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Klarissenkloster

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Ein Klarissenkloster (Clarissenkloster) ist ein Kloster des Frauenordens der Klarissen (Zweiter Orden des hl. Franziskus, Seraphischer Orden, OSC), mit seinen verschiedenen Richtungen (Observanzen).

Die Klarissen leben als Mitglieder eines Franziskanischen Ordens in Armut und meist in strenger Klausur. Reformrichtungen sind die Alcantarinnen (Barfüßer, OSCDisc), Colettinnen (Arme Schwestern; Klarissen der hl. Colette, OSCCol) und Klarissen-Kapuzinerinnen (OSCCap), die Urbanistinnen (OSCUrb) betreiben auch Schulen und Pensionate.

Klarissenklöster sind immer eigenständig organisiert und von einer Äbtissin geleitet, bilden aber zahlreiche Kooperationen. Insgesamt gibt es weltweit etwa 750 Klarissenklöster, mit rund 16.000 Schwestern (2003: 13.450 Klarissen, 2.250 Kapuzinerklarissen) in über 76 Ländern.<ref>Angabe nach Wer wir sind. Klarissen Brünn; Klarissen. orden-online.de nennt 1000; Stand 2003 nach fr:Ordre des pauvres dames #Congrégations</ref>

Bestehende Klarissenklöster[Bearbeiten]

Argentinien[Bearbeiten]

Argentinien Argentinien

  • Monasterio de Santa Clara, Puan, Puan, Buenos Aires: Comunidad Contemplativa de Hermanas Clarisas (Hermanas Pobres); gegr. Ende 1980er; Erzdiözese Bahía Blanca

Deutschland[Bearbeiten]

Deutschland Deutschland: 19 Klöster, Orte A–Z<ref name="dachst">Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Klarissenklöster im deutschsprachigen Raum. (Memento des Vorlage:IconExternal vom 15. September 2011 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.klarissen.net , klarissen.net – die Homepage der deutschsprachigen Klarissen</ref>

weitere Niederlassungen:

Dominikanische Republik[Bearbeiten]

Dominikanische RepublikDatei:Flag of the Dominican Republic.svg Dominikanische Republik

Frankreich[Bearbeiten]

Frankreich Frankreich;

Italien[Bearbeiten]

Italien Italien; Orte A–Z

Kuba[Bearbeiten]

Kuba Kuba

Namibia[Bearbeiten]

Namibia Namibia

Niederlande[Bearbeiten]

Niederlande Niederlande

Österreich[Bearbeiten]

Osterreich Österreich: Nach den Klosteraufhebungen durch Kaiser Joseph II. (1780–1782) gab es bis 1959 kein Klarissenkloster in Österreich. Heute gibt es nur wenige Niederlassungen.<ref name="dachst" />

weitere Niederlassungen:

Osttimor[Bearbeiten]

Osttimor[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Osttimor

Polen[Bearbeiten]

Polen Polen

Portugal[Bearbeiten]

Portugal Portugal

Schweiz[Bearbeiten]

  • Monastère Sainte Claire, Jongny, Kanton Waadt
  • Clarisse di Santa Chiara, Cademario, Kanton Tessin

Spanien[Bearbeiten]

Spanien Spanien

Tschechien[Bearbeiten]

Tschechien Tschechien

Ehemalige Klarissenklöster[Bearbeiten]

Deutschland[Bearbeiten]

