Lied am Schilfmeer
Das Lied am Schilfmeer (hebräisch Schirat Hajam,<ref>Vgl. Siddur schma kolenu. Deutsche Übersetzung Raw Joseph Scheuer, bearbeitet von Albert Richter und Edouard Selig, herausgegeben von der Israelitischen Cultusgemeinde Zürich, Verlag Morascha, Basel 1996 / 9. Auflage 2011, S. 326.</ref> {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), deutsch „Gesang des Meeres“), auch bekannt als „As Jaschir Mosche […]“ ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value); deutsch „damals sang Moses […]“) ist ein Gedicht aus Vorlage:Bibel/Link, das unter anderem im Judentum im täglichen Morgengebet (Schacharit) gebetet wird.
Beschreibung[Bearbeiten]
Das Lied beschreibt Ereignisse des Auszugs aus Ägypten: die Überquerung des Roten Meeres, die dabei erfolgende Zerstörung der ägyptischen Armee und die zukünftige Eroberung Kanaans. Das Gedicht bildet auch die erste Ode des griechisch-orthodoxen hymnischen Kanons, bekannt als Gesang des Moses bzw. Ode des Moses. Es wird auch in der römisch-katholischen Liturgie verwendet. (Ein weiteres „Lied des Mose“ aus Vorlage:Bibel/Link ist auch als die zweite Ode bekannt.)
Musikalische Interpretationen:
- Cantique de Moïse (Französisch) von Étienne Moulinié.
- Canticum Moysis (Latein) von Fernando de las Infantas (1534 – ca. 1610)
- Cantemus Domino von Ascanio Trombetti (27. November 1544 – 20./21. September 1590)
- Georg Friedrich Händel verwendet den Text unter dem Titel Moses Song im zweiten Teil seines 1738 komponierten Oratoriums Israel in Egypt.
Text[Bearbeiten]
<poem style="margin-left: 2em; font-style: italic;"> Damals sang Mosche und Jisraels Söhne Gott diesen Gesang; Sie sprachen: Gott möchte ich singen, wie hoch Er gewesen, Roß und Reuter hat Er ins Meer geschleudert! Mein Sieg und Sang ist Gott, Das ward mir zur Rettung; Der ist fortan mein Gott, ihm will ich Stätte sein. Er war bereits meines Vaters Gott, ich will ihn erhöhen. Gott ist ein Kriegesmann, Gott heißt er! Pharao’s Wagen und sein Heer hat er ins Meer geschleudert, Und die Auserlesensten seiner Oberen Wurden ins Schilfmeer hinein gesenkt! Fluten bedecken sie nun, Sie sind in Schattengründe wie ein Stein hinabgefahren. Deine Rechte, Gott, Die sich in d i e s e r Kraft machteinzig gezeigt, Deine Rechte, Gott, schreckt fortan jeden Feind. In deiner Hoheit Übermaß Zertrümmerst Du, die wider Dich sich aufrichten; hieltest du Deinen Zorn nicht zurück, Verzehrte er sie wie Stroh! Und durch den Wind deines Verlangens hatten sich doch Wasser getürmt, Waren Fließende doch scheu wie einer Mauer zurückgestanden, Waren doch Fluten im Herzen des Meeres geronnen! Und es sprach darum der Feind: Ich setze nach, erreiche, verteile Beute; Sättigen soll sich an ihnen mein Verlangen; Ich zücke mein Schwert, Meine Hand erobert sie zurück! Da wehtest Du mit deinem Winde, Es deckte sie das Meer; Schattig tief sanken sie Wie Blei in mächtig wogende Wasser. Wer ist wie Du Unter den Göttern, Gott, Wer wie du machteinzig in Heiligkeit! Gefürchtet in Thatenliedern, Wunder=Vollbringer! Du strecktest Deine Rechte – Es verschlingt sie die Erde. Dies Volk aber, das Du erlöset, hattest Du mit deiner Liebe zum Ziele geführt, Hattest du mit einer unwiderstehlichen Macht Deiner heiligen Stätte zugeleitet. Schon hatten Völker gehört und beben Kreisende Angst hatte schon Plescheth’s Bewohner gefaßt, Nun aber wurden Edoms