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Joshua Kimmich

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Joshua Kimmich
Datei:Joshua Kimmich Ecuador v Germany 25 June 2026-149.jpg
Joshua Kimmich (2026)
Personalia
Voller Name Joshua Walter Kimmich
Geburtstag 8. Februar 1995
Geburtsort Rottweil, Deutschland
Größe 177 cm
Position Mittelfeld<ref> https://www.bundesliga.com/en/bundesliga/news/what-is-joshua-kimmich-s-best-position-germany-right-back-midfield-euro-2020-5068</ref>,
Rechtsverteidiger
Junioren
Jahre Station
0000–2007 VfB Bösingen
2007–2013 VfB Stuttgart
2013 RB Leipzig
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
2013 RB Leipzig II 1 0(0)
2013–2015 RB Leipzig 53 0(3)
2015– FC Bayern München 328 (31)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)2
2011 Deutschland U17 2 0(0)
2013 Deutschland U18 5 0(0)
2013–2014 Deutschland U19 9 0(1)
2014–2016 Deutschland U21 14 0(2)
2016– Deutschland 116 (10)
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.
Stand: 18. September 2026

2 Stand: 27. September 2026

Joshua Walter Kimmich<ref name="fifadata-172017">Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Spielerliste FIFA Confederations Cup Russia 2017. (Memento vom 29. Juni 2017 im Internet Archive), In: fifadata.com, FIFA, PDF; 134 kB, abgerufen am 26. Oktober 2021. (englisch)</ref> Die Seite Vorlage:IPA/styles.css hat keinen Inhalt.[ˈjoːzu̯a] <phonos file="De-Josua.ogg"></phonos><ref>Saskia Aleythe: Kimmich zum FC Bayern: Musterschüler aus der ersten Riege. In: sueddeutsche.de. 4. Januar 2015, abgerufen am 13. April 2016.</ref> (* 8. Februar 1995 in Rottweil) ist ein deutscher Fußballspieler. Der Mittelfeldspieler und Rechtsverteidiger ist seit der Saison 2015/16 beim Bundesligisten FC Bayern München aktiv und gewann mit dem Verein 2020 das Triple aus Meisterschaft, Pokal und Champions League. Seit 2016 spielt er für die A-Nationalmannschaft des DFB, deren Kapitän er seit dem Herbst 2024 ist.

Vereinskarriere[Bearbeiten]

Jugend und VfB Stuttgart[Bearbeiten]

Joshua Kimmich begann beim VfB Bösingen im Landkreis Rottweil mit dem Fußballspielen<ref>Berühmt und Berüchtigt. Unsere Fußballer., vfb-boesingen.de, abgerufen am 19. Juni 2024</ref> und wechselte mit zwölf Jahren in das Nachwuchsleistungszentrum des VfB Stuttgart.<ref>André Schmidt: RB Leipzig: Joshua Kimmich (18) über Nationalelf, Vorbild Xavi und Tortillas. In: bild.de, Regionalsport. 7. Dezember 2013, abgerufen am 17. Dezember 2015: „In meinem Heimatdorf Bösingen, das immerhin 1700 Einwohner hat. Mit 12 bin ich dann nach Stuttgart.“</ref> Nach Durchlaufen aller Altersklassen absolvierte er in der Saison 2012/13 21 Spiele in der A-Jugend-Bundesliga.<ref>Julian Koch: RB Leipzig gewinnt Tauziehen um Joshua Kimmich. In: liga3-online.de. 5. Juli 2013, abgerufen am 17. Dezember 2015.</ref> Parallel zu seiner Fußballkarriere legte er am Wirtemberg-Gymnasium in Stuttgart das Abitur mit einem Notendurchschnitt von 1,7 ab.<ref>Wilfried Sprenger: Musterschüler Joshua Kimmich. In: wn.de (Westfälische Nachrichten). 24. Juni 2015, abgerufen am 26. Juni 2016.</ref>

RB Leipzig[Bearbeiten]

