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Lens

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Lens
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Staat Frankreich Frankreich
Region Hauts-de-France
Département (Nr.) Pas-de-Calais ()
Arrondissement Lens
Kanton Lens
Gemeindeverband Lens-Liévin
Koordinaten 50° 26′ N, 2° 50′ OKoordinaten: 50° 26′ N, 2° 50′ O
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Fläche –
Einwohner –
Bevölkerungsdichte
– Unité urbaine
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Postleitzahl 62300
INSEE-Code 62498
Website www.villedelens.fr
Datei:Avion-glissoires7.jpg
Ansicht von Lens

Lens <templatestyles src="IPA/styles.css" />[lɑ̃s] <phonos file="LL-Q150 (fra)-Manestra-Lens.wav"></phonos>Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden. ist eine französische Stadt mit Vorlage:FormatNum Einwohnern (Stand ) und Chef-lieu einer Unterpräfektur im Département Pas-de-Calais in der Region Hauts-de-France. Sie bildet zusammen mit der Nachbarstadt Liévin eine Agglomeration (die Communauté d’agglomération de Lens-Liévin). Der Großraum einschließlich Douai bildet ein Ballungsgebiet (aire urbaine) mit 550.000 Einwohnern.

Lage[Bearbeiten]

Die Stadt Lens liegt 200 Kilometer nördlich von Paris und 35 Kilometer südlich von Lille im ehemaligen und 2012 zum UNESCO-Welterbe erklärten Nordfranzösischen Kohlerevier. Der einst bedeutende Steinkohlenbergbau ist heute wirtschaftlich bedeutungslos. Nachbargemeinden von Lens sind Vendin-le-Vieil im Nordosten, Loison-sous-Lens im Osten, Sallaumines im Südosten, Avion im Süden, Éleu-dit-Leauwette im Südwesten, Liévin im Westen sowie Loos-en-Gohelle im Nordwesten. Mit den meisten dieser Nachbargemeinden ist Lens baulich zusammengewachsen. Im Gebiet der Stadt Lens erinnern noch ehemalige Bergarbeitersiedlungen (Cité des Provinces, Cité du 12-14, Cité du Numero 1) sowie Reste einer Abraumhalde ganz im Norden der Stadt nahe dem Flugplatz Lens-Bénifontaine an die lange Tradition der Steinkohleförderung.

Geschichte[Bearbeiten]

Erste Erwähnungen des Ortes sind 1245 verzeichnet als Besitz der Herren zu Mons. 1526 kam Lens als Teil von Artois an Spanien.

1648 fand die Schlacht bei Lens statt. Infolge des Pyrenäenfriedens gelangte es 1659 an Frankreich.

1841 wurden in der Region ergiebige Kohlevorkommen entdeckt und Lens sowie Douai, Liévin u. a. entwickelten sich zu einer Art französischem Ruhrgebiet. Das Bergwerk Lens gehörte zu den förderstärksten der Region und wurde erst 1990 geschlossen. Zur Verschiffung der Kohle des Bergwerks Lievin wurde der Canal de Lens erbaut, der zum Teil heute noch existiert.

Im Ersten Weltkrieg war die Stadt von Deutschland besetzt und verlor die Hälfte ihrer Bevölkerung.

Der Aufbau in der Nachkriegszeit wurde durch den Zweiten Weltkrieg unterbrochen, als die Stadt 1940 erneut von deutschen Truppen besetzt und 1944 von anglo-amerikanischen Bombern heftig bombardiert wurde.