Heerführer bestürzt, Moabs Mächtige ergreift Zittern, Aufgelöst sind alle Bewohner Kenaans. Es fällt über sie Schrecken und Angst, – Wenn Dein Arm sich groß zeigt, Verstummen sie wie Stein, Bis hinüber ist, Gott, Dein Volk, Hinüber dies Volk, Das du erkaufet! Du bringest sie heim, du pflanzest sie ein In das Gebirge Deines Erbes, Die für Dein Weilen bereite Stätte, Die Gott, Du erzielt, Das Heiligtum, Gott, Das Deine Hände gegründet. Gott wird in alle Ewigkeit hin regieren! Gott wird in alle Ewigkeit hin regieren! Denn Pharao’s Roß mit seinen Wagen und mit seinen Reutern ist ins Meer gekommen, da führte Gott über sie des Meeres Wasser zurück und Jisraels Söhne ginge in Trockenem mitten im Meere! Denn Gottes wird die Herrschaft und Er waltet unter den Völkern. Sie ziehen als Heilbringer hinauf auf den Berg Zion, zu richten er den Berg Esaw, und Gottes wird die Herrschaft. Gott wird dann König über die ganze Erde, an jenem Tage wird dann Gott einzig und sein Name einzig sein.<ref>Siddûr tefillôt Yiśrāʾēl / Israels Gebete, übers. u. erl. von Samson Raphael Hirsch. 3. Auflage. Kauffmann, Frankfurt a. M. 1921, S. 96–101.</ref> </poem>
Einzelnachweise[Bearbeiten]
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| Vorbereitung |
Birchot ha-Schachar בִּרְכוֹת הַשַּׁחַר | Akedah עֲקֵדַת יִצְחָק – הָעֲקֵידָה | Korbanot קָרְבָּנוֹת | Ana Be-choach אָנָּא בְּכֹחַ |
|
| Psuke desimra |
Mismor Schir (Psalm 30) (מִזְמוֹר שִׁיר (חֲנֻכַּת הַבַּיִת לְדָוִד | Baruch sche-amar "(בָּרוּךְ שֶׁאָמַר (והיה העולם" | Hodu "(הוֹדוּ (לה' קראו בשמו", Mismor le-Toda (Psalm 100) מִזְמוֹר לְתוֹדָה | Jehi kewod "(יְהִי כְבוֹד (ה' לעולם" | Hallel (Aschrej + Psalme 146, 147, 148, 149 und 150) | Baruch Adonai Le’Olam בִּרְכַּת בָּרוּךְ ה' לְעולָם | wa-jewarech David "( וַיְבָרֶךְ דָּוִיד (את ה' לעיני כל הקהל" | Atah Hu Adonai le-wadecha "אַתָּה-הוּא ה' לְבַדֶּךָ" | As Jaschir "(אָז יָשִׁיר (מֹשֶׁה ובני ישראל" | Jischtabach "(יִשְׁתַּבַּח (שִׁמְךָ לָעַד מַלְכֵּנוּ" | |
| Kerngebete |
Barchu (בָּרְכוּ (אֶת ה' הַמְּבֹרָךְ | Birkat Jozer Or בִּרְכַּת יוֹצֵר אוֹר | Ahawa rabba תְּפִילַת אַהֲבָה רָבָה / בִּרְכַּת אַהֲבָה רָבָה | Schma (שְׁמַע (יִשְׂרָאֵל | Emet we-Jaziw אֱמֶת וְיָצִיב; | Amida תְּפִילַת הָעֲמִידָה | Keduscha תְּפִילַת קְדוּשָּׁה | |
| Abschluss |
Tachanun תַּחֲנוּן | Toravorlesung קְרִיאַת הַתּוֹרָה | Aschrej joschwej wejtecha (אַשְׁרֵי יוֹשְׁבֵי בֵיתֶךָ(עוֹד יְהַלְלוּךָ סֶּלָה | Psalm 20 | U-wa le-Zion "ובא לציון" | Alejnu leschabe'ach (עָלֵינוּ לְשַׁבֵּחַ (לַאֲדוֹן הַכֹּל, | Schir schel Jom שִׁיר שֶׁל יוֹם | Kaddisch | En Kelohenu אֱין כֱּאלֹהֱינוּ |
| Mincha |
Aschrej joschwej wejtecha אַשְׁרֵי יוֹשְׁבֵי בֵיתֶךָ | Torah 1, 5 | Amidah | Keduscha תְּפִילַת קְדוּשָּׁה | Tachanun תַּחֲנוּן | Alejnu leschabe'ach עָלֵינוּ לְשַׁבֵּחַ | Kaddisch |
| Maariv |
Barchu (בָּרְכוּ (אֶת ה' הַמְּבֹרָךְ | Maʿariw ʿArawim הַמַעֲרִיב עֲרָבִים | Ahawat Olam אַהֲבַת עוֹלָם | Schma (שְׁמַע (יִשְׂרָאֵל | Emet we-Emuna בִּרְכַּת גְּאוּלָּה / בִּרְכַּת אֱמֶת וֶאֱמוּנָה | Haschkiwenu הַשְׁכִּיבֵנוּ | Baruch Adonai LeʿOlam בִּרְכַּת בָּרוּךְ ה' לְעולָם - יִרְאוּ עֵינֵינוּ - | Chatzi Kaddisch קָדִישׁ לְעֵלָּא - חֲצִי קַדִּישׁ; | ʿAmidah תְּפִילַת הָעֲמִידָה | Kaddisch Schalem קָדִישׁ תִּתְקַבַּל - קַדִּישׁ שָׁלֵם ; | ʿAlejnu le-schabe'ach (עָלֵינוּ לְשַׁבֵּחַ (לַאֲדוֹן הַכֹּל, | Kaddisch Awelim קָדִישׁ אֲבֵלִים - קָדִישׁ יְהֵא שְׁלָמָא רַּבָא מִן שְׁמַּיָא |