Job-Demand-Control-Modell
Das Job-Demand-Control-Model oder Anforderungs-Kontroll-Modell (Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden., auch bekannt als Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. 1979<ref>Robert A. Karasek Jr.: Job Demands, Job Decision Latitude, and Mental Strain: Implications for Job Redesign. In: Administrative Science Quarterly. Vol. 24, No. 2, June, 1979, S. 285–308 doi:10.2307/2392498, Skriptfehler: Ein solches Modul „JSTOR“ ist nicht vorhanden.</ref><ref>Birgit Aust: Gesundheitsförderung in der Arbeitswelt. LIT Verlag, Münster 2000, ISBN 3-8258-4571-0, S. 80. (Fehler im Ausdruck: Unerwarteter Operator <#v=onepage eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.).</ref>) des US-amerikanischen Soziologen Robert Karasek dient der Einschätzung von Belastungs- und Beanspruchungsfaktoren im Arbeitsumfeld (Arbeitsintensität) sowie der Gesundheitsförderung in der Arbeitswelt. Dazu stellte Karasek zwei wichtige Parameter zur Bestimmung dieser Faktoren in den Raum: die Arbeitsanforderungen (Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden.) und den Handlungsspielraum bzw. die Autonomie am Arbeitsplatz (Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden.). Beide können sowohl in geringer als auch in hoher Ausprägung vorliegen. Dabei wird davon ausgegangen, dass starke Belastungen am Arbeitsplatz entstehen, wenn die Arbeitsanforderungen hoch sind, aber dem Arbeitenden nur ein geringer Handlungsspielraum, aufgrund von fehlender Autonomie, zur Verfügung steht.
Karasek nimmt an, dass hohe Arbeitsanforderungen zu einem Zustand mit starker Handlungsenergie führen (Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden.). Das Ausmaß, in dem nun der Arbeitende Entscheidungen treffen kann, moduliert bzw. transformiert die Freisetzung der entstandenen Energie (Arbeitsmotivation). Kommt jedoch aufgrund fehlender Autonomie keine Handlung zustande, geht die Handlungsenergie als mental strain in Stresssymptome über, was z. B. Depressionen begünstigen kann.
Das Modell wurde 1988 von Johnson und Hall zum Job-Demand-Control-Support-(JDCS-)Modell erweitert, wonach fehlende soziale Unterstützung und Isolation das Ausmaß der psychischen Gefährdung weiter erhöhen bzw. soziale Unterstützung den mental strain abmildern können.<ref>Margot van der Doef, Stan Maes: The Job Demand-Control (-Support) Model and psychological well-being: A review of 20 years of empirical research. In: Work & Stress. 13, 1999, S. 87–114, doi:10.1080/026783799296084.</ref><ref>Keis Ohtsuka: Review of the Job Demand-Control and Job Demand-Control-Support models: Elusive moderating predictor effects and cultural implications. In: Southeast Asia Psychology Journal. Vol 1, 2012, S. 10–21.</ref><ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref><ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>
Siehe auch[Bearbeiten]
- Arbeitsbelastung, Arbeitsbeanspruchung, Anforderungsermittlung
- Belastung (Psychologie), Belastbarkeit (Psychologie)
- Stresstheorie
Literatur[Bearbeiten]
- P. J. D. Drenth, H. Thierry, C. J. De Wolff: A Handbook Of Work And Organizational Psychology: Work Psychology. Psychology Press, 2001, ISBN 0-86377-523-3, S. 153ff (Fehler im Ausdruck: Unerwarteter Operator <#v=onepage eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.).
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />