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Rex Williams

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Rex Williams
Geburtstag 20. Juli 1933
Geburtsort Halesowen, England
Nationalität England England
Aktive Zeit 1951–1994
Erfolge im Snooker
Weltmeisterschaft Halbfinale (2×) 1972, 1974
Höchstes Break 147
Century Breaks ?
Erfolge im English Billiards
Weltmeisterschaft Sieger (7×) 1968, 1971, 1973–1976, 1982–1983
Höchste Serie ?

Desmond Rex Williams<ref name="Name" /> (* 20. Juli 1933 in Halesowen, England), Sohn von Minnie Roberts und William Williams, ist ein ehemaliger englischer Snooker- und English-Billiards-Profispieler.

Karriere[Bearbeiten]

In beiden Disziplinen, Snooker und English Billiards, war Williams ein exzellenter Junior-Spieler. So gewann er je zweimal die U16- und die U19-Version der English Amateur Billiards Championship. Seine professionelle Laufbahn begann im Jahr 1951, während einer Niedergangsperiode des Snooker. In den 1960er Jahren, die Snookerweltmeisterschaften wurden als Herausforderer-Turnier gespielt, traf er in den Endrunden 1964 und 1965 auf den Champion John Pulman, unterlag aber beide Male. Im Dezember 1966 während einer Schauveranstaltung in Kapstadt, war er der Zweite nach Joe Davis, der ein akkreditiertes Maximum Break von 147 Punkten erzielte.

Williams gewann die World Billiards Championship siebenmal zwischen 1968 und 1983. Im Snooker war er nicht ganz so erfolgreich: Er erreichte zweimal das Halbfinale der Weltmeisterschaft, verlor dort im Jahr 1972 knapp gegen Alex Higgins (mit vier Frames vorne liegend, und fünf noch zu spielenden), und im Jahr 1974 gegen Graham Miles, außerdem erreichte er 1970, 1973 und 1975 das Viertelfinale. Nachdem das Crucible Theatre in Sheffield 1977 zum ständigen Austragungsort der Weltmeisterschaft wurde, gewann er kein Spiel mehr bei einer WM-Endrunde – trotz acht weiterer Teilnahmen. Ein Rekord, den er sich mit Cliff Wilson teilt. In Erinnerung bleibt auch seine Aufholjagd gegen Terry Griffiths in der ersten Runde der UK Championship 1978. 8:1 hinten liegend, gewann er noch 9:8 im ersten via TV übertragene Match von Griffiths, der am Ende der Saison Weltmeister wurde. Durch das Erreichen der Rothmans Grand Prix 1986 stellte er, mit seinen 53 Jahren, einen neuen Altersrekord für das Erreichen eines Ranglistenturnier-Finals auf. Das Endspiel verlor er allerdings gegen Jimmy White mit 6:10. Sein höchster Weltranglistenplatz war der sechste Platz in der Saison 1976/77.<ref>Ranking History auf Snooker.org. Abgerufen am 5. Oktober 2012.</ref>

Williams engagierte sich stark in der Administration des Snooker und English Billiards. Im Jahre 1968 sorgte er für die Wiedereinführung der Professional Billiards Players Association unter dem Dachverband der World Professional Billiards & Snooker Association (WPBSA). Von 1968 bis 1987 und von 1997 bis 1999 arbeitete er als dessen Vorsitzender<ref>Snooker: D-day looms for Williams - Sport - The Independent Abgerufen am 4. Juni 2012</ref>. Im Jahr 2001 wurde er seines Amtes enthoben, nachdem ihm treuhänderische Unregelmäßigkeiten vorgeworfen wurden und man ihn aufforderte Anwalts- und Gerichtskosten in Höhe von 28.268 £, zurückzuzahlen<ref>Snooker: Williams is expelled after investigation More Sports, Sport - The Independent. Abgerufen am 4. Juni 2012</ref>. Bereits im folgenden Jahr wurde er jedoch wieder als vollwertiges Mitglied aufgenommen. Der Verband entschuldigte sich später bei ihm für dieses Vorgehen.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.sportinglife.comSporting Life - Snooker World Championship 2002 (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Januar 2023. Suche im Internet Archive) ( Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.) Abgerufen am 4. Juni 2012 @1@2Vorlage:Toter Link/www.sportinglife.comSNOOKER World O'Sullivan (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Juli 2015. Suche im Internet Archive)https://en.wikipedia.org/wiki/Defekte_Weblinks?dwl=http://www.sportinglife.com/snooker/worldchampionships2002/news/story_get.cgi?STORY_NAME=snooker/02/05/03/SNOOKER_World_O___Sullivan.html Die nachstehende Seite ist nicht mehr abrufbar], festgestellt im Juli 2015. (Suche im Internet Archive) @1@2Vorlage:Toter Link/www.sportinglife.com</ref><ref>[https://www.thefreelibrary.com/Snooker%3A+Williams+faced+with+pounds+28,000+bill.-a081083013 Williams faces with £ 28.000 bill auf TheFreeLibrary.com. Abgerufen am 4. Juni 2012</ref>

In den 1980er Jahren war Williams auch als Kommentator für die BBC und ITV in der Snooker-Berichterstattung tätig.

2016 wurde er von der WPBSA in die Snooker Hall of Fame aufgenommen.

2020 erhielt er für seine Verdienste um den Snookersport die British-Empire-Medaille.<ref>Rex Williams Receives BEM. WPBSA, 13. Oktober 2020, abgerufen am 13. Oktober 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references> <ref name="Name"> Desmond Rex WILLIAMS. In: Companies House. find-and-update.company-information.service.gov.uk, abgerufen am 7. Mai 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). </ref> </references>

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Aufnahmejahr
2011

EnglandEngland Joe Davis • EnglandEngland Fred Davis • EnglandEngland John Pulman • WalesDatei:Flag of Wales (1959–present).svg Ray Reardon • EnglandEngland John Spencer • NordirlandDatei:Flag of Northern Ireland.svg Alex Higgins • EnglandEngland Steve Davis • SchottlandDatei:Flag of Scotland.svg Stephen Hendry

2012

SchottlandDatei:Flag of Scotland.svg Walter Donaldson • WalesDatei:Flag of Wales (1959–present).svg Mark Williams • SchottlandDatei:Flag of Scotland.svg John Higgins • EnglandEngland Ronnie O’Sullivan

2013

WalesDatei:Flag of Wales (1959–present).svg Terry Griffiths • EnglandEngland Joe Johnson • Irland Ken Doherty • EnglandEngland Peter Ebdon • EnglandEngland Shaun Murphy • AustralienAustralien Neil Robertson

2014

NordirlandDatei:Flag of Northern Ireland.svg Dennis Taylor • Kanada Cliff Thorburn

2015

EnglandEngland John Parrott • EnglandEngland Mark Selby

2016

EnglandEngland Stuart Bingham • EnglandEngland Rex Williams • Thailand Sindhu Pulsirivong

2017

EnglandEngland Jimmy White • WalesDatei:Flag of Wales (1959–present).svg Clive Everton

2018

China Volksrepublik Ding Junhui • EnglandEngland Barry Hearn

2019

–

2020

–

2021

EnglandEngland Judd Trump • EnglandEngland Brandon Parker

2022

EnglandEngland Reanne Evans • EnglandEngland Allison Fisher

2023

EnglandEngland John Virgo

2024

Belgien Luca Brecel • EnglandEngland Daniel Blunn

2025

EnglandEngland Kyren Wilson

2026

China Volksrepublik Zhao Xintong • NordirlandDatei:Flag of Northern Ireland.svg Mark Allen

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