Lechwerke
| Lechwerke AG
| |
|---|---|
| colspan="2" class="notheme" style="background:#Vorlage:Standardfarbe; color:#Vorlage:Standardfarbe; padding:1em 0;" | LEW Lechwerke logo.svg | |
| Rechtsform | Aktiengesellschaft |
| ISIN | DE0006458003 |
| Gründung | 1903<ref name="LEW_Firmengeschichte1"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Firmengeschichte von 1898 bis 1957 ( vom 13. Juli 2014 im Internet Archive)</ref> |
| Sitz | Augsburg, |
| Leitung | Vorlage:Str replace |
| Mitarbeiterzahl | Vorlage:Str replace |
| Umsatz | Vorlage:Str replace |
| Branche | Energieversorgung |
| Website | www.lew.de |
| Stand: 31. Dezember 2024 | |
Vorlage:Wikidata-Registrierung
Die Lechwerke AG (auch LEW Lechwerke) ist ein regionales Energieversorgungsunternehmen, das sich im mehrheitlichen Besitz der E.ON SE befindet.<ref name="Geschäftsbericht 2024" /> Das Netzgebiet umfasst den größten Teil des bayerischen Regierungsbezirkes Schwaben und wird im Westen von der Iller, im Norden von der Donau, im Osten vom Lech und im Süden vom Landkreis Oberallgäu annähernd begrenzt, wobei einige Stadtwerke ausgenommen sind.<ref name="Geschäftsbericht 2022">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. (PDF; 11,4 MB) In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 16. März 2023 ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref> Das Stromverteilnetz der Lechwerke ist über 36.700 km Kilometer lang.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar)</ref>
In der Lechwerke AG sind der Stromvertrieb, die Energiebeschaffung, die Energiedienstleistung sowie zentrale Unternehmensfunktionen gebündelt. Daneben ist das Unternehmen über seine Tochtergesellschaften in der Stromverteilung (Netzbetrieb), in der Energieerzeugung aus erneuerbaren Energien (etwa durch Wasserkraftwerke) und in der Bereitstellung von Daten- und Telekommunikationsdiensten tätig.<ref name="Geschäftsbericht 2022" />
Geschichte[Bearbeiten]
Gründung und Anfangsjahre[Bearbeiten]
Die Wurzeln der Lechwerke reichen bis in das Jahr 1898 zurück, in dem von dem Frankfurter Unternehmen Lahmeyer & Co. mit dem Bau des Lechkanals und des 1901 in Betrieb genommenen Wasserkraftwerks Gersthofen begonnen wurde.<ref name=":0" /><ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref><ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> 1903 gründete Lahmeyer die Lech-Elektrizitätswerke Aktien-Gesellschaft in Augsburg. Im Jahr 1923 übernahm die ebenfalls von Lahmeyer gegründete Rheinisch-Westfälisches Elektrizitätswerk AG das Unternehmen Lahmeyer und damit auch die Lechwerke.<ref name=":0">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 2024 ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref> 1932 erfolgte mit der Inbetriebnahme der 110-kV-Leitung Meitingen–Hoheneck (bei Stuttgart) der Anschluss an das Verbundgebiet der RWE.<ref name="LEW_Firmengeschichte1" />
In den Jahren 1976/1977 wurden 90 % des Grundkapitals der Aktiengesellschaft Bayerische Elektrizitätswerke (BEW) übernommen.<ref name="LEW_Firmengeschichte2"> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Firmengeschichte von 1958 bis 1989 ( vom 13. Juli 2014 im Internet Archive)</ref>
Entwicklungen ab 2002[Bearbeiten]
2002 erfolgte die Umfirmierung in die Lechwerke AG. Drei Jahre später wurde die Aktiengesellschaft in eine Holding umgewandelt. Des Weiteren wurden vier Tochtergesellschaften für die Bereiche Erzeugung, Netzbetrieb, Netzsteuerung sowie Verwaltung und Vertrieb gegründet.<ref name="LEW_Firmengeschichte3"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Firmengeschichte von 1990 bis 2008 ( vom 13. Juli 2014 im Internet Archive)</ref> Mitte 2008 eröffneten die Lechwerke das Lechmuseum Bayern in Langweid am Lech.<ref>Lechwerke AG Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 1.1.2009 bis zum 31.12.2009, veröffentlicht im Bundesanzeiger am 26. März 2010. Abgerufen am 24. April 2024.</ref>
Bis zum Dezember 2014 war das Unternehmen im Prime Standard notiert, verzichtete danach jedoch aus Kostengründen auf die Zulassung.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Deutsche Gesellschaft für Ad-hoc-Publizität, 10. Dezember 2014 ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref>
Im Jahr 2019 übernahm E.ON das RWE-Tochterunternehmen Innogy. Zudem wurde RWE mit 16,7 % zum größten Anteilseigner von E.ON und übernahm darüber hinaus den Bereich der erneuerbaren Energien von Innogy und E.ON.<ref name=":6">Julian Würzer: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 17. September 2019 ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref> Seit der Übernahme ist die E.ON Verwaltungs GmbH, Essen Hauptaktionär der Lechwerke.<ref name="Geschäftsbericht 2022" /> Bis zum Zeitpunkt der Übernahme war Innogy mit rund 90 % an den Lechwerken beteiligt gewesen.<ref name=":6" />
2022 hat die LEW AG beschlossen aus dem Gasvertrieb bis 2025 auszusteigen. Entsprechend sank 2024 der Absatz von Gas um 68 % gegenüber dem Vorjahr.<ref name="Geschäftsbericht 2024" />
Konzernstruktur[Bearbeiten]
Als Dachgesellschaft ist die Lechwerke AG unter anderem an folgenden Unternehmen unmittelbar beteiligt (soweit nicht anders erwähnt, mit 100 % Anteil):<ref name="Geschäftsbericht 2024" />
- LEW Anlagenverwaltung GmbH
- LEW Beteiligungsgesellschaft mbH (LB), Beteiligung an zwei regionalen Elektrizitätswerken
- LEW Natur GmbH & Co.KG (gegründet am 1. Oktober 2024)
- LEW Service & Consulting GmbH
- LEW TelNet GmbH
- LEW Verteilnetz GmbH (LVN), Netzzugang, Netzbetreiber im Verbundgebiet
- LEW Wasserkraft GmbH, Betrieb von Wasserkraftwerken und Beteiligung an verschiedenen Seilbahngesellschaften
- Wärmeversorgung Schwaben GmbH (WVS)
- Bayerische Elektrizitätswerke GmbH
- Bayerische-Schwäbische Wasserkraftwerke Beteiligungsgesellschaft mbH (62,2 %)
Über die Tochtergesellschaften sind die Lechwerke an weiteren Unternehmen mittelbar beteiligt, etwa an der Überlandwerk Krumbach GmbH (ÜWK, 74,6 %), der Bayerischen Bergbahnen-Beteiligungs-Gesellschaft mbH, der Mittleren Donau Kraftwerke AG (40 %) oder der Elektrizitätswerk Landsberg GmbH (EWL).
