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Kozakowice

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Kozakowice
Datei:POL Kozakowice COA.png
Kozakowice (Polen)
Kozakowice (Polen)
Kozakowice
Basisdaten
Staat: Polen Polen

Woiwodschaft: Schlesien
Powiat: Cieszyn
Gmina: Goleszów
Fläche: 3,94 km²
Geographische Lage: 49° 45′ N, 18° 46′ OKoordinaten: 49° 44′ 55″ N, 18° 46′ 2″ O
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Einwohner: 669 (2008)
Postleitzahl: 43-440
Telefonvorwahl: (+48) 33
Kfz-Kennzeichen: SCI

Kozakowice (deutsch Kosakowitz oder Kozakowitz<ref name="mrozek"></ref>), eigentlich Kozakowice Dolne (früher auch Kozakowice Małe; deutsch Nieder/Klein Kozakowitz<ref name="mrozek"/>) und Kozakowice Górne (früher auch Kozakowice Wielkie; deutsch Ober/Groß Kozakowitz<ref name="mrozek"/>), sind zwei Ortschaften mit gemeinsamem Schulzenamt der Gemeinde Goleszów im Powiat Cieszyński der Woiwodschaft Schlesien in Polen.

Geographie[Bearbeiten]

Kozakowice liegt im Schlesischen Vorgebirge (Pogórze Śląskie),<ref></ref> an der Weichsel etwa 20 Kilometer westlich von Bielsko-Biała und 60 Kilometer südlich von Katowice im Powiat (Kreis) Cieszyn.

Die Dörfer haben eine Fläche von 394 Hektar.<ref name="planodnowy">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig UCHWAŁA NR XXXIX/326/10 RADY GMINY GOLESZÓW z dnia 24 lutego 2010 r. w sprawie programu gospodarczego p/n: Plan odnowy miejscowości Leszna Górna na lata 2010–2016.] (PDF) In: www.goleszow.bip.net.pl. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 11. Januar 2011 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Nachbarorte sind die Stadt Ustroń im Osten, Goleszów im Süden, Godziszów im Norden, Bładnice im Nordosten.

Geschichte[Bearbeiten]

Das Dorf liegt im Olsagebiet (auch Teschner Schlesien, polnisch Śląsk Cieszyński).

Der Ort wurde um 1305 im Liber fundationis episcopatus Vratislaviensis (Zehntregister des Bistums Breslau) erstmals urkundlich als "Item in Goschegowitz debent esse XIII) mansi" erwähnt.<ref></ref><ref></ref><ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Liber fundationis episcopatus Vratislaviensis.] , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 24. August 2014 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Der Name ist patronymisch abgeleitet vom Vornamen Kozak mit typischem patronymischen Wortende -(ow)ice.<ref name="mrozek" />

Politisch gehörte das Dorf ursprünglich zum Herzogtum Teschen, dies bestand ab 1290 in der Zeit des polnischen Partikularismus. Seit 1327 bestand die Lehensherrschaft des Königreichs Böhmen und seit 1526 gehörte es zur Habsburgermonarchie.

Im späten 18. Jahrhundert wurde Kozakowice in zwei Teile geteilt: Kozakowice Małe (Klein Kozakowice, später Kozakowice Dolne/Nieder) und Kozakowice Wielkie (Gros Kozakowice, später Kozakowice Górne/Ober).<ref name="mrozek" />

Nach der Aufhebung der Patrimonialherrschaften bildeten sie ab 1850 zwei Gemeinden in Österreichisch-Schlesien, Bezirk Bielitz und Gerichtsbezirk Skotschau. In den Jahren 1880 bis 1910 in Kozakowice Dolne stieg die Einwohnerzahl von 217 im Jahre 1880 auf 277 im Jahre 1910 an, in Kozakowice Górne von 233 im Jahre 1880 auf 276 im Jahre 1910. In den beiden Gemeinden waren es überwiegend polnischsprachige (zwischen 99,1 Prozent und 100 Prozent). Im Jahre 1910 waren 90,6 Prozent in Kozakowice Dolne und 82,6 Prozent in Kozakowice Górne evangelisch, 9,4 Prozent in Kozakowice Dolne und 17,4 Prozent in Kozakowice Górne waren römisch-katholisch.<ref></ref><ref>Ludwig Patryn (ed): Die Ergebnisse der Volkszählung vom 31. Dezember 1910 in Schlesien, Troppau 1912.</ref>

1920, nach dem Zusammenbruch der k.u.k. Monarchie und dem Ende des Polnisch-Tschechoslowakischen Grenzkriegs kamen die Dörfer zu Polen. Unterbrochen wurde dies nur durch die Besetzung Polens durch die Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg.

Von 1975 bis 1998 gehörten sie zur Woiwodschaft Bielsko-Biała.<ref>Dz.U. 1975 nr 17 poz. 92 (polnisch) (PDF-Datei; 783 kB)</ref>

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Kozakowice – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Bażanowice (Bazanowitz) | Cisownica (Zeislowitz) | Dzięgielów (Dzingelau) | Godziszów (Godischau) | Goleszów (Golleschau) | Kisielów (Kiselau) | Kozakowice (Kozakowitz) | Leszna Górna (Ober Lischna) | Puńców (Punzau)

Vorlage:Klappleiste/Ende