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Laura Pirovano

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Laura Pirovano Vorlage:SportPicto
Laura Pirovano (2026)
Nation Italien Italien
Geburtstag 20. November 1997 (28 Jahre)
Geburtsort Trient, Italien
Karriere
Disziplin Abfahrt, Super-G,
Riesenslalom, Kombination
Verein GS Fiamme Gialle
Status aktiv
Medaillenspiegel
Junioren-WM 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
 Alpine Ski-Juniorenweltmeisterschaften
Gold 2017 Åre Riesenslalom
Platzierungen im Alpinen Skiweltcup
 Einzel-Weltcupdebüt 28. Dezember 2015
 Einzel-Weltcupsiege 3
 Gesamtweltcup 7. (2025/26)
 Abfahrtsweltcup 1. (2025/26)
 Super-G-Weltcup 12. (2025/26)
 Riesenslalomweltcup 40. (2017/18)
 Kombinationsweltcup 19. (2019/20)
 Parallelweltcup 25. (2019/20)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Abfahrt 3 0 0
letzte Änderung: 9. April 2026

Laura („Lolli“) Pirovano (* 20. November 1997 in Trient) ist eine italienische Skirennläuferin. Sie ist auf die schnellen Disziplinen Abfahrt und Super-G spezialisiert. In der Saison 2025/26 gewann sie den Abfahrtsweltcup.

Biografie[Bearbeiten]

Pirovano stammt aus Spiazzo in der Provinz Trentino. Im Alter von 16 Jahren startete sie ab November 2013 an FIS-Rennen, wobei sie zunächst in allen Disziplinen antrat. Ihren ersten Einsatz im Europacup hatte sie im Februar 2014 im Riesenslalom von Monte Pora; es handelte sich um den einzigen in diesem Winter. Im Januar 2015 nahm sie am Europäischen Olympischen Winter-Jugendfestival 2015 in Malbun teil und gewann dort die Silbermedaille im Riesenslalom. Zwei Monate später folgten auf der Alpe Cermis die beiden ersten Siege in FIS-Rennen. In der Europacupsaison 2015/16 erreichte Pirovano 13 Top-Zehn-Platzierungen. Dabei errang sie in Sestriere den dritten Platz im Riesenslalom und holte im Riesenslalom von Kvitfjell ihren ersten Sieg auf dieser Stufe, was für den dritten Rang in der Gesamtwertung reichte. Wie im Vorjahr wurde sie italienische Riesenslalom-Juniorenmeisterin im Riesenslalom.

