Isjum
| Isjum | ||
|---|---|---|
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| Wappen von Isjum |
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| Basisdaten | ||
| Staat: | ||
| Oblast: | Oblast Charkiw | |
| Rajon: | Rajon Isjum | |
| Höhe: | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1703: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) m | |
| Fläche: | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1.703: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) km² | |
| Einwohner: | Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl UA (Fehler: Ungültige Zeitangabe)
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| Postleitzahlen: | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1703: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) | |
| Vorwahl: | +380 Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1703: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) | |
| Geographische Lage: | Gradzahl-Fehler: NS: Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1703: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) EW: Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1703: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) | |
| KATOTTH: | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1703: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) | |
| KOATUU: | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1703: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) | |
| Verwaltungsgliederung: | 1 Stadt, 15 Dörfer | |
| Verwaltung | ||
| Adresse: | Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. | |
| Website: | https://city-izyum.gov.ua/ | |
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Isjum (
- WEITERLEITUNG Vorlage:ukS-Cyrl
Die ukrainische Sprache wird in kyrillischer Schrift geschrieben und so auch in der deutschsprachigen Wikipedia dargestellt.
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Diese Weiterleitung ist grundsätzlich kein Gegenstand von SLA., Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. – Betonung auf der Endsilbe: Isjúm) ist eine Stadt in der Oblast Charkiw mit 25.000 Einwohnern (2024) in der Ostukraine.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Abgerufen am 16. September 2024.</ref>
Geographie[Bearbeiten]
Die Stadt liegt in der historischen Region der Sloboda-Ukraine am Ufer des Siwerskyj Donez. Sie ist Zentrum des gleichnamigen Rajons 125 km südöstlich von Charkiw an der Fernstraße M 03, einer Teilstrecke der Europastraße 40.
Ortsname[Bearbeiten]
Der Ortsname bedeutet im Russischen (Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden.) Rosine. In der Tat weist das Stadtwappen drei Weinreben auf, auch ist belegt, dass dort im 17. Jahrhundert Wein angebaut wurde. Der deutsche Slawist Max Vasmer wies in seinem auch in Russland als Standardwerk geltenden Russischen Geographischen Namenbuch allerdings die Version zurück, dass der Name der Stadt auf dieses vermutlich aus dem Krimtatarischen stammende Wort zurückgehe und ursprünglich für Niederung (Tatarisch: üzän) oder Flusslauf gestanden haben könnte.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Abgerufen am 12. September 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Höchstwahrscheinlich sei er vom Flussnamen Isjumez abgeleitet.<ref>Fasmer, M.: Ėtimologičeskij slovar' russkogo jazyka. Progress-Verlag, Moskau 1986, Band 2, S. 124.</ref>
Geschichte[Bearbeiten]
Die älteste erhaltene Urkunde stammt aus dem Jahr 1571. Entwickelt hat die Stadt sich an der Isjumfurt, einer Furt am Fluss Isjumez, über die die strategisch wichtige Verbindung zwischen Moskau und der Krim führte. Im 17. und 18. Jahrhundert war die Stadt ein Standort des kosakischen Regiments (befestigte „Isjum-Linie“ gegen die Krimtataren) und im 19. Jahrhundert war die Stadt Isjum das Verwaltungszentrum des gleichnamigen Ujesd im Gouvernement Charkow.
