Krina
Krina Gemeinde Muldestausee
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| Das Ortswappen bitte nur als Dateipfad angeben! | ||||||
| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(618)&title=Krina 51° 39′ N, 12° 29′ O
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| Höhe: | 103 m ü. NHN | |||||
| Fläche: | 14,97 km² | |||||
| Einwohner: | 618 (30. Sep. 2017)<ref>Integriertes Gemeindeentwicklungskonzept für die Gemeinde Muldestausee. (PDF; 16.9 MB) S. 20, abgerufen am 22. August 2024.</ref> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 41 Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindung: | 1. Januar 2010 | |||||
| Postleitzahl: | 06774 | |||||
| Vorwahl: | 034955 | |||||
Krina, früher Crina, ist ein Ortsteil der Gemeinde Muldestausee im Landkreis Anhalt-Bitterfeld in Sachsen-Anhalt.
Geografie[Bearbeiten]
Krina liegt zwischen Leipzig und Lutherstadt Wittenberg im Naturpark Dübener Heide.
Eine recht unauffällige Gedenktafel auf einem Feldstein in der Ortsmitte („Horns Berg“
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}}) weist darauf hin, dass Krina einmal Mittelpunkt des Deutschen Kaiserreiches war.<ref>Muldestausee-Bote Nr. 11/2017 Seite 13 Ortsteil Krina: Gedenktafel "Mittelpunkt des Deutschen Kaiserreiches"</ref><ref>Auch veröffentlicht in Geographischer Anzeiger. - 19. Jg. / 1918, Herausgeber Dr. Hermann Haack u. a.</ref>
Geschichte[Bearbeiten]
1530 wurde Krina erstmals urkundlich erwähnt. Der Ort gehörte bis 1815 zum kursächsischen Amt Bitterfeld.<ref>Karlheinz Blaschke, Uwe Ulrich Jäschke: Kursächsischer Ämteratlas. Leipzig 2009, ISBN 978-3-937386-14-0; S. 22 f.</ref> Durch die Beschlüsse des Wiener Kongresses kam er zu Preußen und wurde 1816 dem Kreis Bitterfeld im Regierungsbezirk Merseburg der Provinz Sachsen zugeteilt, zu dem er bis 1944 gehörte.<ref>Der Landkreis Bitterfeld im Gemeindeverzeichnis 1900. Uli Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 30. November 2024; abgerufen am 4. September 2025.</ref>
Vom 25. Juli 1952 bis zum 2. Oktober 1990 gehörte Krina in den Bezirk Halle der DDR.
Bis zur Neubildung der Einheitsgemeinde Muldestausee am 1. Januar 2010<ref>StBA: Gebietsänderungen vom 01. Januar bis 31. Dezember 2010</ref> war Krina eine selbständige Gemeinde in der Verwaltungsgemeinschaft Muldestausee-Schmerzbach. Letzter Bürgermeister von Krina war Bernd Friebel.
Gedenkstätte[Bearbeiten]
Auf dem Friedhof erinnern zwei Grabstätten an einen Polen und einen sowjetischen Bürger, die während des Zweiten Weltkrieges nach Deutschland verschleppt und Opfer von Zwangsarbeit wurden.
Wappen und Flagge[Bearbeiten]
Blasonierung: „Gespalten von Blau und Gold; vorn drei goldene Schilfrohre, hinten drei blaue Sicheln, keilförmig nach links gestellt.“
Das Wappen wurde 1996 vom Magdeburger Kommunalheraldiker Jörg Mantzsch gestaltet.
Die Flagge Krinas ist Gelb - Blau längs gestreift. Das Wappen ist mittig auf die Flagge aufgelegt.
Verkehrsanbindung[Bearbeiten]
Westlich des Ortes verläuft in die Bundesstraße 100 von Bitterfeld-Wolfen nach Wittenberg.
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
Weblinks[Bearbeiten]
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