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Jerzy Budnik

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Datei:Spotkanie zorganizowane przez Krystynę Kłosin - Reda, Pomorskie (2012-12-03) (8252906024).jpg
Jerzy Budnik mit Krystyna Kłosin (2012)

Jerzy Feliks Budnik (* 30. Mai 1951 in Wejherowo) ist ein polnischer Politiker (SKL, AWS, PO). Er gehörte von 1997 bis 2015 dem Sejm in der III., IV., V., VI. und VII. Wahlperiode an.

Leben und Beruf[Bearbeiten]

Budnik besuchte das Johann III. Sobieski-Gymnasium in Wejherowo und studierte anschließend Recht und Verwaltung (Prawa i Administracji) an der Universität Danzig. Das Studium schloss er 1975 mit einem Magister in Verwaltung ab. Von 1983 bis 1989 war er in Wejherowo in der Woiwodschaftsdirektion für Investitionen beschäftigt.<ref name="zyciorys" /> Seit 1976 gehört er der Polskie Towarzystwo Turystyczno-Krajoznawcze an. Außerdem engagiert er sich in der kaschubisch-pommerschen Vereinigung.

Jerzy Budnik ist verheiratet und hat drei Kinder.

Politik[Bearbeiten]

Ursprünglich war Budnik in der linkskatholischen Organisation PAX aktiv, aus der er in der Zeit des Kriegsrechts ausgeschlossen wurde.<ref name="rzeczpospolita">„Posłowie III kadencji – Akcja Wyborcza Solidarność“ auf www.rzeczpospolita.pl, abgerufen am 19. September 2026.</ref> Anfang der 1980er Jahre war Budnik in der Solidarność aktiv. Am 6. Juni 1990 wurde er zum Stadtpräsidenten von Wejherowo gewählt und blieb dies bis 1998.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.www.polityka.pomorskie.pl, Jerzy Feliks Budnik, 26. Febr. 2008 (Memento vom 8. Dezember 2008 im Internet Archive)</ref> Nachdem er bei der Parlamentswahl 1993 noch erfolglos als Vertreter des Wahlkomitees der Solidarność für das katholische Wahlbündnis „Ojczyzna“ (Vaterland), das mit 6,4 % der Stimmen an der für Wahlbündnisse geltenden 8-%-Hürde scheiterte,<ref>Ergebnis in Monitor Polski 1993, Nr. 50, S. 611.</ref> angetreten war, erhielt er bei der Parlamentswahl 1997 als Mitglied der Stronnictwo Konserwatywno-Ludowe einen Sitz im polnischen Sejm für das Wahlbündnis Akcja Wyborcza Solidarność.<ref>Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 9. Juni 2026.</ref> Zeitgleich gehörte er von 1998 bis 2001 dem Sejmik der Woiwodschaft Pommern an. Bei der Parlamentswahl 2001 wurde er erneut, jetzt als Mitglied der Platforma Obywatelska (PO), in den Sejm gewählt.<ref>Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 9. Juni 2026.</ref> Ab Januar 2001 war Jerzy Budnik Vizepräsident der PO für die Woiwodschaft Pommern.<ref name="zyciorys"> Website von Jerzy Budnik, Życiorys, abgerufen am 23. Nov. 2008 </ref> Bei den Parlamentswahlen 2005 zog er wiederum in den Sejm ein.<ref>Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 9. Juni 2026.</ref> Bei den Selbstverwaltungswahlen 2006 versuchte er nach acht Jahren Unterbrechung erneut Stadtpräsident von Wejherowo zu werden, unterlag aber mit 17,6 % der Stimmen Amtsinhaber Krzysztof Hildebrandt.<ref>Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 9. Juni 2026.</ref>

Bei den vorgezogenen Parlamentswahlen 2007 kandidierte er im Wahlbezirk 26 Gdynia und konnte mit 12.893 Stimmen erneut in den Sejm einziehen.<ref>Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 9. Juni 2026.</ref><ref name="sejmVI"> Website des Sejm, Posłowie VI kadencji, abgerufen am 23. November 2008 </ref> Er war seit 2007 Vorsitzender der Kommission für Regeln und Angelegenheiten der Abgeordneten (Komisja Regulaminowa i Spraw Poselskich). Weiterhin war er seit 2007 Mitglied der Kommission für nationale Verteidigung (Komisja Obrony Narodowej) und seit 2008 Mitglied der Kommission zur Erörterung von Veränderungen an der polnischen Verfassung (Komisja Nadzwyczajna do rozpatrzenia poselskich projektów ustaw o zmianie Konstytucji Rzeczypospolitej Polskiej (NZK)).<ref> Alle Kommissionen Stand am 23. November 2008. Quelle: Website des Sejm, Jerzy Budnik – Przynależność do komisji i podkomisji</ref> Auch bei der Wahl 2011 konnte er sein Mandat verteidigen.<ref>Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 31. August 2024.</ref>

Nachdem er im Vorfeld der Parlamentswahl 2015 nicht wieder aufgestellt worden war, trat er im September 2015 aus der PO aus und begründete dies mit einem angeblichen Linksruck der Partei.<ref>„CZARNE CHMURY NAD PO“ auf www.budnik.pl, abgerufen am 31. August 2024.</ref> Bei den Selbstverwaltungswahlen 2018 kandidierte er erfolglos auf der Liste des Wahlbündnisses Koalicja Obywatelska für den Rat des Powiat Wejherowski.<ref>Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 31. August 2024.</ref>

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Jerzy Budnik – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

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