Aus der A-Jugend (U19) des VfB Stuttgart wurde Kimmich zur Saison 2013/14 vom Drittligaaufsteiger RB Leipzig verpflichtet. Er erhielt einen Zweijahresvertrag, dessen Laufzeit sich um zwei weitere Jahre verlängert hätte, wenn der VfB Stuttgart eine Rückkaufoption nicht genutzt hätte.<ref>dpa/hele: VfB Stuttgart: Joshua Kimmich wechselt zu RB Leipzig. In: stuttgarter-nachrichten.de. 5. Juli 2013, abgerufen am 17. Dezember 2015.</ref> Für RB Leipzig bestritt er in seiner Premierensaison im Profibereich 26 Ligaspiele (25-mal von Beginn), in denen er ein Tor erzielte. Am Saisonende stieg er mit der Mannschaft als Tabellenzweiter in die 2. Bundesliga auf. Zudem absolvierte Kimmich im September 2013 ein Spiel mit der zweiten Mannschaft in der sechstklassigen Sachsenliga<ref>Einsatzdaten für RB Leipzig II, transfermarkt.de, abgerufen am 11. Juni 2021.</ref> sowie ein Spiel mit der U19 im DFB-Juniorenpokal.<ref>Einsatzdaten RB Leipzig U19, transfermarkt.de, abgerufen am 11. Juni 2021.</ref>

In der Saison 2014/15, seiner offiziell ersten Saison im Herrenbereich, bestritt Kimmich 27 Zweitligaspiele (23-mal von Beginn), in denen er zwei Tore erzielte.

FC Bayern München[Bearbeiten]

Datei:Joshua Kimmich Training FC Bayern München-1.jpg
Joshua Kimmich beim Training auf dem Gelände des FC Bayern München (2015)
Datei:Joshua Kimmich Training 2017-03 FC Bayern Muenchen-4.jpg
Kimmich beim Training auf dem Gelände des FC Bayern München (2017)

Zur Saison 2015/16 verpflichtete ihn der FC Bayern München, bei dem Kimmich einen zunächst bis zum 30. Juni 2020 laufenden Vertrag erhielt. Die Ablöse floss größtenteils an den VfB Stuttgart, der Kimmichs Transferrechte per Vertragsoption von RB Leipzig zurückerwarb und direkt an den FC Bayern München veräußerte.<ref>Warum der FC Bayern München Joshua Kimmich unbedingt will. In: t-online.de. 28. Mai 2015, abgerufen am 17. Dezember 2015.</ref><ref name="kicker-6182842020">Bayern holen Kimmich bis 2020 – der VfB kassiert. In: kicker.de. 2. Januar 2015, abgerufen am 17. Dezember 2015.</ref> Alexander Zorniger, der zur Saison 2015/16 Cheftrainer des VfB geworden war, bewertete im November 2015 den Transfer von Kimmich aufgrund dessen guter sportlicher Entwicklung in München als „eine fatale Fehlentscheidung“.<ref>VfB-Coach Zorniger über Kimmich-Transfer: „Fatale Fehlentscheidung“. In: transfermarkt.de. 9. November 2015, abgerufen am 17. Dezember 2015.</ref> In seiner ersten Saison kam Kimmich unter Trainer Pep Guardiola auf wechselnden Positionen in Mittelfeld und Abwehr zum Einsatz, bestritt 23 der 34 Ligaspiele und stand 15-mal in der Startelf. Mit der Mannschaft wurde er deutscher Meister. Am 21. Mai 2016 stand er in Berlin gegen Borussia Dortmund im Pokalfinale. Er stand in der Startaufstellung; der FC Bayern gewann mit 4:3 im Elfmeterschießen, wobei Kimmich als einziger Bayern-Spieler seinen Elfmeter nicht verwandeln konnte. Er gewann damit das Double. Auch in der Champions League kam er mehrfach zum Einsatz, teils in der Startaufstellung, wurde jedoch bei den Halbfinalspielen gegen Atlético Madrid, in denen der FC Bayern knapp unterlegen war, nicht berücksichtigt.

Auch in der Saison 2016/17, nun unter Trainer Carlo Ancelotti, wurde er gerade bei vielen bedeutenden Spielen kaum berücksichtigt, wie im Champions-League-Achtelfinale gegen den FC Arsenal oder im Viertelfinale beim Ausscheiden gegen Real Madrid sowie beim DFB-Pokal-Halbfinale gegen Borussia Dortmund, welches mit 2:3 verloren wurde. Mit sechs Toren in 27 Ligaspielen trug er zum Gewinn der deutschen Meisterschaft 2017 bei. Mit diesem Titel beendete der langjährige Bayern-Kapitän Philipp Lahm seine Karriere.

