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Kadsura

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Kadsura
Datei:Kadsura japonica.jpg

Kadsura japonica

Systematik
Abteilung: Gefäßpflanzen (Tracheophyta)
Unterabteilung: Samenpflanzen (Spermatophytina)
Klasse: Bedecktsamer (Magnoliopsida)
Ordnung: Austrobaileyales
Familie: Sternanisgewächse (Schisandraceae)
Gattung: Kadsura
Wissenschaftlicher Name
Kadsura
Juss.

Die Kadsura, auch Kugelfäden genannt,<ref name="Zander2008" /> sind eine Pflanzengattung innerhalb der Familie der Sternanisgewächse (Schisandraceae). Bekannteste Art dieser Gattung ist die aus Ostasien stammende Kadsura japonica. Einige Kadsura-Arten werden als Heilpflanzen genutzt.

Name[Bearbeiten]

Der Name Kadsura stammt von japanisch kazura (jap. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), „Kletterpflanze“). Das Schriftzeichen wird jedoch auch für die Kudzu verwendet. Kadsura japonica wird in Japan sanekazura ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), wörtlich „Frucht-Kletterpflanze“) oder auch binankazura ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), wörtlich: „Schöner-Mann-Kletterpflanze“) genannt.

Beschreibung[Bearbeiten]

Datei:Kadsura japonica SZ17.png
Illustration von Kadsura japonica aus Flora Japonica, Sectio Prima (Tafelband), 1870

Vegetative Merkmale[Bearbeiten]

Kadsura-Arten sind verholzende Kletterpflanzen. Sie können immergrün oder laubabwerfend sein. Die Pflanzenteile sind kahl (außer bei Kadsura induta).

Die wechselständig angeordneten Laubblätter sind in Blattspreite und Blattstiel gegliedert. Die papierartige bis ledrige Blattspreiten sind elliptisch, eiförmig oder verkehrt-eiförmig. Der Blattrand ist glatt oder gezähnt. Nebenblätter fehlen.

Blüten, Früchte und Samen[Bearbeiten]

Datei:Kadsura japonica 2.JPG
Fruchtstände von Kadsura japonica

Die Kadsura-Arten sind meist einhäusig (monözisch) oder selten zweihäusig (diözisch) getrenntgeschlechtig. Die eingeschlechtigen Blüten stehen in Blattachseln oder über kurzlebigen Tragblättern, selten kauliflor meist einzeln oder seltener zu zweit bis viert zusammen.

Von den 7 bis 24 Blütenhüllblättern sind die innersten und die äußersten kleiner als die mittleren. Die männlichen Blüten enthalten 13 bis 80 Staubblätter; sie sind meist höchstens an ihrer Basis verwachsen, manchmal stehen kopfig zusammen. Der Pollen ist sechscolpat. In den weiblichen Blüten sind die 17 bis 300 freien Fruchtblätter spiralig angeordnet. Jedes Fruchtblatt enthält meist ein bis fünf, selten bis elf Samenanlagen.

An einem ellipsoiden oder gekeulten Blütenachse (Receptaculum) stehen mehrere bis viele Einzelfrüchte zusammen. Die fast kugeligen, verkehrt-eiförmigen oder länglich-eiförmigen Einzelfrüchte färben sich bei Reife rot oder gelb und enthalten jeweils meist einen bis fünf, selten bis zu elf Samen. Die Samen sind glatt.

Systematik und Verbreitung[Bearbeiten]

Die Gattung Kadsura wurde 1810 durch Antoine Laurent de Jussieu in Annales du muséum national d'histoire naturelle, Band 16, Seite 340 aufgestellt. Jussieu hatte den Namen von Engelbert Kaempfer (1651–1716) übernommen. Die Typusart ist Kadsura japonica Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(L.) Dunal.<ref name="Tropicos">Kadsura bei Tropicos.org. Missouri Botanical Garden, St. LouisVorlage:Abrufdatum</ref> Die Gattung Kadsura gehört zur Unterfamilie der Schisandroideae in der Familie der Schisandraceae.<ref name="GRIN" />

Die Kadsura-Arten sind hauptsächlich in Ost- und Südostasien beheimatet, beispielsweise gibt es in China acht Arten.

Die Gattung Kadsura enthält 14 bis 28 Arten<ref name="POWO" /><ref name="GRIN" /><ref name="FoC2008" />:

Quellen[Bearbeiten]

  • Yuhu Liu, Nianhe Xia, Liu Yuhu, Richard M. K. Saunders: Schisandraceae in der Flora of China, Volume 7, S. 39: Kadsura – Online. (Abschnitt Beschreibung und Systematik)

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references> <ref name="POWO"> Kadsura. In: POWO = Plants of the World Online von Board of Trustees of the Royal Botanic Gardens, Kew: Kew ScienceVorlage:Abrufdatum </ref> <ref name="GRIN"> Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GRIN“ ist nicht vorhanden. im Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program. National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple. </ref> <ref name="Zander2008"> Walter Erhardt et al.: Der große Zander. Enzyklopädie der Pflanzennamen. Band 2. Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7. </ref> <ref name="FoC2008"> Yuhu Liu, Nianhe Xia, Liu Yuhu & Richard M. K. Saunders: Schisandraceae In: Wu Zheng-yi, Peter H. Raven, Deyuan Hong (Hrsg.): Flora of China, Volume 7: Menispermaceae through Capparaceae, Science Press und Missouri Botanical Garden Press, Beijing und St. Louis, 2008, ISBN 978-1-930723-81-8. Kadsura, S. 39 – textgleich online wie gedrucktes Werk. </ref> </references>

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Kadsura – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien