Karin Korte
Karin Korte (* 22. Oktober 1960 in Nettesheim) ist eine deutsche Politikerin (SPD) und war von 2018 bis 2024 Bezirksstadträtin in Berlin-Neukölln. Zuvor war sie seit 2016 Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin.
Leben[Bearbeiten]
Karin Korte legte im Jahr 1979 das Abitur am Städtischen Gymnasium Dormagen ab. Sie studierte Sozialarbeit an der Katholischen Fachhochschule Aachen. Im Jahr 1984 zog sie nach Berlin. Seitdem arbeitete sie in verschiedenen öffentlichen Berliner Kultureinrichtungen und Bezirksverwaltungen.
Sie ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder.<ref>jsteffen: Karin Korte. In: www.spd.berlin. SPD Berlin, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 19. September 2016; abgerufen am 19. September 2016.</ref>
Politik[Bearbeiten]
Im Jahr 2013 trat Korte der SPD im Bezirk Neukölln bei. Bei der Wahl zum Abgeordnetenhaus von Berlin 2016 gewann sie mit 32,9 % der Erststimmen das Direktmandat im Wahlkreis Neukölln 6 in der Gropiusstadt.<ref>Wahlen zum Abgeordnetenhaus 2016 – Neukölln 6 – Erststimmen. In: www.wahlen-berlin.de. Abgerufen am 19. September 2016.</ref>
Im Abgeordnetenhaus amtierte sie als integrationspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion.<ref>Rolf Henning: Karin Korte. In: SPD-Fraktion im Abgeordnetenhaus von Berlin. 27. Oktober 2016 (spdfraktion-berlin.de [abgerufen am 4. April 2017]).</ref> Sie war Mitglied in den Ausschüssen für Kulturelle Angelegenheiten, Bürgerschaftliches Engagement und Partizipation sowie Integration, Arbeit und Soziales.
Im Dezember 2017 gab Korte ihre Kandidatur als Neuköllner Bezirksstadträtin für Bildung, Schule, Kultur und Sport bekannt, nachdem der bisherige Amtsinhaber seinen Rücktritt erklärt hatte. Am 26. Januar 2018 wurde sie von der Neuköllner SPD offiziell nominiert. Die Wahl zur Stadträtin in der Bezirksverordnetenversammlung erfolgte am 28. Februar.<ref>SPD Neukölln nominiert Karin Korte für die Wahl zur Bildungsstadträtin – SPD Neukölln. In: SPD Neukölln. 27. Januar 2018 (spd-neukoelln.de [abgerufen am 29. Januar 2018]).</ref><ref>Bezirksstadträtin Karin Korte (SPD). In: www.berlin.de. 21. Februar 2018, abgerufen am 1. März 2018.</ref> Wegen der Unvereinbarkeit mit der Mitgliedschaft im Abgeordnetenhaus hat Korte ihr Parlamentsmandat niedergelegt. Ihre Nachfolgerin im Abgeordnetenhaus war Nicola Böcker-Giannini.<ref>SPD regelt Nachfolge von Bildungsstadtrat. In: www.tagesspiegel.de. Abgerufen am 5. Januar 2018.</ref>
Nach den Berliner Wahlen im September 2021 blieb sie Bezirksstadträtin und übernahm am 4. November 2021 die Geschäftsbereiche Bildung, Kultur und Sport. Im Oktober 2024 ging sie in den Ruhestand.
Weblinks[Bearbeiten]
- Persönliche Website der Abgeordneten Karin Korte
- Biografie auf der Website des Berliner Abgeordnetenhauses für die 19. Wahlperiode
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Korte, Karin |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Politikerin (SPD), MdA |
| GEBURTSDATUM | 22. Oktober 1960 |
| GEBURTSORT | Nettesheim |
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- Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin
- Bezirksstadtrat (Bezirk Neukölln)
- Politiker (21. Jahrhundert)
- SPD-Mitglied
- Deutscher
- Geboren 1960
- Frau