Lukas Klostermann
| Lukas Klostermann | ||
| Datei:2019-06-11 Fußball, Männer, Länderspiel, Deutschland-Estland StP 2110 LR10 by Stepro.jpg Lukas Klostermann (2019)
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| Personalia | ||
|---|---|---|
| Voller Name | Lukas Manuel Klostermann | |
| Geburtstag | 3. Juni 1996 | |
| Geburtsort | Herdecke, Deutschland | |
| Größe | 189 cm | |
| Position | Rechtsverteidiger, Innenverteidiger | |
| Junioren | ||
| Jahre | Station | |
| –2008 | FSV Gevelsberg | |
| 2008–2010 | SSV Hagen | |
| 2010–2014 | VfL Bochum | |
| 2014–2015 | RB Leipzig | |
| Herren | ||
| Jahre | Station | Spiele (Tore)1 |
| 2013–2014 | VfL Bochum II | 2 (0) |
| 2014 | VfL Bochum | 9 (0) |
| 2014 | RB Leipzig II | 2 (1) |
| 2014– | RB Leipzig | 240 (14) |
| Nationalmannschaft | ||
| Jahre | Auswahl | Spiele (Tore) |
| 2013 | Deutschland U17 | 6 (0) |
| 2014–2015 | Deutschland U19 | 11 (0) |
| 2015–2019 | 22 (2) | |
| 2016 | Deutschland Olympiaauswahl | 6 (1) |
| 2019–2023 | Deutschland | 22 (0) |
| 1 Angegeben sind nur Ligaspiele. Stand: 3. Mai 2025 | ||
Lukas Manuel Klostermann<ref>Siehe die offizielle Kaderliste für die Olympischen Spiele 2016, S. 7 (abrufbar als Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.PDF ( vom 17. April 2018 im Internet Archive); 3,81 MB).</ref> (* 3. Juni 1996 in Herdecke) ist ein deutscher Fußballspieler. Der Verteidiger steht bei RB Leipzig unter Vertrag und war deutscher Fußballnationalspieler.
Karriere[Bearbeiten]
Vereine[Bearbeiten]
Klostermann spielte in der Jugend beim VfL Gevelsberg und beim SSV Hagen.
Ab 2010 wurde der defensiv vielfältig einsetzbare Westfale im Nachwuchsleistungszentrum des VfL Bochum ausgebildet, die B-Jugend führte er zeitweise als Mannschaftskapitän an. Seinen ersten Einsatz im Profifußball absolvierte er als A-Junior beim Zweitligaspiel des VfL am 25. Spieltag der Saison 2013/14 beim VfR Aalen, das mit 2:0 gewonnen wurde.<ref>Aydin und Butscher entscheiden zähes Duell kicker.de, abgerufen am 11. April 2014.</ref> Insgesamt kam er zu acht weiteren Saisoneinsätzen für Bochum.
Kurz nach Beginn der Saison 2014/15 wechselte Klostermann zum Ligakonkurrenten RB Leipzig.<ref>kicker.de: RB angelt sich Bochum-Talent Klostermann (22. August 2014).</ref> Er absolvierte drei Spiele für die U19 in der Bundesliga Nord/Nordost und scheiterte mit ihr als Staffelmeister in der Endrunde um die Meisterschaft an der TSG Hoffenheim. Darüber hinaus kam Klostermann auf zwei Spiele in der Oberliga Nordost sowie dreizehn in der 2. Bundesliga. Ab dem 23. Spieltag gehörte er zur Stammformation der ersten Mannschaft und erzielte am 30. Spieltag gegen den SV Darmstadt 98 sein erstes Tor. In der Folge war der Abwehrspieler weiter Stammspieler und konnte im Frühjahr 2016 mit RB als Vizemeister erstmals in die Bundesliga aufsteigen.
Nach dem Aufstieg kam Klostermann auf lediglich einen Saisoneinsatz aufgrund eines Kreuzbandrisses; Leipzig wurde hinter dem FC Bayern Vizemeister. So konnte sich der Verein zum ersten Mal in seiner Geschichte für den Europapokal qualifizieren; der Verteidiger gelangte mit Leipzig nach dem Gruppen-Aus in der Champions League bis ins Viertelfinale der Europa League und kam wettbewerbsübergreifend auf 39 Pflichtspieleinsätze.
Auch 2018/19 fand Klostermann unter Cheftrainer Ralf Rangnick regelmäßig Berücksichtigung, im DFB-Pokal wurde das Endspiel erreicht, ging aber gegen den „Doublesieger“ FC Bayern verloren.
