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Jacob Berglund

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:Storhamar Dragons vs. Genève-Servette HC, 3rd September 2015 18.JPG

Geburtsdatum 17. November 1991
Geburtsort Malmö, Schweden
Größe 185 cm
Gewicht 92 kg

Position Stürmer
Schusshand Links

Karrierestationen

bis 2009 Malmö Redhawks
2009–2010 Portland Winterhawks
2009–2011 Lethbridge Hurricanes
2011–2014 IF Troja-Ljungby
2014–2016 Storhamar Dragons
2016–2017 HC Red Ice
2017–2018 ERC Ingolstadt
2018 Storhamar Dragons
2018–2019 Krefeld Pinguine
2019–2020 Neftechimik Nischnekamsk
2020 HK Traktor Tscheljabinsk
2020–2021 Sewerstal Tscherepowez
2021–2022 Barys Nur-Sultan
seit 2022 Storhamar Dragons

Vorlage:Infobox Eishockeyspieler/Ländercode2

Jacob Berglund (* 17. November 1991 in Malmö) ist ein norwegisch-schwedischer Eishockeyspieler, der seit August 2022 erneut bei Storhamar Hockey aus der norwegischen Elitehockeyligaen unter Vertrag steht und dort auf der Position des Stürmers spielt. Zuvor war Berglund unter anderem für den ERC Ingolstadt und die Krefeld Pinguine in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) aktiv.

Karriere[Bearbeiten]

Jacob Berglund erhielt bei den Baby Hawks, dem Nachwuchs der Malmö Redhawks, seine Eishockeyausbildung. Bereits als 17-Jähriger kam er beim Profiteam des damaligen schwedischen Zweitligisten in der Saison 2008/09 zum Einsatz. Beim CHL Import Draft 2009, in dem die drei wichtigen kanadischen Junioren-Eishockeyligen nicht nordamerikanische Spieler für ihre Teams sichten, wurde er neben Nino Niederreiter von den Portland Winterhawks aus der Western Hockey League (WHL) ausgewählt.<ref>Hawks use second import pick on Jacob Berglund, winterhawks.com, 30. Juni 2009, abgerufen am 27. März 2019</ref> Die Saison 2009/10 begann er bei den Portland Hawks und wurde im Januar 2010 innerhalb der WHL für Luca Sbisa an die Lethbridge Hurricanes transferiert, für die er auch in der Saison 2010/11 aktiv war.<ref>Portland Winterhawk training camp: Have skates, will travel, The Oregonian, 23. August 2009, abgerufen am 27. März 2019</ref><ref>Winterhawks bring in Luca Sbisa, defenseman on Swiss Olympics roster, The Oregonian, 11. Januar 2010, abgerufen am 27. März 2019</ref>

Nach seiner Juniorenzeit kehrte er zur Saison 2011/12 in sein Heimatland zurück und war die folgenden drei Spielzeiten für IF Troja-Ljungby in der zweithöchsten schwedischen Eishockeyliga Allsvenskan aktiv. Obwohl Lundberg einer der erfolgreichsten Spieler seines Vereins in der Abstiegsrelegation der Saison 2013/14 war, konnte er den Abstieg seines Teams zum Ende dieser Spielzeit in die drittklassige Division 1 nicht verhindern. Daraufhin wechselte er zur Saison 2014/15 zu den Storhamar Dragons in die höchste norwegische Eishockeyliga GET-ligaen, mit welchen er den Einzug in das Playoff-Finale erreichte. Sein persönlicher Durchbruch gelang ihm dann in der folgenden Saison 2015/16 bei den Dragons, als er sowohl punktbester Spieler seines Teams als auch erfolgreichster Spieler der Play-offs war und zum Spieler des Jahres in der norwegischen Eishockeyliga gewählt wurde. Außerdem konnte er mit seiner Mannschaft in der Champions Hockey League überraschende Erfolge feiern, so gelang ihm das CHL-Tor der Saison 2015/16.<ref>Top Goal: Jacob Berglund. In: Champions Hockey League. 1. Februar 2016, abgerufen am 6. Oktober 2017.</ref>

Für die Saison 2016/17 schloss er sich dem Schweizer Klub Magnity Red Ice aus der National League B (NLB) an. Obwohl der Verein wegen des Rückzugs des Hauptsponsors im Laufe der Spielzeit finanzielle Probleme bekam, erreichte Berglund mit seiner Mannschaft die Playoffs, war wieder punktbester Spieler seines Teams und unter den zehn besten Scorern der NLB in diesem Spieljahr.<ref>Martigny Red Ice in argen Geldnöten: Nutzt der EHC Olten das aus?, Solothurner Zeitung, 30. März 2017, abgerufen am 27. März 2019</ref> Zur Spielzeit 2017/18 unterschrieb Jacob Berglund einen Vertrag beim Team des ERC Ingolstadt aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL).<ref>Stürmer Berglund kommt zum ERC. In: erc-ingolstadt.de. 2. April 2017, abgerufen am 6. Oktober 2017.</ref> Dort konnte er zwar als Teamspieler überzeugen, jedoch auch aufgrund vieler Reihenwechsel seine Torjägerqualitäten nicht abrufen.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Teamplayer statt Torjäger (Memento vom 29. März 2019 im Internet Archive), Donaukurier, 5. Oktober 2017, abgerufen am 28. März 2019</ref> Nach dem Trainerwechsel von seinem Landsmann Tommy Samuelsson zu Doug Shedden verließ er im Februar 2018 wegen den geringen Einsatzzeiten die Oberbayern nach 49 Spielen, in denen er vier Tore erzielt hatte und spielte den Rest der Saison wieder bei den Storhamar Dragons.<ref>Jacob Berglund verlässt den ERC Ingolstadt, hockeyweb.de, 14. Februar 2018, abgerufen am 28. März 2019</ref> Diesmal konnte er mit den Dragons die norwegische Meisterschaft gewinnen und war dabei hinter Kodie Curran der erfolgreichste Spieler in den Playoffs.<ref>Norwegen Saison 2017/18 Play-offs Spielerstatistik, Eliteprospects.com, abgerufen am 28. März 2019</ref> Für die Saison 2018/19 versuchte er es erneut in der DEL und er unterzeichnete einen Vertrag bei den Krefeld Pinguinen.<ref name="kicker-724031">Norwegen-Meister Jacob Berglund wechselt zu den Krefeld Pinguinen. In: kicker.de. 16. Mai 2018, abgerufen am 18. Juni 2018.</ref><ref>Center Jacob Berglund – der Volltreffer, Westdeutsche Zeitung, 10. Oktober 2018, abgerufen am 28. März 2019</ref> Bei den Krefeldern bildete er mit Chad Costello ein erfolgreiches Angriffsduo und wurde mit 32 Toren der beste Torjäger der DEL-Hauptrunde 2018/19.<ref>Berglund lässt sich mit dem Vertrag Zeit, Westdeutsche Zeitung, 7. Januar 2019, abgerufen am 28. März 2019</ref>

Im Mai 2019 wurde Berglund von Dinamo Riga aus der Kontinentalen Hockey-Liga (KHL) verpflichtet, aber kurz nach Saisonbeginn wieder entlassen. Im Oktober 2019 wechselte er innerhalb der KHL zu Neftechimik Nischnekamsk,<ref name="hcnh">Йонас Энлунд и Якоб Берглунд стали игроками «Нефтехимика». In: hcnh.ru. 12. Oktober 2019, abgerufen am 14. Oktober 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> wo er eine Spielzeit lang aktiv war. Danach wurde er zur Saison 2020/21 vom Ligakonkurrenten HK Traktor Tscheljabinsk verpflichtet. Dort war der Schwede bis zum Dezember 2020 aktiv und lief ab dann für Sewerstal Tscherepowez auf. Zur folgenden Spielzeit nahm ihn der kasachische Klub Barys Nur-Sultan unter Vertrag, ehe er im Sommer 2022 zu Storhamar zurückkehrte. Dort wurde er 2024 und 2025 erneut norwegischer Meister. Im Jahr 2025 wurde er zudem in das All-Star-Team der Elitehockeyligaen gewählt.

International[Bearbeiten]

Vom schwedischen Eishockeyverband wurde er in die schwedischen U16-, U17- und U18-Auswahlmannschaften berufen. Im Rahmen der Saison 2020/21 der Euro Hockey Tour kam er zu drei Einsätzen in der schwedischen Nationalmannschaft. Für Norwegen spielte er erstmals bei der Weltmeisterschaft 2025. Es folgten weitere Einsätze bei der Weltmeisterschaft 2026, in deren Verlauf die Norweger erstmals das Halbfinale und mit dem Gewinn der Bronzemedaille ihre beste Platzierung bei einer Weltmeisterschaft erreichten.