Die E.ON Verwaltungs GmbH ist mit 89,87 % Anteil Hauptaktionär der Lechwerke. Alle Anteile an der E.ON Verwaltungs GmbH werden von der E.ON Beteiligungen GmbH gehalten. Die Geschäftsanteile an der E.ON Beteiligungen GmbH werden von der E.ON SE gehalten. 6,74 % der Lechwerke-Aktien befinden sich im Besitz der öffentlichen Hand, wobei der Bezirk Schwaben mit 6,41 % der größte Anteilseigner ist. Weitere 3,39 % der Unternehmensanteile befinden sich im Streubesitz.<ref name="Geschäftsbericht 2024" />
Kennzahlen[Bearbeiten]
Zum Jahresende 2024 beschäftigte der Konzern Lechwerke AG mit Auszubildenden insgesamt 2111 Vollzeitkräfte und erwirtschaftete einen Umsatzerlös in Höhe von 1,65 Mrd. Euro. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) belief sich auf 293 Mio. Euro. Der Stromverkauf betrug im selben Jahr 6.202 GWh und der Gasabsatz 574 GWh.<ref name="Geschäftsbericht 2024" />
Anzahl der EEG-Einspeiser und Leistung ihrer Anlagen:<ref name=":2">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. LEW Verteilnetz GmbH ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar)</ref>
- Photovoltaik: 86.341 mit 1.988.204 kW
- Biomasse: 557 mit 261.807 kW
- Deponie-, Klär- und Grubengas: 4 mit 347 kW
- Wasserkraft: 387 mit 70.469 kW
- Windkraft: 103 mit 159.430 kW
Geschäftsbereiche des Unternehmens[Bearbeiten]
Kraftwerke[Bearbeiten]
Die LEW Wasserkraft erzeugt in 36 Laufwasserkraftwerken jährlich rund 1 Mrd. kWh Strom,<ref name="Geschäftsbericht 2022" /> wovon 20 eigene Kraftwerke sind und 16 zu verbundenen Unternehmen gehören. Diese liegen an folgenden Flüssen:
- Donau: 10 (davon gehören 4 zur Mittleren Donau Kraftwerke AG (MDK) und 6 zur Oberen Donau Kraftwerke AG (ODK))
- Iller: 5
- Günz: 6 (davon gehört 1 zur Überlandwerk Krumbach GmbH)
- Lech: 10 (davon gehört 1 zur Elektrizitätswerk Landsberg GmbH und 4 zur Rhein-Main-Donau AG (RMD))
- Wertach: 5
Zu den Dienstleistungen im Geschäftsbereich der LEW Wasserkraft zählen zudem Hochwasserschutz und die Gewässerentwicklung für Kommunen.<ref name="Geschäftsbericht 2022" />
Siehe auch[Bearbeiten]
Weblinks[Bearbeiten]
Vorlage:Wikidata-Registrierung
- *Vorlage:Pressemappe – FID nicht angegeben oder ungültig! (auch GND fehlt)* Frühe Dokumente und Zeitungsartikel zur Lechwerke] in den Historischen Pressearchiven der ZBW
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references responsive />
Koordinaten: 48° 21′ 55,9″ N, 10° 53′ 34,5″ O
{{#coordinates:48,365516250278|10,892922878333|primary
|dim=
|globe=
|name=Skriptfehler: Ein solches Modul „Coordinates/kml“ ist nicht vorhanden.
|region=DE-BY
|type=landmark
}}
- Wikipedia:Seite mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Infobox Unternehmen/Logoeinbindung
- Börsennotiertes Unternehmen
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Wikipedia:Weblink offline
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Pressemappe
- Produzierendes Unternehmen (Augsburg)
- RWE-Unternehmen
- Wasserkraftwerksbetreiber (Deutschland)
- Augsburg-Bahnhofs- und Bismarckviertel
- Unternehmensgründung 1903
- Unternehmen im m:access