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Joe Davis (Billardspieler)

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Joe Davis
Datei:Joe Davis.jpg
Joe Davis
Geburtstag 15. April 1901
Geburtsort Whithwell, Derbyshire
Sterbedatum 10. Juli 1978 (77 Jahre)
Sterbeort Hampshire
Nationalität England England
Aktive Zeit 1927–1964
Erfolge im Snooker
Weltmeisterschaft 15× Sieger (1927–1940, 1946)
Höchstes Break 147 (1955)
Century Breaks 687<ref name="Turners Archive" /><ref name="BBC News" />
Erfolge im English Billiards
Weltmeisterschaft 4× Sieger (1928–1930, 1932)
4× Finalist (1926–27, 1933–34)
Höchste Serie 2002<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name Vorlage:Cite book/URL, The Courier-Mail, 14. Februar 1935. Abgerufen am 17. Oktober 2012 (englisch).Vorlage:Cite book/URL Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref>

Joe Davis, OBE (* 15. April 1901 in Whithwell, Derbyshire; † 10. Juli 1978 in Hampshire) war ein englischer Billardspieler. Er war seit 1919 Billardprofi und spielte schon bald darauf insbesondere Snooker.

Karriere[Bearbeiten]

Davis’ Eltern besaßen ein Hotel mit dem Namen Queens Hotel in Whittington Moor, rund drei Kilometer nördlich von Chesterfield. Dort stand ein English-Billiards-Tisch, an dem Davis im Alter von 11 Jahren anfing zu spielen. Mit 12 Jahren spielte er schon eine Serie von 100 und mit 13 gewann er bereits die lokale „Amateur Billiards Championship“. Damit war der Grundstein für seine außerordentliche Karriere gelegt.<ref name="HisStory">Joe Davis – His Story Interview mit Joe Davis. Abgerufen am 13. Februar 2013.</ref>

1927 organisierte er die erste Snookerweltmeisterschaft mit und gewann diese durch einen Sieg von 20 : 11 Frames gegen Tom Dennis. Das Preisgeld betrug 6,10 Englische Pfund. Davis gewann danach jede Weltmeisterschaft, bis er 1946 von diesem Turnier zurücktrat. Er hält mit 15 gewonnenen Titeln den Rekord. In den Jahren 1928 bis 1930 und 1932 war er sogar Doppelweltmeister, vier Titel konnte er in diesen Jahren nämlich auch in English Billiards erzielen. Trotz seines Rücktritts von der Weltmeisterschaft spielte Davis noch bis 1964 als Profi Snooker. Bei seinem letzten Titelgewinn bei der Weltmeisterschaft am 19. Mai 1946<ref>World Snooker Title Nachricht im "The Advertiser" vom 20. Mai 1946. Abgerufen am 23. Mai 2012.</ref> war er der bis dahin älteste (45 Jahre, 34 Tage) Titelgewinner. Dieser Rekord wurde erst 32 Jahre später, am 29. April 1978<ref>Davis wins marathon final auf ESPN-online. Abgerufen am 23. Mai 2012</ref>, von dem Waliser Ray Reardon (45 Jahre, 203 Tage) gebrochen und zuletzt 2022 von Ronnie O’Sullivan (46 Jahre) übertroffen.

Sein erstes Century Break spielte Davis 1928; 1953 hatte er davon bereits 500 gespielt. Fünf Mal setzte er einen neuen Rekord, teilweise war es sein eigener, 1937 auf 137 Punkte, 1938 (138), 1947 (140), 1950 (146) und schließlich am 22. Januar 1955 das erste Maximum Break (147).<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Calendar of events in the history of English Billiards and Snooker (Januar) (Memento vom 27. Januar 2010 im Internet Archive) auf Snookergames.co.uk. Abgerufen am 23. Mai 2012</ref><ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.The 147 Club (Memento vom 19. Januar 2009 im Internet Archive) Abgerufen am 22. April 2012</ref> 1935 erzielte Davis auch das erste auf einer Weltmeisterschaft gespielte Century. Während seiner Karriere spielte er insgesamt 687 Century Breaks.<ref name="Turners Archive">Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Spielerprofil (Memento vom 10. Mai 2012 im Internet Archive) auf Chris Turner's Snooker Archive. Abgerufen am 24. April 2012</ref><ref name="BBC News">Funny Old Game: Clash of the Titans auf news.bbc.co.uk. Abgerufen am 21. Januar 2019</ref> Ergänzend zu seinen Erfolgen im Snooker trug er von 1928 bis 1938 den Titel World Professional Billards Champion.

