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Kaliumtellurid

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Kristallstruktur
Struktur von Kaliumtellurid
Vorlage:Farbe Te2− 0 Vorlage:Farbe K+
Allgemeines
Name Kaliumtellurid
Andere Namen

Dikaliumtellurid

Verhältnisformel K2Te
Kurzbeschreibung

schwach gelblicher Feststoff<ref name="Wolfgang A. Herrmann, Christian Erich Zybill">Wolfgang A. Herrmann, Christian Erich Zybill: Synthetic Methods of Organometallic and Inorganic Chemistry, Volume 4, 1997 Volume 4: Sulfur, Selenium and Tellurium. Georg Thieme Verlag, 2014, ISBN 3-13-179191-8, S. 191 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer Vorlage:CASRN
EG-Nummer 235-256-4
ECHA-InfoCard 100.032.039
PubChem 82942
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1492: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1492: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse 205,80 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Dichte

2,52 g·cm−3<ref name="Wolfgang A. Herrmann, Christian Erich Zybill" />

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung
keine Einstufung verfügbar<ref name="NV">Dieser Stoff wurde in Bezug auf seine Gefährlichkeit entweder noch nicht eingestuft oder eine verlässliche und zitierfähige Quelle hierzu wurde noch nicht gefunden.</ref>
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Kaliumtellurid, K2Te ist eine anorganische chemische Verbindung aus Tellur und Kalium. Neben diesem sind mit K2Te3<ref name="DOI10.1002/anie.197806841">Brigitte Eisenmann, Herbert Schäfer: K2Te3 : The First Binary Alkali-Metal Polytelluride with Te2−3-Ions. In: Angewandte Chemie International Edition in English. 17, 1978, S. 684, doi:10.1002/anie.197806841.</ref>, K2Te2 und K5Te3 weitere Kaliumtelluride bekannt.<ref name="DOI10.1515/znb-1990-0402">I. Schewe, P. Böttcher: Darstellung und Kristallstruktur des K5Te3 / Preparation and Crystal Structure of K5Te3. In: Zeitschrift für Naturforschung B. 45, 1990, doi:10.1515/znb-1990-0402.</ref>

Gewinnung und Darstellung[Bearbeiten]

Kaliumtellurid kann durch Reaktion von Kalium mit Tellur in Ammoniak unter Ausschluss von Luft gewonnen werden.<ref name="Wolfgang A. Herrmann, Christian Erich Zybill" />

<math>\mathrm{2 \ K + Te \longrightarrow K_2Te}</math>

Eigenschaften[Bearbeiten]

Kaliumtellurid ist ein schwach gelblicher hygroskopischer Feststoff, der sich an Luft unter Tellurabgabe zersetzt. Er ist löslich in Wasser, wobei sich die Lösung an Luft ebenfalls unter Tellurabgabe zersetzt.<ref name="Wolfgang A. Herrmann, Christian Erich Zybill" /><ref name="Adolf Pinner">Adolf Pinner: Repetitorium Der Anorganischen Chemie. Рипол Классик, 1885, ISBN 978-5-87746-719-4, S. 116 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>

<math>\mathrm{2 \ K_2Te + 2 \ H_2O + O_2 \longrightarrow 4 \ KOH + 2 \ Te}</math>

Die kubische Kristallstruktur entspricht dem Anti-Calciumfluoridtyp mit der Raumgruppe Fm3m (Raumgruppen-Nr. 225)Vorlage:Raumgruppe/225.<ref name="springer.com">springer.com: K2Te Crystal Structure - SpringerMaterials, abgerufen am 30. Dezember 2017.</ref> Unter hohem Druck und teilweise zusätzlich hohen Temperaturen sind vier weitere Kristallstrukturen bekannt.<ref>K. Stöwe, High-pressure crystal structure investigations on K2Te in DACs of modified Merrill-Bassett type, 2003., Technische Chemie, Universität des Saarlandes, FR 8.1, C4.2, Saarbrücken.</ref><ref name="DOI10.1103/PhysRevB.66.094105">Karin Seifert-Lorenz, Jürgen Hafner: Crystalline intermetallic compounds in the K-Te system: The Zintl-Klemm principle revisited. In: Physical Review B. 66, 2002, doi:10.1103/PhysRevB.66.094105.</ref>

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />