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Kevin Keegan

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Kevin Keegan
Datei:FC Zürich against Liverpool - Kevin Keegan (cropped).jpg
Im Trikot von Liverpool (1977)
Personalia
Voller Name Joseph Kevin Keegan
Geburtstag 14. Februar 1951
Geburtsort Armthorpe, Doncaster, England
Sterbedatum 20. Juli 2026
Größe 173 cm
Position Stürmer
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1968–1971 Scunthorpe United 124 (18)
1971–1977 FC Liverpool 230 (68)
1977–1980 Hamburger SV 90 (32)
1980–1982 FC Southampton 68 (37)
1982–1984 Newcastle United 78 (48)
1984–1985 Tigers Kuala Lumpur
1985 Black Town City FC 2 0(1)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
1972–1982 England 63 (21)
Stationen als Trainer
Jahre Station
1992–1997 Newcastle United
1997–1999 FC Fulham
1999–2000 England
2001–2005 Manchester City
2008 Newcastle United
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.
Datei:Autogramm Kevin Keegan.jpg
Autogramm von Keegan aus seiner Zeit beim HSV (1978/79)

Joseph Kevin Keegan OBE (* 14. Februar 1951 in Armthorpe, Doncaster; † 20. Juli 2026) war ein englischer Fußballspieler und -trainer. Der Stürmer wechselte nach Stationen bei Scunthorpe United und dem FC Liverpool, mit dem er u. a. 1973, 1976 und 1977 englischer Meister, 1973 und 1976 UEFA-Cup-Sieger sowie 1977 Europapokalsieger der Landesmeister wurde, 1977 in die deutsche Bundesliga zum Hamburger SV. Während seiner drei Jahre beim HSV wurde Keegan zwei Mal mit dem Ballon d’Or als „Europas Fußballer des Jahres“<ref>Stuart Rayner: Kevin Keegan, England’s only Ballon d’Or double-winner - sporting bygones. The Yorkshire Post, 20. Dezember 2021, abgerufen am 25. Juni 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> ausgezeichnet und wurde 1979 deutscher Meister. Im Jahre 1980 kehrte Keegan nach England zurück und spielte noch vier Jahre für den FC Southampton und für Newcastle United, ehe er seine Karriere bis 1985 ausklingen ließ.

Sportliche Laufbahn[Bearbeiten]

Vereinskarriere[Bearbeiten]

Keegan war der beliebteste und einer der besten Fußballspieler Englands in den 1970er-Jahren. Der kleine Stürmer, der seine Karriere bei Scunthorpe United begann, wurde liebevoll „Mighty Mouse“<ref>"Vor Mighty Mouse haben alle Angst": Wie Keegan zu seinem Spitznamen kam. Abgerufen am 25. Juni 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> genannt und gewann mit dem FC Liverpool 1973 und 1976 den UEFA-Pokal sowie 1977 den Europapokal der Landesmeister.

Zur Saison 1977/78 wechselte Keegan in die Bundesliga zum Hamburger SV. Auch in Deutschland wurde er schnell zu einem populären Sportsmann. Er hatte maßgeblichen Anteil am Aufstieg des HSV zu einem der bestimmenden Klubs in Deutschland Anfang der 1980er-Jahre. In seiner ersten Saison 1977/78 belegte man nur den zehnten Platz.<ref>Ben Redelings: Der schillerndste Star der Bundesligageschichte. Abgerufen am 25. Juni 2023.</ref> In der Saison 1978/79 wurde der HSV Deutscher Meister, wobei Keegan 17 Treffer beisteuerte. Im Januar 1979 erhielt Keegan nach Angeboten aus Spanien<ref>Jetzt lockt Amerika Kevin Keegan mit zwei Millionen. In: Hamburger Abendblatt. 3. Januar 1979, abgerufen am 15. März 2021.</ref> die hochdotierte Offerte, in den Sommermonaten bei den Washington Diplomats in den Vereinigten Staaten zu spielen, lehnte aber ab, um sich auf den HSV zu konzentrieren.<ref>Diplomatischer Keegan sagte den Diplomats ab. In: Hamburger Abendblatt. 26. Januar 1979, abgerufen am 15. März 2021.</ref> 1980 erreichte er mit dem HSV das Endspiel um den Europapokal der Landesmeister, das gegen Nottingham Forest mit 0:1 verloren wurde. Zudem wurde der HSV Vize-Meister hinter dem FC Bayern München, nachdem der HSV das entscheidende Spiel mit 1:2 beim damaligen Aufsteiger Bayer 04 Leverkusen verloren hatte.

Nach drei Jahren in der Bundesliga mit 32 Toren in 90 Punktspieleinsätzen<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Joseph Kevin Keegan - Matches and Goals in Bundesliga.] RSSSF.org, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 23. Juli 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> verließ der Engländer das Land und kehrte im Sommer 1980 in seine Heimat zurück, in der noch zwei Spielzeiten Erst- und zwei Spielzeiten Zweitligafußball spielte.