Kimmich trat in der Saison 2017/18 Lahms Nachfolge auf der Position des Rechtsverteidigers an und etablierte sich als Stammspieler. Mit dem FC Bayern wurde er erneut deutscher Meister, in der Champions League 2017/18 schied der Verein erst im Halbfinale, wiederum gegen Real Madrid aus, wobei Kimmich in beiden Spielen ein Tor erzielte, und das Endspiel im DFB-Pokal wurde mit 1:3 gegen Eintracht Frankfurt verloren.

In der Saison 2018/19, nun unter dem neuen Trainer Niko Kovač, agierte er zwar weiterhin meist als Rechtsverteidiger, wurde aber vermehrt auf der Sechser-Position im defensiven Mittelfeld eingesetzt. In seiner nunmehr vierten Saison beim FC Bayern konnte er zum vierten Mal die Meisterschale in die Höhe halten, hinzu kam der Sieg im DFB-Pokal gegen seine frühere Mannschaft RB Leipzig, sodass er 2019 sein zweites Double gewann. In der Champions League scheiterte Kimmich mit dem FC Bayern bereits im Achtelfinale am späteren Titelgewinner FC Liverpool. Im Rückspiel war er nach seiner dritten gelben Karte des Wettbewerbs gesperrt.

In der Saison 2019/20 kam Kimmich überwiegend im defensiven Mittelfeld zum Einsatz, auch unter Kovacs Nachfolger Hansi Flick. 2020 konnte das Double aus Meisterschaft und Pokal verteidigt werden. Zudem gewann er am 23. August 2020 die Champions League im Finale gegen Paris Saint-Germain, bei dem er die Vorlage zum 1:0-Siegtreffer von Kingsley Coman gab.<ref>Danial Montazeri: Im Eins-gegen-eins unüberwindbar. In: spiegel.de. Spiegel Online, 24. August 2020, abgerufen am 24. August 2020.</ref> Damit gewann er mit Bayern das Triple.

In der Saison 2020/21 fiel er wegen einer am 7. November 2020 erlittenen Verletzung am Außenmeniskus des rechten Knies aus und kam erst am 19. Dezember wieder zum Einsatz.<ref>cev/dpa: FC Bayern: Joshua Kimmich erfolgreich am Meniskus operiert – Ausfall bis Jahresende. In: spiegel.de. Spiegel Online, 8. November 2020, abgerufen am 9. November 2020.</ref>

Am 29. Spieltag der Saison 2021/22 feierte Kimmich den Bundesliga-Rekord von 150 Siegen in nur 196 Spielen (1:0 über den FC Augsburg). Nur Arjen Robben erreichte diese Marke nach so wenigen Spielen.<ref>Müller und Kimmich knacken Bestmarken. In: fcbayern.com. 9. April 2022, abgerufen am 9. April 2022.</ref>

Mit den vielsagenden Worten „wenig Liebe, wenig Herz“, kommentiert Kimmich in einem Fernseh-Interview den Rauswurf des Trainers Julian Nagelsmann im März 2023 durch Oliver Kahn und Hasan Salihamidžić.<ref>Kimmich & Goretzka hinterfragen Nagelsmann-Rauswurf bei ZDF-Interviews. In: 4-4-2.com. 25. März 2023, abgerufen am 20. Juni 2024.</ref>

Sein Vertrag beim FC Bayern München wurde 2021 bis 2025 verlängert.<ref>Bis 2025 beim FC Bayern – Joshua Kimmich verlängert Vertrag. In: fcbayern.com. 23. August 2021, abgerufen am 23. August 2021.</ref>

Am 13. März 2025 gab der Verein die Vertragsverlängerung bis 30. Juni 2029 bekannt.<ref>FC Bayern und Joshua Kimmich verlängern bis 2029. 13. März 2025, abgerufen am 13. März 2025.</ref> Anders als viele seiner Kollegen hat Kimmich keinen Spielerberater.<ref>Kimmich-Klartext: Darum habe ich ohne Berater verlängert. In: kicker.de. 23. August 2021, abgerufen am 10. Januar 2024.</ref>

Nationalmannschaftskarriere[Bearbeiten]

Nachdem Kimmich 2011 bereits zwei Länderspiele für die U-17- (am 12. und 15. November gegen die Auswahl Aserbaidschans) und 2013 fünf für die U-18-Nachwuchsmannschaft des DFB absolviert hatte, debütierte er am 13. November 2013 in Bayonne beim 4:3-Sieg der U-19-Nationalmannschaft gegen Frankreich und erzielte mit dem Treffer zum 2:2 in der 49. Minute auch sein erstes Länderspieltor.