Ihr Debüt im Weltcup hatte Pirovano am 22. Oktober 2016 im Riesenslalom von Sölden, wo sie im ersten Durchgang ausschied. Im Europacup erzielte sie im Verlaufe des Winters 2016/17 vier Podestplätze, darunter einen Sieg in der Abfahrt von Crans-Montana. Dies reichte für den zweiten Platz in der Abfahrts-Disziplinenwertung, wodurch sie sich einen Fixstartplatz für die nächste Weltcupsaison sicherte. Bei den Juniorenweltmeisterschaften 2017 in Åre gewann sie die Goldmedaille im Riesenslalom, vor Katharina Liensberger und Chiara Mair.<ref>Laura Pirovano widmet Medaille ihrem Bruder Giorgio. skiweltcup.tv, 13. März 2017, abgerufen am 6. Mai 2023.</ref> Erstmals Weltcuppunkte gewann Pirovano am 28. Oktober 2017 als 19. des Riesenslaloms von Sölden. Drei Wochen später verstauchte sie sich im Training das rechte Knie und zog sich eine Knochenprellung zu, die sie zu einer zweimonatigen Pause zwang.<ref>Francesco Militello: Sci alpino, distorsione al ginocchio per Laura Pirovano. Escluse lesioni ai legamenti. OA Sport, 17. November 2017, abgerufen am 6. Mai 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Bei ihrer Rückkehr in den Weltcup in Cortina d’Ampezzo am 21. Januar 2018 erlitt im Super-G bei einem erneuten Sturz einen Riss des vorderen Kreuzbandes und des Meniskus im rechten Knie, was das sofortige Saisonende bedeutete.<ref>Andrea Chiericato: Diagnosi confermata per Laura Pirovano: domani intervento chirurgico in Madonnina. Race Ski Magazine, 23. Januar 2018, abgerufen am 6. Mai 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Pirovano hatte in der Folge Mühe, an ihre früheren Leistungen anzuknüpfen. Weder konnte sie im Winter 2018/19 im Weltcup punkten, noch erreichte sie im Europacup Spitzenplatzierungen. In der Saison 2019/20 hingegen fuhr sie regelmäßig in die Punkteränge. Als Zehntplatzierte der Super-Kombination von Crans-Montana am 23. Februar 2020 gelang ihr erstmals eine Top-10-Platzierung im Weltcup. Vier weitere Ergebnisse unter den besten zehn gelangen ihr in der Weltcupsaison 2020/21, wobei der vierte Platz in der Abfahrt von Crans-Montana am 23. Januar 2021 ihr bestes Resultat war. In der Abfahrts-Disziplinenwertung belegte sie den sechsten Platz. Ihr Bestergebnis bei den Weltmeisterschaften 2021 in Cortina d’Ampezzo war Platz 12 in der Abfahrt. Am 15. Oktober 2021 stürzte Pirovano in Sölden beim Training kurz vor Saisonbeginn schwer; sie zog sich einen Kreuzbandriss im linken Knie zu und verpasste die gesamte Saison.<ref>Rottura del legamento crociato del ginocchio sinistro per Laura Pirovano, stagione finita. FISI, 16. Oktober 2021, abgerufen am 6. Mai 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Im Dezember 2022 griff Pirovano wieder ins Renngeschehen ein. Sie fand rasch wieder den Anschluss an die Weltspitze. In der Folge klassierte sie sich regelmäßig unter den besten zehn. Allein zwischen Januar 2024 und März 2026 belegte sie im Weltcup und bei Olympischen Spielen 16 Mal die Ränge 4, 5 oder 6, wobei sie das Podest häufig nur sehr knapp verpasste. Die erste Podestplatzierung gelang ihr am 6. März 2026, als sie eine Hundertstelsekunde vor Emma Aicher die Abfahrt in Val di Fassa gewinnen konnte. Am darauffolgenden Tag, dem 7. März 2026, konnte sie diesen Erfolg wiederholen und damit ihren zweiten Weltcupsieg feiern.<ref>Ski alpin: Hütter verpasst Sieg um 0,01 Sekunden. 7. März 2026, abgerufen am 7. März 2026.</ref> Am 21. März siegte sie in der Abfahrt von Kvitfjell mit 15 Hundertstel Vorsprung auf Breezy Johnson und 25 Hundertstel auf Kira Weidle-Winkelmann. Mit dem dritten Sieg in Folge in der Abfahrt gewann sie damit auch die Disziplinenwertung im Abfahrtsweltcup mit 83 Punkten Vorsprung auf Emma Aicher.<ref>Karl Huber: Pirovano vollendet Endspurt zu Kristall. In: sport.orf.at. ORF, 21. März 2026, abgerufen am 21. März 2026.</ref>

Erfolge[Bearbeiten]

Olympische Spiele[Bearbeiten]

Weltmeisterschaften[Bearbeiten]

Weltcup[Bearbeiten]

  • 33 Platzierungen unter den besten zehn, davon 3 Siege:
Datum Ort Land Disziplin
6. März 2026 Val di Fassa Italien Abfahrt
7. März 2026 Val di Fassa Italien Abfahrt
21. März 2026 Kvitfjell Norwegen Abfahrt

Weltcupwertungen[Bearbeiten]

Saison Gesamt Abfahrt Super-G Riesenslalom Kombination Parallel
Platz Punkte Platz Punkte Platz Punkte Platz Punkte Platz Punkte Platz Punkte
2017/18 114. 12 – – – – 40. 12 – – – –
2019/20 40. 154 26. 69 35. 29 41. 12 19. 26 25. 18
2020/21 22. 273 6. 220 26. 48 56. 5 – – – –
2022/23 42. 207 21. 136 27. 71 – – – – – –
2023/24 27. 365 10. 216 16. 149 – – – – – –
2024/25 19. 404 6. 209 14. 195 – – – – – –
2025/26 7. 745 1. 536 12. 201 52. 8 – – – –

Europacup[Bearbeiten]

  • Saison 2015/16: 3. Gesamtwertung, 5. Riesenslalomwertung, 10. Abfahrtswertung
  • Saison 2016/17: 4. Gesamtwertung, 2. Abfahrtswertung, 10. Super-G-Wertung, 10. Riesenslalomwertung
  • 6 Podestplätze, darunter 2 Siege:
Datum Ort Land Disziplin
11. Dezember 2015 Kvitfjell Norwegen Riesenslalom
19. Februar 2017 Crans-Montana Schweiz Abfahrt

Juniorenweltmeisterschaften[Bearbeiten]

  • Sotschi 2016: 9. Riesenslalom, 11. Abfahrt, 15. Super-G, DNF Alpine Kombination
  • Åre 2017: 1. Riesenslalom, 5. Super-G, 7. Kombination, 18. Abfahrt

Weitere Erfolge[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Laura Pirovano – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references/>

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