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Knis

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Knis
Vorlage:Platzhalterbild
Knis (Polen)
Knis (Polen)
Knis
Basisdaten
Staat: PolenDatei:Flag of Poland.svg Polen

Woiwodschaft: Ermland-Masuren
Powiat: Giżycko
Gmina: Ryn
Geographische Lage: 53° 58′ N, 21° 31′ OKoordinaten: 53° 58′ 25″ N, 21° 31′ 22″ O
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Einwohner: 80 (2007)
Telefonvorwahl: (+48) 87
Kfz-Kennzeichen: NGI
Wirtschaft und Verkehr
Straße: Ryn – Salpik – Nakomiady
Knis-Podewsie – Knis
Eisenbahn: Rastenburger Kleinbahnen (stillgelegt)
Nächster int. Flughafen: Danzig

Knis ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist ein Dorf in der polnischen Woiwodschaft Ermland-Masuren, das zur Stadt- und Landgemeinde Ryn (Rhein) im Powiat Giżycki (Kreis Lötzen) gehört.

Geographische Lage[Bearbeiten]

Knis liegt am Westufer des Guber ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) in der östlichen Mitte der Woiwodschaft Ermland-Masuren, 18 Kilometer südwestlich der Kreisstadt Giżycko (Lötzen) und vier Kilometer nordwestlich der Stadt Ryn (Rhein).

Geschichte[Bearbeiten]

Das vor 1785 Knies und danach Gniest und bis 1945 Gneist genannte Dorf<ref>Dietrich Lange, Geographisches Ortsregister Ostpreußen (2005): Gneist</ref> wurde 1484 gegründet. Im Jahre 1785 umfasste der Ort 43 Feuerstellen<ref name="wiki">Gneist. GenWiki, abgerufen am 12. Mai 2026.</ref>.

Von 1874 bis 1945 war Gneist Amtsdorf und damit namensgebend für einen Amtsbezirk<ref name="Jehke">Rolf Jehke, Amtsbezirk Gneist</ref>, der zum Kreis Lötzen im Regierungsbezirk Gumbinnen (1905 bis 1945: Regierungsbezirk Allenstein) in der preußischen Provinz Ostpreußen gehörte.

Im Jahr 1910 waren in Gneist mit seinen Ortschaften Gneisthöhe ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) und Gneisenau (Gnieździenko) insgesamt 405 Einwohner gemeldet<ref>Landkreis Lötzen im Gemeindeverzeichnis Deutschland 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 21. Januar 2016;.</ref>. Ihre Zahl verringerte sich bis 1933 auf 347 und belief sich 1939 noch auf 312<ref>Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref>.

Aufgrund der Bestimmungen des Versailler Vertrags stimmte die Bevölkerung im Abstimmungsgebiet Allenstein, zu dem Gneist gehörte, am 11. Juli 1920 über die weitere staatliche Zugehörigkeit zu Ostpreußen (und damit zu Deutschland) oder den Anschluss an Polen ab. In Gneist stimmten 320 Einwohner für den Verbleib bei Ostpreußen, auf Polen entfielen keine Stimmen.<ref>Herbert Marzian, Csaba Kenez: „Selbstbestimmung für Ostdeutschland - Eine Dokumentation zum 50 Jahrestag der ost- und westpreussischen Volksabstimmung am 11. Juli 1920“; Herausgeber: Göttinger Arbeitskreis, 1970, S. 79</ref>

In Kriegsfolge kam Gneist 1945 mit dem gesamten südlichen Ostpreußen zu Polen und erhielt die polnische Namensform „Knis“. Heute ist das Dorf Sitz eines Schulzenamtes<ref name="wiki" /> (polnisch sołectwo), zuständig für Knis, Knis-Podewsie (Gneisthöhe) und Mleczkowo (Reichenhof), und eine Ortschaft im Verbund der Stadt- und Landgemeinde Ryn (Rhein) im Powiat Giżycki (Kreis Lötzen), vor 1998 der Woiwodschaft Suwałki, seither der Woiwodschaft Ermland-Masuren zugehörig.

Amtsbezirk Gneist (1874–1945)[Bearbeiten]

Zum Amtsbezirk Gneist gehörten ursprünglich fünf Orte<ref name="Jehke" />:

Name Änderungsname
(1938 bis 1945)
Polnischer
Name
Bemerkungen
Gneist Knis
Klein Rhein Ryn Mały vor 1928 in die Stadt Rhein eingemeindet
Krzysahnen (ab 1927:)
Steinwalde
Krzyżany
Slabowen (ab 1928:)
Langenwiese
Słabowo
Weydicken Weidicken Wejdyki

Am 1. Januar 1945 waren noch Gneist, Langenwiese, Steinwalde und Weidicken in den Amtsbezirk eingegliedert.

Religionen[Bearbeiten]

Bis 1945 war Gneist in die Evangelische Pfarrkirche Rhein<ref>Walther Hubatsch: Geschichte der evangelischen Kirche Ostpreußens. Band 3: Dokumente. Göttingen 1968, S. 492–493</ref> in der Kirchenprovinz Ostpreußen der Kirche der Altpreußischen Union und in die katholische Pfarrkirche St. Katharina in Rastenburg<ref name="wiki" /> ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) im Bistum Ermland eingepfarrt.

Heute gehört Knis zur Evangelischen Pfarrgemeinde Ryn in der Diözese Masuren der Evangelisch-Augsburgischen Kirche in Polen bzw. zur katholischen Pfarrkirche Unbefleckte Empfängnis Mariä in Ryn innerhalb des Bistums Ełk (Lyck) der Römisch-katholischen Kirche in Polen.

Verkehr[Bearbeiten]

Knis liegt an einer Nebenstraße, die von Ryn (Rhein) über Salpik (Salpkeim) bis nach Nakomiady (Eichmedien) im Powiat Kętrzyński (Kreis Rastenburg) verläuft. Auch führt ein Landweg von Knis-Podewsie (Gneisthöhe) in das Dorf.

Bis 1971 war Gneist (Knis) Bahnstation an der Bahnstrecke Reimsdorf–Rhein (Sławkowo–Ryn), die vor 1945 von den Rastenburger Kleinbahnen, später von der Polnischen Staatsbahn (PKP) betrieben wurde. Heute fehlt ein Bahnanschluss.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Stadt: Ryn (Rhein)

Dörfer und Schulzenämter: Canki (Waldhof) | Głąbowo (Glombowen/Leithof) | Jeziorko (Jesziorken/Preußenburg) | Knis (Gneist) | Kronowo (Kronau) | Krzyżany (Krzysahnen/Steinwalde) | Ławki (Lawken/Lauken) | Mioduńskie (Mniodunsken/Immenhagen) | Monetki (Sophienthal) | Orło (Orlen/Arlen) | Prażmowo (Salpia) | Rybical (Rübenzahl) | Skop (Skoppen/Reichenstein) | Słabowo (Slabowen/Langenwiese) | Stara Rudówka (Alt Rudowken/Hammerbruch) | Sterławki Wielkie (Groß Stürlack) | Szymonka (Schimonken/Schmidtsdorf) | Tros (Trossen) | Wejdyki (Weydicken/Weidicken)

Kleinere Orte und Weiler: Bachorza (Wiesenthal) | Dzikowizna | Grzybowo (Grzybowen/Birkensee) | Hermanowa Wola (Hermanawolla/Hermannshorst) | Ławki (osada) (Gut Lawken/Domäne Lauken) | Knis-Podewsie (Gneisthöhe) | Kronowo (osada) | Mleczkowo (Reichenhof) | Mrówki (Mrowken/Neuforst) | Ryn (kolonia) | Ryński Dwór (Rheinshof) | Ryńskie Pole (Rheinsfelde) | Siejkowo (Justusberg) | Skorupki (Skorupken/Schalensee) | Zielony Lasek (Grünwalde)

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