In der U-21-Nationalmannschaft kam er erstmals am 10. und 14. Oktober 2014 als Einwechselspieler in den beiden Ausscheidungsspielen für die U-21-Europameisterschaft (die im Juni 2015 in Tschechien stattfand) gegen die Ukraine zum Einsatz.

Am 17. Mai 2016 wurde Kimmich erstmals für den vorläufigen Kader der A-Nationalmannschaft bei der Fußball-Europameisterschaft 2016 in Frankreich nominiert.<ref>Löws EM-Auswahl, dfb.de, abgerufen am 21. Mai 2016</ref><ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Der erweiterte EM-Kader für die Europameisterschaft in Frankreich 2016 (10. Juni bis 10. Juli) (Memento vom 21. Mai 2016 im Internet Archive), dfb.de, abgerufen am 21. Mai 2016</ref> Sein A-Länderspieldebüt gab er am 29. Mai 2016 in Augsburg bei der 1:3-Niederlage im Testspiel gegen die Slowakei, anschließend wurde er für den endgültigen EM-Kader bestätigt.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Der Kader für die Europameisterschaft in Frankreich 2016 (10. Juni bis 10. Juli) (Memento vom 31. Mai 2016 im Internet Archive), dfb.de, abgerufen am 31. Mai 2016</ref>

Bei der Europameisterschaft in Frankreich kam Kimmich im dritten Spiel der Gruppenphase gegen Nordirland zu seinem zweiten Einsatz in der Nationalmannschaft. Er absolvierte die gesamte Spieldauer als rechter Außenverteidiger. Er sicherte sich für die folgenden Spiele einen Stammplatz. Im Anschluss an das Turnier wurde er von der UEFA in das All-Star-Team aufgenommen.<ref>UEFA EURO 2016: Die Mannschaft des Turniers. In: uefa.com. UEFA, 12. Juli 2016, abgerufen am 12. Juli 2016.</ref>

Sein erstes Länderspieltor erzielte er am 4. September 2016 in Oslo mit dem Treffer zum 2:0 in der 45. Minute beim 3:0-Sieg im Qualifikationsspiel für die Weltmeisterschaft 2018 gegen Norwegen.

Bundestrainer Joachim Löw nominierte Kimmich für den FIFA-Konföderationen-Pokal 2017 in Russland.<ref>Das ist der deutsche Kader für den Confed Cup 2017. In: TZ.de. 19. Juni 2017, abgerufen am 19. Juni 2017.</ref> Dort übernahm er im dritten Gruppenspiel gegen Kamerun nach der Auswechslung von Julian Draxler erstmals die Kapitänsbinde der deutschen A-Nationalmannschaft. Er war der einzige deutsche Spieler, der in allen fünf Turnierspielen über die komplette Spielzeit auf dem Platz stand. Am 2. Juli 2017 gewann er mit der DFB-Elf durch einen 1:0-Finalsieg gegen Chile den Konföderationen-Pokal.

Er wurde 2018 von Löw für die Fußball-WM in Russland nominiert. Dort stand er zwar in allen drei Gruppenspielen über die volle Distanz auf dem Platz, schied jedoch mit dem DFB-Team als Gruppenletzter in der Vorrunde aus.

Mit der deutschen Auswahl erreichte er bei der Europameisterschaft 2021 das Achtelfinale, wo Deutschland gegen England ausschied.

Im November 2022 wurde er von Bundestrainer Hansi Flick in den Kader für die Fußball-WM 2022 berufen und schied mit dem DFB-Team als Gruppenvorletzter in der Vorrunde aus.

Im Mai 2024 wurde er von Trainer Julian Nagelsmann in den Kader für die Europameisterschaft im eigenen Land berufen. Er wurde in allen fünf Spielen, drei Spielen der Vorrunde, Achtelfinale und Viertelfinale, eingesetzt. Im September wurde Kimmich zum Kapitän der Nationalmannschaft ernannt.<ref>Nationalmannschaft: Nagelsmann legt sich fest – Kimmich ist neuer Kapitän. In: welt.de. 2. September 2024, abgerufen am 2. September 2024.</ref>

Am 4. Juni 2025 bestritt er im Nations-League-Halbfinale gegen Portugal (1:2) in München sein 100. Länderspiel.

