Krassach
Krassach Stadt Weismain
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|---|---|---|---|---|---|---|
| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(45)&title=Krassach 50° 4′ N, 11° 15′ O
{{#coordinates:50,068647|11,25106|primary
|
dim=10000 | globe= | name=Krassach | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
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| Höhe: | 339–350 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 45 (1. Jan. 2018)<ref name="Einwo2018">Stadt Weismain: Ortsteile. Abgerufen am 14. Juni 2023.</ref> | |||||
| Postleitzahl: | 96260 | |||||
| Vorwahl: | 09575 | |||||
Lage von Krassach in Bayern
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Krassach ist ein Dorf mit 45 Einwohnern. Es gehört als eigener Stadtteil zur Stadt Weismain im oberfränkischen Landkreis Lichtenfels, im Norden des Freistaates Bayern.
Geografische Lage[Bearbeiten]
Krassach befindet sich auf ca.345 m ü. NN am offenen Ende des Bärentals und wird vom gleichnamigen Fluss Krassach durchflossen.<ref name="amtl.karte">Topografische Karte von Bayern - Krassach - Weismain, geoportal.bayern.de, abgerufen am 26. Dezember 2014</ref> Das Tal und die das Dorf umgebenden Hänge gehören zu den nördlichen Ausläufern des Frankenjuras, im Naturpark Fränkische Schweiz – Frankenjura. Die nächsten Ortschaften sind Niesten, Krassacher Mühle und Wohnsig. Der Stadtkern von Weismain befindet sich rund 1,9 Kilometer nordwestlich.<ref name="amtl.karte" />
Geschichte[Bearbeiten]
Erstmals wurde der Ort 1286 als „Krazza“ urkundlich erwähnt.<ref name="george">George (2011), S. 111</ref> Ein weiteres Mal tauchte diese Schreibweise 1303 auf; für 1315 ist „Craza“; für 1339 „Krasaw“ überliefert. Weiterhin findet sich für 1362 die Schreibweise „Krasse“ und 1419/20 erstmals die heutige Schreibweise „Krassach“. Es handelt sich dabei primär um einen Gewässernamen, der sich aus dem slawischen Wort Krasna ableitet und schönes Wasser bedeuten könnte.<ref name="george" /> Alternative Etymologien sehen einen keltischen Ursprung mit der Bedeutung rütteln, schütteln.<ref>Vorlage:Greule-DGNB</ref>
Die katholische Kapelle zur Heiligen Dreifaltigkeit wurde 1938 im Auftrag von Heinrich Müller DJC errichtet.<ref name="böhm2000-40">Jutta Böhm: Mühlen-Radwanderung. Routen: Kleinziegenfelder Tal und Bärental, Umweltstation Weismain des Landkreises Lichtenfels, Weismain/Lichtenfels (Landkreis Lichtenfels), 2000, 52 S. (zahlr. Ill., Kt.), S. 40</ref> Sie ist oktogonal mit ausgeschiedenem Chor und Dachreiter und verfügt über mehrere runde, mit Glasmalereien geschmückte Fenster, die von verschiedenen Dorfbewohnern gestiftet wurden.<ref name="böhm2000-40" /> 1996/97 und 2012 führte der Kapellenbauverein Krassach diverse Sanierungsmaßnahmen durch.<ref name="sw">Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Krassach ( des Vorlage:IconExternal vom 26. Dezember 2014 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., stadt-weismain.de, abgerufen am 26. Dezember 2014</ref>
Krassach wurde am 1. Januar 1978 als Ortsteil der Gemeinde Neudorf zusammen mit Görau, Herbstmühle, Niesten und Seubersdorf nach Weismain eingemeindet.<ref name="sw" />
Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]
Die Tabelle gibt die Einwohnerentwicklung von Krassach anhand einzelner Daten wieder.
| Jahr | Einwohner | Quelle: |
|---|---|---|
| 1833 | 82 | <ref>Joseph Anton Eisenmann: Geographische beschreibung des erzbisthums Bamberg: nebst kurzer übersicht der suffragan diöcesen: Würzburg, Eichstätt und Speyer. Bamberg 1833, S. 511 (Volltext in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.)., S. 496</ref> |
| 1987 | 49 | <ref>Krassach im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum</ref> |
| 2013 | 47 | <ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Einwohnerverteilung der Stadt Weismain am 1. Januar 2013 ( vom 5. Januar 2013 im Internet Archive), stadt-weismain.de, abgerufen am 26. Dezember 2014</ref> |
| 2015 | 48 | <ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Einwohnerverteilung der Stadt Weismain am 1. Januar 2015 ( vom 5. Januar 2013 im Internet Archive), stadt-weismain.de, abgerufen am 10. Oktober 2015</ref> |
| 2018 | 45 | <ref name="Einwo2018" /> |
Vereine[Bearbeiten]
- Kapellenerhaltungsverein Krassach, gegründet 1988<ref name="sw" />
Siehe auch[Bearbeiten]
Literatur[Bearbeiten]
- Dieter George: Die Ortsnamen des Raumes Weismain. In: Günter Dippold (Hrsg.): Weismain – Eine fränkische Stadt am nördlichen Jura 1. Dechant Bau GmbH, Weismain 2011, ISBN 978-3-9814302-0-2
Weblinks[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
Altendorf | Arnstein | Berghaus | Bernreuth | Buckendorf | Erlach | Ehrhardsmühle | Fesselsdorf | Frankenberg | Geutenreuth | Giechkröttendorf | Görau | Großziegenfeld | Herbstmühle | Kaspauer | Kleinziegenfeld | Kordigast | Krassach | Lochhaus | Modschiedel | Mosenberg | Neudorf | Niesten | Oberloch | Schammendorf | Schrepfersmühle | Schwarzmühle | Seubersdorf | Siedamsdorf | Stoffelsmühle | Wallersberg | Waßmannsmühle | Weiden | Weihersmühle | Weismain | Wohnsig | Wunkendorf
