Lippitsch
Lippitsch Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. Gemeinde Radibor
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city&title=%3Cstrong+class%3D%22error%22%3E%3Cspan+class%3D%22scribunto-error+mw-scribunto-error-8db28562%22%3ESkriptfehler%3A+Ein+solches+Modul+%E2%80%9ECoordinates%2Fkml%E2%80%9C+ist+nicht+vorhanden.%3C%2Fspan%3E%3C%2Fstrong%3E 51° 19′ N, 14° 26′ O keine Zahl: Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl Radibor
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| Höhe: | 136 m ü. NN | |||||
| Fläche: | 6,8 km²<ref name="Gindex">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Abgerufen im März 2026.</ref> | |||||
| Einwohner: | Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl Radibor (Format invalid)<ref>Angaben der Gemeindeverwaltung Radibor.</ref> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“ Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindung: | 8. September 1977 | |||||
| Eingemeindet nach: | Milkel | |||||
| Postleitzahl: | 02627 | |||||
| Vorwahl: | 035934 | |||||
Lippitsch mit der Zufahrt aus Westen
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Lippitsch, Vorlage:OrtsnSorb, ist ein Dorf in der Oberlausitz und seit 1999 Ortsteil der Gemeinde Radibor im sächsischen Landkreis Bautzen. Bis 1977 war Lippitsch eine eigenständige Gemeinde, danach ein Ortsteil von Milkel. Der Ort zählt zum offiziellen sorbischen Siedlungsgebiet in Sachsen.
Der Ortsname stammt vom sorbischen Wort lipa für „Linde“. Lipič bedeutet dementsprechend „Lindenort“.
Geographische Lage[Bearbeiten]
Der Ort liegt am südwestlichen Rand des Biosphärenreservat Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft, das ein knappes Drittel des Naturraumes Oberlausitzer Heide- und Teichgebiet einnimmt, der als Teil der Naturregion Sächsisch-Niederlausitzer Heideland den südöstlichsten Ausläufer der Großregion Norddeutsches Tiefland bildet.
Am nördlichen und östlichen Dorfrand fließt die Kleine Spree, die auch die zehn Teiche in der nördlichen Umgebung speist. Nördlich von Lippitsch beginnen die Driewitz-Milkeler Heiden, mit etwa 20 Quadratkilometern eines der größten unbesiedelten Waldgebiete der Lausitz.
Die Nachbarorte sind Wessel im Osten, Milkel und Teicha im Südosten, Oppitz im Südwesten und Hermsdorf/Spree im Nordwesten.
Geschichte[Bearbeiten]
Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes erfolgte am 15. Juni 1353 als Lyppitcz.<ref>Der Ort Lippitsch</ref> Der Ort ist aber vermutlich wesentlich älter, was durch Ausgrabungsfunde bei einem Straßenbau zwischen Lippitsch und Oppitz im Jahre 1838 unterstützt wird. Außerdem wurde auf einer Anhöhe im Nordwesten ein bronzezeitliches Gräberfeld gefunden. Die Funde sind in Bautzen im Museum ausgestellt. Zwischen Lippitsch und Wessel befinden sich außerdem die Überreste einer alten Wasserburg.
Im Jahre 1528 werden erstmals Teiche in der Umgebung des Ortes erwähnt. Die intensive Bewirtschaftung wurde vom Rittergut Lippitsch ausgebaut. Die wirtschaftliche Lage war damals vergleichsweise gut, so verfügte Lippitsch über eine Öl- und Getreidemühle sowie eine freie Gastwirtschaft.
1856 wurde das Rittergut von Kurt Heinrich Ernst von Einsiedel auf Milkel gekauft und mit seinen Gütern vereinigt. Um 1900 erfolgte der Umbau des Gutshauses.
Für seine Statistik über die sorbische Bevölkerung in der Oberlausitz ermittelte Arnošt Muka in den achtziger Jahren des 19. Jahrhunderts eine Bevölkerungszahl von 219 Einwohnern; davon waren 206 Sorben (94 %) und 13 Deutsche.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> Ernst Tschernik zählte in der Gemeinde Lippitsch 1956 noch einen sorbischsprachigen Anteil von 63,7 % der Bevölkerung.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> Seitdem ist der Gebrauch des Sorbischen im Ort weiter stark zurückgegangen.
Bis zum 8. September 1977 war der Ort eine eigenständige Gemeinde, danach gehörte er zu Milkel. Seit dem 1. Januar 1999 ist er Teil der Gemeinde Radibor. Am 1. April 2011 wurden erstmals Straßennamen vergeben.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivierte Kopie ( des Vorlage:Referrer vom 2. April 2015 im Internet Archive)Vorlage:Webarchiv/archiv-bot</ref> Die Kreisstraße 7214 verbindet Wessel, Lippitsch und Oppitz. Nach Willen des Landkreises Bautzen sollte sie an die Gemeinde Radibor abgegeben werden, wenn diese zustimmt.<ref>[[Kategorie:Wikipedia:Defekte Weblinks/Ungeprüfte Botmarkierungen Skriptfehler: Ein solches Modul „Archivbot“ ist nicht vorhanden.]] (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2019. Suche im Internet Archive)Vorlage:Toter Link/archivebot</ref> Anderenfalls war angedacht, sie aufgrund baulicher Mängel rückzubauen. Daraufhin bildete sich eine Bürgerinitiative, um dies zu verhindern und die Straße zu erhalten.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivierte Kopie ( des Vorlage:Referrer vom 2. April 2015 im Internet Archive)Vorlage:Webarchiv/archiv-bot</ref> Deswegen fand 2013 in der Geschichte des Ortes, zum ersten Mal eine Demonstration statt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivierte Kopie ( des Vorlage:Referrer vom 2. April 2015 im Internet Archive)Vorlage:Webarchiv/archiv-bot</ref>
Einwohnerentwicklung von Lippitsch[Bearbeiten]
| Datum | Einwohner |
|---|---|
| 1834 | 192 |
| 1871 | 229 |
| 1890 | 251 |
| 1910 | 244 |
| 1925 | 230 |
| 1939 | 209 |
| 1946 | 261 |
| 1950 | 290 |
| 1964 | 275 |
| 2010 | 188 |
Vereinsleben[Bearbeiten]
Der 1991 gegründete Sächsische Heimatverein Lippitsch e. V. veranstaltet jährlich das traditionelle Dorf- und Kinderfest, zur Pflege des kulturellen Lebens in der Ortschaft.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivierte Kopie ( des Vorlage:Referrer vom 3. April 2015 im Internet Archive)Vorlage:Webarchiv/archiv-bot</ref>
Literatur[Bearbeiten]
- Cornelius Gurlitt: Lippitsch. In: Beschreibende Darstellung der älteren Bau- und Kunstdenkmäler des Königreichs Sachsen. 31. Heft: Amtshauptmannschaft Bautzen (I. Teil). C. C. Meinhold, Dresden 1908, S. 143.
- O. Bastian, H. T. Porada, M. Röder, R.-U. Syrbe (Hrsg.): Werte unserer Heimat – Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft. (Band 67), Böhlau Verlag, Köln / Weimar / Wien 2005, S. 142 ff.
Weblinks[Bearbeiten]
Vorlage:Wikidata-Registrierung
- Lippitsch im Historischen Ortsverzeichnis von SachsenVorlage:Abrufdatum
- Ortsteile der Gemeinde Radibor In: radibor.de
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
Vorlage:Klappleiste/Anfang Bornitz (Boranecy) | Brohna (Bronjo) | Camina (Kamjenej) | Cölln (Chelno) | Droben (Droby) | Großbrösern (Přezdrěń) | Lippitsch (Lipič) | Lomske (Łomsk) | Luppa (Łupoj) | Luppedubrau (Łupjanska Dubrawka) | Luttowitz (Lutobč) | Merka (Měrkow) | Milkel (Minakał) | Milkwitz (Miłkecy) | Neu-Bornitz (Nowe Boranecy) | Neu-Brohna (Nowe Bronjo) | Quoos (Chasow) | Radibor (Radwor) | Schwarzadler (Čorny Hodler) | Strohschütz (Stróžišćo) | Teicha (Hat) | Wessel (Wjesel) Vorlage:Klappleiste/Ende
- Wikipedia:Seite mit Skriptfehlern
- Seiten mit nicht-numerischen formatnum-Argumenten
- Wikipedia:Koordinaten-Parameterfehler
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Wikipedia:Weblink offline IABot
- Ortsteil von Radibor
- Ort im Landkreis Bautzen
- Ort in der Oberlausitz
- Ehemalige Gemeinde (Landkreis Bautzen)
- Biosphärenreservat Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft
- Gemeindeauflösung 1977