In der Saison 2019/20 stand der Verteidiger bis zur aufgrund der COVID-19-Pandemie angeordneten Saisonpause unter Rangnicks Nachfolger Julian Nagelsmann in lediglich drei Saisonspielen nicht auf dem Feld, in der ebenfalls pausierten „Königsklasse“ gelangte man vorerst bis ins Viertelfinale. Nach der Pause erreichte er mit Leipzig das Halbfinale der UEFA Champions League, in dem sie gegen PSG ausschieden und wurden Deutscher Vizemeister. Klostermann erzielte in dieser Saison 4 Tore und zwei Vorlagen.<ref>Lukas Klostermann - Leistungsdaten 19/20. Abgerufen am 3. August 2026.</ref> 2020 wurde sein Vertrag bis Juni 2024 verlängert.<ref>Vertrag mit Lukas Klostermann vorzeitig bis 2024 verlängert!, dierotenbullen.com, abgerufen am 9. Mai 2020.</ref>
In der Saison 2020/21 wurde er mit Leipzig wieder Deutscher Vizemeister, musste in der Liga jedoch nach einer Knieoperation 10 Spiele pausieren. In der Champions League kam er nach der überstandener Auszeit noch im Achtelfinale zweimal zum Einsatz, in dem sie gegen den FC Liverpool ausschieden. Im DFB-Pokal konnte er in drei Spielen teilnehmen und erreichte das Finale, das gegen Borussia Dortmund 1:4 verloren ging.<ref>Lukas Klostermann - Leistungsdaten 20/21. Abgerufen am 3. August 2026.</ref>
In der folgenden Saison 2021/22 erreicht er unter dem Trainer Jesse Marsch und später Domenico Tedesco mit dem Team das Halbfinale der UEFA Europa League, das sie gegen die Glasgow Rangers 1:3 verloren. Des Weiteren wurde er mit einem Finalsieg im Elfmeterschießen gegen den SC Freiburg DFB-Pokalsieger.<ref>Lukas Klostermann - Leistungsdaten 21/22. Abgerufen am 3. August 2026.</ref>
Den Beginn der Saison 2022/23 fiel er mit einem Syndesmosebandriss lange aus und kam erst zur Rückrunde wieder zu regelmäßigen Einsätzen. Nach dem Ausscheiden im Achtelfinale der Champions League gegen Manchester City wurde Klostermann am Saisonende unter Trainer Marco Rose erneut mit Leipzig DFB-Pokalsieger, mit einem 2:0-Finalsieg gegen Eintracht Frankfurt.<ref>Lukas Klostermann - Leistungsdaten 22/23. Abgerufen am 3. August 2026.</ref>
Die Saison 2023/24 begann mit dem DFL-Supercup-Sieg mit 3:0 gegen den FC Bayern München. In der Champions League konnten sie das Achtelfinale gegen Real Madrid erreichen. Im Januar 2024 wurde sein Vertrag in Leipzig bis 2028 verlängert.<ref>Sten Hornig: RB Leipzig: Er ist auch Klub-Legende! Top-Verdiener denkt an Sommer-Abschied. In: Bild.de. 28. März 2026, abgerufen am 3. August 2026.</ref>
2024/25 war für den Verein eine durchwachsene Saison, auch Klostermann kam in dieser Saison zu weniger Einsatzminuten als gewohnt. In der Champions League schieden sie früh aus, im DFB-Pokal erreichten sie immerhin das Halbfinale, jedoch wurde die Teilnahme am internationalen Wettbewerb mit Tabellenplatz 7 nicht erreicht.<ref>Lukas Klostermann - Leistungsdaten 24/25. Abgerufen am 4. August 2026.</ref>
In der Saison 2025/26 spielte Klostermann unter Trainer Ole Werner kaum noch eine Rolle und kam nur noch zu 7 Spieleinsätzen.<ref>Robert Schreier: Überraschend: Dieser Spieler von RB Leipzig bekommt ein Sonderlob. In: Bild.de. 1. Juni 2026, abgerufen am 4. August 2026.</ref> Leipzig erreichte das Viertelfinale im DFB-Pokal gegen Bayern München und qualifizierte sich mit Platz 3 wieder für die Champions League.
Nationalmannschaft[Bearbeiten]
Klostermann spielte 2013 sechsmal für die deutsche U17-Nationalmannschaft. Sein Debüt gab er am 10. Februar 2013 im Spiel gegen die Niederlande. Das erste Mal für die deutsche U19-Nationalmannschaft stand er am 5. September 2014 auf dem Platz. Auch hier spielte man gegen die Niederlande. Am 19. Mai 2015 wurde er für den vorläufigen Kader für die U19-EM in Griechenland nominiert.<ref>U19: DFB nominiert 30-köpfigen Kader. transfermarkt.de, 19. Mai 2015, abgerufen am 19. Mai 2015.</ref> Er absolvierte die volle Einsatzzeit und schied mit der Mannschaft in der Gruppenphase aus.