  • Klarissenkloster Aachen (1616–1802)
  • Klarissenkloster Ahlen (Westf.) (1978–1985)
  • Klosterruine Bärbach, Schönborn, Rhein-Lahn-Kreis: 1334–1567
  • Klarissenkloster Bamberg: 1341–1803
  • Klarissenkloster Bocholt: 1898–2024<ref>Johannes Bernard: Warum die Klarissen Bocholt verlassen. Seit 126 Jahren leben und beten Klarissen in Bocholt abgeschieden in Klausur. Altersgründe zwingen die Gemeinschaft das Kloster aufzugeben. In: Kirche+Leben, 8. September 2024, S. 12.</ref>
  • Klarissenkloster Breslau (1260–1811); heute polnisch
  • Celle (1401/10 –?)
  • Chemnitz (1487 –?)
  • Kloster Clarenberg, Dortmund-Hörde: 1339–1774, danach evangelisches bzw. katholisches Stift bis 1812
  • Kloster Dietramszell: nach 1803 bis 1831, vorher (vor 1107 bis 1803) Augustiner-Chorherren (bis 14. Jahrhundert auch Chorfrauen), seit 1831 Salesianerinnen<ref>Dietramszell, Basisdaten in der Datenbank Klöster in Bayern im Haus der Bayerischen Geschichte</ref>
  • Kloster St. Clara Dingolfing: 1975–2002, vorher 1853–1972 Franziskaner-Reformaten, seit 2002 Minoriten; Kirche Zur unbefleckten Empfängnis
  • Dresden, gegenüber vom Franziskanerkloster (Dresden) „Regelhaus“, (1270–1539)
  • Dresden-Klotzsche: seit 1920? – Vor 1928 Königsbrücker Landstr. 26, dann bis 1947 in der „Villa Odin“, später Heilig-Kreuz-Kapelle (heute Darwinstr. 19).<ref>st-martin-dresden.de: Kapelle Klotzsche, abgerufen am 31. März 2020.</ref>
  • Klarissenkloster Düsseldorf (1871–2000)
  • Clarissenkloster Einbeck: vor 1471–1582 erloschen, seither Privathaus
  • Klarissenkloster Esslingen (1246–1536)
  • Klarissenkloster Flein (1289/93–1302), Umzug nach Heilbronn
  • Freiberg/Sa. (1236–?)
  • Klarissenkloster Freiburg (1272–1782)
  • Klarissenkloster Freiburg St. Clara (1490–1663)
  • Hannover (1959–1998), seit dem 30. September 1998 polnische Karmelitinnen aus Reykjavík (siehe auch Maria Frieden (Hannover))
  • Klarissenkloster Haselünne (1652–1811) Klarissen aus Holland/Oldenzaal
  • Klarakloster Heilbronn: gegr. in Flein, 1301 übersiedelt, bis 1803/11; abgegangen, Mauerrest
  • Heiligenberg/Jugenberg (um 1230–1413)
  • Clarenkloster Herford (1468 –?)
  • Kloster Hof (ca. 1287 –?, 1348–1564)
  • Kloster Klarenthal bei Wiesbaden: ~1265–1559, säkularisiert
  • Köln, Klarissenkloster Sankt Clara (am Römerturm/Parfusenhof): spätestens 1304–1802; inklusive Kirche St. Klara abgerissen
  • Köln, Kloster am Filzengraben/Neumarkt (1637–ca. 1800)
  • Köln, Kloster Maria im Tempel/Glockengasse (1607–1802)
  • Köln, Kloster zu den Hll. Schutzengeln/Schildergasse (1578–1798/1802)
  • Köln, Kloster St. Maria in Bethlehem / in der Nähe Rechtsschule (1479–1802)
  • Klarissenkloster Köln-Kalk: 1918–2013; Föderation Caritas Pirckheimer<ref>Klarissenkloster in Köln, klarissen.de</ref>
  • Kloster Marienkron (Mariendalen) Mainz: vor 1230–1251, dann als Zisterzienserinnen, gegr. um 1145?; 1793 von Franzosen weitgehend zerstört, 1802 aufgehoben, abgegangen
  • Klarissenkloster Mainz (Armklara): 1619–1789/90 unter napoleonischer Herrschaft, vorher ~1330–~1574 Antoniter; verblieben ist Antoniterkapelle
  • Klarissenkloster St. Klara, Mainz (Reichklara): ~1272–1781, heute Naturhistorisches Museum
  • Klarissenkloster Rotenburg-Lispenhausen (Klarissen-Kapuzinerinnen), 1978–?, seit Oktober 2009 Schwestern der hl. Maria Magdalena Postel