Im Mai 2026 wurde er von Nagelsmann in den Kader für die Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada berufen.<ref>Julian Nagelsmann gibt deutschen WM-Kader bekannt: Ende des Rätselratens. In: sportschau.de. 21. Mai 2026, abgerufen am 22. Mai 2026.</ref>

Erfolge und Auszeichnungen[Bearbeiten]

Vereine[Bearbeiten]

International
Deutschland

Nationalmannschaft[Bearbeiten]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Sonstiges[Bearbeiten]

In der am 26. Oktober 2017 erschienenen Kino-Komödie Fack ju Göhte 3 war Kimmich an der Seite seiner Teamkollegen vom FC Bayern München, David Alaba und Mats Hummels, als Statist zu sehen.<ref>Erste Filmrolle für David Alaba. In: kurier.at. 19. Mai 2017, abgerufen am 24. August 2020.</ref>

Im Jahr 2021 veröffentlichte das ZDF mit Joshua Kimmich: Sein Weg in die Weltklasse eine Dokumentation über Kimmich;<ref>Joshua Kimmich | Die Doku – Teil 1. In: zdf.de. Abgerufen am 18. August 2021.</ref> Bild plus zeigte im Jahr 2017 eine zehnteilige Dokumentation Glaub an dich über Kimmich und seinen Weg zum Profifußballer.<ref>Video-Serie über Bayern-Star Joshua Kimmich. Abgerufen am 6. September 2022.</ref>

2020 startete er gemeinsam mit Leon Goretzka die Initiative We Kick Corona.<ref>Goretzka und Kimmich starten Initiative «We kick Corona». In: Welt Online. 20. März 2020, abgerufen am 10. Mai 2020.</ref>

2023 und 2024 spielte er beim Münchner Tatort in den Episoden Hackl und Schau mich an den Fitnesstrainer Kenny.<ref>Joachim Schmitz: Joshua Kimmich im Tatort „Hackl“ – Flachpass oder Volltreffer? | NOZ. 7. März 2023, abgerufen am 12. März 2023.</ref> Im Juni 2024 wurde die ZDF-Sportstudio-Reportage Joshua Kimmich: Anführer und Antreiber ausgestrahlt.<ref>Jan Mendelin: Joshua Kimmich: Anführer und Antreiber. In: zdf.de. 11. Juni 2024, abgerufen am 21. Juni 2024.</ref> Im WM-Sommer 2026 kam mit Kapitän KIMMICH eine neue ZDF-Doku hinzu, die sich insbesondere um die Vertragsverhandlungen mit Paris Saint-Germain und den Bayern dreht.

Kontroverse um COVID-19-Impfung[Bearbeiten]

Im Herbst 2021 geriet Kimmich in öffentliche Kritik, nachdem bekannt geworden war, dass er sich als einer von mehreren Profifußballern der Bundesliga vorerst nicht gegen COVID-19 impfen lassen wolle. Als Begründung gab er an, dass ihm Studien zu den Langzeitfolgen einer Impfung fehlten.<ref>Chaled Nahar: Kimmich: „Bin kein Corona-Leugner und kein Impfgegner“. In: Sportschau. 23. Oktober 2021, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 23. Oktober 2021; abgerufen am 8. Juli 2024.</ref> Widerspruch erntete Kimmich mit seinen öffentlich gemachten Vorbehalten gegen eine Impfung insbesondere von führenden Medizinern.<ref>Impfkommission reagiert auf Joshua Kimmich: „Er ist ein Fachmann in Fragen des Fußballs, nicht des Impfens!“ In: stern.de. 25. Oktober 2021, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 25. Oktober 2021; abgerufen am 8. Juli 2024.</ref><ref>Stefan Hermanns: Bayern-Profi ist nicht gegen Corona geimpft: Viel Unverständnis für Joshua Kimmich, tagesspiegel.de, 24. Oktober 2021, abgerufen am 25. Oktober 2021.</ref> Kritisiert wurde darüber hinaus, dass Kimmich mit seiner Haltung der Vorbildfunktion nicht gerecht werde, die er mit der von ihm mitgegründeten Initiative We Kick Corona auch bezüglich der Bekämpfung der COVID-19-Pandemie in Deutschland eingenommen habe.<ref>Peter Ahrens: Ungeimpfter Bayern-Profi Kimmich: Aus der Vorbildrolle gefallen, Spiegel Online, 25. Oktober 2021, abgerufen am 25. Oktober 2021.</ref><ref>Thomas Fuhrmann: Diskussion um Corona-Impfung: Joshua Kimmich – Vorbild auf Irrwegen. In: ZDF heute. 24. Oktober 2021, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 24. Oktober 2021; abgerufen am 8. Juli 2024.</ref>

