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Wejdyki

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Wejdyki
Vorlage:Platzhalterbild
Wejdyki (Polen)
Wejdyki (Polen)
Wejdyki
Basisdaten
Staat: Polen Polen

Woiwodschaft: Ermland-Masuren
Powiat: Giżycko
Gmina: Ryn
Geographische Lage: 53° 55′ N, 21° 30′ OKoordinaten: 53° 54′ 56″ N, 21° 29′ 45″ O
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Einwohner:
Telefonvorwahl: (+48) 87
Kfz-Kennzeichen: NGI
Wirtschaft und Verkehr
Straße: (Ryn–) DK 59 → Wejdyki
Eisenbahn: kein Bahnanschluss
Nächster int. Flughafen: Danzig

Wejdyki ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist ein Ort in der polnischen Woiwodschaft Ermland-Masuren und gehört zur Stadt- und Landgemeinde Ryn (Rhein) im Powiat Giżycki (Kreis Lötzen).

Geographische Lage[Bearbeiten]

Wejdyki liegt am Nordufer des Jezioro Ryńskie ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) in der östlichen Mitte der Woiwodschaft Ermland-Masuren, 23 Kilometer südwestlich der Kreisstadt Giżycko (Lötzen) und vier Kilometer südwestlich der Stadt Ryn (Rhein).

Geschichte[Bearbeiten]

Das vor 1785 noch Cathymedien genannte Dorf<ref>Dietrich Lange, Geographisches Ortsregister Ostpreußen (2005): Weidicken</ref> wurde 1415 gegründet. Als Weydicken wurde es dann 1874 in den Amtsbezirk Gneist<ref>Rolf Jehke, Amtsbezirk Gneist</ref> ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) eingegliedert, der bis 1945 bestand und zum Kreis Lötzen im Regierungsbezirk Gumbinnen (1905 bis 1945: Regierungsbezirk Allenstein) in der preußischen Provinz Ostpreußen gehörte.

Von 1874 bis 1912 war Weydicken dem Standesamt Gneist (Knis) zugeordnet, danach bis 1945 dem Standesamt Rhein<ref name="wiki">Weidicken. GenWiki, abgerufen am 12. Mai 2026.</ref> (Ryn).

Im Jahre 1910 waren in Weydicken 293 Einwohner registriert<ref>Landkreis Lötzen im Gemeindeverzeichnis Deutschland 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 21. Januar 2016;.</ref>. Ihre Zahl verringerte sich bis 1933 auf 288 und belief sich 1939 noch auf 245.<ref>Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref>

Aufgrund der Bestimmungen des Versailler Vertrags stimmte die Bevölkerung im Abstimmungsgebiet Allenstein, zu dem Weydicken gehörte, am 11. Juli 1920 über die weitere staatliche Zugehörigkeit zu Ostpreußen (und damit zu Deutschland) oder den Anschluss an Polen ab. In Weydicken stimmten 200 Einwohner für den Verbleib bei Ostpreußen, auf Polen entfielen keine Stimmen.<ref>Herbert Marzian, Csaba Kenez: Selbstbestimmung für Ostdeutschland. Eine Dokumentation zum 50. Jahrestag der ost- und westpreussischen Volksabstimmung am 11. Juli 1920. Herausgeber: Göttinger Arbeitskreis, 1970, S. 82</ref> Am 3. Juni (amtlich bestätigt am 16. Juli) des Jahres 1938 änderte sich für Weydicken die Namensschreibweise in Weidicken.

In Kriegsfolge kam der Ort 1945 mit dem gesamten südlichen Ostpreußen zu Polen und trägt nun die polnische Namensform „Wejdyki“. Das Dorf ist Sitz eines Schulzenamtes (polnisch sołectwo) und gehört als solches zur Stadt- und Landgemeinde Ryn (Rhein) im Powiat Giżycki (Kreis Lötzen), vor 1998 der Woiwodschaft Suwałki, seither der Woiwodschaft Ermland-Masuren zugehörig.

Kirche[Bearbeiten]

Weydicken resp. Weidicken war bis 1945 in die Evangelische Pfarrkirche Rhein<ref>Walther Hubatsch: Geschichte der evangelischen Kirche Ostpreußens. Band 3: Dokumente. Göttingen 1968, S. 492–493.</ref> in der Kirchenprovinz Ostpreußen der Kirche der Altpreußischen Union und in die katholische Pfarrkirche St. Adalbert in Sensburg<ref name="wiki"/> ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) im Bistum Ermland eingepfarrt.

Heute gehört Wejdyki zur Evangelischen Pfarrgemeinde in Ryn in der Diözese Masuren der Evangelisch-Augsburgischen Kirche in Polen bzw. zur katholischen Pfarrei Unbefleckte Empfängnis Mariä in Ryn im Bistum Ełk (Lyck) der Römisch-katholischen Kirche in Polen.

Verkehr[Bearbeiten]

Wejdyki liegt östlich der polnischen Landesstraße DK 59 (einstige deutsche Reichsstraße 140) und ist über eine Stichstraße zu erreichen. Eine Bahnanbindung besteht nicht.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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Stadt: Ryn (Rhein)

Dörfer und Schulzenämter: Canki (Waldhof) | Głąbowo (Glombowen/Leithof) | Jeziorko (Jesziorken/Preußenburg) | Knis (Gneist) | Kronowo (Kronau) | Krzyżany (Krzysahnen/Steinwalde) | Ławki (Lawken/Lauken) | Mioduńskie (Mniodunsken/Immenhagen) | Monetki (Sophienthal) | Orło (Orlen/Arlen) | Prażmowo (Salpia) | Rybical (Rübenzahl) | Skop (Skoppen/Reichenstein) | Słabowo (Slabowen/Langenwiese) | Stara Rudówka (Alt Rudowken/Hammerbruch) | Sterławki Wielkie (Groß Stürlack) | Szymonka (Schimonken/Schmidtsdorf) | Tros (Trossen) | Wejdyki (Weydicken/Weidicken)

Kleinere Orte und Weiler: Bachorza (Wiesenthal) | Dzikowizna | Grzybowo (Grzybowen/Birkensee) | Hermanowa Wola (Hermanawolla/Hermannshorst) | Ławki (osada) (Gut Lawken/Domäne Lauken) | Knis-Podewsie (Gneisthöhe) | Kronowo (osada) | Mleczkowo (Reichenhof) | Mrówki (Mrowken/Neuforst) | Ryn (kolonia) | Ryński Dwór (Rheinshof) | Ryńskie Pole (Rheinsfelde) | Siejkowo (Justusberg) | Skorupki (Skorupken/Schalensee) | Zielony Lasek (Grünwalde)

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