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Lekartów

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Lekartów
Lekartow
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Hilfe zu Wappen
Lekartów Lekartow (Polen)
Lekartów
Lekartow (Polen)
Lekartów
Lekartow
Basisdaten
Staat: Polen Polen

Woiwodschaft: Schlesien
Powiat: Raciborski (Ratibor)
Gmina: Pietrowice Wielkie (Groß Peterwitz)
Geographische Lage: 50° 4′ N, 18° 8′ OKoordinaten: 50° 4′ 6″ N, 18° 8′ 18″ O
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Einwohner:
Telefonvorwahl: (+48) 032
Kfz-Kennzeichen: SRC
Wirtschaft und Verkehr
Nächster int. Flughafen: Katowice-Pyrzowice

Lekartów (deutsch Lekartow, 1936–1945 Mettich) ist ein Ort in der Landgemeinde Pietrowice Wielkie (Groß Peterwitz) im Powiat Raciborski der Woiwodschaft Schlesien in Polen.

Geografie[Bearbeiten]

Datei:Lekartów, hlavní ulice.jpg
Ortsbild
Datei:Lekartów, kaplička II.jpg
Wegkapelle
Datei:Innenansicht der Wegkapelle.jpg
Innenansicht der Wegkapelle
Datei:Lekartow stone cross 2016 P02.jpg
Sühnekreuz
Datei:Lekartów.jpg
Gefallenendenkmal

Lekartów liegt fünf Kilometer südöstlich von Pietrowice Wielkie (Groß Peterwitz), acht Kilometer westlich von Racibórz (Ratibor) und 66 Kilometer westlich von Kattowitz in der Nähe der Landesgrenze zu Tschechien.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Ort entstand spätestens im 15. Jahrhundert. 1445 wurde er erstmals urkundlich erwähnt. Von 1625 bis 1796 gehörte das Dorf zur Herrschaft Kornitz.<ref name="Gemeinde">Website der Gemeinde</ref>

Der Ort wurde 1784 im Buch Beytrage zur Beschreibung von Schlesien als Lekarkow (eventuell Schreibfehler statt Lekartow) erwähnt, gehörte einem Grafen von Bernini und lag im Fürstentum Ratibor. Damals hatte er ein Vorwerk mit dem Namen Ottig, zehn Bauern und neun Gärtner.<ref>Friedrich Albert Zimmermann: Beyträge zur Beschreibung von Schlesien, Band 3, Brieg 1784.</ref> 1865 hatte Lekartow einen Erbrichter, vier Halbbauern, zwölf Gärtnerstellen und 24 Häuslerstellen. Die Schule befand sich in Janowitz.<ref name="Triest">Felix Triest: Topographisches Handbuch von Oberschlesien, Breslau 1865.</ref>

Bei der Volksabstimmung in Oberschlesien am 20. März 1921 stimmten vor Ort 211 Wahlberechtigte für einen Verbleib Oberschlesiens bei Deutschland und 53 für eine Zugehörigkeit zu Polen.<ref>Ergebnisse der Volksabstimmung in Oberschlesien von 1921: Literatur, Tabelle in digitaler Form</ref> Lekartow verblieb nach der Teilung Oberschlesiens beim Deutschen Reich. 1936 wurde der Ort im Zuge einer Welle von Ortsumbenennungen der NS-Zeit in Mettich umbenannt. Bis 1945 befand sich der Ort im Landkreis Ratibor.

Innenansicht der Wegkapelle 1945 kam der bis dahin deutsche Ort unter polnische Verwaltung und wurde anschließend der Woiwodschaft Schlesien angeschlossen und ins polnische Lekartów umbenannt. 1950 kam der Ort zur Woiwodschaft Oppeln. 1975 kam der Ort zur Woiwodschaft Kattowitz. 1999 kam der Ort zum wiedergegründeten Powiat Raciborski und zur Woiwodschaft Schlesien.

Bauwerke und Denkmale[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Lekartów – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Belege[Bearbeiten]

<references />

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