Kortenbeck
Kortenbeck Gemeinde Dähre
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(86)&title=Kortenbeck 52° 50′ N, 10° 54′ O
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| Höhe: | 66 m ü. NHN | |||||
| Fläche: | 3,78 km²<ref name="HOB-12" /> | |||||
| Einwohner: | 86 (31. Dez. 2023)<ref name="EW-2023" /> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 23 Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindung: | 1. Dezember 1973 | |||||
| Eingemeindet nach: | Barnebeck | |||||
| Postleitzahl: | 29413 | |||||
| Vorwahl: | 039031 | |||||
Lage von Kortenbeck in Sachsen-Anhalt
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| Das Bild bitte nur als Dateipfad angeben! | ||||||
Kortenbeck ist ein Ortsteil der Gemeinde Dähre im Altmarkkreis Salzwedel in Sachsen-Anhalt.
Geographie[Bearbeiten]
Kortenbeck, ein Rundplatzdorf mit Kirche, liegt zwei Kilometer nördlich von Dähre in der Altmark. Im Südwesten liegt der etwa 70 Meter hohe Lauckenberg.<ref name="HOB-12" /><ref name="DE-ST_SAV">Sachsen-Anhalt-Viewer des Landesamtes für Vermessung und Geoinformation (Hinweise)</ref><ref name="Top50" />
Nachbarorte sind Dahrendorf, Harpe im Norden, Barnebeck im Nordosten und Hohendolsleben im Süden.<ref name="DE-ST_SAV">Sachsen-Anhalt-Viewer des Landesamtes für Vermessung und Geoinformation (Hinweise)</ref>
Durch den nördlichen Ortsbereich verläuft der Iron Curtain Trail (EV13), der als Teil des europäischen Radverkehrssystems EuroVelo Anschluss an weitere Radfernverbindungen bietet. Als Kulturroute des Europarats zählt er zu den bedeutendsten internationalen Radrouten.
Geschichte[Bearbeiten]
Mittelalter bis Neuzeit[Bearbeiten]
Im Jahre 1370 wurde das Dorf als Kortenbeke erstmals urkundlich erwähnt, als Werner von Billerbeck einen Hof an die von dem Knesebeck verkauft.<ref name="Riedel-22, S. 189" /> Weitere Nennungen sind 1384 kortenbeke, 1443 in villa kortenbeke, 1458 to Cortenbeke, 1687 Kortenbeck<ref name="HOB-12" /> und 1804 Kortenbeck, Dorf mit Krüger.<ref name="Bratring-1" />
Im Jahre 1458 wird eine Mühle genannt.<ref name="Riedel-16">Vorlage:CodexDiplBrandenbgTeilA</ref>
Bei der Bodenreform wurden 1945 ermittelt: 41 Besitzungen unter 100 Hektar hatten zusammen 366 Hektar, der Kirche gehörten 1 Hektar Land, enteignet wurden 30 Hektar. Erst im Jahre 1963 entstand die erste Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft wohl vom Typ I, die LPG „Bergland“, die 1976 an die Groß-LPG „Völkerfreundschaft“ in Langenapel angeschlossen wurde.<ref name="HOB-12"/>
Archäologie[Bearbeiten]
Im Danneil-Museum in Salzwedel werden mehrere Funde aus Kortenbeck aufbewahrt, beispielsweise eine Axt und Münzen vom Münzfund von Kortenbeck.
Herkunft des Ortsnamens[Bearbeiten]
Jürgen Udolph führt den Ortsnamen auf eine niederdeutsche Wendung wie „bi dem korten beke“ also „bei dem kurzen Bach“ zurück.<ref name="Friske 2021" />
Eingemeindungen[Bearbeiten]
Kortenbeck gehörte ursprünglich zum Salzwedelischen Kreis der Mark Brandenburg in der Altmark. Von 1807 bis 1813 lag es im Kanton Diesdorf auf dem Territorium des napoleonischen Königreichs Westphalen. Nach weiteren Änderungen kam es 1816 in den Kreis Salzwedel, den späteren Landkreis Salzwedel im Regierungsbezirk Magdeburg in der Provinz Sachsen in Preußen.<ref name="HOB-12" />
Am 25. Juli 1952 kam die Gemeinde zum Kreis Salzwedel. Am 1. Dezember 1973 wurde die Gemeinde Kortenbeck in die Gemeinde Barnebeck eingemeindet. Am 1. Januar 1991 wurde der Ortsteil Kortenbeck der Gemeinde Lagendorf zugeordnet.<ref name="Metzler-Poeschel" /> Mit dem Zusammenschluss von Lagendorf mit anderen Gemeinden am 1. Januar 2009 zur neuen Gemeinde Dähre kam der Ortsteil Kortenbeck zu Dähre.
Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]
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Quelle, wenn nicht angegeben, bis 1971:<ref name="HOB-12" />
Religion[Bearbeiten]
Die evangelische Kirchengemeinde Kortenbeck, die früher zur Pfarrei Dähre gehörte,<ref name="Almanach1903" /> wird heute betreut vom Pfarrbereich Osterwohle-Dähre im Kirchenkreis Salzwedel im Bischofssprengel Magdeburg der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland.<ref name="Pfarrbereich" />
Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]
- Der Menhir von Kortenbeck steht am Nordende des Dorfplatzes.
- Die evangelische Dorfkirche Kortenbeck ist ein kleiner Rechtecksaal aus unregelmäßigem Feldsteinmauerwerk, wohl aus dem 15. Jahrhundert.<ref name="Altmarkkirchen" />
- An der Kirche steht ein Denkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges, ein großer Findling auf einem doppelt gestuftem Sockel mit Inschriften.<ref name="Denkmalprojekt" />
- Der Ortsfriedhof liegt nördlich des Dorfes.
Sonstiges[Bearbeiten]
Im Jahre 2011 porträtierte die vor Ort lebende Filmemacherin Helke Sander im Dokumentarfilm Dorf die Lebensverhältnisse in Kortenbeck in Gesprächen mit den Bewohnern.<ref>Vorlage:IMDb/1</ref><ref>Helke Sander: Dorf. Ein Dokumentarfilm. Mit Bewohnerinnen und Bewohnern von Kortenbeck. 11. November 2001 (Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.archiviert auf archive.org ( vom 27. Mai 2017 im Internet Archive)).</ref>
Literatur[Bearbeiten]
- Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/9783830522355 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.
- Vorlage:BibOCLC
- Vorlage:BibOCLC
- Max Kunze: Der Münzfund von Kortenbeck bei Salzwedel In: Forschungen und Berichte Bd. 15, Kunsthistorische und volkskundliche Beiträge (1973), S. 49–56
Weblinks[Bearbeiten]
- Kortenbeck. Gemeinde Dähre
- Kortenbeck im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references> <ref name="Almanach1903">Vorlage:PfarrAlmanachProvinzSachsen1903</ref>
<ref name="Altmarkkirchen">Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/9783981403954 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.</ref>
<ref name="Bratring-1">Friedrich Wilhelm August Bratring: Statistisch-topographische Beschreibung der gesammten Mark Brandenburg. Für Statistiker, Geschäftsmänner, besonders für Kameralisten. Band 1. Berlin 1804, S. 379 (Digitalisat).</ref>
<ref name="Denkmalprojekt">Kortenbeck, Gemeinde Dähre, Altmarkkreis Salzwedel. In: denkmalprojekt.org. Onlineprojekt Gefallenendenkmäler, 1. April 2018, abgerufen am 14. Mai 2023.</ref>
<ref name="EW-2018">Verbandsgemeinde Beetzendorf-Diesdorf: Einwohner der Ortsteile am 31. Dezember für die Jahre 2015 und 2018. 6. Juni 2019.</ref>
<ref name="EW-2021">Anke Pelczarski: Nur Wallstawe und Jübar legen zu. In: Klötzer Volksstimme, Klötzer Rundschau (E-Paper). 15. Januar 2022, DNB 1047268213, S. 17.</ref>
<ref name="EW-2022">Anke Pelczarski: Wenn die Männer das Sagen haben. In: Klötzer Volksstimme, Klötzer Rundschau (E-Paper). 14. Januar 2023, DNB 1047268213, S. 17.</ref>
<ref name="EW-2023">Anke Pelczarski: 65 Geburten und 190 Sterbefälle. In: Klötzer Volksstimme, Klötzer Rundschau (E-Paper). 17. Januar 2024, DNB 1047268213, S. 15.</ref>
<ref name="Friske 2021">Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/9783867323796 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.</ref>
<ref name="HOB-12">Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/9783830522355 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.</ref>
<ref name="Metzler-Poeschel">Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/3824603217 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.</ref>
<ref name="Pfarrbereich">Pfarrbereich Osterwohle-Dähre. In: ekmd.de. Abgerufen am 14. Mai 2023.</ref>
<ref name="Riedel-22, S. 189">Vorlage:CodexDiplBrandenbgTeilA</ref>
<ref name="Top50">Top50-CD Sachsen-Anhalt, 1:50.000, Landesamt für Landesvermessung und Geoinformation, Bundesamt für Kartographie und Geodäsie 2003</ref>
<ref name="Zahn-1928">Vorlage:BibOCLC</ref> </references>
Vorlage:Klappleiste/Anfang Bonese | Dähre | Dahrendorf | Eickhorst | Fahrendorf | Hohendolsleben | Holzhausen | Kleistau | Kortenbeck | Lagendorf | Markau | Rustenbeck | Schmölau | Siedendolsleben | Wendischhorst | Wiewohl | Winkelstedt Vorlage:Klappleiste/Ende