In der Nachkriegszeit erlebte die Stadt einen wirtschaftlichen Aufschwung, auf den jedoch hohe Arbeitslosigkeit und zunehmende Abwanderung folgten, nachdem 1986 die letzte Zeche geschlossen worden war.<ref>Stefan Simons: Ein Louvre für die Hinterwäldler. In: Der Spiegel. 20. November 2012 (spiegel.de), abgerufen am 20. November 2012.</ref>

Bekannt wurde Lens auch durch Randale während der Fußball-Weltmeisterschaft 1998 in Frankreich. Am 21. Juni 1998 kam es im Rahmen des Spiels Deutschland gegen Jugoslawien in Lens zu Straßenschlachten zwischen Hooligans und der Polizei. Der Gendarm Daniel Nivel erlitt damals schwerste Kopfverletzungen, fiel sechs Wochen ins Koma und ist seitdem schwerbehindert. Die Bilder der Prügelszene gingen um die Welt.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2016 2022
Einwohner 42.590 41.874 40.199 38.244 35.017 36.206 35.583 30.689 32.697
Quellen: Cassini und INSEE

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Datei:Lens maison projet louvre.jpg
Informationspavillon zum Louvre-Lens

Museum[Bearbeiten]

In Lens wurde am 4. Dezember 2012<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden.; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> das 14.000 m² große Museum Louvre-Lens als Zweigstelle des Pariser Louvre durch den französischen Staatspräsidenten François Hollande eröffnet.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/WaybackSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Vorlage:Webarchiv/Wartung/URLSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplUtl“ ist nicht vorhanden. auf der Website von Louvre-Lens, abgerufen am 2. Januar 2010.</ref> Kulturminister Frédéric Mitterrand hatte dafür am 4. Dezember 2009 den Grundstein gelegt.<ref>Ein weiteres Louvre-Museum wird im Grubenrevier errichtet. Le Monde vom 4. Dezember 2009.</ref> Man erwartet dort bis zu 550.000 Besucher pro Jahr.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/WaybackSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Vorlage:Webarchiv/Wartung/URLSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplUtl“ ist nicht vorhanden., abgerufen am 26. Oktober 2012.</ref>

Sport[Bearbeiten]

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Stade Bollaert

Lens ist national bekannt für seinen Fußballclub RC Lens, der 1998 Französischer Meister wurde. In den Spielzeiten 2014/15 bis 2019/20 spielte er in der Ligue 2, seit der Saison 2020/21 wieder in der Ligue 1. Seine Heimspiele bestreitet der Verein im Stade Bollaert-Delelis, einem Fußballstadion mit 41.233 Sitzplätzen, in dem Spiele der Fußball-Weltmeisterschaft 1998 und der Fußball-Europameisterschaft 2016 ausgetragen wurden. Ebenso war Lens einer der Austragungsorte bei den Rugby-Union-Weltmeisterschaften 1999 und 2007. Für die Rugby-Union-Weltmeisterschaft 2023 waren zuerst erneut Partien in Lens geplant, schlussendlich dann aus dem Programm genommen.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. L’Équipe, Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden.; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar); (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>

Sonstiges[Bearbeiten]

Bei Lens liegen auf einem britischen Soldatenfriedhof über 2000 Tote des Ersten Weltkriegs.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Französisches Verteidigungsministerium; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar); (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>

Verkehr[Bearbeiten]

Paris ist mit dem TGV in 70 Minuten zu erreichen. Über die Autobahn A 1 und die Autobahn A 211 ist Lens an Paris und Lille angebunden.

Wirtschaft[Bearbeiten]

Datei:Lens Université.JPG
Hauptgebäude der Universität

In Lens werden schon seit 1986 solare Dünnschichtmodule hergestellt. Der Produzent Free Energy Europe hat dieses Standardprogramm im Laufe der Jahre erweitert und stellt nun auch Solarlampen und solare LCD-Fernsehgeräte her.

Politik[Bearbeiten]

Stadtrat[Bearbeiten]

Sitzverteilung im Stadtrat von Lens (2020)
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Bildung[Bearbeiten]

Lens ist Sitz der Université d’Artois sowie einiger anderer Hochschulen.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Belege[Bearbeiten]

<references />

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Lens – Sammlung von Bildern

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  • Offizielle Website der Stadt (französisch, englisch)
  • Touristeninformation (französisch, englisch)
  • Olaf Tarmas: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden.; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar); (Reportage über Lens-Besuch, mit Fotos von Enno Kapitza).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.

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