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Kronawittbach

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Kronawittbach

Daten
Gewässerkennzahl AT: 2-008-303-022-002–006
Lage Innviertel, Oberösterreich
Flusssystem Donau
Abfluss über Oberach → Rieder Bach → Antiesen → Inn → Donau → Schwarzes Meer
Vereinigung der Quellgerinne am Hengstberg im Hausruck–Kobernaußerwald-Zug
48° 6′ 35″ N, 13° 27′ 14″ O
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Quellhöhe 600 m ü. A.<ref name="DORIS" />
Mündung bei Aigen/EcklhamKoordinaten: 48° 8′ 39,28″ N, 13° 28′ 44,28″ O
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Mündungshöhe 498 m ü. A.<ref name="DORIS" />
Höhenunterschied 102 m
Sohlgefälle ca. 20 ‰
Länge ca. 5 km<ref>Luftlinie etwa 4,2 km</ref><ref name="DORIS" />
Einzugsgebiet 7,3 km²<ref name="Gumpinger-Siligato2007" />
Rechte Nebenflüsse Gumplinger Bach
Gemeinden Schildorn, Pramet

Der Kronawittbach ist ein kleiner Bach bei Schildorn und Pramet im Innviertel Oberösterreichs.

Lauf und Landschaft[Bearbeiten]

Der Kronawittbach entspringt<ref name="DORIS">Angabe nach DORIS → Thema Wasser & Geologie, Layer Gewässer (entsprechend die HZB-Nummern)</ref> bei Wolfersberg an der nördlichen Flanke des Hengstberg (683 m ü. A.), einem Rücken im Hauptkamm des Hausruck–Kobernaußerwald-Zuges, auf Schildorner Gemeindegebiet.<ref>Die Zuordnung zu Hausruck (Ostteil des Zugs) oder Kobernaußerwald (Westteil) ist weitgehend beliebig, deren Abgrenzung wird irgendwo hier im Raum gesehen.</ref> Er fließt nordostwärts am Dorf Sankt Kollmann vorbei<ref>Souvent gibt in den 1850ern Kollmañs B. zum Ort St. Kollman. Alois Souvent: Administrativkarte des Erzherzogthums Österreich ob der Enns, 1. Auflage 1857 (Thema Erste Landesaufnahmen, Layer Souvent 1857 online bei DORIS).</ref> nach Kronawitten (die Ortslage erstreckt sich beiderseits des Bachs in beiden Gemeindegebieten). Von diesem Ort hat er seinen Namen, zu Kranewitt ‚Wacholder‘. Hier mündet rechts der Gumplinger Bach. Dann wendet sich der Kronawittbach nordwärts, die Gemeindegrenze Schilddorn–Pramet wechselt mehrmals die Seite. Der Bach fließt hier durch Rödt (Gemeinde Pramet) und zwischen Au (Schildorn) und Knitzing (Pramet) entlang. Bei der Brücke der L1069 Schildorner Straße bei Aigen (Schildorn) und Ecklham (Pramet), wo der Bach die Gemeindegrenze bildet, mündet er nach etwa 5 km Lauf in die obere Oberach, die von Pramet her kommt und nach Ried zur Antiesen fließt.

Seine Talung ist landwirtschaftliches Gebiet, in der Übergangszone vom Innviertler Hügelland zu Hausruck und Kobernaußerwald. Die nordwärtsstreifenden Riedel erheben sich im Oberlauf um die 100, im Unterlauf 20–50 Meter über dem Talgrund. Sein Quelllauf bildet noch die Grenze zum geschlossenen Waldgebiet des Hausruck–Kobernaußerwald-Zuges, dann durchfließt er meist von Gehölz gesäumt kleinstrukturiertes Ackerland. Im Mündungsgebiet gibt es Saumwaldreste eines Altarmes.

Hydrologie und Verbauung[Bearbeiten]

Der Bach ist weitgehend naturnah,<ref name="Gumpinger-Siligato2007">Clemens Gumpinger, Simonetta Siligato: Wehrkataster der Antiesen und ihrer Zubringer. In: Maria Hofbauer, Amt der Oö. Landesregierung (Hrsg.): Gewässerschutz-Bericht. Band 37, November 2007, Kronawittbach – Querverbauung/Längsverbauung/Aktuelle Situation und Prioritäre Massnahmen, S. 65/89/116 (land-oberoesterreich.gv.at [PDF] >Themen >Umwelt >Wasser >Oberflächengewässer).</ref> nur im quellnahen Oberlauf ein Stück zu einem Drainagegraben begradigt.<ref name="Gumpinger-Siligato2007" /> Das schottrig-kiesige Bett weist gute Forellenlaichplätze auf, ist aber durch etliche Querbauwerke für ziehende Fische unzugänglich.<ref name="Gumpinger-Siligato2007" /> Es handelt sich durchwegs um nicht mehr benutzte Mühlwehre, die im Zuge der EU-Wasserrahmenrichtlinie rückgebaut werden könnten.

Die Wasserqualität ist im Allgemeinen gut, mit etwas erhöhter Keimzahl durch das landwirtschaftliche Umfeld.<ref name="Gumpinger-Siligato2007" />

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />