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Lukas Verlag

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Lukas Verlag
Rechtsform GmbH
Gründung 1995
Sitz Berlin
Leitung Frank Böttcher (1995–2024)

Roman Pliske (seit 2024)

Branche Handel mit Druck- und Verlagserzeugnissen
Website lukasverlag.com
Stand: 2026

Der Lukas Verlag wurde am 1. Dezember 1995 von Frank Böttcher gegründet und bis 2024 von ihm geleitet.<ref>Eigentümerwechsel beim Berliner Lukas Verlag. In: boersenblatt.net. 21. November 2024, abgerufen am 29. Juli 2026.</ref> Der Verlagssitz ist in Berlin. Im Januar 2025 wurde das Einzelunternehmen in eine GmbH überführt und agiert nun unter dem Dach des Mitteldeutschen Verlags in Halle.<ref>Eigentümerwechsel ab 2025. In: lukasverlag.com. 21. November 2024, abgerufen am 29. Juli 2026.</ref><ref>DDR bis heute: Wie sich der Mitteldeutsche Verlag immer wieder neu erfindet. In: mdr.de. 24. April 2026, abgerufen am 29. Juli 2026.</ref> Dessen Geschäftsführer Roman Pliske ist zugleich Geschäftsführer der Lukas Verlag GmbH; Frank Böttcher fungiert weiterhin als Verleger.

Programm[Bearbeiten]

Schwerpunkte des Lukas Verlages sind u. a. Kunstgeschichte und Architektur, Zeitgeschichte und regionale Kulturgeschichte. Das anspruchsvolle Programm weist sowohl akademische Arbeiten als auch breiter interessierende Titel auf. Zu den wichtigsten Veröffentlichungen zählen Bücher über Berlin (Die Stadt Berlin in der Druckgrafik 1570–1870), Architektur (Architektur in Berlin 1933–1945, Bäderbau in Berlin) und Zeitgeschichte (Unerkannt durch Freundesland, Manfred „Ibrahim“ Böhme). Die Geschichte Brandenburgs (Die Kunst des Mittelalters in der Mark Brandenburg, Gärten und Parke in Brandenburg) und der Widerstand gegen die Nazidiktatur (Die „andere“ Reichshauptstadt) sind weitere markante Themenfelder. Unter den wissenschaftlichen Reihen sind mit inzwischen über dreißig Bänden die Studien zur Geschichte, Kunst und Kultur der Zisterzienser am umfangreichsten. Hervorgetan hat sich der Verlag aber auch mit mehreren Publikationen zu DDR-Themen (Die Geschichte des Mosaik von Hannes Hegen) oder zu Musik (My Name It Is Nothin’. Bob Dylan).

Mit dem Titel Emmi Bonhoeffer. Gespräch, Essay, Erinnerung erreichte das kleine Berliner Unternehmen im Frühjahr 2005 den 5. Platz auf der Spiegel-Bestsellerliste.<ref>Platz 5 auf der SPIEGEL-Bestsellerliste. In: lukasverlag.com. 8. Mai 2005, abgerufen am 29. Juli 2026.</ref> 2021 gehörte es zu den Gewinnern des Deutschen Verlagspreises. 2023 erhielt der Lukas Verlag den Berliner Verlagspreis.<ref>Berliner Verlagspreis 2023. In: berlinerverlagspreis.de. Abgerufen am 29. Juli 2026.</ref>

Der Lukas Verlag unterstützt die Kurt-Wolff-Stiftung.<ref>Der Freundeskreis der Kurt Wolff Stiftung. In: kurt-wolff-stiftung.de. Abgerufen am 29. Juli 2026.</ref>

Literatur[Bearbeiten]

  • Frank Böttcher: Belegexemplar. Fünfundzwanzig Jahre Lukas Verlag. Lukas Verlag für Kunst- und Geistesgeschichte, Berlin 2020, ISBN 978-3-86732-347-5.

Audio[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references /> Vorlage:Hinweisbaustein