  • Kloster St. Jakob am Anger, München: ~1284–1804, vorher seit 1240 Franziskaner, seit 1843 Arme Schulschwestern
  • Klarissenkloster Münster, Stubengasse: 1617–1811; Scharnhorststraße: 1864–2001, beide Häuser existieren nicht mehr; Reste der kleinen Klosterkirche in der Stubengasse wurden 1999 ausgegraben
  • Altes und Neues Klarissenkloster Neuss: gegr. 1283, 1716 übersiedelt, 1802 aufgehoben, Anf. 19. Jh. abgerissen
  • Klarissenkloster St. Klara (Nürnberg): 1276–1574, vorher seit 1240 Reuerinnen, 1574 säkularisiert
  • Nürnberg, St. Magdalena (1274 –?)
  • Osnabrück (1631 –?)
  • Klarissenkloster Paderborn (1628–1833), Neugründung aus Münster (1921–2014), seit 2014 verlegt in den Klarissenkonvent Salzkotten
  • Paradies/Konstanz (um 1250–nach 1257)
  • Klarissenkloster Pfullingen (1252– ~1590)
  • Kloster Sankt Maria Magdalena Regensburg:1286–1810, vorher ~1233–? Reuerinnen, abgebrannt
  • Kapuzinerkloster Regensburg: 1811–1974, vorher 1613–1810 Kapuziner; heute Ostkirchliches Institut Regensburg/städtische Verwaltung; Kirche St. Matthias rum.-orth.
  • Klarissenkloster Ribnitz, Ribnitz-Damgarten: 1325–1586, danach evangelisches Stift bis 1918
  • Säckingen (1608–1749)
  • Kloster Seußlitz bei Meißen: (1268–1541)
  • St.-Klara-Kloster Speyer (1299–1799)
  • Kloster Söflingen, Ulm-Söflingen: 1258–1803; Kirche Mariä Himmelfahrt heute Pfarrkirche
  • Stendal, St. Annen (1464–1540)
  • Strehla (1314 –?)
  • Trier (1453–1802), vorher Magdalenerinnen (1227–1802), seit 1894 „Weiße Väter“
  • Klarissenkloster Trier auf dem Petrisberg: seit 1920, 2017 aufgegeben, Übersiedlung der letzten Nonnen nach Mainz<ref>volksfreund.de</ref>
  • Ulm, „Klarissenkloster auf dem Gries“ (1235–vor 1253)
  • Klarissenkloster Viehhausen (1852–1975), danach Serviten (1978–1989)
  • Villingen, „Bickenkloster“ (1479–1782) danach Ursulinenkloster mit Schule
  • Vreden (1651–1811) Klarissen aus Oldenzaal NL
  • Klarissenkonvent in der Eremitage in Wilnsdorf-Niederdielfen (Siegerland, 1953–2014), Föderation Caritas Pirckheimer
  • Klarissenkloster Weißenfels (1284–1540), danach Frauenstift
  • Kloster Wittichen, Kinzigtal bei Schenkenzell/Schwarzwald: 1376–1803, vorher seit 1324?, säkularisiert
  • Agnetenkloster Würzburg: ~1250–1560, aufgehoben, danach 1567–1773 Jesuiten
  • Zittau (1318 –?)
  • Zwickau (1290–nach 1492)

Frankreich[Bearbeiten]

Italien[Bearbeiten]

Österreich[Bearbeiten]

Portugal[Bearbeiten]

Die meisten Klöster Portugals wurden 1834 aufgehoben, aber oft noch bis zum Ableben der letzten Nonnen in Betrieb gehalten.<ref name="pt ehem">cf. pt:Extinção das ordens religiosas masculinas</ref>

Schweiz[Bearbeiten]

Schweden[Bearbeiten]

Spanien[Bearbeiten]

Tschechien[Bearbeiten]

Die frühen Klöster wurden allesamt 1782 (Josephinismus) aufgehoben. Neugründung 1914, 1950 von den Kommunisten aufgehoben<ref>Die Klarissen in Tschechien. Klarissen Brünn</ref>

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: St.-Klara-von-Assisi-Klöster – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wiktionary: Klarissenkloster – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise[Bearbeiten]

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Vorlage:Hinweis Seiten-Koordinaten