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Kuminski

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Siedlung städtischen Typs
Kuminski
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Flagge Wappen
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Föderationskreis Ural
Region Autonomer Kreis der Chanten und Mansen/Jugra
Rajon Kondinski
Oberhaupt Sergei Jermakow
Gegründet 1963
Frühere Namen Swetly
Siedlung städtischen Typs seit 1964
Bevölkerung 3116 Einwohner
(Stand: 14. Okt. 2010)<ref name="einwohner_aktuell">Itogi Vserossijskoj perepisi naselenija 2010 goda. Tom 1. Čislennostʹ i razmeščenie naselenija (Ergebnisse der allrussischen Volkszählung 2010. Band 1. Anzahl und Verteilung der Bevölkerung). Tabellen 5, S. 12–209; 11, S. 312–979 (Download von der Website des Föderalen Dienstes für staatliche Statistik der Russischen Föderation)</ref>
Zeitzone UTC+5
Telefonvorwahl (+7) 34677
Postleitzahl 628205
Kfz-Kennzeichen 86, 186
OKATO 71 116 654
Website admkuma.ru/
Geographische Lage
Koordinaten 58° 48′ N, 65° 58′ OKoordinaten: 58° 48′ 0″ N, 65° 58′ 0″ O
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Kuminski (Russland)
Kuminski (Russland)
Lage in Russland
Kuminski (Autonomer Kreis der Chanten und Mansen/Jugra)
Kuminski (Autonomer Kreis der Chanten und Mansen/Jugra)
Lage im Autonomen Kreis der Chanten und Mansen/Jugra‎

Kuminski ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist eine Siedlung städtischen Typs im westsibirischen Autonomen Kreis der Chanten und Mansen/Jugra (Russland) mit 3116 Einwohnern (Stand 14. Oktober 2010).<ref name="einwohner_aktuell" />

Geographie[Bearbeiten]

Die Siedlung liegt im Westsibirischen Tiefland, etwa 300 Kilometer Luftlinie südwestlich des Verwaltungszentrums des Autonomen Kreises Chanty-Mansijsk. Das Rajonzentrum Meschduretschenski befindet sich etwa 86 Kilometer nördlich von Kuminski.

Etwa zwei Kilometer nördlich der Siedlung verläuft der namensgebende, stark mäandrierende Fluss Kuma, ein rechter Nebenfluss der Konda, von Nordwesten nach Südosten.

Administrativ gehört Kuminski zum Kondinski rajon. Zudem ist es Verwaltungssitz und einziger bewohnter Ort der gleichnamigen Stadtgemeinde Gorodskoje posselenije Kuminski ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)).<ref>Закон Ханты-Мансийского автономного округа - Югры от 25 ноября 2004 года № 63-оз «О статусе и границах муниципальных образований Ханты-Мансийского автономного округа - Югры» (russisch); abgerufen am 8. November 2016</ref>

Geschichte[Bearbeiten]

Das Entstehen der Siedlung ist eng mit der sich entwickelnden Forst- und Holzwirtschaft verbunden. Im April 1958 wurde eine erste Forsteinrichtung auf dem Gebiet des heutigen Ortes in Betrieb genommen. Der Bau der Siedlung begann im Jahr 1963, damals noch unter dem Namen Swetly ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)). Es entstand ein Forstbetrieb sowie eine Arbeitssiedlung für die ansässigen Arbeiter der Holzindustrie. Für den Holz- und Personentransport wurde 1964 mit dem Bau der über Swetly verlaufenden Eisenbahnstrecke Tawda–Sotnik ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value); Dorf nahe Meschduretschenski) begonnen. Am 31. Dezember 1964 erhielt der Ort den Status einer Siedlung städtischen Typs unter dem neuen Namen Kuminski. Der Forstbetrieb, der zu diesem Zeitpunkt 104 Arbeiter zählte, wurde 1965 zum Kuminski-Forstwirtschaftsbetrieb ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) umbenannt. In der schnell wachsenden Siedlung wurde im Herbst 1965 eine erste Schule gebaut. Der Eisenbahnabschnitt Tawda–Sotnik konnte im Dezember 1966 fertiggestellt werden.<ref name="Kuminski">История поселения auf der offiziellen Website des Ortes (russisch); abgerufen am 8. November 2016</ref>

Bereits in den 1960er Jahren begann die Erschließung von Erdöl- und Erdgaslagerstätten im Westen des Autonomen Kreises der Chanten und Mansen. Auch in Kuminski befinden sich eine Pumpstation sowie Pipelines für den Transport von Erdöl. Durch die Entdeckung großer Gasvorkommen in der Umgebung ergeben sich perspektivisch Chancen für den Ort im Bereich der Erdgaswirtschaft.<ref name="Kuminski" />

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Jahr Einwohner
1970 3412
1979 3348
1989 3378
2002 2805
2010 3116

Anmerkung: Volkszählungsdaten

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Der Ort verfügt über ein Kulturhaus, eine Bibliothek sowie einen Sportkomplex mit Hockeyplatz.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Der wichtigste Wirtschaftszweig des Ortes ist die holzproduzierende und holzverarbeitende Industrie.

In Kuminski gibt es den Bahnhof Kuminskaja ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) an der Eisenbahnstrecke Jekaterinburg–Irbit–Tawda–Meschduretschenski. Der Autoverkehr in die nahe gelegenen Dörfer ist nur über Winterstraßen möglich.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Weblinks[Bearbeiten]

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Verwaltungszentrum: Chanty-Mansijsk
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Anmerkungen: S – Sitz eines Stadtkreises, R – Verwaltungszentrum eines Rajons

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