Leonie Stade
Leonie Stade (* 1988 in Lindau) ist eine deutsche Regisseurin, Produzentin und Autorin.
Leben[Bearbeiten]
Leonie Stade wuchs in Lindau am Bodensee auf. Nach dem Abitur 2007 ging sie auf Weltreise und arbeitete mehrere Jahre als Fotomodel in Paris und Mailand. Sie studierte Dokumentarfilmregie und Produktion im Doppelstudium an der HFF München und schloss beide Studiengänge mit dem Diplom ab.<ref>Leonie Stade. In: filmportal.de. Deutsches Filminstitut, abgerufen am 4. Juli 2021.
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Ihr erster Dokumentarfilm über eine Münchner Prostituierte wurde im Rahmen der Ausstellung Subjektiv. Dokumentarfilm im 21. Jahrhundert in der Pinakothek der Moderne, München gezeigt.<ref>http://kultur-online.net/node/13997</ref> Ihr zweiter Kurzfilm Zwei Quadratmeter Leben, über die sogenannten Cage People in Hong Kong, wurde 2013 für den CNN Journalist Award nominiert.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Archivierte Kopie ( des Vorlage:IconExternal vom 22. Juni 2016 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref><ref>Leonie Stade aus Lindau ist für den Nachwuchspreis des CNN nominiert. In: Schwaebische.de. Abgerufen am 22. Juni 2016.</ref> Der Film Nowhereman entstand gemeinsam mit Annika Blendl und lief im Wettbewerb auf dem Max Ophüls Preis.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Nowhereman auf www.max-ophuels-preis.de ( vom 22. Juni 2016 im Internet Archive)</ref>
2015 kam der Film Mollath – „und plötzlich bist du verrückt“, bei welchem Stade gemeinsam mit Annika Blendl Regie führte, in die Kinos.<ref>http://www.filmstarts.de/kritiken/235917.html</ref> Zuvor hatte der Film Premiere auf dem Filmfest München.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Archivierte Kopie ( des Vorlage:IconExternal vom 22. Juni 2016 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> Im Dezember 2015 wurde der Film erstmals im BR ausgestrahlt.<ref>Bayerns größter Justizirrtum: Mollath Und plötzlich bist du verrückt. In: BR.de (Bayerischer Rundfunk). 8. Dezember 2015, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 26. August 2016.</ref><ref>Matthias Hannemann: Doku über Gustl Mollath: Wenn die Justiz irrt. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 8. Dezember 2015, ISSN 0174-4909 (online [abgerufen am 22. Juni 2016]).</ref> 2019 erscheint ihr Spielfilmdebüt All I never wanted (Regie: Leonie Stade und Annika Blendl), welcher auf dem Filmfest München seine Weltpremiere feierte. Nach einer großen internationalen Festivaltour (u. a. in Toronto und Palm Springs) mit zahlreichen Auszeichnungen startete All I never wanted im Herbst 2019 in den deutschen Kinos<ref>imfernsehen GmbH & Co KG: All I never wanted. Abgerufen am 14. März 2023.</ref> und wurde erstmalig im 2021 im deutschen Fernsehen ausgestrahlt.<ref>All I never wanted. Abgerufen am 14. März 2023.</ref> Im Sommer 2022 folge der ZDF Eventfilm Dianas letzte Nacht (Regie: Leonie Stade und Annika Blendl).<ref>Dianas letzte Nacht. Abgerufen am 14. März 2023.</ref>
Filmografie[Bearbeiten]
- 2010: Alex (Kurzfilm)
- 2013: 2m2 Leben (Kurzfilm)
- 2013: Nowhereman (Dokumentarfilm)
- 2013: Moment Dokument (Ausstellung im Stadtmuseum Lindau), mit Hubert Kaltenmark<ref>Beutin & Günther GbR: Stadtmuseum Lindau Ausstellung: LEONIE STADE/ HUBERT KALTENMARK | Moment - Dokument. In: www.kunst-und-kultur.de. Abgerufen am 22. Juni 2016.</ref>
- 2015: Mollath – „und plötzlich bist du verrückt“ (Dokumentarfilm)
- 2017: Mein Glaube, meine Liebe (als Produzentin, BR Lebenslinie, 44 min.)
- 2017: Marikas Missio (als Produzentin, Dokumentarfilm, 74 min.)
- 2019: All I never wanted (Regie, Produktion, Drehbuch, Spielfilm, 89 min.)
- 2022: Dianas letzte Nacht (Regie, Drehbuch, ZDF Eventfilm, 90min)<ref>Wer ist schuld an ihrem Tod? Abgerufen am 14. März 2023.</ref>
- 2023: Santa Fu. Was der Knast aus Dir macht. (Dokumentarfilm zur Serie Asbest von Kida Khodr Ramadan; Regie, Buch, NDR, 45min)<ref>Video: Santa Fu | Doku zur Serie - Asbest - ARD | Das Erste. Abgerufen am 14. März 2023.</ref>
Auszeichnungen[Bearbeiten]
- 2013: Nominierung CNN Journalist Award für Zwei Quadratmeter Leben.
- 2019: Nominierung MFG Star Baden-Baden für All I never wanted.<ref>Jochen Müller Blickpunkt:Film: Fünf Regisseurinnen im Rennen um den MFG-Star. Abgerufen am 14. März 2023.</ref>
- 2020 Gewinner BEST SHOW Female Eye Festival Toronto für All I never wanted.
- 2020 Gewinner best feature comedy Queenpalm International Filmfestival für All I never wanted.
- 2020 Bronze Gewinner best writer feature Queenpalm International Filmfestival für All I never wanted.
Weblinks[Bearbeiten]
- Website www.man-on.mars.de
- Vorlage:IMDb/1
- Leonie Stade bei filmportal.de
- Die HFF und „Martha“ mit Leonie Stade, BR, 19. Februar 2015
- http://www.schwaebische.de/region_artikel,-Leonie-Stade-aus-Lindau-ist-fuer-den-Nachwuchspreis-des-CNN-nominiert-_arid,5414589_toid,441.html
Einzelnachweise[Bearbeiten]
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| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Stade, Leonie |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Regisseurin und Model |
| GEBURTSDATUM | 1988 |
| GEBURTSORT | Lindau |