Erfolge und Auszeichnungen[Bearbeiten]

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  • 2006 Schwedischer U16-Meister mit den Malmö Redhawks
  • 2015 Norwegischer Vizemeister mit den Storhamar Dragons
  • 2016 Bester Spieler der GET-ligaen
  • 2016 All-Star-Team der GET-ligaen
  • 2018 Norwegischer Meister mit den Storhamar Dragons
  • 2019 Bester Torschütze der DEL-Hauptrunde
  • 2023 Norwegischer Vizemeister mit den Storhamar Dragons
  • 2024 Norwegischer Meister mit den Storhamar Dragons
  • 2025 Norwegischer Meister mit den Storhamar Dragons
  • 2025 All-Star-Team der Elitehockeyligaen

International[Bearbeiten]

Karrierestatistik[Bearbeiten]

Stand: Ende der Saison 2025/26

Reguläre Saison Playoffs
Saison Team Liga Sp T V Pkt SM Sp T V Pkt SM
2006/07 Malmö Redhawks J18 J18 Elit/Allsvenskan 1 0 0 0 2 – – – – –
2007/08 Malmö Redhawks J18 J18 Elit/Allsvenskan 23 17 9 26 42 2 0 0 0 14
2007/08 Malmö Redhawks J20 J20 SuperElit 13 2 3 5 6 – – – – –
2008/09 Malmö Redhawks J18 J18 Elit/Allsvenskan 5 4 8 12 18 4 1 1 2 2
2008/09 Malmö Redhawks J20 J20 SuperElit 25 16 12 28 48 – – – – –
2008/09 Malmö Redhawks Allsvenskan 25 1 0 1 6 – – – – –
2009/10 Portland Winterhawks WHL 41 5 7 12 12 – – – – –
2009/10 Lethbridge Hurricanes WHL 30 4 10 14 30 – – – – –
2010/11 Lethbridge Hurricanes WHL 61 18 15 33 29 – – – – –
2011/12 IF Troja-Ljungby Allsvenskan 51 8 7 15 20 – – – – –
2012/13 IF Troja-Ljungby Allsvenskan 49 10 15 25 96 – – – – –
2013/14 IF Troja-Ljungby Allsvenskan 51 9 10 19 54 101 5 4 9 4
2014/15 Storhamar Dragons GET-ligaen 39 24 28 52 39 16 8 11 19 16
2015/16 Storhamar Dragons GET-ligaen 43 24 32 56 28 13 9 11 20 12
2016/17 Martigny Red Ice NLB 48 26 40 66 36 5 1 5 6 18
2017/18 ERC Ingolstadt DEL 49 4 6 10 14 – – – – –
2017/18 Storhamar Dragons GET-ligaen 2 3 1 4 4 14 10 16 26 8
2018/19 Krefeld Pinguine DEL 51 32 20 52 46 – – – – –
2019/20 Dinamo Riga KHL 8 3 1 4 6 – – – – –
2019/20 Neftechimik Nischnekamsk KHL 40 13 12 25 12 4 0 1 1 2
2020/21 HK Traktor Tscheljabinsk KHL 13 2 4 6 10 – – – – –
2020/21 Sewerstal Tscherepowez KHL 22 4 7 11 10 1 1 0 1 0
2021/22 Barys Nur-Sultan KHL 39 8 3 11 26 5 3 0 3 4
2022/23 Storhamar Dragons Fjordkraftligaen 42 24 17 41 24 17 5 6 11 12
2023/24 Storhamar Dragons Elitehockeyligaen 44 23 22 45 20 14 7 7 14 10
2024/25 Storhamar Dragons Elitehockeyligaen 28 24 18 42 26 11 5 9 14 2
2025/26 Storhamar Dragons Elitehockeyligaen 38 22 26 48 12 15 10 8 18 4
J18 Elit/Allsvenskan gesamt 29 21 17 38 62 6 1 1 2 16
J20 SuperElit gesamt 38 18 15 33 54 – – – – –
Allsvenskan gesamt 176 28 32 60 176 10 5 4 9 4
WHL gesamt 132 27 32 59 71 – – – – –
GET-/Fjordkraft-/Elitehockeyligaen gesamt 236 144 144 288 153 100 54 68 122 64
DEL gesamt 100 36 26 62 60 – – – – –
KHL gesamt 122 30 27 57 64 10 4 1 5 6

International[Bearbeiten]

Vertrat Norwegen bei:

Jahr Team Veranstaltung Resultat Sp T V Pkt SM
2025 Norwegen WM 12. Platz 7 2 3 5 0
2026 Norwegen WM [[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: 10 3 0 3 0
Herren gesamt 17 5 3 8 0

(Legende zur Spielerstatistik: Sp oder GP = absolvierte Spiele; T oder G = erzielte Tore; V oder A = erzielte Assists; Pkt oder Pts = erzielte Scorerpunkte; SM oder PIM = erhaltene Strafminuten; +/− = Plus/Minus-Bilanz; PP = erzielte Überzahltore; SH = erzielte Unterzahltore; GW = erzielte Siegtore; 1 Play-downs/Relegation; Kursiv: Statistik nicht vollständig)

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Jacob Berglund – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />