Kommunikationstechnik

Als Kommunikationstechnik ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) bezeichnet man zusammenfassend Techniken für die technisch gestützte Kommunikation bzw. Übertragung von Daten oder Informationen.
Kommunikationstechnologie ist eine Ingenieurwissenschaft und die Lehre der Kommunikationstechnik. Sie findet sowohl im zivilen als auch im militärischen<ref>Military Communication Systems. In: Rand Corporation. Abgerufen am 27. Juni 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Umfeld Verwendung und ist seit dem 20. Jahrhundert eine sich stark entwickelnde Technologie des Informationszeitalters, die in vielen Bereichen Anwendung findet. Siehe auch die Geschichte der Datenübertragung. Kommunikationstechnik ist eng verwandt mit der Nachrichten- und Telekommunikationstechnik. Aus der anfänglichen Technik wurde zunehmend eine „digitale Kommunikation“ mittels moderner Verfahren (siehe unten) und einer Vielzahl von Netzwerk- und Kommunikationsprotokollen.
Fachgebiete, Techniken und Konzepte[Bearbeiten]
Zur Kommunikationstechnik zählen eine Reihe technischer Einzelwissenschaften und grundlegender Konzepte. Übergeordnete Begriffe wie die Informations- und Kommunikationstechnik (IKT)<ref></ref> fassen einige der Teilgebiete zusammen oder beinhalten diese oder stehen stellvertretend für einen ganzen Wirtschaftszweig mit Organisationen und Unternehmen.
Fakultäten und Fachgebiete[Bearbeiten]
- Drucktechnik
- Elektrotechnik und Theoretische Elektrotechnik (elektromagnetische Wellen)
- Elektronik, Schaltungstheorie und Mikroelektronik
- Funktechnik (Radiotechnik)
- Höhere Mathematik inkl. Transformationen<ref></ref>, Distributionen, Operatoren
- Informationssicherheit (Cybersecurity)
- Nachrichtentechnik und Nachrichtenübertragung
- Photonik
- Signaltheorie<ref></ref>
- Signalverarbeitung
- Systemtheorie
- Systemtechnik und Systems Engineering
- Technische Informatik
- Telekommunikation (TK)
- Telematik
- Übertragungstechnik
- Vermittlungstechnik
Technologien und Anwendungen[Bearbeiten]
- Amateurfunk
- Antennentechnik
- Datenübertragung/Datenfernübertragung (DFÜ)
- Digitale Signalverarbeitung (DSP)
- Fernsprechen oder Telefonie
- Fernwirktechnik
- Informationstechnik (IT)
- Kommunikationssysteme und Kommunikationsmittel
- Lichtwellenleiter / Glasfasernetz
- Mobilkommunikation bzw. Mobilfunktechnik<ref></ref><ref></ref> ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
- Radartechnik (Mikrowellentechnik bzw. Hochfrequenztechnik (HF), Röhrentechnik)
- Radiochips: Integrierte Schaltungen (ICs) für Radioanwendungen mit einer Vielzahl von modernen Halbleiterbausteinen wie Bluetooth, WLAN usw.
- Rechnernetze (Kommunikationsnetze)
- Richtfunk
- Satellitenkommunikation (Luft- und Raumfahrttechnik)
- Seefunk
- Sendeanlage
- Störsender
Konzepte und Verfahren[Bearbeiten]
- Abtastung
- Fading
- Frequenzsprungverfahren
- Frequenzspreizung
- Interferenz
- Jitter
- Kodierung/Dekodierung
- Kommunikationsprotokolle
- Modulation/Demodulation
- Sichtverbindung (LOS) / Nicht-Sichtverbindung (BLOS)<ref>Ruhul Amin Khalil, Muhammad Haris, Nasir Saeed: Beyond Line of Sight Defense Communication Systems: Recent Advances and Future Challenges. 11. Dezember 2023, abgerufen am 28. Juni 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
- OSI-Modell
- Poynting-Vektor
- Signal-Rausch-Verhältnis (S/R)
- Stochastische Signalübertragung<ref></ref>
- Strahlung
- Verzerrung
Hersteller für zivile Systeme[Bearbeiten]
Für zivile Unternehmen siehe Telekommunikation.
Militärische Systeme, Einheiten und Hersteller[Bearbeiten]
Die Kommunikationstechnik hat neben zivilen auch militärische Anwendungen.<ref></ref> Mögliche Themen sind:
- Cyber- und Informationsraum (CIR)
- Defense Satellite Communications System (DSCS) als Teil der Defense Information Systems Agency (DISA)<ref>How DISA has transformed military communications 65 years of innovation. In: CHIPS. U.S. Navy, 19. Mai 2025, abgerufen am 28. Juni 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
- Elektromagnetischer Impuls (EMP)
- Elektronische Aufklärung
- Elektronische Kampfführung
- Software-definierte Verteidigung
- Unbemannte Systeme
Hersteller für militärische Kommunikationssysteme[Bearbeiten]
Die Bauteile und Komponenten werden von der Halbleiterindustrie und dort den Halbleiterherstellern geliefert.<ref></ref> Neben den großen Rüstungsunternehmen und Unternehmen aus der Luftfahrtindustrie mit militärischen Geschäftsaktivitäten, gibt es spezialisierte Hersteller von Kommunikationsgeräten und -systemen für Niederfrequenz-(LF, VLF, ELF)- und Hochfrequenz-(HF, UHF, VHF)-Netzwerke zu Sicherheits- und Verteidigungszwecken für die Domänen Land, See, Luft, Cyber und Weltraum. Dazu zählen:
- Atlas Elektronik (TKMS)
- Bittium
- General Dynamics Information Technology (GDIT)
- Hughes Network Systems, Teil von EchoStar
- Kongsberg
- L3 Technologies, später L3Harris
- Leidos
- Mitsubishi Electric
- QinetiQ
- Raytheon
- Rhode & Schwarz<ref>Überblick über die deutsche Rüstungsindustrie. In: BVMW. 10. September 2025, abgerufen am 28. Juni 2026.</ref>
- Silvus Technologies
- Spectra Group
- Thales uvm.
In diesem Umfeld spielen zudem die Verteidigungsforschung und die üblichen Geschäftsstrukturen zwischen Zulieferern und Erstausrüstern eine Rolle. Aufgrund ihrer sicherheitsrelevanten Produkte ist die Rüstungsindustrie eine stark regulierte Branche.
Literatur[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />