegründet. Ab dem Jahr 1931 entstand am rechten Flussufer die Siedlung Igrim-Lednik ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)), in welcher Kulaken lebten, die aus verschiedenen Regionen der Sowjetunion deportiert wurden. In Igrim-Lednik wurde eine Fischfabrik errichtet, die ihre Produkte überregional vertrieb. Ebenfalls am rechten Flussufer, südöstlich von Igrim-Lednik entstand die Siedlung Igrim-Gorni ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) auf einer Anhöhe. Im Zuge eines Hochwassers im Jahr 1941 wurde die Siedlung Igrim-Lugowoi nach Igrim-Gorni verlegt. Auch Igrim-Lednik wurde auf wiederholter Überschwemmungen Ende der 1950er Jahre aufgegeben und die Fischfabrik in Igrim-Gorni neu aufgebaut.<ref name="Igrim2">Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Наталья Коломиец: Ты в сердце моем, Игрим, 13. Juli 2014 auf admigrim.ru ( des Vorlage:IconExternal vom 12. November 2016 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. (russisch); abgerufen am 12. November 2016</ref>
Im Jahr 1953 wurden im Rajon Berjosowo mehrere große Erdgaslagerstätten entdeckt. 1964 wurde das Gasförderunternehmen Igrimgas ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) gegründet. Die Ausbeutung der Erdgaslagerstätte Nord-Igrim ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) begann 1966. Wenige Jahre später erfolgte die Erschließung der Lagerstätte Süd-Igrim ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)). Es wurde eine Gaspipeline nach Punga gebaut und später bis nach Serow erweitert. Mit der Ansiedlung der Erdgasindustrie wuchs die Siedlung stark an.<ref name="Igrim" />
1959 wurde das Dorfsowjet Anejewski, zu dem Igrim seit 1932 gehörte, in Dorfsowjet Igrimski ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) umbenannt. Fünf Jahre später, am 3. Dezember 1964 erhielt Igrim den Status einer Siedlung städtischen Typs.<ref name="Igrim" />
Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]
| Jahr | Einwohner |
|---|---|
| 1970 | 4.352 |
| 1979 | 9.121 |
| 1989 | 11.093 |
| 2002 | 9.362 |
| 2010 | 8.775 |
Anmerkung: Volkszählungsdaten
Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]
Der Ort verfügt über ein Kulturhaus, zwei Bibliotheken, einen Sportkomplex mit Hockeyplatz, eine Schwimmhalle sowie ein Stadion.
In Igrim steht die 2012 fertiggestellte Kirche zur Verklärung des Herrn ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)).<ref>tv-soyuz.ru: Епископ Ханты-Мансийский и Сургутский Павел освятил три храма, 22. September 2012 (russisch); abgerufen am 12. November 2016</ref>
Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]
Der wichtigste Wirtschaftszweig des Ortes ist die Erdgasindustrie, die im Ort mit Unternehmen wie Gasprom Transgas Jugorsk ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) und Priobtruboprowadstroi ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) vertreten ist. Zudem gibt es mehrere größere Transport- und Dienstleistungs unternehmen.
Im Osten des Ortes liegt der Flughafen Igrim (Flughafencodes IRM; USHI), von dem aus regelmäßige Flüge nach Berjosowo, Chanty-Mansijsk und Tjumen verkehren. Es führt eine ganzjährig befahrbare Autostraße in das nahe gelegene Dorf Nischnije Narykary ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)). Im Winter sind zudem die Orte Berjosowo, Priobje und Swetly über Eisstraßen erreichbar. An der Nördlichen Soswa gibt es zudem einen Flusshafen.
Söhne und Töchter von Igrim[Bearbeiten]
- Jewgeni Gradowitsch (* 1986), Boxer im Federgewicht
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
Weblinks[Bearbeiten]
- Offizielle Website des Ortes (russisch)
Die Seite Vorlage:Erweiterte Navigationsleiste/styles legacy.css hat keinen Inhalt.Vorlage:Klappleiste/Anfang
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