Im Zweiten Weltkrieg wurde die Stadt nach der Schlacht bei Charkow vom 23. Juni 1942 bis zum 5. Februar 1943 von Truppen der Wehrmacht besetzt. Sie war Schauplatz schwerer Kämpfe an der Ostfront.<ref name="Stadtgeschichte"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Stadtgeschichte auf der Webpräsenz der Stadt ( vom 28. August 2016 im Internet Archive) (ukrainisch)</ref>
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Nach dem russischen Überfall auf die Ukraine Ende Februar 2022 wurde die Stadt für Wochen Schauplatz heftiger Kämpfe. Der Vize-Bürgermeister sprach von einer absichtlichen Zerstörung der Stadt. Ende März 2022 wurde Isjum von russischen Streitkräften erobert.<ref>Latest US intelligence assessment, 26. März 2022</ref> Zeit- und Augenzeugen berichteten von Menschenjagden der russischen Seite auf Kämpfer und Zivilisten sowie von Plünderungen und Entführungen. Manche Bewohner ließen sich von der Gewaltherrschaft beeindrucken und kooperierten mit den Besatzern.<ref name=":0">Birgit Virnich und Andrii Shvets: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Abgerufen am 29. November 2023.</ref><ref>No safe way out of Izyum: ‘I can’t imagine how it will end’, The Guardian, 4. April 2022</ref> Isjum wurde von der russischen Armee als Stützpunkt genutzt, um weitere Angriffe in südlicher Richtung zu ermöglichen. Am 10. September 2022 mussten sich die russischen Streitkräfte im Zuge der ukrainischen Gegenoffensive in der Region Charkiw aus der Stadt zurückziehen, um einer Einkesselung zu entgehen; Isjum kam wieder unter ukrainische Kontrolle.<ref>Russischer Rückzug auf breiter Front faz.net, 10. September 2022.</ref> Spätestens mit dem Rückzug nahmen die Besatzer Fahrzeuge, wie Traktoren, Bulldozer und Müllwagen mit.<ref name=":0" /> Mitte September 2022 gab der ukrainische Staatspräsident Wolodymyr Selenskyj bekannt, dass in Isjum Massengräber entdeckt worden seien. Ukrainischen Medienberichten zufolge wurden mindestens 440 Leichen gezählt; offenkundig seien dort auch Menschen verscharrt worden, die gefoltert wurden und die die russischen Besatzer erschossen hätten. Untersuchungen sollten ergeben, ob es sich um Kriegsverbrechen handelt.<ref>Präsident Selenskyj bestätigt Fund von Massengrab in Isjum spiegel.de 16. September 2022.</ref> Laut dem ukrainischen Vermisstenbeauftragten Oleh Kolenko handelte es sich tatsächlich um viele Einzelgräber. In einem größeren von diesen liegen bis zu 25 getötete ukrainische Soldaten.<ref>https://www.tagesschau.de/ausland/europa/selenskyj-ukraine-massengrab-103.html</ref> Am 26. September wurde bekannt, dass zwei weitere Massengräber mit hunderten Leichen entdeckt worden seien.<ref>Offenbar zwei weitere Massengräber in Isjum gefunden. In: Spiegel Online. 26. September 2022, abgerufen am 26. September 2022.</ref>
Wirtschaft und Verkehr[Bearbeiten]
Es gibt in Isjum Maschinenbauunternehmen, optische Industrie und Möbelproduktion. Die Stadt ist ein Verkehrsknotenpunkt; sie liegt an der zweigleisigen Bahnstrecke Charkiw–Horliwka.
