Müdesheim
Müdesheim Stadt Arnstein
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(417)&title=M%C3%BCdesheim 49° 58′ N, 9° 55′ O
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| Höhe: | 203 (198–240) m ü. NHN | |||||
| Fläche: | 9,66 km²<ref name="Gemarkung"/> | |||||
| Einwohner: | 417 (25. Mai 1987)[Ohne Beleg] | |||||
| Eingemeindung: | 1. Juli 1974 | |||||
| Postleitzahl: | 97450 | |||||
| Vorwahl: | 09363 | |||||
Müdesheim ist ein Gemeindeteil der Stadt Arnstein im unterfränkischen Landkreis Main-Spessart in Bayern.<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref>
Geographie[Bearbeiten]
Lage[Bearbeiten]
Das Pfarrdorf liegt einen Kilometer westlich von Reuchelheim im Tal der Wern an der Bundesstraße 26.
Gemarkung[Bearbeiten]
Die Gemarkung Müdesheim hat eine Fläche von 9,655 km². Sie ist in 1529 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 6314,68 m² haben.<ref name="Gemarkung">Gemarkung Müdesheim (090972). In: geoindex.io. Geoindex Aktiengesellschaft, abgerufen am 22. Januar 2026.</ref> In ihr liegt neben dem namensgebenden Ort der Gemeindeteil Dattensoll.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 22. Januar 2026.</ref>
Geschichte[Bearbeiten]
Müdesheim wurde erstmals 889 in einer Schenkungsurkunde des Klosters Fulda als „Moutwinesheim“ erwähnt. Durch die teilweise Freilegung eines Gräberfeldes aus der Merowingerzeit ist jedoch eine frühere Besiedlung erwiesen. 1279 tauchte der Ortsname als Familienname der Herren von Müdesheim auf, bekanntester Träger war Ritter Ullrich von Müdesheim. Südwestlich von Müdesheim und links der Wern gab es den Ort Hintenach. Es soll um das Jahr 1500 wüst gefallen sein – es wird das Aussterben durch die Pest angenommen.
Am 1. Juli 1974 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde zusammen mit ihrem Gemeindeteil Dattensoll in die Stadt Arnstein eingegliedert.<ref> </ref>
Sonstiges[Bearbeiten]
Müdesheim war früher ein Winzerdorf mit ausgedehnten Rebanbauflächen. Im 19. Jahrhundert musste jedoch der Weinbau aufgrund von Krankheiten aufgegeben werden. Seit den 2000er Jahren findet der Ort aber wieder zu dieser Tradition zurück.
Sehenswert ist z. B. die Radegundiskapelle im Wald südöstlich von Müdesheim.
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Ein Sohn des Ortes ist der Erfinder und Abenteurer Franz Leppich (1778–1819).
Siehe auch[Bearbeiten]
Literatur[Bearbeiten]
- Johann Kaspar Bundschuh: Müdesheim. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 3: I–Ne. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1801, DNB 790364301, OCLC 833753092, Sp. 656 (Digitalisat).
- Vorlage:Stumpf Bayern 2. Teil 1853
Weblinks[Bearbeiten]
- Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Müdesheim auf der Website von Arnstein ( vom 9. Mai 2015 im Internet Archive)
- Private Seite zu Müdesheim
- Vorlage:Bavarikon Ort
Fußnoten[Bearbeiten]
<references />
Altbessingen | Arnstein | Binsbach | Binsfeld | Büchold | Dattensoll | Dürrhof | Ebenroth | Erlasee | Faustenbach | Gänheim | Halsheim | Heugrumbach | Marbach | Müdesheim | Neubessingen | Reuchelheim | Ruppertzaint | Sachserhof | Schwebenried
- Wikipedia:Seite mit Skriptfehlern
- Seiten mit TemplateStyles-Fehlern
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Literatur/Interner Fehler
- Geographie (Arnstein, Unterfranken)
- Ort im Landkreis Main-Spessart
- Ehemalige Gemeinde (Landkreis Main-Spessart)
- Gemeindeauflösung 1974
- Ersterwähnung 889
- Kirchdorf (Siedlungstyp)
- Gemarkung im Landkreis Main-Spessart