Am 15. Juli 2016 wurde der Verteidiger in den Kader der deutschen Fußballolympiamannschaft für die Olympischen Sommerspiele 2016 in Rio de Janeiro berufen.<ref>Die Olympia-Kader stehen fest. In: www.dfb.de. Deutscher Fußball-Bund e. V. (DFB), 15. Juli 2016, abgerufen am 15. Juli 2016.</ref> Im Halbfinale gegen Nigeria wurde er zum Spieler des Spiels ernannt<ref>Finale! DFB-Elf spielt in Rio um Olympia-Gold. kicker.de, 17. August 2016, abgerufen am 20. August 2016.</ref> und musste sich mit dem Team im Finale Brasilien geschlagen geben. Am 1. November 2016 wurde ihm zusammen mit der deutschen Fußballolympiaauswahl das Silberne Lorbeerblatt verliehen.<ref>Pressemitteilung des Bundespräsidialamtes vom 1. November 2016: Verleihung des Silbernen Lorbeerblattes. Abgerufen am 30. März 2017.</ref>
Für das Testspiel gegen die Nationalmannschaft Serbiens am 20. sowie das EM-2020-Qualifikationsspiel gegen die Niederlande am 24. März 2019 wurde Klostermann von Nationaltrainer Joachim Löw erstmals für die A-Nationalmannschaft nominiert.<ref>Löw beruft Stark, Klostermann und Eggestein, kicker.de, abgerufen am 15. März 2019.</ref> Sein A-Länderspieldebüt gab er in der Begegnung mit der Nationalmannschaft Serbiens beim 1:1-Unentschieden von Beginn an, bevor er in der 90. Minute für Thilo Kehrer ausgewechselt wurde.<ref>Spielbericht Deutschland – Serbien, transfermarkt.de, abgerufen am 20. März 2019.</ref>
Mit der deutschen Auswahl erreichte er bei der Europameisterschaft 2021 das Achtelfinale, wo Deutschland gegen England ausschied.
Im November 2022 wurde er von Trainer Hansi Flick in den Deutschland-Kader für die Fußball-Weltmeisterschaft 2022 berufen.
Erfolge und Auszeichnungen[Bearbeiten]
RB Leipzig
- Aufstieg in die Bundesliga: 2016
- Deutscher Vizemeister: 2017, 2021
- DFB-Pokal-Sieger: 2022, 2023
- DFL-Supercup-Sieger: 2023
Nationalmannschaft
- Olympische Sommerspiele 2016: Silbermedaille
Auszeichnungen
- Verleihung der Fritz-Walter-Medaille in Bronze: 2015 (U19)
Privatleben[Bearbeiten]
Klostermann besuchte das städtische Gymnasium in seinem Heimatort Gevelsberg.<ref>Lukas Klostermann wird Nationalspieler. In: Städtisches Gymnasium Gevelsberg. 20. März 2019, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 1. März 2021; abgerufen am 28. Juni 2019.</ref><ref>Stefan Scherer: Für Alexandra Popp und Lukas Klostermann ist Gevelsberg wie Urlaub. In: Westfalenpost. 23. Dezember 2016, abgerufen am 28. Juni 2019.</ref><ref name=":0">Krystian Wozniak: Klostermann: „Im Pokalfinale gibt es keinen Favoriten“. In: Westfälische Rundschau. 24. Mai 2019, abgerufen am 28. Juni 2019.</ref> Seine jüngere Schwester Lisa spielte ebenfalls professionell Fußball.<ref name=":0" />
Weblinks[Bearbeiten]
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Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
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Cheftrainer: Martín Demichelis
Vorlage:Klappleiste/EndeDie Seite Vorlage:Erweiterte Navigationsleiste/styles legacy.css hat keinen Inhalt.Vorlage:Klappleiste/Anfang
Vorlage:Klappleiste/Ende| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Klostermann, Lukas |
| ALTERNATIVNAMEN | Klostermann, Lukas Manuel (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Fußballspieler |
| GEBURTSDATUM | 3. Juni 1996 |
| GEBURTSORT | Herdecke, Deutschland |
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- Fußballnationalspieler (Deutschland)
- Fußballspieler (VfL Bochum)
- Fußballspieler (RB Leipzig)
- Träger der Fritz-Walter-Medaille (Bronze)
- Olympiateilnehmer (Deutschland)
- Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 2016
- Träger des Silbernen Lorbeerblattes
- Teilnehmer an einer Fußball-Weltmeisterschaft (Deutschland)
- Teilnehmer an einer Fußball-Europameisterschaft (Deutschland)
- DFB-Pokal-Sieger
- Deutscher Supercupsieger (Fußball)
- Deutscher
- Geboren 1996
- Mann