Sehenswürdigkeiten und Kulturgut[Bearbeiten]
In der Stadt befinden sich einige denkmalgeschützte Bauwerke, darunter die 1684 errichtete Christi-Verklärungs-Kathedrale (Preobraschenski sobor), eine Kreuzkuppelkirche mit fünf Türmchen. Sie ist ein Zeugnis des ukrainischen Barocks und ein Werk jener Bauhütte, aus deren Kreis 1689 in Charkiw die Maria-Schutz-Kathedrale (Pokrowski sobor) entstand. Eine Arkadur im Sockelbereich und Blendnischen zwischen den länglichen Fenstern zieren die Außenfassade des Bauwerks. Die Kirche gehört zu den bedeutendsten Kreuzkuppelbauwerken des ukrainischen Barock.<ref>Grigori Nikonowitsch Logwin (Hryhorij Nykonovyč Lohvyn): Ukraine und Moldawien. Ein Bildhandbuch. (= Kunstdenkmäler in der Sowjetunion), Edition Leipzig, Leipzig 1984, S. 404.</ref>
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Christi-Verklärungs-Kathedrale (Preobraschenski sobor)
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Mädchengymnasium der Stadt
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Ehemaliges Bürgerhaus, Straße Soborna 6
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Straße in Isjum
Verwaltungsgliederung[Bearbeiten]
Im Juni 2019 wurde die Stadt zum Zentrum der neugegründeten Stadtgemeinde Isjum (Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden.). Zu dieser zählten auch die Dörfer Kamjanka, Sucha Kamjanka, Synytscheno und Tychozke,<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden.</ref> bis dahin bildete die Stadt die gleichnamige Stadtratsgemeinde Isjum (Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden.) im Zentrum des Rajons Isjum. Im Juni 2020 kamen noch weitere 11 in der untenstehenden Tabelle aufgelistete Dörfer zum Gemeindegebiet.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden.</ref>
Folgende Orte sind neben dem Hauptort Isjum Teil der Gemeinde:
| Name | ||
|---|---|---|
| ukrainisch transkribiert | ukrainisch | russisch |
| Babenkowe | Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. | Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. |
| Bryhadyriwka | Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. | Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. |
| Fedoriwka | Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. | Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. |
| Hlynske | Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. | Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. |
| Iskra | Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. | Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. |
| Iwaniwka | Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. | Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. |
| Kamjanka | Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. | Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. |
| Kramariwka | Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. | Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. |
| Lewkiwka | Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. | Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. |
| Pymoniwka | Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. | Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. |
| Rudnewe | Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. | Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. |
| Sabawne | Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. | Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. |
| Sucha Kamjanka | Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. | Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. |
| Synytschyne (bis 2025 Synytscheno<ref>Верховна Рада України; Постанова від 05.06.2025 № 4483-IX Про перейменування окремих населених пунктів, назви яких містять символіку російської імперської політики або не відповідають стандартам державної мови</ref>) | Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. (Синичено) | Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. |
| Tychozke | Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. | Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. |
Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]
| Jahr | 1897 | 1923 | 1926 | 1939 | 1959 | 1970 | 1979 | 1989 | 2001 | 2010 | 2018 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Einwohner | 13.108 | 9.414 | 9.490 | 34.859 | 37.595 | 51.603 | 60.516 | 64.334 | 56.114 | 52.821 | 48.368 |
Quelle: Cities & towns of Ukraine<ref name="Demographische Entwicklung">Cities & towns of Ukraine, Demographie ukrainischer Städte auf pop-stat.mashke.org (ukrainisch, englisch)</ref>
Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]
- Denys Kulakow (* 1986), Fußballspieler<ref>Denys Kulakov, transfermarkt.com</ref><ref>Denis Kulakov, soccerway.com</ref>
- Jelena Lukaschowa (* 1927), sowjetische bzw. russische Rechtswissenschaftlerin
- Serhij Wassylkiwskyj (1854–1917), ukrainischer Maler und Kunsthistoriker
Weblinks[Bearbeiten]
Vorlage:Wikidata-Registrierung
- Website der Stadt (ukrainisch)
- Karte und Wetterdiagramme von Isjum und der näheren Umgebung, fallingrain.com (englisch)
Siehe auch[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references responsive />
Vorlage:Navigationsleiste Orte in der Oblast Charkiw Vorlage:HinweisbausteinVorlage:Wikidata-Registrierung
- Wikipedia:Seite mit Skriptfehlern
- Seiten mit nicht-numerischen formatnum-Argumenten
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Wikipedia:Koordinaten-Parameterfehler
- Ort in der Oblast Charkiw
- Ort am Siwerskyj Donez
- Ersterwähnung 1571
- Kriegsverbrechen während des russischen Überfalls auf die Ukraine
- Rajon Isjum
- Massengrab in der Ukraine