Im November 2021 fiel Kimmich als Kontaktperson des Corona-infizierten Spielers Niklas Süle für zwei Länderspiele der deutschen Nationalmannschaft aus.<ref>Süle positiv getestet – Quartett um Kimmich isoliert, SZ Online, 9. November 2021, abgerufen am 12. November 2021</ref> Ende November 2021 wurde bekannt, dass der FC Bayern all seinen Profis, die in Zukunft wegen einer fehlenden Corona-Impfung in Quarantäne müssen, in dieser Zeit ihr Gehalt nicht mehr bezahlt. Für Kimmich bedeutete die Streichung laut Medienberichten bei einem geschätzten Jahresgehalt von etwa 20 Millionen Euro rund 384.000 Euro Einkommensverlust pro Woche.<ref>FC Bayern streicht ungeimpften Spielern um Kimmich das Gehalt. In: Bayerischer Rundfunk. 21. November 2021, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 21. November 2021; abgerufen am 8. Juli 2024.</ref> Noch im selben Monat infizierte sich Kimmich mit SARS-CoV-2.<ref>Bayern München: Joshua Kimmich positiv auf Corona getestet. In: Der Spiegel (online). 24. November 2021, abgerufen am 24. November 2021.</ref> Im Dezember 2021 gab der FC Bayern bekannt, dass Kimmich aufgrund von „leichten Infiltrationen in der Lunge“ noch nicht voll trainieren könne und daher bis zum Jahresende ausfalle.<ref>FC Bayern bis Jahresende ohne Kimmich, fcbayern.com, 9. Dezember 2021, abgerufen am 9. Dezember 2021.</ref><ref>Werner Bartens, Sebastian Fischer: Corona beim FC Bayern: Joshua Kimmich fehlt weiter. In: sueddeutsche.de. 9. Dezember 2021, abgerufen am 10. Dezember 2021.</ref> Kimmich erklärte einige Tage später in einem Interview bei der Sportstudio-Reportage sein Bedauern, nicht geimpft gewesen zu sein, und bezeichnete dies als einen Fehler.<ref>https://web.archive.org/web/20211212144125/https://www.zdf.de/nachrichten/sport/fussball-fc-bayern-kimmich-zdf-interview-corona-100.html</ref><ref>Joshua Kimmich und Corona: »Natürlich wäre es besser gewesen, mich früher impfen zu lassen«. In: Der Spiegel (Online). 12. Dezember 2021, abgerufen am 12. Dezember 2021.</ref> Spätestens seit März 2022 ist Kimmich gegen COVID-19 geimpft.<ref>siehe auch: dpa: Kimmich hat sich offenbar gegen Corona impfen lassen, faz.net vom 23. März 2022</ref><ref>Joshua Kimmich: Bayern-Star ist gegen Corona geimpft. In: Focus Online. 22. März 2022, abgerufen am 22. Juni 2024.</ref>

In einer im Juni 2024 vom ZDF veröffentlichten Dokumentation über ihn selbst erklärte Kimmich, die Zeit während der Corona-Pandemie sei „die bislang schwerste Phase seiner Karriere“ gewesen.<ref>Fußball-EM: Joshua Kimmich – Anführer und Antreiber | Doku. ZDF, abgerufen am 27. Juni 2024.</ref> Er kritisierte stark, wie von den Medien und der Öffentlichkeit mit ihm umgegangen wurde. Die Entscheidung, sich gegen COVID-19 impfen zu lassen, habe letztendlich nicht auf freiem Willen basiert, sondern sei „durch massiven öffentlichen Druck [herbeigeführt]“ worden.<ref>Doku über Kimmich und das Impfen: Die Coronasache. In: Die Tageszeitung. 24. Juni 2024, abgerufen am 27. Juni 2024.</ref><ref>Joshua Kimmich im ZDF über Anfeindungen während Corona-Pandemie. In: faz.net. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 20. Juni 2024, abgerufen am 27. Juni 2024.</ref>

Privates[Bearbeiten]