Am 26. Oktober 1959 stellte Joe Davis Snooker Plus vor, eine Erweiterung des gewöhnlichen Snookers.<ref>Snooker Plus Zeitungsartikel im The Glasgow Herald vom 27. Oktober 1956. Abgerufen am 17. April 2012</ref> Er erhoffte sich durch zwei zusätzliche farbige Bälle ein spannenderes Spiel. Diese Erweiterung setzte sich jedoch nicht durch.

Privates[Bearbeiten]

Im elterlichen „Queens Hotel“ betrieb sein Vater im Clubraum ein Stummfilmkino und seine Schwester spielte dazu das Klavier.<ref name="HisStory" />

Joes zwölf Jahre jüngerer Bruder Fred Davis war ebenfalls ein erfolgreicher Snookerspieler und achtmaliger Snooker-Weltmeister. Beide sind nicht mit Steve Davis verwandt.

Als er seinem Bruder Fred im Halbfinale der Weltmeisterschaft 1978 zusah, erlitt Davis einen Kollaps, an dessen Folgen er zwei Monate später, am 10. Juli 1978, starb.<ref name="Turners Archive" />

Davis war seit 1945 mit der ehemaligen Sängerin June Davis, geborene Malo (* 23. Juli 1910), verheiratet. June Davis starb 2008 an ihrem 98. Geburtstag, nachdem sie noch mit Freunden den Tag gefeiert und am frühen Abend eine halbe Stunde nach der Rückkehr zu Hause einen Anruf ihres Freundes Ted Lowe entgegengenommen hatte.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Meldung über Ableben von June Davis am 23. Juli 2008 (Memento vom 13. September 2012 im Webarchiv archive.today) auf SupremeSnooker.com. Abgerufen am 27. Mai 2012</ref>

Auszeichnungen[Bearbeiten]

1963 wurde Davis von Elisabeth II. zum Officer of the Order of the British Empire ernannt.

2011 war Davis der erste Spieler, der in die Snooker Hall of Fame aufgenommen wurde.<ref name="Turners Archive" />

Werke[Bearbeiten]

  • How I Play Snooker. Country Life, London 1949. Neuauflage: Star Books, London 1975, ISBN 0-352-30057-4.
  • Advanced Snooker. Country Life, London 1954.
  • Complete Snooker. Country Life, London 1967. Neuauflage: W. H. Allen, London und New York 1974, ISBN 0-491-01521-6.

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Joe Davis – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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Die Seite Vorlage:Erweiterte Navigationsleiste/styles legacy.css hat keinen Inhalt.Vorlage:Klappleiste/Anfang

Aufnahmejahr
2011

EnglandEngland Joe Davis • EnglandEngland Fred Davis • EnglandEngland John Pulman • Wales Ray Reardon • EnglandEngland John Spencer • Nordirland Alex Higgins • EnglandEngland Steve Davis • Schottland Stephen Hendry

2012

Schottland Walter Donaldson • Wales Mark Williams • Schottland John Higgins • EnglandEngland Ronnie O’Sullivan

2013

Wales Terry Griffiths • EnglandEngland Joe Johnson • Irland Ken Doherty • EnglandEngland Peter Ebdon • EnglandEngland Shaun Murphy • AustralienAustralien Neil Robertson

2014

Nordirland Dennis Taylor • Kanada Cliff Thorburn

2015

EnglandEngland John Parrott • EnglandEngland Mark Selby

2016

EnglandEngland Stuart Bingham • EnglandEngland Rex Williams • Thailand Sindhu Pulsirivong

2017

EnglandEngland Jimmy White • Wales Clive Everton

2018

China Volksrepublik Ding Junhui • EnglandEngland Barry Hearn

2019

–

2020

–

2021

EnglandEngland Judd Trump • EnglandEngland Brandon Parker

2022

EnglandEngland Reanne Evans • EnglandEngland Allison Fisher

2023

EnglandEngland John Virgo

2024

Belgien Luca Brecel • EnglandEngland Daniel Blunn

2025

EnglandEngland Kyren Wilson

2026

China Volksrepublik Zhao Xintong • Nordirland Mark Allen

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