Auswahleinsätze[Bearbeiten]

In der Nationalmannschaft Englands war seine Laufbahn nicht so glücklich. Als Spieler nahm er an der Europameisterschaft 1980 in Italien teil, aber seine Mannschaft schied in der Vorrunde aus. Bei der Weltmeisterschaft 1982 in Spanien fehlte er größtenteils verletzungsbedingt; es kam nur zu einem Kurzeinsatz in der zweiten Finalrunde, als Keegan gegen den Gastgeber eingewechselt wurde. Durch das 0:0 scheiterte England (ungeschlagen) an Deutschland. Das torlose Remis war sein 63. und letztes A-Länderspiel, in denen ihm zwischen November 1972 und Juli 1982 21 Treffer gelangen.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Joseph Kevin Keegan - International Appearances.] RSSSF.org, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 23. Juli 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Trainerlaufbahn[Bearbeiten]

Unter Kevin Keegan wurde Newcastle United in den Spielzeiten 1995/96 und 1996/97 zweimal in Folge Vizemeister der Premier League und erreichte damit die beste Platzierung des Vereins in der Premier-League-Ära.<ref>Hall of Fame. Kevin Keegani. In: Newcastle United. Abgerufen am 20. Juli 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Als englischer Nationaltrainer hatte Keegan kein Glück. Bei der Europameisterschaft 2000 bezwang seine Mannschaft zwar Deutschland in der Vorrunde mit 1:0, schied aber nach zwei 2:3-Niederlagen gegen Portugal und Rumänien ebenso wie Deutschland nach der Vorrunde aus. Das erste Spiel der WM-Qualifikation gegen Deutschland in Wembley wurde auch mit 0:1 verloren. Es war sein letztes Spiel als Nationaltrainer und das letzte Spiel im altehrwürdigen Wembley-Stadion vor dessen Abriss für einen Neubau an gleicher Stelle.<ref>Kevin Keegan: Die "Mighty Mouse" wirft hin. In: Der Spiegel. 7. Oktober 2000, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 25. Juni 2023]).</ref>

Bis zu seinem vorläufigen Rückzug vom Fußball im März 2005 trainierte Keegan die Mannschaft von Manchester City in der englischen Premier League.<ref>David Clayton: The Keegan Years. Manchester City, 2022, abgerufen am 25. Juni 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Nach fast drei Jahren ohne Anstellung übernahm Kevin Keegan im Januar 2008 dann zum zweiten Mal den Trainerposten bei den „Magpies“ von Newcastle United und feierte sein Trainer-Comeback. Am 4. September 2008 trat er als Trainer zurück.<ref>Harry De Cosemo: The story of Kevin Keegan's farcical second coming at Newcastle United. 4. September 2022, abgerufen am 25. Juni 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Erfolge[Bearbeiten]

Als Spieler[Bearbeiten]

International

England

Deutschland

Individuell

Als Trainer[Bearbeiten]

Privates[Bearbeiten]

Mit seiner Ehefrau Jean war er ab 1974 verheiratet und bekam mit ihr zwei Töchter.<ref>Jack Lusby: Kevin Keegan, Liverpool legend, dies aged 75. In: This Is Anfield. 20. Juli 2026, abgerufen am 20. Juli 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Im Januar 2026 wurde bekanntgegeben, dass Keegan an Krebs erkrankt sei. Die Diagnose wurde öffentlich, nachdem er wegen anhaltender Bauchbeschwerden in ein Krankenhaus eingeliefert worden war und dort weiterführende Untersuchungen erfolgten, die die Krankheit bestätigten.<ref>Kevin Keegan: Ex HSV-Profi und englische Fußball-Legende an Krebs erkrankt. In: T-Online, 7. Januar 2026, abgerufen am 7. Januar 2026.</ref> Er starb am 20. Juli 2026 im Alter von 75 Jahren an den Folgen der Krebserkrankung.<ref>Der HSV trauert um Kevin Keegan, hsv.de, 20. Juli 2026, abgerufen am 20. Juli 2026.</ref>

Keegan als Sänger[Bearbeiten]

Lua-Fehler in package.lua, Zeile 80: module 'Module:Musikcharts/countries' not found Keegans Beliebtheit in Deutschland während der späten 1970er-Jahre drückte sich auch darin aus, dass während seiner aktiven Zeit in der Bundesliga der Vorname „Kevin“ erhöhte Beliebtheit bei westdeutschen Eltern erlangte.<ref>Florian Eisele: Kevin Keegan: Als ein kleiner Engländer Deutschland verrückt machte. In: Augsburger Allgemeine. Presse-Druck- und Verlags-GmbH, Verlag der Augsburger Allgemeine, 12. Februar 2021, abgerufen am 17. Dezember 2025.</ref> Außerdem war Keegan als Popsänger erfolgreich. Der britische Sänger der Gruppe Smokie, Chris Norman, produzierte mit ihm zwei Lieder. Die Single Head over Heels in Love (mit Smokie), in Deutschland Platz zehn in der Verkaufshitparade, kletterte 1979 auch in den britischen Charts bis auf Platz 31.<ref>Jens Hungermann: Wie Kevin Keegan in die Hitparade kam. 31. Dezember 2012, abgerufen am 25. Juni 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>50 Jahre Bundesliga - Teil 6: Als Kevin Keegan einmal Suzi Quatro ersetzte - WELT. 31. Dezember 2012, abgerufen am 25. Juni 2023.</ref> Seine offizielle TV-Premiere hatte der Song Head over Heels in Love mit Kevin Keegan am 12. Juli 1979 in der 47. Ausgabe des Musikladens von Radio Bremen in der ARD.<ref>Spielliste des Musikladens. In: WayBackMachine - Internet Archive. Abgerufen am 12. August 2026.</ref>

Filme[Bearbeiten]

  • Brian Moore meets Kevin Keegan, ITV, 1979.
  • Keegan’s Kids (VHS), Thames Television, 1986.
  • Keegan on Keegan (VHS), Castle Vision, 1992.
  • Kevin Keegan - Football Messiah, Channel 5, 1999.

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Kevin Keegan – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Literatur[Bearbeiten]

  • Kevin Keegan: My Autobiography. Warner Books, London 1998, ISBN 978-0-7515-2377-5.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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