Kimmich lernte seine Ehefrau Lina, geb. Meyer, 2014 kennen, als die Jurastudentin im Ticket-Shop seines damaligen Vereins RB Leipzig arbeitete.<ref>Marie Sophie Krone: „Es war nicht Liebe auf den ersten Blick“. In: bild.de. 23. Juni 2024, abgerufen am 25. Juni 2024.</ref> Im Juni 2022 heirateten sie.<ref>Nur ein Bayern-Star dabei: Kimmich und Meyer heiraten in kleinem Kreis – n-tv.de. Abgerufen am 22. Juni 2022.</ref> Sie haben vier Kinder (* 2019, * 2020, * 2022 und * 2024).<ref>mai: Der Babynator – Kimmich wird erst Papa, dann zeigt er's Atlético. In: stern.de. 22. Oktober 2020, abgerufen am 22. Oktober 2020.</ref><ref>"FC Bayern: Baby da! Joshua Kimmich (27) zum dritten Mal Papa" auf bild.de. Abgerufen am 4. April 2022</ref><ref>FC Bayern: Tuchel verkündet tolle Neuigkeiten bei Kimmich. 17. Januar 2024, abgerufen am 18. Januar 2024.</ref>

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Joshua Kimmich – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten]

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Gold

2005: Marc-André Kruska | 2006: Sergej Evljuskin | 2007: Marko Marin | 2008: Toni Kroos | 2009: Marco Terrazzino | 2010: Mario Götze | 2011: Julian Draxler | 2012: Matthias Ginter | 2013: Kevin Akpoguma | 2014: Julian Brandt

Silber

2005: Sören Halfar | 2006: Alexander Eberlein | 2007: Eric Maxim Choupo-Moting | 2008: Sebastian Rudy | 2009: Sören Bertram | 2010: Reinhold Yabo | 2011: Sonny Kittel | 2012: Thomas Pledl | 2013: Joshua Kimmich | 2014: Levin Öztunali

Bronze

2005: Kevin-Prince Boateng | 2006: José-Alex Ikeng | 2007: Stefan Reinartz | 2008: Richard Sukuta-Pasu | 2009: Felix Kroos | 2010: Matthias Zimmermann | 2011: Markus Mendler | 2012: Dominik Kohr | 2013: Anthony Syhre | 2014: Jonas Föhrenbach

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Gold

2005: Florian Müller | 2006: Kevin-Prince Boateng | 2007: Benedikt Höwedes | 2008: Dennis Diekmeier | 2009: Lewis Holtby | 2010: Peniel Mlapa | 2011: Marc-André ter Stegen | 2012: Antonio Rüdiger | 2013: Matthias Ginter | 2014: Niklas Stark | 2015: Jonathan Tah | 2016: Benjamin Henrichs | 2017: Salih Özcan | 2018: Kai Havertz | 2019: Nicolas Kühn | 2020: Noah Katterbach | 2021: Karim Adeyemi | 2022: Florian Wirtz | 2023: Youssoufa Moukoko | 2024: Tom Bischof | 2025: Finn Jeltsch | 2026: Francis Onyeka

Silber

2005: Manuel Neuer | 2006: Robert Fleßers | 2007: Manuel Konrad | 2008: Florian Jungwirth | 2009: Konstantin Rausch | 2010: Stefan Bell | 2011: Matthias Zimmermann | 2012: André Hoffmann | 2013: Yannick Gerhardt | 2014: Max Meyer | 2015: Timo Werner | 2016: Philipp Ochs | 2017: Aymen Barkok | 2018: Arne Maier | 2019: Josha Vagnoman | 2020: Kevin Ehlers | 2021: Ansgar Knauff | 2022: Luca Netz | 2023: Brajan Gruda | 2024: Dženan Pejčinović | 2025: Saïd El Mala | 2026: Boris Lum

Bronze

2005: Eugen Polanski | 2006: Daniel Adlung | 2007: Jérôme Boateng | 2008: Marcel Risse | 2009: André Schürrle | 2010: Shervin Radjabali-Fardi | 2011: Kevin Volland | 2012: Patrick Rakovsky | 2013: Dominik Kohr | 2014: Joshua Kimmich | 2015: Lukas Klostermann | 2016: Maximilian Mittelstädt | 2017: Gökhan Gül | 2018: Manuel Wintzheimer | 2019: Yann Aurel Bisseck | 2020: Frederik Jäkel | 2021: Noah Atubolu | 2022: Robert Wagner | 2023: Umut Tohumcu | 2024: Elias Baum | 2025: Max Moerstedt | 2026: Mick Schmetgens

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